Wahrscheinlichkeiten

    • Marinho
      Marinho
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2007 Beiträge: 3.574
      Ah weil ichs gerad nicht finde.
      Kennt jmd ne Übersicht mit Wahrscheinlichkeiten?
      Also in wieviel % der Fälle hittet man mit ner bestimmten Starthand-Gruppe bspw. nem suitedconnector n Flush, ne Straight, n FD, SD oder Kombo-Draw, 2pair, trips etc.
  • 4 Antworten
    • oers
      oers
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2007 Beiträge: 4.785
      http://de.pokerstrategy.com/strategy/others/1549/1/
    • remix3331
      remix3331
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2010 Beiträge: 729
      E: Hat sich erledigt.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Die erste Frage hat Oers ja schon beantwortet.

      Ich lese ab und zu in den Handbewertungsforen Kommentare wie "Hier brauchst du 30% Equity zum Callen." (Postflopsituation, keine Drawing-Hands) etc. Wie berechnet man so etwas?


      Für solche Fragen darfst du gerne neue Threads eröffnen. ;)


      Das Prinzip der Potodds ist dir denke ich bewusst? Falls nein reinschreiben bitte. Das Prinzip hinter der Equity (zu deutsch Anteil) hoffentlich auch? Fall nein auch reinschreiben bitte.

      Stell dir vor du stehst am Flop und dein Gegner macht eine Potsizebet und du hast eine Hand XY. Du bekommst direkt 2:1 Potodds - im Prinzip sagt dir diese Zahl wie hoch dein Investitionsrisiko im Verhältnis zum möglichen Gewinn ist (du investiert eine Einheit, um 2 zu gewinnen). Wenn du eine Investition tätigst, dann besteht ein direkter Zusammenhang zwischen deiner Investition und dem potentiellen Gewinn - nämlich die Wahrscheinlichkeit in der du mindestens mit +- 0 aus deiner Investition rausgehst.

      Wenn du 2:1 mal durch X:Y ausdrückst, dann kannst du diese Mindestwahrscheinlichkeit berechnen und zwar durch: Y/(X+Y) = 1/3 = 33,33..%

      D.h. solange deine Gewinnwahrscheinlichkeit höher ist als 33,33..%, dann kannst du die Investition durchführen (sprich weiterspielen).


      Das ist die simplifizierte Erklärung; in der Praxis musst du berücksichtigen, dass du

      1. noch weiteres Geld spielst (sprich es gibt in der Zukunft noch mehr Geld zu riskieren BEVOR du deine Gewinnwahrscheinlichkeit überhaupt realisieren kannst - kurz: deinen Showdownvalue realisieren kannst, wenn du beispielsweise ein Bottompair hast)

      2. die Annahme über die Range des Gegners nur eine Schätzung ist - d.h. du kannst manchmal deine Gewinnwahrscheinlichkeit massiv überschätzen oder massiv unterschätzen

      3. die Auswirkungen zukünftiger Ereignisse - sprich mögliche Turn und Riververläufe. Z.b. ist es extrem problematisch gegen einen Spieler mit sehr gut balancierten Ranges (d.h. er blufft und valuebettet nahezu perfekt) Showdownvalue zu realisieren, weil er dich am Turn und River vor viele komplizierte Fragen stellen wird, die du nicht lösen kannst. Als Beispiel führe ich hier mal einen 3-Bet Pot an in dem du mit 88 auf einem J32r gelandet bist und dein Gegner die Contibet macht und du jetzt weisst, dass er dich am Turn und River extrem unter Druck setzen wird, aber du nicht weisst wie genau. In solchen Fällen musst du schon Preflop VOR dem Call einen genauen Plan mitbringen warum der Preflopcall (der eine Mischung aus Equitycall und Drawcall ist - sprich du drawst auf das Set) profitabel sein soll und vor allem wie du diesen "Gewinne" realisierst.

      Das wird dir häufig in deinem eigenen Spiel über den Weg laufen, dass du an einer Street erstmal irgendwas machst, aber an der nächsten dann ziemlich ratlos bist.
    • Marinho
      Marinho
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2007 Beiträge: 3.574
      Genau, das hab ich gesucht. :) Danke.