Position pfr

  • 6 Antworten
    • crameLBON
      crameLBON
      Gold
      Dabei seit: 26.06.2007 Beiträge: 4.913
      Ich finde das eigentlich schon sehr gut so für NL25/50.

      Hauptsache du kommst dann nicht auf die 14.4% in EP, indem du zB alle offs. Ax openraised etc ;)
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      22+,AJs+,KQs,AQo+ das sind 8,9%.

      22+,A2s+,KTs+,QTs+,JTs,T9s,AJo+,KQo das sind 15,2%.

      Du liegst mit deiner UTG Range irgendwo dazwischen - worauf du achten musst ist, ob da Hände wie A6s oder T9s überhaupt +EV sind (da solltest du mal selber filtern). Ein Hauptgrund warum man diese Hände überhaupt openraist ist primär Range Protection und eher weniger, weil die sich so geil OOP spielen lassen. Ich persönlich bin eigentlich Fan davon etwas Positionsbewusster zu spielen und so marginale Sachen noch auszulassen, solange deine Gegner nicht eine zu "toplastige" UTG Openraisingrange identifizieren und exploiten werden und ich glaube nicht, dass das auf NL50 der Fall ist.

      Für den CO und BU wären ORL Werte auch etwas interessanter. Es gibt ja noch relativ Fische auf dem limit und da ist das ganze etwas verzerrt, weil ORL =! PFR, wenn da ein Spieler vor dir schon gelimpt hat.
    • Mtoy
      Mtoy
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2007 Beiträge: 1.242
      Der SB Wert ist auch sehr interessant, wie schaut der bei dir aus?

      Ich sehe auf NL50/NL100 Shots viele loosing/breakeven Regs die aus dem SB 35-40% open und gegen Regs die backplayn oder gegen stations dort massig Geld liegen lassen.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Wie immer macht man das Geld in Position. =)

      Also aufzuloosen brauchst in early Position nicht, wie Ghostmaster schon sagte, da kann man sich gewisse Handtypen anschauen und außen vor lassen (besonder SCs, SAs etc.).

      Ab Cutoff kann man dann ruhig looser werden, da kann man auch schwer von festen Ranges reden. Wenn du glaubst ein Steal kann/wird erfolgreich sein, dann mache es.

      Aus UTG ist aber eben irgendwann Schluß mit profitablen Play wenn du dauernd Spots OOP mit marginalen Händen vor dir hast.
    • Naems
      Naems
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2008 Beiträge: 1.919
      Ah okay (:, mein sb steal ist 23% nur, hm

      Ich mach das eigentlich so, dass ich steale wenn der Gegner im BB gut genug foldet, sobald er dann callt check/fold ich meistens einfach.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von Naems
      Ah okay (:, mein sb steal ist 23% nur, hm

      Ich mach das eigentlich so, dass ich steale wenn der Gegner im BB gut genug foldet, sobald er dann callt check/fold ich meistens einfach.
      Natürlich kommts immer auf den Gegner an. Sitzt im BB ein tighter Spieler der zu 90% foldet und nicht adaptet, warum solltest du aufhören so zu spielen?

      Nur ist das bei vielen Gegnern nicht der Fall und wenn sie callen hast du halt den Spot HU OOP, welcher nicht einfach +EV spielbar ist.

      Auch wenn der Steal Preflop +EV ist, kommts immer drauf an was du Postflop draus machst.

      Ich bin kein Freund davon die Aktionen getrennt zu sehen, natürlich kannst du durch häufige Steals immer die 1,5BB abgreifen, es nützt aber wenig, wenn du im Falle eines Calls Postflop viel mehr BBs verlierst.

      Das sollte man schon zusammenfassend sehen (gleiches gilt für 3-bets [OOP] etc.).