kl. PPs UTG EV-Klassifikation

    • everyoneissolid
      everyoneissolid
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      Dabei seit: 13.03.2011 Beiträge: 2.651
      Openraist ihr kleine Pocket Pairs, 22 bis sagen wir mal 55, in EP an einem 6max Tisch?
      Falls ja woher genau kommt der EV?

      Gegen ein openraise spricht:
      • man ist oft oop
      • bei Setups a la Set over Set ist man immer dominiert
      • da die UTG-Range tight ist hat man wenig impliedes


      Dafür spricht:
      • Range wird aufgeloost -> man bekommt mehr Value mit der Toprange (jedoch kann man die Range auch mit 54s aufloosen, welche imo eine bessere Playability hat)
      • Sets haben generell hohe impliedes da man sie schlecht readen kann
  • 9 Antworten
    • fiveseven
      fiveseven
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      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 10.856
      die frage hab ich mir auch schon gestellt.

      ich hab auch schon überlegt l/c zu spielen wenn hinter mir viele spieler sitzen die einen hohen 3bet wert oder viel squeezen!
    • everyoneissolid
      everyoneissolid
      Gold
      Dabei seit: 13.03.2011 Beiträge: 2.651
      l/c scheidet als alternative aus, alternative zum openraise wäre nur ein fold
    • fiveseven
      fiveseven
      Global
      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 10.856
      Original von everyoneissolid
      l/c scheidet als alternative aus, alternative zum openraise wäre nur ein fold
      deswegen habe ich es mir ja auch nur überlegt und mache es nicht ;)

      würde es aber iwie auch nicht zu weak finden 22-66 meinetwegen zu folden ..

      müsste man auch wiegesagt tischabhängig machen. an nem table kann man es vllt wieder machen wo wenig ge3-bettet wird bzw gesqueezed ...
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Ich tendiere dazu,

      22-55 nur an sehr tighten Tischen aus UTG zu OR, um die Blinds einzusacken.

      Ich glaube an einem gut durchmischten Tisch, werde ich sie in zukunft nicht mehr spielen.


      Frage ist, wenn ein Fisch in den Blinds sitzt....dann würde ich sie wieder spielen..
    • everyoneissolid
      everyoneissolid
      Gold
      Dabei seit: 13.03.2011 Beiträge: 2.651
      Wenn ein Fish in den Blinds sitzt steigen die impliedes stark => openraise.

      Wo zieht ihr dann die Grenze zwischen Folden und openraisen an einem "normalen" Tisch und wieso? 55, 66, 77?
    • fiveseven
      fiveseven
      Global
      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 10.856
      Original von everyoneissolid
      Wenn ein Fish in den Blinds sitzt steigen die impliedes stark => openraise.

      Wo zieht ihr dann die Grenze zwischen Folden und openraisen an einem "normalen" Tisch und wieso? 55, 66, 77?
      würde halt die kleineren PP`s folden wegen dem aspekt set over set .. aber es ist heutzutage immer alles so tableabhängig, das man hier eh keine std. line findet ..
    • grrgrrbla
      grrgrrbla
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2010 Beiträge: 421
      wenn der table so aggro ist, dass ich 22-66 (oder 22-55) nicht openraisen kann, dann quitte ich den table insta und suche mir einen neuen, ich openraise diese hände immer: ich krieg value auf boards wo ich oft check/folde durch checkraises, ich balance meine range und ich hab genug Foldequity um auch axx mit 22 zu cbetten und genug folds zu bekommen, außerdem sagt mir meine database das es profitabel ist (sogar deutlich profitabler als suited connectors), wer das nicht glaubt kann ja mal selber in seiner database nachschauen

      (sample insgesamt 240k hände, leider alte hände weg, sample aus ep 23k hände davon 500x 22-66 geopenraised und 70bb/100 hände gemacht, also wenn ich die nicht openraise hätte ich verdammt viel geld verloren)
    • sp1der111
      sp1der111
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.426
      Original von grrgrrbla
      wenn der table so aggro ist, dass ich 22-66 (oder 22-55) nicht openraisen kann, dann quitte ich den table insta und suche mir einen neuen, ich openraise diese hände immer: ich krieg value auf boards wo ich oft check/folde durch checkraises, ich balance meine range und ich hab genug Foldequity um auch axx mit 22 zu cbetten und genug folds zu bekommen, außerdem sagt mir meine database das es profitabel ist (sogar deutlich profitabler als suited connectors), wer das nicht glaubt kann ja mal selber in seiner database nachschauen

      (sample insgesamt 240k hände, leider alte hände weg, sample aus ep 23k hände davon 500x 22-66 geopenraised und 70bb/100 hände gemacht, also wenn ich die nicht openraise hätte ich verdammt viel geld verloren)
      This.

      Um 22-66 nicht openraisen zu können, muss der BU/CO schon enorm loose 3betten oder sehr viel und gut defenden. Wenn ich dann aber UTG bin und im CO/BU sitzt ein sehr guter Spieler, gegen den ich mir nicht zutraue 22-66 oop zu spielen, quitte ich den Tisch.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Am 6max Tisch denke ich auch, dass es das beste ist diese Hände zu openraisen. Beim FR kann man in EP eher darauf verzichten.

      Sicherlich haben PPs einige Probleme Postflop wenn sie nicht hitten, man hat eben meistens nur 2 Outs und keine wirkliche made hand.

      Aber die Vorteile wurden ja auch schon genannt, zudem ist die Frage nach dem EV immer mit Vorsicht zu genießen. Krass gesagt wäre es natürlich besser nur QQ+/AK zu spielen, nur werden das die Gegner leider mitbekommen.

      Also braucht man auch weitere Ranges die gut treffen können, und da sind die PPs durchaus sehr brauchbar.

      Allerdings fände ich es keine Katastrophe ab und an ein paar Kombos 55-22 zu mucken, History und Flow spielt da auch immer mit rein, dass sind dann schon Hände die neben SCs und SAs auch mal gemuckt werden können.

      Letztlich ist halt immer die Frage was man Postflop daraus macht...