kleine Wissensüberprüfung - Teil II

    • SvenBe
      SvenBe
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 19.04.2006 Beiträge: 13.108
      Hallo Leute,
      für all jene unter euch die gerne mal wissen ob sie richtig Sattelfest mit den No Limit Einsteigerstrategien sind, haben wir uns zusammen mit KTU mal ein paar Fragen für euch ausgedacht. Insgesamt gibt es drei dieser kleinen Quizze:

      Frage 4: BRM I
      Wieviele Stacks benutzt Du für den Einstieg auf NL5?

      Frage 5: BRM II
      Warum sollte das Limit auf höheren Stakes konservativer werden?

      Frage 6: Bluffcatcher
      Was ist ein Bluffcatcher? Gib ein Beispiel, wo Du Deinen Gegner mit einem
      Bluffcatcher callst.

      Teil I: kleine Wissensüberprüfung - Teil I
      Teil III: kleine Wissensüberprüfung - Teil III

      Die Auflösung gibts im Laufe der nächsten Woche von KTU,versprochen!
  • 5 Antworten
    • Duo41
      Duo41
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2010 Beiträge: 2.863
      Frage 4: BRM I
      Wieviele Stacks benutzt Du für den Einstieg auf NL5?


      30 Stacks also 150$

      Frage 5: BRM II
      Warum sollte das Limit auf höheren Stakes konservativer werden?


      Da die Gegner auf höheren Limits in der Regel besser werden.

      Frage 6: Bluffcatcher
      Was ist ein Bluffcatcher? Gib ein Beispiel, wo Du Deinen Gegner mit einem
      Bluffcatcher callst.


      Ein Bluffcatcher ist ein Call, den ich in einer Situation mache, in der ich normalerweise geschlagen bin. Durch spezielle Reads wie z.B. das Betsizing kann ich trotzdem den Eindruck haben, dass mein Gegner schlecht ist und deshalb einen korrekten Call machen.
    • demutter
      demutter
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2009 Beiträge: 342
      frage1:
      30 stacks und dann pro limit immer 10-20 mehr

      frage2:
      weil auf den höheren limits die anzahl an guten spielern im verhältnis zu den schlechteren spielern steigt und damit die edge, die man gegen den "Durchschnittsspieler" auf einem höheren limit hat gegenüber dem "Durchschnittsspieler" auf niedrigeren limit sinkt (außer man arbeitet halt jeden tag hart an seinen skills aber das kann bei diesen Einsteigercoaching ja nicht erwartet werden ;) ). Dadurch kann sich die Varianz enorm erhöhen, die man durch ein tighteres BRM auffangen kann.

      frage3:

      bsp.: Hero mit AK oop auf AT8 flop mit möglichen Flush und Str8 draw..hero bettet flop und turn um value von draws und schlechteren Ax usw. zu bekommen..der turn und river completed keinen draw. hero checkt jetzt zum gegner mit der intention das der gegner einen gebusteten draw bluffbettet.
      ein bluffcatcher dient also dazu noch value von händen zu bekommen, die auf eine bet folden würden..dazu muss der gegner aber auch in der lage sein, hände am river bluffen zu können bzw. seine range auch einen großen anteil drawing hands( orientiert am obigen bsp) aufweist.
    • Bower1992
      Bower1992
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2011 Beiträge: 471
      Meine Antworten:

      Frage4: 25-30 Stacks je höher man spielt je mehr Stacks sollte man haben

      Frage 5: weil unsere Edge immer kleiner wird dadurch werden wir weniger deutlich gewinnen dadurch wird der Gegner häufiger gegnen uns gewinn dadurch wird die Schwankung höher --->dadurch sollten wir mit mehr Stacks spielen.

      Frage 6: wenn man glaubt man der Gegner Blufft einen callt man weil man weiß das er Blufft
      z.b der Gegner Blufft dich am River mit einen Busted Draw und du callst ihn mit deiner Ass high hand
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      Original von Bower1992
      Meine Antworten:

      Frage4: 25-30 Stacks je höher man spielt je mehr Stacks sollte man haben

      Frage 5: weil unsere Edge immer kleiner wird dadurch werden wir weniger deutlich gewinnen dadurch wird der Gegner häufiger gegnen uns gewinn dadurch wird die Schwankung höher --->dadurch sollten wir mit mehr Stacks spielen.

      Frage 6: wenn man glaubt man der Gegner Blufft einen callt man weil man weiß das er Blufft
      z.b der Gegner Blufft dich am River mit einen Busted Draw und du callst ihn mit deiner Ass high hand
      4 + 5) richtig!
      Dein Bankroll - Management hängt natürlich sehr stark von Deiner eigenen Comfort - Zone ab und wie gut Du damit umgehen kannst, wenn Du nach einem missglückten Shot dich wieder auf ein niedrigeres Limit begeben musst.

      Insgesamt ist es so, dass auf höheren Limits die Gegner stärker werden und auch die Grundaggressivität aller Spieler zunimmt. Dadurch wird die Varianz erhöht und die Edges kleiner. Das heißt: Auch als Winning Player kann man viele Stacks am Stück verlierenö.

      zu 6) Ein Bluffcatcher bezeichnet eine Situation in der wir Showdown Value haben, aber Villain eine bessere Hand als die unsere repräsentiert. Jetzt hängt es nur noch davon ab wie oft Villain in dieser Situation wohl blufft um zu entscheiden, ob wir callen können oder nicht.

      Bsp: villain ist ein 65/23 Maniac
      Wir openraisen K7s am BTN und treffen auf K24r Top Pair und kassieren ein c/r. Wir gehen davon aus, dass Villain sehr viel blufft, aber nicht mit einer schlechteren Madehand so spielt. Viel eher würde er A4 oder 88 check/call spielen. Wir trauen ihm durchaus zu, dass er mit seinen Sets und KQ+ so checkraist. Damit sind wir in einer typischen Bluffcatcher Situation. Wir schlagen keine Hände aus seiner Valuerange, aber seine gesamten Bluffs.
    • msn1406
      msn1406
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2011 Beiträge: 731
      Original von KTU
      Original von Bower1992
      Meine Antworten:

      Frage4: 25-30 Stacks je höher man spielt je mehr Stacks sollte man haben

      Frage 5: weil unsere Edge immer kleiner wird dadurch werden wir weniger deutlich gewinnen dadurch wird der Gegner häufiger gegnen uns gewinn dadurch wird die Schwankung höher --->dadurch sollten wir mit mehr Stacks spielen.

      Frage 6: wenn man glaubt man der Gegner Blufft einen callt man weil man weiß das er Blufft
      z.b der Gegner Blufft dich am River mit einen Busted Draw und du callst ihn mit deiner Ass high hand
      4 + 5) richtig!
      Dein Bankroll - Management hängt natürlich sehr stark von Deiner eigenen Comfort - Zone ab und wie gut Du damit umgehen kannst, wenn Du nach einem missglückten Shot dich wieder auf ein niedrigeres Limit begeben musst.

      Insgesamt ist es so, dass auf höheren Limits die Gegner stärker werden und auch die Grundaggressivität aller Spieler zunimmt. Dadurch wird die Varianz erhöht und die Edges kleiner. Das heißt: Auch als Winning Player kann man viele Stacks am Stück verlierenö.

      zu 6) Ein Bluffcatcher bezeichnet eine Situation in der wir Showdown Value haben, aber Villain eine bessere Hand als die unsere repräsentiert. Jetzt hängt es nur noch davon ab wie oft Villain in dieser Situation wohl blufft um zu entscheiden, ob wir callen können oder nicht.

      Bsp: villain ist ein 65/23 Maniac
      Wir openraisen K7s am BTN und treffen auf K24r Top Pair und kassieren ein c/r. Wir gehen davon aus, dass Villain sehr viel blufft, aber nicht mit einer schlechteren Madehand so spielt. Viel eher würde er A4 oder 88 check/call spielen. Wir trauen ihm durchaus zu, dass er mit seinen Sets und KQ+ so checkraist. Damit sind wir in einer typischen Bluffcatcher Situation. Wir schlagen keine Hände aus seiner Valuerange, aber seine gesamten Bluffs.
      Bsp: villain ist ein 65/23 Maniac
      Wir trauen ihm durchaus zu, dass er mit seinen Sets und KQ+ so checkraist. Damit sind wir in einer typischen Bluffcatcher Situation. Wir schlagen keine Hände aus seiner Valuerange, aber seine gesamten Bluffs.

      Habe hier mal ne frage weil ich etwas nicht Vertehe, wenn villain KQ+ SO c/r und so wie ich es hier lesen kann tut er ja genau das Heist doch aber dann auch das uns diese Hände schalgen. und so mit haben wir doch keine Bluff catcher situation oder Verteh ich das c/r falch.