Wie gut...

    • Maximus1349
      Maximus1349
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 354
      muss man sein, um einen 40/37 Style profitabel spielen zu können?

      Seit einer Weile treffe ich immer wieder auf so einen Spieler. Er raist sehr viel aus allen position, so sah ich ihn z.b. 75o UTG raisen.
      Auf 3bets foldet er nur 33% und callt IP z.b. mit A4o, J9s. Er ist auf jedenfall ein thinking player, macht gute folds, calls, bets. Ich habe das Gefühl, dass er alle am Tisch exploitet...
      Mir ist aber auch aufgefallen, das er sehr gut hittet also entweder runnt er super hot, ist super gut oder noch schlimmer beides zusammen.

      Kennt ihr Spieler die so einen style auf den low-stacks profitabel spielen?
  • 5 Antworten
    • Maskoe
      Maskoe
      Silber
      Dabei seit: 08.11.2009 Beiträge: 2.010
      man muss etwa level 12 sein.
    • Kraese
      Kraese
      Bronze
      Dabei seit: 20.09.2009 Beiträge: 8.821
      Man brauch halt enorme postflop skills und verdammt gutes handreading, dazu muss er seine Gegner sehr gut einschätzen können.

      was willste hören? willst ne anleitung den stil zu spielen? ?( :rolleyes:
    • Maximus1349
      Maximus1349
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 354
      Original von Kraese

      was willste hören? willst ne anleitung den stil zu spielen? ?( :rolleyes:
      Es steht doch da was ich hören will...

      Ich wollte eben nur mal in die Runde Fragen ob jemand solche Spieler kennt und ob diese den style langfristig profitabel durchziehen können.
      Vllt. gibt es hier ja sogar solch einen Spieler?
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich kenne zwei Leute, die so einen Style profitabel spielen KONNTEN (inkl. meinem Coach), allerdings openraisen sie weder 75o UTG noch callen sie 3-Bets unter normalen Umständen mit A4o.

      Der gesamte Stil zielt auf Manipulation des Gegners Postflop ab und daher muss man sehr gute Annahmen treffen können über das Verhalten des Gegners und seine Range, da man selber enorm viee Postfopspots spielen wird. Dementsprechend viele dünne Valuebet und Bluffbetspots lösen muss.
      Am einfachsten ist so ein Stil offensichtich zu spielen, wenn das Limit relativ passiv ist und die Gegner einen mit 25% UTG Openraiserange wegkommen lassen und wenig 3-betten und auch generell OOP sehr schwach spielen.

      Wenn ich aktiv Leute coache, dann empfehle ich tendenziell auch (vor allem OOP) deutlich mehr knappe Spots einzugehen - nicht unbedingt weil sie so profitabel sind, sondern weil es wichtig ist zu lernen solche Spots richtig zu lösen. Poker ist ein Denkspiel und wenn man dauend gezwungen wird in Spots zu denken, weil man nicht einfach Knöpfe drückt, dann muss man irgendwann zwangsläufig besser werden. Ich würde aber generell sowas nicht ohne Coachunterstützung empfehlen bzw. ohne Lerngruppe, die das ganze AKTIV mitverfolgt - das Fehlerpotenzial ist dabei einfach sehr hoch und der gecoachte selber erkennt die relevantesten Fehler in seinem Spiel zumeist auch nicht (sonst würde er sie auch nicht machen^^).
    • Maximus1349
      Maximus1349
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 354
      Vielen Dank für deinen post Ghostmaster.

      Das mit den oop spots ist richtig, dort hat man immer die schwersten Entscheidungen zu treffen und man sollte diesen auch nicht immer aus dem Weg gehen.

      Viele adapten nicht auf dem limit das ist richtig, so hat er natürlich leichtes Spiel und beim richtigen momentum seinerseits wird es schwer etwas dagegen zu tun, vorallem wenn einem ständig "die nuts" gezeigt werden.