Cg vs Tourneys

    • Naems
      Naems
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2008 Beiträge: 1.919
      Hey,

      kann es sein, dass Tourneys mittlerweile ne Ecke profitabler sind als Cg, zumindest,
      wenn man nen n100 grinder und nen gleichen tourney reg vergleicht?
      Weil tourneys sind ja immer noch recht fishig bzw. werden es woh immer sein,
      während Cg tougher geworden ist.

      So ist mein Gefühl zumindest.
  • 8 Antworten
    • Dogdo
      Dogdo
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2008 Beiträge: 6.316
      Mtts waren schon immer softer. Die varianz ist bei MTTs halt das krasse ;)
      Vergleich mal die winrates beim cashgame von vor 4-5 Jahren mit denen von heute

      Fullring beispielsweise geht bei vielen die winrate nurnoch über rakeback
    • ElBingeroso
      ElBingeroso
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2012 Beiträge: 834
      Original von Dogdo
      Mtts waren schon immer softer. Die varianz ist bei MTTs halt das krasse ;)
      Vergleich mal die winrates beim cashgame von vor 4-5 Jahren mit denen von heute

      Fullring beispielsweise geht bei vielen die winrate nurnoch über rakeback
      liegt bestimmt daran das die games so mega tough sind :rolleyes:
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich denke auch, dass in Turnieren mehr Deadmoney liegt. Das ist denke ich in zwei Punkten zu begründen:

      i) schwächere Spieler kaufen sich lieber Chips einmal und spielen damit als mit ihrem eigenen Geld Cashgame zu spielen. Wenn man sich ein bisschen mit der Psychologie hinter Geld und der emotionalen Bindung vieler Menschen zu Geld auseinandersetzt, dann wird das auch schnell klar (man denke nur mal an den Auspruch "oh das tut jetzt aber weh soviel Geld für dieses Auto zu bezahlen")

      ii) die regulären Spieler sind im Vergleich zu Cashgamespielern vor allem Postflop schwächer. Das ist dadurch zu begründen imo, dass sie kaum Anreize haben/hatten ihre Fähigkeiten großartig zu verbessern, weil der Anteil an schwachen Spielern im Vergleich zu Cashgames relativ hoch ist nach wie vor. Für einen guten Cashgamespieler wirken diese Spieler auf den ersten Blick auch wie Deadmoney - davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen, da diese Spieler in Punkten wie ICM, verschiedene Phasen des Turniers, Stackmanagement, Final Table Play, BubblePlay etc. mit Sicherheit deutlich mehr Kenntnisse haben als ein Cashgamespieler

      Ich habe in den letzten 12 Monaten auch mal das ein oder andere Turnier gespielt und man muss mal festhalten, dass ein Turnier lange dauert und der Zufallsfaktor enorm ist. An irgendeiner Stelle des Turniers kommt man selbst als solider Spieler häufig in die Situation in der man Flips oder leichte Underdog Situation gewinnen muss und ansonsten aus dem Turnier ausscheidet. Es ist daher nicht nur Durchhaltevermögen während des Turniers gefragt (ich z.b. kann mich nicht 8h lang am Stück auf Poker konzentrieren und eine Höchstleistung bringen), sondern auch über mehrere Turniere hinweg, bis sich ein tatsächlicher Erfolg einstellt. Das kann für die Psyche ziemlich anstrengend werden -> eine schlechte mentale Ausgangsstellung führt zu suboptimalen Spiel und das führt wiederum dazu, dass die Edge im Turnier kleiner wird oder gar verschwindet. Isoliert betrachtet ist aber zumindest theoretisch in Turnieren mehr Geld zu holen als in den meisten Onlinecashgamepartien, praktisch ist es genauso schwierig zu extrahieren imo ;)
    • geoelt
      geoelt
      Platin
      Dabei seit: 13.10.2009 Beiträge: 2.541
      #2 ghostmaster

      Zudem kommt das viel geringere Rake. Einmalig 5-10% sind halt was ganz anderes als jeden Umsatz mit 3-5% zu beschneiden. Wie oft setzte ich meine Chips in einem TN um? deutlich öfter als 2,3 Mal...
    • lausbua
      lausbua
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2009 Beiträge: 5.032
      Die meisten CGler lassen sich halt enorm von den Erfolgen der MTTler blenden. Man muss schon sehen wie viele MTTs sie spielen und wie viel Zeit sie reinstecken bevor dann ein Cash rumkommt der durch die ganzen vorherigen Buy Ins noch nichtmal bedeutet groß up zu sein.

      huiiii hat irgendwo mal geschrieben, dass er zig k$ für nen MTT-Grind ausgibt. Wenn dann ein 10k$ Cash rumkommt schaut, dass erstmal nach extrem viel aus in der Relation is das dann deutlich anders.
    • Kraterspalter
      Kraterspalter
      Gold
      Dabei seit: 12.06.2007 Beiträge: 4.788
      Ich verlinke hier einfach mal nen Thread zum gleichen Thema der mMn recht gute Antworten zu dem Thema hatt.
    • DigitalRaid
      DigitalRaid
      Bronze
      Dabei seit: 21.11.2006 Beiträge: 4.654
      In CG ist die Entlohnung viel direkter als in MTTs. Gerade in Majors wirst du nie deinen true ROI finden können, run da halt mal nen paar Jahre scheiße und du frisst deine ganzen Winnings auf damit.

      Abgesehen davon muss man ewig lange Sessions einplanen, sehr viel wegstecken und Downswings absurden Ausmaßes abkönnen.

      Im Cashgames kann man auch einen viel ausgeglicheneren und flexibleren Lebensstil führen. Kommt spontan ne Einladung, quittet man die Session, ansonsten sagt man "ne ich spiel gerade turniere sry keine zeit". Wenn man also wirklich Volume machen will, kann ich nur sagen: gg social life

      Ich hab mal ne ganze Weile MTTs Vollzeit gespielt, hab auch durchaus Erfolg gehabt, aber die Entscheidung zu Cash zu wechseln, war die beste meiner Pokerkarriere. Ich spiel immer noch gerne öfters nen paar Donkaments, gerade zu SCOOP und so, aber das Leben als MTT Pro macht echt keinen Spaß finde ich.

      Positiv an MTTs ist natürlich, dass es viel geiler ist irgendwann nen fetten Cash zu haben, als kontinuierlich sein Geld zusammenzugrinden. Trotzdem gerade zweiteres wird man irgendwann zu schätzen wissen, wenn man mal wieder 3 Monate einfach nur auf die Fresse kriegt und zig k verballert, weil man jede Keyhand die nen Geldregen bescheren könnte verliert.

      Ich hab höchsten Respekt vor MTT Spielern, aber ich würde es nicht wieder machen wollen.
    • Wiseguy01
      Wiseguy01
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2009 Beiträge: 1.712
      Original von Churchner
      In CG ist die Entlohnung viel direkter als in MTTs. Gerade in Majors wirst du nie deinen true ROI finden können, run da halt mal nen paar Jahre scheiße und du frisst deine ganzen Winnings auf damit.

      Abgesehen davon muss man ewig lange Sessions einplanen, sehr viel wegstecken und Downswings absurden Ausmaßes abkönnen.

      Im Cashgames kann man auch einen viel ausgeglicheneren und flexibleren Lebensstil führen. Kommt spontan ne Einladung, quittet man die Session, ansonsten sagt man "ne ich spiel gerade turniere sry keine zeit". Wenn man also wirklich Volume machen will, kann ich nur sagen: gg social life

      Ich hab mal ne ganze Weile MTTs Vollzeit gespielt, hab auch durchaus Erfolg gehabt, aber die Entscheidung zu Cash zu wechseln, war die beste meiner Pokerkarriere. Ich spiel immer noch gerne öfters nen paar Donkaments, gerade zu SCOOP und so, aber das Leben als MTT Pro macht echt keinen Spaß finde ich.

      Positiv an MTTs ist natürlich, dass es viel geiler ist irgendwann nen fetten Cash zu haben, als kontinuierlich sein Geld zusammenzugrinden. Trotzdem gerade zweiteres wird man irgendwann zu schätzen wissen, wenn man mal wieder 3 Monate einfach nur auf die Fresse kriegt und zig k verballert, weil man jede Keyhand die nen Geldregen bescheren könnte verliert.

      Ich hab höchsten Respekt vor MTT Spielern, aber ich würde es nicht wieder machen wollen.

      So true!

      hab gestern noch das Sunday Storm gespielt und hatte einen relativ deepen run für meine verhältnisse (unter den ersten 200 gewesen). Dafür musste ich einige Flips gewinnen und hatte auch einige Spieler am Tisch die viele Fehler gemacht haben.

      MTT´s als Einkommensquelle ist zu varianzreich, das kann man machen wenn man Poker nur als Nebenjob betreibt. Da ist CG trotz der heutzutagen toughen Gegner mit guter Tableselection bis Nl50 auf jedenfall schlagbar.