Hold'em die einfachste Pokerart?

    • OstapBender
      OstapBender
      Black
      Dabei seit: 29.01.2007 Beiträge: 5.416
      Moin,

      es wird ja oft gesagt, dass Hold'em die am einfachsten zu lernende Pokerspieltart ist. Stimmt das? Es gibt ja schon dafür unzählige Bücher, für FL und NL. Was wäre die am nächsten schwierige Art? Würde mir gerne noch was ausser Hold'em anlernen.

      Danke
  • 24 Antworten
    • doubleJay
      doubleJay
      Black
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 6.234
      Hold'Em ist die am weitesten verbreitete Variante, daher gibts so viel Literatur darüber...
    • Gnu
      Gnu
      Global
      Dabei seit: 31.03.2007 Beiträge: 1.426
      Dadurch dass sie so weit verbreitet ist, ist sie auch momentan die einfachste. Vom Prinzip her ist 5Card Draw wohl am allerinfachsten, weil man da nichtmal rechnen muss.

      Am nächstschwersten (zu Texas Hold'Em) ist wohl Omaha
    • Itchyfee
      Itchyfee
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 64
      Imho ist Omaha noch einfacher als Holdem, entweder man hat die Nuts, oder man drawt auf die Nuts, oder man foldet. Dann wohl Holdem, relativ gleichauf mit 5CD für mich, 5CD finde ich wegen der Readabhängigkeit doch relativ anspruchsvoll. Am schwierigsten sind imho die Stud Varianten, dabei ist Razz wahrscheinlich noch am einfachsten, dann 7CS, und definitiv am schwierigsten 7CS Hi/Lo.

      Wenn Du echt nur Holdem kannst, versuchs erstmal mit Omaha, am Besten mit Fixed Limit und Hi/Lo anfangen, da kannst Du nicht viel falschmachen.
    • OstapBender
      OstapBender
      Black
      Dabei seit: 29.01.2007 Beiträge: 5.416
      Gerade eben meinte Bahmrock im Coaching, dass Omaha eindeutig schwieriger wäre, zumindest für Anfänger. Danke trotzdem für die Meinungen schonmal. Muss mir sowieso erst noch nen Überblick verschaffen, wie die einzelnen Varianten genau funktionieren.
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      chinese poker wtf :tongue:
    • BigStack83
      BigStack83
      Silber
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 6.804
      Original von Itchyfee
      Imho ist Omaha noch einfacher als Holdem, entweder man hat die Nuts, oder man drawt auf die Nuts, oder man foldet. Dann wohl Holdem, relativ gleichauf mit 5CD für mich, 5CD finde ich wegen der Readabhängigkeit doch relativ anspruchsvoll. Am schwierigsten sind imho die Stud Varianten, dabei ist Razz wahrscheinlich noch am einfachsten, dann 7CS, und definitiv am schwierigsten 7CS Hi/Lo.

      Wenn Du echt nur Holdem kannst, versuchs erstmal mit Omaha, am Besten mit Fixed Limit und Hi/Lo anfangen, da kannst Du nicht viel falschmachen.
      Das gilt aber nur für FR und da spielt man Texas auch nicht wesentlich anders als Omaha ;)

      In SS wird zur Geschichte von Hold'em sinngemäß gesagt, dass es entwickelt wurde, weil es viel mehr ein Skillgame als die bis dahin üblichen Varianten (von denen mir nur 5-Card-Stud ein Begriff war) ist und die Profispieler deswegen eine größere Edge hatten.
      Aber kA inwiefern man das belegen kann.

      Generell hängt es wohl auch von der Popularität einer Variante ab, als wie schwer man sie einschätzt. Hier in Europa versteht auch kaum einer American Football, während einen dort wahrscheinlich fast jeder in die Feinheiten des Sports einführen könnte. Umgekehrt dürfte es fast schwieriger sein einem Ami die Abseitsregel beim Fußball zu erklären, als einer Frau ;)

      Ich persönlich finde alle Hi/Lo-Varianten am schwersten und auch am anspruchvollsten, weil man viel aufmerksamer sein muss und man viel mehr auf seine Outs, seine Odds, etc. achten muss.
      Bei Texas Hold'Em reduziert sich das eigentlich auf einige wenige Kennzahlen (Flush und Str8 Draws: ~33%, Overcards ~27%, PP gegen OC ist ein Coinflip und noch ein paar andere) und man muss auch nur auf maximal sieben Karten achten.
      Aber ist vieles auch einfach nur eigene Erfahrung und wer jahrelang nur 7CS gespielt hat (und in den letzten drei Jahren kein Fernsehen geguckt hat^^), wird wahrscheinlich auch ziemlich lange brauchen, um sich in die Feinheiten von NLHE reinzufuchsen
    • dersl88
      dersl88
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 3.821
      Original von Itchyfee
      Wenn Du echt nur Holdem kannst, versuchs erstmal mit Omaha, am Besten mit Fixed Limit und Hi/Lo anfangen, da kannst Du nicht viel falschmachen.

      :rolleyes:

      Nem Omaha-Anfänger zu raten, direkt zu HiLo zu wechseln...dein Ernst?
    • Kamillenteeboy
      Kamillenteeboy
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2007 Beiträge: 2.867
      Original von dersl88
      Original von Itchyfee
      Wenn Du echt nur Holdem kannst, versuchs erstmal mit Omaha, am Besten mit Fixed Limit und Hi/Lo anfangen, da kannst Du nicht viel falschmachen.

      :rolleyes:

      Nem Omaha-Anfänger zu raten, direkt zu HiLo zu wechseln...dein Ernst?
    • Itchyfee
      Itchyfee
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 64
      Original von dersl88
      :rolleyes:

      Nem Omaha-Anfänger zu raten, direkt zu HiLo zu wechseln...dein Ernst?

      Jetzt erzähl mir bitte nicht daß O/8 anspruchsvoll wäre.
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      Original von Itchyfee
      Original von dersl88
      :rolleyes:

      Nem Omaha-Anfänger zu raten, direkt zu HiLo zu wechseln...dein Ernst?

      Jetzt erzähl mir bitte nicht daß O/8 anspruchsvoll wäre.
      welche stakes spielst du denn bitte in diesem leichten spiel :P

      auf ftp liefen die letzten tage öfters mal 1k-2k games
      da ist sicher ne menge dead money für dich drinnen =)
    • dersl88
      dersl88
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 3.821
      Original von Itchyfee
      Jetzt erzähl mir bitte nicht daß O/8 anspruchsvoll wäre.
      Für jemanden, der sich bereits mit Holdem auskennt, ist es sicherlich besser, "normales" Omaha zu spielen - ganz einfach aus dem Grund, dass man sich auf viel weniger Dinge konzentrieren muss.
    • Itchyfee
      Itchyfee
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 64
      Original von dersl88

      Für jemanden, der sich bereits mit Holdem auskennt, ist es sicherlich besser, "normales" Omaha zu spielen - ganz einfach aus dem Grund, dass man sich auf viel weniger Dinge konzentrieren muss.
      Glaub ich nicht wirklich, Omaha Hi besteht ja nur aus Draws, Gegendraws, Redraws und was noch alles. Da rauszufinden wann man raisen/pushen sollte und wann folden ist manchmal echt nicht leicht. Im Cardplayer war irgendwann mal ne Hand wo ein Spieler am Turn die Nuts hatte und er trotzdem nicht mehr gewinnen konnte. Sowas find ich sick, und da durchzusteigen...naja. In O/8 dagegen kann man mit Hand Selection so viel rausreissen, daß man alleine dadurch ein Riesenedge hat, und gerade in Fixed Limit kann man kaum was falsch machen, weil man fast immer Equity hat, und die Competition extrem grausam ist. Was da so komplex aussieht ist in Wirklichkeit doch nur ne Pseudokomplexität. Finds persönlich auch sehr schade daß auf Party nie FLO/8 Games laufen.

      Und jersey, probiers nochmal wenn Dir Haare am Sack wachsen.
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      wieso bekomme ich dann ne antwort welche limits du schlägst? :D

      sry sollte kein flame sein deine ausasge kam aber schon was überheblich rüber...

      kein pokerspiel ist anspruchsvoll wenn man es nicht gegen sehr gute spieler spielt...
      aber auch ein spiel wie holdem was zb. sehr simpel ist wird gegen sehr gute spieler sehr anspruchsvoll die aussage das eine pokervariante nichts anspruchsvoll ist finde ich absolut falsch ausgedrückt
    • Itchyfee
      Itchyfee
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 64
      Okokok, sah wohl wirklich etwas überheblich aus. Wenn Du's wirklich wissen willst, ich war vor 2 Jahren ein marginaler Winner auf 5/10 und ziemlich breakeven auf 10/20, war damals auf Pacific, als man da nur einen Tisch spielen konnte. Ansonsten hab ich in den letzten 2 Jahren nur auf Stars gespielt, bis 2/4 und als recht deutlicher Winner.

      Du hast ja recht, daß es immer auf die Competition ankommt, aber gerade das ist ja das Schöne an FLO/8, die Gegner sind im Allgemeinen grottenschlecht. Du musst echt mal schauen, was auf Stars FLO/8 teilweise zum Showdown kommt, sowas wie 5678r wird da in EP geraist, third Nut Low/kein High wird auch für 3 bets am River nicht gefoldet und so weiter. Und so komplex ist es wirklich nicht, einfach nutpeddlen reicht für den Anfang, alles andere kommt dann nach und nach. Ist wirklich mit sowas wie 7CS Hi/Lo nicht zu vergleichen, da krieg ich jedesmal aufs Dach.

      So, und jetzt guck ich mal, ich glaub ich hab noch 20 Taler auf Stars rumliegen, jetzt hab ich nämlich richtig Bock auf FLO/8. Harhar!
    • Cyclonus
      Cyclonus
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 1.414
      O8 ist nun wirklich kein schwieriges Spiel. Klar, die Regeln sind was komplizierter, aber gerade das ist schonmal ein Vorteil, da viele Vollfische diese nicht raffen.
      In einem einigermaßen fischigem Spiel kann man seine Handselection grob auf Hände der Art A2xx beschränken (Ja, man kann noch weitere spielen, aber so dürfte man auf jeden Fall schonmal eine deutliche Edge haben).
      Postflop gibts Feinheiten, aber im Prinzip fischt man doch immer nach dem Nutflow und wenn möglich noch auf einen guten Highdraw auf Straight oder besser.

      Klar wird es gegen stärkere Gegner schwieriger, ebenso SH, aber das ist ja bei allen Varianten des Poker so.

      Die oben beschriebene "Pseudokomplexität" trifft es ganz gut, ein Spiel wird nicht durch kompliziertere Regeln anspruchsvoller.

      Das schöne an Holdem ist doch gerade, das es ein optimaler Kompromiss aus Vorhersagbarkeit und Glück ist.
      Five Card Draw dagegen ist nur Glück + Reads, bei Stud/Omaha hingegen hat man durch das Board/die eigenen Karten schon sehr viele Informationen, so das man meist ziemlich gut ausmachen kann, wo man steht. Gegen schlechte Gegner hat man so eine enorme Edge, gegen gute fehlen einem dagegen effektive Waffen, um sich von diesen abzusetzen.
    • beni
      beni
      Black
      Dabei seit: 17.10.2006 Beiträge: 11.684
      Was ist schwieriger Fußball oder Tischtennis?
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.559
      Original von beni
      Was ist schwieriger Fußball oder Tischtennis?
      Kommt auf den Kontinent an :)
    • emophiliac
      emophiliac
      SuperModerator
      SuperModerator
      Dabei seit: 08.03.2005 Beiträge: 4.637
      von der komplexität her ist 5 card stud wohl noch einen tick leichter als hold'em. von der frage ausgehend, in welchem spiel man sich am ehesten eine einfache, schnell zu erlernende aber gewinnträchtige basisstrategie für sehr softe anfängerspiele aneignen kann, ist hold'em wohl eher an vorderster front, wobei es auch bei omaha oder omaha8b tatsächlich nicht sonderlich schwer fällt, gegen absolute anfänger zu gewinnen, wenn man die regeln kennt und ein ungefähre ahnung davon hat, was eine gute hand ausmacht.
      als ich die erste zeit pl25 omaha auf party gespielt habe, saß ich einfach nur da, hab auf gut verbundene startkarten gewartet, den vollrock und nit gegeben, nur auf die nuts gebettet und das hat völlig gereicht, um abend für abend mit ein paar stacks gewinn rauszugehen. war auf jeden fall profitabler als hold'em, weil die edge von einem, der zwar auch keinen großen plan hat, aber die regeln kennt, gegenüber einem, der nicht einmal das vorzweisen kann, größer ist. ausgehend von der ersten wettrunde sind die entwicklungsmöglichkeiten einer hand größer und das spiel somit komplexer.
      die gleiche erfahrung hab ich bei 5 card draw, 2-7 triple draw und diversen fun-varianten wie pineapple oder americana gemacht. je mehr sich ein spiel von hold'em entfernt, desto weniger muss man können, um ein spiel voller anfänger zu schlagen. besonders die fun-varianten sind sehr profitabel, wenn auch wenig besucht.
      generell, denke ich, ist es nicht verkehrt, sich mit omaha zu befassen. in zukunft wird sich einiges sicherlich noch weiter in die richtung bewegen, einmal wegen hold'em-übersättigung und zum zweiten weil das spiel noch mehr das bietet, was so ein gelegenheits-zocker oder schwedischer action-junkie sucht: action, abwechslung und viele draws, mit denen er all-in gehen kann.
    • 789TJ
      789TJ
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 562
      Wenn Tischtennis einfach wäre, würde es Fussball heißen. So ist das
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