Feiermonn

    • Feiermonn
      Feiermonn
      Bronze
      Dabei seit: 22.04.2012 Beiträge: 1
      Hallo zusammen :)

      Habe mich schon so manchesmal am Pokern versucht und bin eigentlich immer hoffnungslos gescheitert (was definitv meine Schuld war, da ich mich mit der Theorie absolut nicht auseinandergesetzt habe).
      Das ist alles schon eine Weile her. Vor kurzem habe ich dann diese Seite gefunden und wollte mir die Chance eines Neuanfangs geben :)
      Dabei entdeckte ich wie interessant die Hintergründe des Pokerns eigentlich sein können. Zwar hatte ich auch vorher schon etwas von Odds, PotOdds und Implied Pot Odds gehört... das hat mich aber nie interessiert (...bescheuert!!).
      Jetzt ist gerade die Theorie das, was mich so interessiert.
      Jetzt aber genug mit dem Gequatsche und zu meinen ersten Hausaufgaben :)

      Frage 1:
      Einfach weil ich verdammt viel Spaß daran habe. Das ist auch der wichtigste Grund für mich. Erst an zweiter Stelle kommt hier das Geld. Was jetzt (nachdem ich mir einige Artikel durchgelesen habe und beginne die Mathematik dahinter zu verstehen) dazukommt ist die Theorie dahinter. Ich bin eher ein Mensch, der zuerst - am besten die komplette - Theorie verstehen will und dann mit der Praxis beginnt. Beim Pokern geht es mir im Moment genau so: Ich würde am liebsten alle Bücher die ich darüber finde verschlingen, und dann erst anfangen zu Pokern.

      Frage 2:
      Ich denke, dass ich manchmal zu schnell (und ohne wirklich korrekte Begründung) Entscheidungen treffe, die dann logischerweise meistens die Falschen sind. Außerdem habe ich viel zu oft im Kopf wieviel Geld ich doch verlieren könnte, und nicht wieviel ich aus dem anderen herauschlagen kann... irgendwie genau falsch rum. Dazu kommt ein viel zu hohes Maß an Nervosität bei "unklaren Situationen".
      Ich denke das kann ich mit genug Spielen und dem nötigen Hintergrundwissen in den Griff bekommen. Allerdings hier auch eine Schwäche: Momentan fühle ich mich einfach zu schlecht zum Pokern vorbereitet. Ich habe fest im Kopf, dass ich mir mehr Wissen aneignen muss, bevor ich mich erfolgreich an einen Tisch setzen kann.

      Frage 3:
      Diese Spielweise setzt sich aus "tight" und "aggressiv" zusammen.
      Zu "tight" ist zu sagen, dass ich nur ausgewählte Hände spiele (da gibts ja das schöne SHC :P ).
      Der Gegenteil dazu wäre "loose". Das heißt einfach nahez jede Starthand mitzuspielen. Das führt langfristig wohl zu verschwendeten Geld.

      Die ausgewählten Hände, die ich dann spiele, werden aber aggressiv gespielt, das bedeutet ich ergreife in fast allen Fällen die Initiative. Ich bin der Spielemacher :)
      Das aus ein paar einfachen Gründen (die mir gerade einfallen): Zum einen erhöhe ich den Druck auf meine(n) Gegner. Das verleitet zu vorschnellen Handlungen und so zu Fehlern. Und das verhilft mir zu Geld.
      Es gibt noch viele weitere Gründe für aggressive Spielweise. Vermutet man einen starken Draw beim Gegner muss man seine Hand schützen oder die nächste gemeinsame Karte für den Gegner einfach zu teuer machen. Wenn man andererseits vorne liegt bekommt man schön viel Geld in den Pot. Man will ja auch was dabei verdienen :)
      Natürlich gibt es Ausnahmen. Falls man sich absolut sicher ist die beste Hand zu halten und ich weiß, dass der Gegner gerne mal blufft, (bzw. falls ich schiebe immer raist) kann man ruhig mal auf einen Bet verzichten, und dann anständig reraisen.
      Das ist natürlich nicht die einzigste Ausnahme. Manchmal versuchen wir den Pot möglichst klein zu halten, weil wir günstig zum Showdown kommen wollen. Manchmal bietet sich aber auch dort die aggressive Spielweise an, da wir den Gegner mit einem Bet evtl. dazu bewegen am Turn zu checken anstatt zu betten (der hat Angst!! :) ). Damit sehen wir zwei Karten zum Preis von Einer.

      Ehem... ich glaube ich bin ein wenig von der Frage abgewichen. Also noch mal in einem Satz:
      Ich spiele nur ausgewählte Hände, ergreife aber bei diesem die Initiative und kontrolliere das Spiel.
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    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Hi und willkommen im Kurs!

      Die erste Lektion hast du hiermit erfolgreich überstanden :) War ja auch noch nicht wirklich schwierig.
      Was die Sache mit Theorie und Praxis betrifft: Du wirst wahrscheinlich nie die komplette Theorie gelernt haben. Das Spiel ist einfach zu komplex, um auf jede mögliche Situation optimal vorbereitet zu sein. Du kannst natürlich erst mal mit den theoretischen Grundlagen beginnen, aber wirkliche Erfahrung sammelst du nur an den Tischen. Da helfen alle Bücher der Welt nichts, wenn der PRaxisanteil fehlt.
      Im Kurscoaching geh ich auch den Weg, zuerst mal die Grundlagen zu schaffen (Preflop- und Postflopplay) und erst dann wirklich live zu spielen. Damit ist das Fundament mal vorhanden und die einzelnen Feinheiten können dann im Laufe der Zeit noch erarbeitet werden.

      Viel Erfolg beim Kurs und viel Spaß bei Lektion 2!