Skat absichtlich falsch bedienen

    • Onken
      Onken
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 3.530
      Hallo,

      hatte da letztens so einen Fall. Gegenspieler bedient falsch, aber wohl unabsichtlich und es fällt erst einen Stich später auf. Ich hatte noch keine 60 Punkte, hätte sie aber sicher Schneider gespielt.

      Laut Skatordnung 4.1.4 ist in so einem Fall das Spiel einfach verloren. Wenn ich sie Skatordnung jetzt nicht irgendwie falsch gelesen habe, könnte man doch einfach immer, wenn man merkt man wird Schneider oder sogar Schwarz, absichtlich falsch bedienen und somit den Schneider umgehen.

      Wo liegt mein Denkfehler?
  • 8 Antworten
    • DigitalRaid
      DigitalRaid
      Bronze
      Dabei seit: 21.11.2006 Beiträge: 4.654
      Dann wird aber keiner mehr mit dir spielen wollen.
    • DoePopooe
      DoePopooe
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2008 Beiträge: 812
      Kann nur für Schafkopf sprechen, denke aber, dass es beim Skat das gleiche ist. Wird falsch bedient, wird das Spiel zum Zeitpunkt des falsch Bedienens abgebrochen und mit der bis dahin erreichten Augenzahl der falsch bedienenden Partei gerechnet. Wenn sie da also noch Schneider waren von den Augen wirds auch so berechnet. Analog bei schwarz oder frei.
      Grüße
    • teQuib4u
      teQuib4u
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2009 Beiträge: 70
      Sie kann auch Fortsetzung des Spiels verlangen, um eventuell eine höhere Gewinnstufe zu erreichen. Falls eine derartige Forderung erhoben wird, gilt der Fehler als nicht begangen.
    • Stoner
      Stoner
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2007 Beiträge: 1.894
      4.1.4 Hat jemand vor der Spielentscheidung unberechtigt ausgespielt oder einen anderen Regelverstoß begangen, ist das Spiel für die schuldige Partei in der Stufe einfach (nicht Schneider oder Schwarz) verloren. Eine höhere Gewinnstufe erfordert den Nachweis, dass sie bei regelgerechtem Spiel sicher erreicht worden wäre.

      4.1.5 Ist der Alleinspieler gezwungen, eine höhere Gewinnstufe zu erreichen, muss ihm bei unberechtigtem Ausspielen oder einem anderen Regelverstoß der Gegenpartei die fällige Gewinnstufe ausnahmsweise zuerkannt werden, sofern diese noch nicht von den Gegenspielern erreicht wurde

      4.1.6 Die schuldige Partei ist zum Weiterspiel verpflichtet, wenn es die andere Partei verlangt. Dann zählt der Regelverstoß als nicht begangen
    • Onken
      Onken
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 3.530
      Original von Stoner
      4.1.4 Hat jemand vor der Spielentscheidung unberechtigt ausgespielt oder einen anderen Regelverstoß begangen, ist das Spiel für die schuldige Partei in der Stufe einfach (nicht Schneider oder Schwarz) verloren. Eine höhere Gewinnstufe erfordert den Nachweis, dass sie bei regelgerechtem Spiel sicher erreicht worden wäre.

      4.1.5 Ist der Alleinspieler gezwungen, eine höhere Gewinnstufe zu erreichen, muss ihm bei unberechtigtem Ausspielen oder einem anderen Regelverstoß der Gegenpartei die fällige Gewinnstufe ausnahmsweise zuerkannt werden, sofern diese noch nicht von den Gegenspielern erreicht wurde

      4.1.6 Die schuldige Partei ist zum Weiterspiel verpflichtet, wenn es die andere Partei verlangt. Dann zählt der Regelverstoß als nicht begangen
      Ja war halt ein Trumpf der noch gefehlt hat und ich dachte, ich hätte mich einfach nur verzählt und dann nächster Stich "Uups". Wenn ich sop weiter gespielt hätte, hätte ich so halt nicht Schneider spielen können, da ich noch einen Stich von dem Trumpf abgegeben hätte.
    • BrEaKdOwNpG
      BrEaKdOwNpG
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.289
      wir haben falsch bedienen immer als schwarz gewertet :coolface:
      scheint wohl falsch zu sein :megusta:
    • Onken
      Onken
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 3.530
      Ich dachte auch immer, dass die Partei, die es verkackt hat, einfach soviel Punkte hat, wie sie bis zum Falschspiel kriegen konnte. Wenn die zu dem Zeitpunkt noch keinen Stich hatten halt Schwarz, bei bis zu 30 Schneider und bei über 60 sogar gewonnen hätten.

      Scheint aber nicht so zu sein.
    • thovell
      thovell
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2010 Beiträge: 399
      Einfache Regel... Schneider muss immer erspielt werden...wenn es dir sofort auffällt kannst du den Spieler auffordern die Karte zu wechseln und zu bedienen, dein Spiel ist dann trotzdem gewonnen auch wenn du weiter spielst kannst du das Spiel nicht mehr verlieren.

      Die frage war allerdings, ob es sinnvoll sein kann falsch zu bedienen um ein schneiderspiel aus dem weg zu gehen.

      Ich Denk, dass das keinen Sinn macht aus vierlei gründen...
      Erstens du kannst keine Punkte verlieren, wenn du Schneider gespielt wirst und auch dein Gegner wir dadurch nicht so viele Punkte zusätzlich gewinnen können(max 24), dass es sich auf lange Sicht lohnt, da immer die Chance besteht, dass der alleinspieler sein Spiel verliert .auch wenn man glaubt, das ,an immer Schneider gespielt wird täuschtest manchmal, außerdem besteht die Möglichkeit, dass der as sich verschmeist.

      Machst du das häufiger , dann wird das Sanktionen zur folge haben...
      Man wird noch mehrere Gründe dagegen finden , aber nur einen der dafür spricht unddieser ist kein ausschlaggebender(Spieler bekommt 18-24 Punkte zusätzlich)