Ausspähen von Daten - Anhörung

    • iGoD1989
      iGoD1989
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2008 Beiträge: 2.144
      Hallo zusammen,


      Habe heute morgn etwas verdutzt geguckt , als ich die Post von der Polizei aufgemacht habe.

      Ich wurde zu einer Anhörung als Betroffener eingeladen, geht um das ausspähen von Daten vom zeitraum xy. Habe beim Sachbearbeiter angerufen, der mir die Anhörung bestätigt hat. Über meinen Internetanschluss wurden wohl Daten ausgespäht. Der Anschluss gehört meinem Vater, ich wurde allerdings eingeladen, weil ich als Sohn "erfahrungsgemäß" mehr von der Thematik verstehe.

      Meine frage: liegt hier eine Anzeige gegen mich, bzw unsere IP Adresse vor ?

      Was genau kann damit gemeint sein? Ich habe selber nicht viel Ahnung von Computern und schon gar nicht vom Hacken oder ähnlichem, was ich zumindest etwas mit ausspähen assoziiere.

      Vllt hat ja jeman schon ähnlich Erfahrung gemacht.


      Vielen dank
  • 22 Antworten
    • sky858
      sky858
      Bronze
      Dabei seit: 31.12.2009 Beiträge: 214
      keine panik,wie schon im brief erwähnt handelt es sich um eine anhörung,nicht um eine anzeige oder sonstwas
      geh einfach hin und dann weisst du was sie von dir wollen,alles andere ist spekulation


      ps:du wirst nicht zusammengeschlagen,gefoltert oder sonstwas;-)
    • shivaguy
      shivaguy
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2008 Beiträge: 1.666
      Original von sky858
      ps:du wirst nicht zusammengeschlagen,gefoltert oder sonstwas, solange du ihnen sagst was sie hören wollen ;-)
      fyp

      €: ontopic schließ ich mich meinem vorposter an!
    • flashfy
      flashfy
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 5.241
      .
    • Iceley78
      Iceley78
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2007 Beiträge: 982
      Die erste Empfehlung ist, erst einmal keine Angaben zur Sache zu machen.

      imo:Werf ihn einfach weg und mach dir kein kopp drum. Du brauchst den Termin auch nicht wahrnehmen.Ruf da an,,sag ihnen das zu dem Termin dein Anwalt keine Zeit hat, und du wirst nie wieder was von denen hören.



      Niemals bei der Polizei aussagen, es sei denn man hat vorher ein Anwalt eingeschaltet.(Die sollen ihre Arbeit selbst machen. :D )


      Es ist auch nicht deine Pflicht den Termin wahrzunehmen.

      Zu mehr möchte ich mich in diesem Forum nicht äußern.Wenn du weitere fragen hast, kannst du mich gerne per pm anschreiben.
    • eltazo
      eltazo
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 15.014
      ja währe da auch eher vorsichtig wenn du niemanden in verdacht hast der dich ausgespäht hast und dort klärung haben willst ,

      Was kannst du da gewinnen , nichts ? aber viel verlieren wenn du dort Aussagen machst die gegen dich verwendet werden können ....
      was man gegen dich oder dein Vater verwenden kann ist schwer einzuschätzen....
    • Shiyanying
      Shiyanying
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2011 Beiträge: 178
      Nichts machen, gar nichts.

      1. Nur die Staatsanwaltschaft kann dich bindend vorladen.

      2. Werden öfters "Zeugen" befragt, die dann mitten in der Befragung auf einmal das Gefühl haben, verdächtigt zu werden. Stimmt auch. Nur hat ein Zeuge kein generelles Aussageverweigerungsrecht gegenüber Staatsanwaltschaft, sofern er sich nicht selbst belasten müsste. Daher ists einfacher, Zeugen zu laden.

      3. Hier siehst du, WARUM du nicht mit der Polizei redest, zu so gut wie keinem Zeitpunkt: http://www.youtube.com/watch?v=i8z7NC5sgik&list=FL46gc80_sMfxSCdDNHD37CA&index=7&feature=plpp_video

      (Es gibt Ausnahmen, wie eine Führerscheinkontrolle und co., auch kann man natürlich immer freundlich sein. Aber es stört nicht, sich darauf zu berufen, GAR NICHT mit der Polizei zu reden.)


      Bei einer Anhörung durch die Staatsanwaltschaft kriegst du mehr Infos zur Sache. Da gehst du auch IMMER in Begleitung eines Strafrechtlers hin. Nie ohne.
    • extrapartner
      extrapartner
      Gold
      Dabei seit: 26.09.2007 Beiträge: 5.662
      Da hat wohl der Bundestrojaner zugeschlagen. Wer weiß, was da alles auf dem Rechner so gefunden wurde. Lieber mal einen RA konsultieren, um für alles gewappnet zu sein. :f_cool:


      ...
      Über meinen Internetanschluss wurden wohl Daten ausgespäht. Der Anschluss gehört meinem Vater, ich wurde allerdings eingeladen, weil ich als Sohn "erfahrungsgemäß" mehr von der Thematik verstehe.
      Die Bullerei wird definitv nicht dich vorladen, wenn der Anschluss nicht auf dich läuft. Seit wann wird der vorgeladen, bei dem der meiste Sachverstand vermutet wird? Dass das vom Sachbearbeiter bestätigt wird, machts noch suspekter.
    • winfranzi
      winfranzi
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2005 Beiträge: 300
      wenn du als "Betroffener" vorgeladen wurdest, also vermutlich als Zeuge, kann gegen dich keine Anzeige vorliegen, das müssten Sie definitiv so deklarieren, sonst wärs ein gravierender Verfahrensfehler.

      Vermutlich werden die dich nur fragen, ob dir selbst etwas aufgefallen ist und ob du auf dieser oder jener Seite warst oder das und jenes runtergeladen hast. Wenn du selbst nichts bemerkt hast, kannst du natürlich auch keine Angaben machen. Aber da sofort einen Anwalt einzuschalten brauchts wohl auch nicht. Wichtig ist nur, dass du nur auf die Fragen eingehst die mit ja oder nein zu beantworten sind und da mit ja, nein oder weiß nicht beantwortest.

      Weil hier geschrieben wurde "es ist nicht deine Pflicht hinzugehen" - ist es sehr wohl, du kannst nicht den Brief einfach wegschmeißen (kannst du natürlich schon, wirst aber eine Verwaltungsstrafe kassieren), aber du kannst dich natürlich vom Termin abmelden/verschieben oder die bitten, dir eine Sachverhaltsdarstellung zukommen zu lassen und kannst diese dann mit deinem Rechtsberater checken.
    • flashfy
      flashfy
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 5.241
      .
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Original von winfranzi
      Vermutlich werden die dich nur fragen, ob dir selbst etwas aufgefallen ist und ob du auf dieser oder jener Seite warst oder das und jenes runtergeladen hast. Wenn du selbst nichts bemerkt hast, kannst du natürlich auch keine Angaben machen. Aber da sofort einen Anwalt einzuschalten brauchts wohl auch nicht. Wichtig ist nur, dass du nur auf die Fragen eingehst die mit ja oder nein zu beantworten sind und da mit ja, nein oder weiß nicht beantwortest.
      Wobei ich da eben sehr vorsichtig wäre. Würde definitiv keine illegalen Seiten erwähnen.

      Weil hier geschrieben wurde "es ist nicht deine Pflicht hinzugehen" - ist es sehr wohl, du kannst nicht den Brief einfach wegschmeißen (kannst du natürlich schon, wirst aber eine Verwaltungsstrafe kassieren), aber du kannst dich natürlich vom Termin abmelden/verschieben oder die bitten, dir eine Sachverhaltsdarstellung zukommen zu lassen und kannst diese dann mit deinem Rechtsberater checken.


      Es ist definitiv keine Pflicht dort hinzugehen. Wenn du dich ordnungsgemäß abmeldest bist auf auf der sicheren Seite.

      Ich wäre allerdings schon neugierig. Würde mal hören, was die zusagen haben und ansonsten nichts sagen.
      Dabei natürlich aufpassen, oft wirst du in ein Gespräch verwickelt und mit diversen Traps versucht was aus dir rauszukitzeln.
    • winfranzi
      winfranzi
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2005 Beiträge: 300
      Hab ich ja gesagt, dass er sich abmelden/den Termin verschieben kann. Eine Bürgerpflicht bleibt es trotzdem. Und er hat auch definitiv das Recht, mehr Informationen zu erhalten. Was soll er dazu sagen, wenn er nicht weiß worums geht und das würd ich nach Möglichkeit schon vorher abklären.

      Fakt ist, dass jemand an Daten von OP gelangt ist und das würde mich an seiner Stelle schon interessieren, wie oder um welche Daten es sich handelt.
    • sky858
      sky858
      Bronze
      Dabei seit: 31.12.2009 Beiträge: 214
      Original von winfranzi
      Hab ich ja gesagt, dass er sich abmelden/den Termin verschieben kann. Eine Bürgerpflicht bleibt es trotzdem. Und er hat auch definitiv das Recht, mehr Informationen zu erhalten. Was soll er dazu sagen, wenn er nicht weiß worums geht und das würd ich nach Möglichkeit schon vorher abklären.

      Fakt ist, dass jemand an Daten von OP gelangt ist und das würde mich an seiner Stelle schon interessieren, wie oder um welche Daten es sich handelt.
      wo sind die fakten?
    • FlammenULI
      FlammenULI
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2005 Beiträge: 654
      Original von winfranzi
      Fakt ist, dass jemand an Daten von OP gelangt ist und das würde mich an seiner Stelle schon interessieren, wie oder um welche Daten es sich handelt.
      Die darf die Polizei aber nicht weitergeben.
      Im Normalfall schadet man sich nur selber durch hingehen und selbst als Angezeigter muß man dass nicht. Also besser nicht hingehen.
    • winfranzi
      winfranzi
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2005 Beiträge: 300
      Original von sky858
      Original von winfranzi
      Hab ich ja gesagt, dass er sich abmelden/den Termin verschieben kann. Eine Bürgerpflicht bleibt es trotzdem. Und er hat auch definitiv das Recht, mehr Informationen zu erhalten. Was soll er dazu sagen, wenn er nicht weiß worums geht und das würd ich nach Möglichkeit schon vorher abklären.

      Fakt ist, dass jemand an Daten von OP gelangt ist und das würde mich an seiner Stelle schon interessieren, wie oder um welche Daten es sich handelt.
      wo sind die fakten?
      Wollte zuerst eh noch schreiben, dass das eine Annahme ist - OP ist "Betreffener" in einer Sache, wo Daten ausgespäht wurden ...
      Wichtig für OP ist aber auf jeden Fall, dass er nicht ohne sich dort zu melden einfach nicht hingeht.
      Vermutlich hat OP aber auch nicht alles hier veröffentlicht, denn es wäre schon schwachsinnig ihn mit der Begründung vorzuladen, weil er sich "erfahrungsgemäß besser auskenne als sein Vater" ...
    • Iceley78
      Iceley78
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2007 Beiträge: 982
      @winfranzi HÖR BITTE AUF SOLCHE HALBWEISHEITEN ZU VERBREITEN. ;(

      Der Slogan „Anna und Arthur halten ihr Maul“ ist
      nicht nur eine Redewendung. Es sollte Deine oberste Direktive
      im Umgang mit der Staatsmacht sein. Du vermeidest es, Dich
      oder andere zu belasten. Die Bullen sind geschult im Umgang mit
      Leuten wie Dir. Also: Denk nicht, Du bist schlauer als sie und
      wirst sie jetzt mal richtig verarschen. Wer nichts sagt,
      kann nichts falsches sagen!
      Bei Auskünften an die Polizei, ob als Beschuldigter oder Zeuge,
      bist Du grundsätzlich gehalten, nie mehr als Deine persönlichen
      Daten preiszugeben. Das sind:

      - Vor- und Nachname
      - Geburtstag und –ort
      - Familienstand
      - Beruf (allg. Bezeichnung wie Schüler, Student,
      Auszubildender, Angestellter etc.)
      - Adresse
      - Staatsangehörigkeit

      Das ist alles! Mehr musst Du bei den Bullen in keinem Fall
      sagen, egal was sie dir sagen oder womit man Dir droht.
      Als Beschuldigter einer Straftat hast Du das Recht, die Aussage
      zu verweigern. Anna und Arthur halten ihr Maul! Das gilt
      für Bullen, Staatsanwaltschaft und Gericht. Keine
      Aussage!!!

      Als Zeuge einer Straftat musst Du nur bei der Staatsanwaltschaft
      oder bei Gericht eine Aussage machen (näheres siehe
      Aussageverhalten).
      - Wenn Du eine Vorladung erhältst, schau zuerst wer der
      Absender ist, denn:

      Auf eine Vorladung von den Bullen musst Du nicht
      reagieren. Du bist nicht verpflichtet, dort aufzutauchen!
      Also: Begib Dich auch nicht in die Höhle des Löwen!!!

      Auf eine Ladung durch die Staatsanwaltschaft oder das Gericht
      musst Du reagieren. Es besteht für Dich eine Erscheinenspflicht.
      Gehst Du nicht hin, ist es möglich, dass Dich dann die Bullen zum
      Termin chauffieren.
      Bei allen Vorladungen ist es ratsam,
      rechtskundige Personen (Vertrauensanwalt,
      Rote Hilfe e.V. ...) aufzusuchen. Du gewinnst
      Sicherheit und kannst nichts falsch machen.


      abschreckendes reales Beispiel: Eine "Genossin", die zu einer Demo
      fuhr, wurde auf dem Weg dorthin von Der Polizei kontrolliert und
      gefragt, ob sie zur Demo will. Sie sagte einzig das Wort „Ja“.
      Da sie ein gefährliches Werkzeug (so was kann fast alles sein.Radkreuz, Wagenheber,Schraubendreher...)
      dabei hatte, bekam sie eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes
      gegen das Versammlungsgesetz, weil gefährliche Gegenstände
      auf Demos verboten sind. Obwohl sie nunmehr die Aussage
      verweigerte, wurde sie verurteilt, denn der Polizist konnte deshalb,
      weil das Wort „Ja“ gefallen war, bezeugen, dass die Genossin mit
      dem gefährlichen Werkzeug nicht zur Arbeit oder ähnlichem,
      sondern zu einer Demo wollte.
      Quelle: Rote Hilfe e.V
    • winfranzi
      winfranzi
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2005 Beiträge: 300
      Haha, wie geil hier alle tun als ob OP was ausgefressen hätte. Lol. Ich hab ihm einfach nur dazu geraten nicht einfach wort- oder tatenlos der Ladung fernzubleiben. Und das kann genauso bedeuten, dass er dort anruft oder sich auch schriftlich dort hin wendet und mitteilt, dass er dazu nichts sagen möchte. Warum auch immer. Ich hab niemals behauptet, dass er Aussagen machen MUSS. Btw. wüsste ich nicht was die Polizei Familienstand und Beruf anzugehen hätten?
    • Maniac81
      Maniac81
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 2.287
      Ich glaub hier haben echt einige Leute zuviele Krimis gesehen. Wir wissen doch garnicht ob OP Opfer, Täter oder was weiss ich was ist. Nur falls er "Täter" ist ist es oft ratsam keine Aussage ohne Anwalt zu machen. Wenn er unschuldig ist ist es sogar ratsam mit der Polizei zusammenzuarbeiten und zu erzählen was vorgefallen ist.
    • WarTop
      WarTop
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2007 Beiträge: 691
      Original von Maniac81
      Ich glaub hier haben echt einige Leute zuviele Krimis gesehen. Wir wissen doch garnicht ob OP Opfer, Täter oder was weiss ich was ist. Nur falls er "Täter" ist ist es oft ratsam keine Aussage ohne Anwalt zu machen. Wenn er unschuldig ist ist es sogar ratsam mit der Polizei zusammenzuarbeiten und zu erzählen was vorgefallen ist.
      eben nicht jung's,... guggt euch doch mal das vid oben an ;-) ..



      edit:

    • winfranzi
      winfranzi
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2005 Beiträge: 300
      Also, so weit ich es nachgelesen habe, war meine Annahme, dass auch eine Zeugenladung bei der Polizei bindend ist, falsch. Offensichtlich kannst du sogar einfach ohne Rückmeldung der Anhörung fernbleiben.
      Dennoch würde mich als OP schon interessieren, welche Daten von mir in fremde Hände gelangt sind und was damit passiert ist, aber das ist dann seine Entscheidung.
      Ich kann einfach die Haltung nicht verstehen, dass man, obwohl man offensichtlich nicht selbst etwas Unrechtes getan hat, nicht zur Aufklärung eines Deliktes beitragen sollte. Genau das trägt wohl dazu bei, dass viele Verfahren vor einer Gerichtsverhandlung einfach eingestellt werden müssen. Aber klar, ohne vorher weitere Informationen zu bekommen, würd ich mich natürlich mit Aussagen auch zurückhalten.
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