[Blog] - Über die Gedanken hinaus

    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811


      Seite(1-4)
      - Beginn einer Veränderung
      - Mittelpunkt der Euphorie
      - übertriebene Theoretisierung

      1 Monat später...









      Zeit für einen erneuten Versuch die Kontrolle über mein Leben zu bekommen.

      Wer evt meinen tl;dr-Blog mal etwas mitverfolgt hat, weiss das ich oft von Motivationsproblemen, persönlichkeits Störungen usw schreibe und generell diesbezüglich wenige Erfolge aufzeigen kann. Auch bis heute habe ich kaum Fortschritte gemacht, obwohl ich seeehr viel darüber nachgedacht, gelesen und letztendlich auch activ daran gearbeitet habe. Ich erhoffe mir mit einer noch activerern Auseinandersezung und Input von euch Lösungen zu finden.


      Folgendes Zitat, welches mir ein geliebter Verwandte nahelegte, ist schon seit einigen Jahren in meinem Bewusstsein und bestätigt meine Situation immer wieder. Es ist in gewisserweises das Fundament meiner Gedankengänge:


      Achte auf Deine Gedanken,
      denn sie werden Deine Worte.

      Achte auf Deine Worte,
      denn sie werden Deine Taten.

      Achte auf Deine Taten,
      denn sie werden Deine Gewohnheit.

      Achte auf Deine Gewohnheiten,
      denn sie werden Dein Charakter.

      Achte auf Deinen Charakter,
      denn sie werden Dein Schicksal.



      Ebenen nummeriert:
      (I) Gedanken
      (II) Worte
      (III) Taten
      (IV) Gewohnheit
      ...



      Meine Gedanken (Wünsche, Ziele,usw) bewegen sich immer nur in den ersten 3Ebenen und erreichen selten die nächste Ebene. Vor etwa 6Monaten habe ich begonnen, regelmäßig Sport zubetreiben. Anfangs ist der Schritt von (I) zu (III) schon eine reinste tortur, aber als ich es erstmal 2Monate durchzog, war der Schritt (I) zu (III) ein Kinderspiel - Ebene (IV) war also erreicht. Nun bin ich wieder 1Monat abstinenz :evil: und kämpfe wieder mit meinen Gedanken: "Boah jetzt trainiern, soo anstrengend; ABER gut für Körper und Geist; kann keine 100% geben; ABER man fühlt sich gut dannach; heute scahff ich die Welt auch nicht mehr zu verändern; ABER nach einpaar Monaten bin ich glücklicher; lieber hvdr" Obwohl bei rationalem Denken die Summe der Vorteile immer überwiegt, scheint es im Augenblick der unmittelbaren Aktion oft nicht so.











      In letzter Zeit ist mir NLP wieder mehr in den Fokus geraten, als ich mich dann erstmal etwas mehr mit der Materie auseinandersetzte, entdeckte ich erstmal das Potential und die evt große Bereicherung für meine eigene Problembewältigung. Auch hier finden sich die eigenen Gedanken als Fundament unsere Selbst vor.

      Normalerweise versuche ich von Natur aus das Rad neuzuerfinden, aber wenn man nicht unbedingt Herr Genius selbst ist, führt das oft zu wenig - vorallem ist es in einer Welt die voller freizugänglicher Informationen einfach verschwendete Zeit. Es gibt kaum noch Probleme die nicht schon jemand anders hatte, bzw. die noch nicht gelöst wurden. Seitdem ich das langsam Begriff, versuche ich stets die Einstellung an den Tag zu legen: "Erst das vorhandenes Wissen aufsaugen/verarbeiten und dann kann man immer noch an Weiterentwicklungen/Verbesserungen arbeiten!"

      Mithilfe von NLP möchte ich versuche die Ebene (III) "Gewohnheit" zu verändern. Ich werde hier von meinen Vorgehensweisen Berichten.











      So nun zu meinem ersten Mount Everest, der für mich schon seit beginn meines (Selbst)Bewusstseins unüberwindbar scheint:



      • (ME 1) -- Carpe Diem - Aufstehen wenn der Wecker klingelt

        Situations Beschreibung:
        Wecker klingelt. "Boah Ausmachen", "Bin noch total Müde", "noch einpaar Minuten", ...
        15min später klingelt der Wecker wieder. Schritt 1 & 2 sind die gleichen, gefolgt von erneuten rnd Gedanken
        ...
        Jetzt müsst ich aber so langsam mal aufstehen. Fuuuu wieder nicht geschafft. Und ganz durch den Wind bin ich immer noch - klar 11h Schlafen können nicht optimal sein. 3h + Leistungsfähigkeit verschenkt


        Konflikt:
        keine Motivation von außen (bsp. Arbeitgeber, sonstigen Termine etc)
        Gedanken hängen am jetzigen Moment fest ( bä Müde, so schön warm... -> im Bett liegen bleiben, weiter schlafen)


        Lösungen:

        Äußere Motive schaffen, wie zb Freunde treffen wäre ne Möglichkeit, aber wohl nicht zu jeder Tageszeit und immer möglich

        Gedanken nach dem Aufwachen beeinflussen. Und hier kommt NLP ins Spiel. Ich habe mal versucht einen einen euphorischen Zustand an einen Soundtrack zu koppeln und diesen dann als Weckton benutzt. Morgens als ich aufwachte erinnerte ich mich zumindest durch den Ton wieder an einpaar Gedanken und es löste dann wenige folge Gedanken und Gefühle aus. Erfolg! Am nächsten Tag schaffte ich es aber nicht, der Anker verschliss.

        so in etwa könnte ich das wohl wieder angehen.

        Da ich jetzt aber atm einen Schlafphasenwecker teste, werde ich die vorhandenen Wecksounds nehmen müssen. Ich werd nun mal versuchen einen positiven Zustand auditiv und visuell zu ankern, ergo Weckton + ein Bild neben dem Wecker.

        Ziel:
        Augen gehen auf
        positive Gedanken schießen einem durch den Kopf
        am liebsten jetzt aufstehen und anfangen








      Scheint mir jetzt noch alles einwenig durcheinander beschrieben. Tipps und sonstigen Anregungen wäre sehr hilfreich.
  • 63 Antworten
    • sleeper1979
      sleeper1979
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 08.06.2007 Beiträge: 6.505
      In vielen Sachen Deinen Posts finde ich mich selber wieder und kann die Schwierigkeiten
      zur Bewältigung absolut nachvollziehen! Ganz besonders der Satz " Auch bis heute habe ich
      kaum Fortschritte gemacht, obwohl ich seeehr viel darüber nachgedacht, gelesen und
      letztendlich auch activ daran gearbeitet habe" trifft den Nagel auf den Kopf und macht es
      ziemlich schwer, ein gesundes Selbstbewusstsein und entsprechende Motivation aufrecht zu
      halten.

      Wünsche Dir viel Glück und Erfolg und werde den Thread auf jeden Fall weiter verfolgen!
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      Original von sleeper1979
      In vielen Sachen Deinen Posts finde ich mich selber wieder und kann die Schwierigkeiten
      zur Bewältigung absolut nachvollziehen! Ganz besonders der Satz " Auch bis heute habe ich
      kaum Fortschritte gemacht, obwohl ich seeehr viel darüber nachgedacht, gelesen und
      letztendlich auch activ daran gearbeitet habe" trifft den Nagel auf den Kopf und macht es
      ziemlich schwer, ein gesundes Selbstbewusstsein und entsprechende Motivation aufrecht zu
      halten.

      Wünsche Dir viel Glück und Erfolg und werde den Thread auf jeden Fall weiter verfolgen!


      Thx

      Jo ich hoffe auch das der Satz: "Menschen ändern sich nie!" nicht stimmt. Genauso wie ich hoffe das zu einer Veränderungen nicht die Intensität wie von Schicksalsschlägen ( Todesfall in der in der Familie, Verlust von eigenen Fähigkeiten oder Sinnen) nötig sind. Subejktiv würde ich behaupten, dass die meisten Menschen, die sich zu einer heftigen Veränderung entscheiden und sie meisterten, einen gravierenden Einschnitt in ihr Leben bestätigen können. Aber kein Plan was da wirklich dran ist.

      Ausgangspost gleich noch mal Updaten...
    • berlinran
      berlinran
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2010 Beiträge: 2.086
      Original von backdoorgushot

      Jo ich hoffe auch das der Satz: "Menschen ändern sich nie!" nicht stimmt.
      (so, blog gleich mal aboniert ;) )

      zu deiner aussage :

      keine angst, der satz stimmt nicht.
      (bin ich jedenfalls von überzeugt.)

      ein problem, das ich aus eigener erfahrung kenne, ist allerdings, dass veränderungen, die man durchmacht, von anderen menschen oft nicht erkannt werden.
      d.h. ich habe oft erlebt, dass "freunde" in mir immer dieselbe person sahen und keine veränderungen wahrnahmen.

      ich will jetzt nicht auf details eingehen.
      auf jeden fall kann ich ein lied davon singen, wie menschen dich straight nach IHREM EIGENEN INNEREN BILD wahrnehmen - und verhaltensänderungen, meinungsänderungen und selbst änderungen im aussehen und kleidung nicht wahrnehmen...

      meine mutter hat früher immer gesagt: "du wirst IMMER mein kleiner junge bleiben, egal, wie alt du bist."

      das klingt spassig. und ich beziehe mich mit meiner aussage auch garnicht auf meine mutter. - aber das prinzip an sich ist dasselbe.

      wenn menschen ein bestimmtes bild von einem haben, kann es durchaus anstrengend sein, sich zu verändern, weil man immer mit seinem "alten bild" konfrontiert wird.
      deshalb wird wohl auch z.b. ehemaligen suchtkranken oder straftätern nahe gelegt, dass sie ihr umfeld total auswechseln.

      (ich hab auch schon "freunde" gewechselt. klingt vielleicht hart und ego-mässig, aber manchmal muss man wohl sowas tun...)

      oft "passt" man ja auch sowieso nicht mehr zum alten umfeld, wenn man sich geändert hat...

      "gleich und gleich gesellt sich gern", sagt der volksmund - und da ist was dran.

      geh mal durch kneipen und clubs - sieh dir die "männergruppen" an - eine homogene masse... (homogen = gleichartig, nix homo, hihi)

      meistens ist das dann ein gegenseitiges bestätigen und erneuern alter gewohnheiten...
      nicht sehr produktiv...
    • berlinran
      berlinran
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2010 Beiträge: 2.086
      ps:

      wenn NLP ein thema bei dir ist, dann passen doch diese sachen gut rein :

      http://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Reframing

      http://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Re-Anchoring

      und gleich mal zitiert:



      Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: “Wie war dieser Ausflug?” “Sehr interessant!” antwortete der Sohn. “Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?” “Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.” “Was hast du also gelernt?” fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: “Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.” Der Vater war sprachlos. Und der Sohn fügte noch hinzu: “Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."
    • ob1wahn
      ob1wahn
      Gold
      Dabei seit: 23.11.2010 Beiträge: 698
      [x] Abo

      Viel Erfolg!!
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      Update ME1

      @berlin

      thx fpr deinen Post, guter input:)

      Yo hab auch vor etwa ein Jahr mein Umfeld verlassen und halte nur zu ausgewälten Leuten Kontakt. Auch etwas egoistisch. Kp

      Die Seite ist nice, ist atm meine Hauptlektüre^^

      Re-Anchoring wird schon auch sehr wichtig werden. Werd mich aber erstmal mit dem normalen ankern auseinandersetzen.
    • megalomaniac323
      megalomaniac323
      Bronze
      Dabei seit: 26.12.2009 Beiträge: 1.170
      Hey, falls du sie noch nciht kennst, kann ich dir http://de.pokerstrategy.com/video/22167/ an's Herz legen. Da sind einige gute Tipps dabei!
    • berlinran
      berlinran
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2010 Beiträge: 2.086
      Original von megalomaniac323
      Hey, falls du sie noch nciht kennst, kann ich dir http://de.pokerstrategy.com/video/22167/ an's Herz legen. Da sind einige gute Tipps dabei!
      a) ist wohl erst ab gold status
      b) mit meinem marginalen englisch-kenntnissen (hören) muss ich mich anstrengen

      und - das ist ja dusty schmidt, hab das buch "Poker als Beruf: Wie man sein Hobby in ein Unternehmen verwandelt" von ihm...
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      jo hab mir bisher 2 Parts gegeben, aber so recht entsinnen kann mich ich gerade nicht. Ich glaube er hatte aber einpaar neue sehr interessante Punkte angesprochen. Muss ich noch mal wiederholen.

      Merke schon das viel Input da ist, doch an der Umsetzung harpert es immer. Ziel ist es jetzt erstmal meinen Plan noch besser zu definieren und durchzuziehen - hab meist das Problem nach einpaar Tagen wieder Schwachstellen zufinden und höre dann oft ganz demotiviert auf. Kritik ist wie immer sehr erwünscht.



      @next

      Werde mal morgen meine primär und sekundär Ziele versuchen besser zu definieren. Zusätzlich noch meine Gefühle, wenn ich mir vorstelle sie erreicht zu haben, und was mir sonst noch bis dahin verwendbares einfällt notieren.

      Journal über Emotionen und Gedankengänge in bestimmten Situationen würde ich auch gerne führen, aber das führt dann wohl erstmal zuweit und ich sollte mich erstmal auf das gennante konzentrieren. Jaja so ging bei mir auch immer schnell die Motivation flöten - NICHT ZU VIEL AUF EINMAL!^^
    • sleeper1979
      sleeper1979
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 08.06.2007 Beiträge: 6.505
      Original von backdoorgushot
      Thx

      Jo ich hoffe auch das der Satz: "Menschen ändern sich nie!" nicht stimmt. Genauso wie ich hoffe das zu einer Veränderungen nicht die Intensität wie von Schicksalsschlägen ( Todesfall in der in der Familie, Verlust von eigenen Fähigkeiten oder Sinnen) nötig sind. Subejktiv würde ich behaupten, dass die meisten Menschen, die sich zu einer heftigen Veränderung entscheiden und sie meisterten, einen gravierenden Einschnitt in ihr Leben bestätigen können. Aber kein Plan was da wirklich dran ist.

      Ausgangspost gleich noch mal Updaten...
      Ich denke das ein Schicksalsschlag die Veränderung schon beschleunigen und vorantreiben
      kann. Allerdings gehe ich davon aus, oder zumindest hoffe ich, das dies keine grundlegende
      Voraussetzung ist.

      Original von backdoorgushot
      Werde mal morgen meine primär und sekundär Ziele versuchen besser zu definieren. Zusätzlich noch meine Gefühle, wenn ich mir vorstelle sie erreicht zu haben, und was mir sonst noch bis dahin verwendbares einfällt notieren.

      Journal über Emotionen und Gedankengänge in bestimmten Situationen würde ich auch gerne führen, aber das führt dann wohl erstmal zuweit und ich sollte mich erstmal auf das gennante konzentrieren. Jaja so ging bei mir auch immer schnell die Motivation flöten - NICHT ZU VIEL AUF EINMAL!^^
      Ich denke das ist ein ziemlich wichtiger Punkt. Zuviel auf einmal klappt selten und
      führt am Ende nur dazu, das die Motivation wieder schnell nachlässt und man
      das Gefühl bekommt nichts auf die Reihe zu bekommen. Kenne ich auch aus eigener
      Erfahrung und mit jedem neuen Versuch, wird es natürlich nur noch schwerer.

      Lieber Stück für Stück kleine Veränderungen und mit den erreichten Erfolgen Kraft
      für die nächsten (größeren) Ziele tanken

      Ein Buchtip noch von mir :

      [URL=http://www.amazon.de/Die-Wege-zur-Effektivität-persönlichen/dp/3897495732/]Die 7 Wege zur Effektivität[/URL]

      Hat mir persönlich sehr gut gefallen und beinhaltet einige gute und hilfreiche Ansätze.
    • crameLBON
      crameLBON
      Gold
      Dabei seit: 26.06.2007 Beiträge: 4.913
      Hey backdoorgushot, ich aboniere hier auch mal :)

      Das Problem mit dem Aufstehen hatte ich eine sehr sehr lange Zeit selbst - und falle leider ab und zu noch in alte Muster zurück.

      Spielst du momentan nur Poker und machst sonst nix?
      Ich hatte das Problem nämlich vorallem in meiner Poker-Only Phase, weil ich keine wirklichen Ziele und Aufgaben im Leben und auch eigentlich beim Pokern hatte...
      Ich wusste einfach nicht warum ich Poker spiele, also warum morgens aufstehen, wenn man auch einfach irgendwann Abends noch nen Stündchen grinden kann und die Miete dennoch gezahlt ist :f_mad:

      Mittlerweile habe ich mir aber mal intensiv Gedanken darüber gemacht wo ich im Leben eigentlich hin möchte und seitdem geht das alles wie von selbst (schlechte Tage hat man zwischendurch natürlich auch).
      Inzwischen Studiere ich auch (gerne xD ), also ist ein gewissen Zwang aufzustehen zwar ebenfalls vorhanden, aber auch an Grind-Tagen bin ich einfach wieder so motiviert an die Tische zu kommen, dass ich ziemlich flott aus dem Bett komme :)



      Ich lese hier in Zukunft also sehr gerne mit :) Viel Erfolg!
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      Junge junge. Schalfen ging gestern überhaupt nicht. Habe wohl eines der assoziativsten Stunden überhaupt gehabt, extremes Kopfkino, neue Ideen kamen und verschwanden wie Werbespots im Fokus meiner Aufmerksamkeit, als würde ich mein Leben wie in der Matrix mir einfach vorstellen könnte (Visuell und Gefühl waren high intensive). Ich musste zwischendurch so oft laut feiern, dass ich wieder mehr als Wach war - mit nem breiten Grinsen im Gesicht.

      Das war wohl gestern zu viel Zukunftseuphorie aus der Entstehung des neuen Lösungsansatzes und der Methodik. Sicker zustand auf jeden Fall, nur leider ein ganz schlechter Zeitpunkt :f_mad:


      @Schlafphasenwecker und Wekcton-Anker
      hab ja nicht lange gepennt, bin aber auch nicht sehr Müde aufgewacht. Auf dem Weckton sprangen leider garkeine Gedanken an und hab lgeich mal die "snooze" Taste gedrückt, welche mich dann in der nächsten Leichtschlafphase wecken würde. Jop, hat gefunzt ich war wach. Der Weckton Anker funzte dann auch in sehr geringem Maße und schon überkam mich die Handlungseuphorie. Soweit so gut.


      Einpaar interessante Dinge die mir gestern im Gefühlten "No Limit"-Mod noch durch den Kopf gingen, notiere ich mal später...
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      @sleeper

      mit dem uch werd ich mal notieren, aber das gehört atm wohl auch zu der Kategorie Verschiebenden-Input



      @mark

      Ja leider kann ich deine Punkte genauso unterstreichen. Momentan bin ich nur mit only-poker unterwegs, obwohl ich nach meinem damaligen Plan schon seit einem 3/4 Jahr studieren sollte. Aufgeschoben habe ich es weil ich einfach die Unsicherheit habe, mich für das falsche zu entscheiden oder/und Poker nicht mit unter einen Hut zu bekommen, sodass letztendlich nichts mehr schaffe. Hab mich dann für den wohl einfacheren Weg - Poker only entschieden. Aber auch hier ist die hälfte der Tage an dennen ich keine Gründe finde auszustehen. Poker ansich ist für mich schon sehr faszinierend, nicht mal das Grinden selbst, sondern eher das Verstehen wie das gesamte System funktioniert, warum man das tut was man tut, je tiefer es in die Thematik geht, desto eher interessiert es mich.

      Trotzdass anscheinend genug gute Gründe existieren, sich darin zu investieren und man wahrscheichnlich auch einen guten Output erhält, kommt es immer wieder zu langen durststrecken. Es hat definitiv etwas mit meinem gesamt Alltag/Lebensplan zu tun, hvdr als Auslgeich für Pokerspieler sollte eher nicht so ins Repertoire gehören. Nun ja, ist noch ne bissel arbeit, sein Leben neu zu ordnen.
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      Original von backdoorgushot
      [...]
      Journal über Emotionen und Gedankengänge in bestimmten Situationen würde ich auch gerne führen, aber das führt dann wohl erstmal zuweit
      [...]

      olo, zuerst möchte ich die Gedanken als Fundament unseres Ichs definiere und dann spare ich mir die Arbeit mit diesen. Fail. Ergo poste ich nachher mal 1,2 negative Gedanken die ich versuche durch alternative positive zu ersetzen.
    • berlinran
      berlinran
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2010 Beiträge: 2.086
      Original von backdoorgushot
      Junge junge. Schalfen ging gestern überhaupt nicht. Habe wohl eines der assoziativsten Stunden überhaupt gehabt, extremes Kopfkino, neue Ideen kamen und verschwanden wie Werbespots im Fokus meiner Aufmerksamkeit, als würde ich mein Leben wie in der Matrix mir einfach vorstellen könnte (Visuell und Gefühl waren high intensive). Ich musste zwischendurch so oft laut feiern, dass ich wieder mehr als Wach war - mit nem breiten Grinsen im Gesicht....
      klingt wie "Hypnagoge Phase"
      http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnagogie

      ich finde sowas auch interessant
      kann mir auch vorstellen, dass man das für sich produktiv nutzt :
      das unterbewusstsein scheint dabei ja alle möglichen optionen zu simulieren - wenn was dabei ist, was man wirklich gut/positiv findet, kann man ja versuchen, das denn auch in der realität umzusetzen

      ich hab auf diese weise meine derzeitige wohnung "gefunden"

      vielleicht kann man es so sehen, dass der "mind" in solchen phasen so eine art "verkäufer" ist, der dir diverse angebote macht...

      ich bin gespannt, was du so visualisiert hast ;)
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811


      Achte auf Deine Gedanken,
      denn sie werden Deine Worte.

      Achte auf Deine Worte,
      denn sie werden Deine Taten.

      Achte auf Deine Taten,
      denn sie werden Deine Gewohnheit.

      Achte auf Deine Gewohnheiten,
      denn sie werden Dein Charakter.

      Achte auf Deinen Charakter,
      denn sie werden Dein Schicksal.



      Ebenen nummeriert:
      (I) Gedanken
      (II) Worte
      (III) Taten
      (IV) Gewohnheit
      ...



      NLP hat da ein viel komplexeres und vollständigeres Modell. (Logische Ebenen) so gut :f_biggrin:


      €:

    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      Das Modell erklärt so viele zusammenhänge in dennen meine Probs perfekt reinpassen.


      Identität:

      Heute kann ich sagen, "ja ich bin eher so der Nerd", mein Selbstbewusst kann damit viel besser umgehen als vor Jahren und gezielte Selbstironie ist eh Nuts. Ich kann mich erinnern das mir das Nerd-dasein selbst anwiderte oder jedenfalls glaubte ich das es andere anwiderte, was mich wiederum aufgrund meiner Persönlichkeit anwiderte. Ich trennte so mein Leben, zwischen hvdr und Sozialen. Unter der Woche "PC von Schulfreunden" und am Wochenende & Ferien "PC von (Party)Freunden". Ergo hatte ich wenig besuch und nur die besten Kumpels wussten es. Als meine Mutter dann zum ersten mal die Flasche Goldkrone ....ähm wait das war ne andere Story^^ (..und weiter) Es war mir wohl sehr wichtig was andere von mir halten und ich schaffte bzw. versuchte auch niemanden neutralen von meinen hvdr-Errungenschaften zu überzeugen oder zu begeistern. Auf Vernetzung mit leuten meines Gleichen legte ich iwie kein Wert (foreveralone.bmp) Kein Wunder das nie mehr daraus wurde...

      Poker, auch hier war der Zauber, um das Spiel schnell verflogen als es vom Anfänglichen "..ich hab dann mit AK alles gesetzt und gg AJ gewonnen"-Gesprächen in gesellschaftlicher Runde zu "..eh dann 3bettet mich der aggro Leck am Button, ich call, flopp ne OESD und snap ihn, Turn unimproved und ich donk shippe, er insta mucked, ich LikeABoss"-Diskussionen in Grinderkreisen mutierte. Genauso wie Partys durch Pokerrunden immer häufiger ersetzt wurden. So allmählich sonderte sich auch das einst Gesellschaftsspiel schnell vom Mainstream ab. Online Poker, ja jetzt werde ich mal nicht die stanni Konflikte zwischen Grinder und Eltern erklären. Aber das größere Problem ist das Umfeld, und das Fallen in bestimmte Klischee's. Da mich anscheinend interessierte was von mir gedacht wird, versuchte ich es möglichst nicht zu erwähnen, obwohl es eh durchsickert, wenn einige Freunde davon wissen. An ein Netzwerk mit anderen Grindern übers Inet bestand auch kein Interesse (scheuen der Realität, Versagensängste, einfachnurschüchtern, Druck blalbal bla kP, ergo foreveralone.jpe)

      Letztendlich sind das alles Punkte die dazu führen, dass man seine Identität leugnet/anzweifelt. Iwie ist das ein Konflikt den ich atm immer noch nicht lösen kann. Zu meiner Identität und meinen Tätigkeiten zu stehen und gleichzeitig vom Umfeld nicht wirklich akzpetiert/bzw. anderes behandelt zu werden und vice versa - Suxx. Sich alleine zu motiveren ist schwer und wenn man dann noch von Selbstzweifel geplagt wird, schaut das nicht sehr erfolgsversprechend aus.
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811
      Schweife schon wieder sehr vom eigentlichen ab, morgen werde ich wieder zielgerichteten Content liefern.
    • backdoorgushot
      backdoorgushot
      Silber
      Dabei seit: 27.10.2007 Beiträge: 2.811

      Brainstorming für Ziele, Träume und Wünsche





      Erzeuge einen besonders assoziativen Zustand. Am besten eignet sich Musik, Motivational Musik oder/und Videos. Vorschläge:



      für Repeatfunktion einfach hinter "youtube" "repeat" einsetzen
      zb. http://www.youtuberepeat.com/watch/?v=SiX2eGYJ2Kc

      Musik (+Video):




      Motivational Videos:















      Während die Musik läuft, notiere alles was dir einfällt. Vll so in etwas der Form:

      Bsp.:

      ich möchte...

      NL100 Crusher werden
      Surfen lernen
      "Das Leben als ein Spiel betrachten"
      Englisch mit sächsischen Akzent sprechen können^^
      ...




      Einfach alles! Egal ob einfach oder schwer Erreichbar, egal ob Unmögliches, egal obs nur ein Gegenstand, eine Eigenschaft oder eine Fähigkeit ist. Egal ob "ein Guter Mensch sein" oder "Gutes Tun". EINFACH ALLES

      (Erinnerungen an den Alltag (bzw. was sich in manchen Sitautionen wünscht), die Vergangenheit, Erlebnisse mit Freunden, usw. helfen ungemein)

      (Koffein hilft btw auch, trinke gerade ClubMate und hab pure Reizüberflutung)

      Alles Aufschreiben!



      Das sollten Gründe sein warum ihr morgens aufsteht!
      Die Gründe sein wofür es sich lohnt zu leben!
      Die Gründe sein um endlich anzufangen!
      Die Gründe sein durchzuhalten!