Idee: Unternehmen von einer Crowd für eine Crowd!?

    • albers
      albers
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 275
      Servus,
      wollte die Idee mal eben posten bevor ich sie vergesse oder mich nicht weiter mit beschäftigen werde.

      Die Idee ist folgende:

      Jemand möchte ein Ungernehmen gründen und braucht dafür Kapital.
      Für dieses Problem gibt es ja bereits das Crowdfunding wo die Leute z.B. für 3 Jahre investiert bleiben.
      Bei meiner Idee bleiben die "Investoren" solange investiert, bis sie Ihre "Anteile" verkaufen.
      Da das Unternehmen von einer Crowd finanziert wurde, ist sie an Gewinnen beteiligt und ist somit am Wachstum des Unternemens interessiert. Die Crowd beschäftigt sich also intensiv mit dem Unternehmen und hier kommt die Idee ins Spiel...

      Angenommen, das Startkapital beträgt 50.000€.
      Pro Investor/Anteil werden 250€ angelegt.
      Macht dann natürlich 200 Beiteiligte aus die sich intensiv mit dem Unternehmen auseinandersetzen, es begleiten und natürlich das Unternehmen voranbringen wollen.
      Dies kann man für das Wachstum des Unternehmens nutzen und so z.B. bei Problemen die Crowd als Lösungsfinder verwenden. Probleme oder Vorschläge können im Forum oder einer Mindmap von der Crowd besprochen werden. Online-Meetings können abgehalten werden usw.
      Da von den 200 Investoren wohl jedes Feld zu so recht jedem Thema abgedeckt werden kann, ist das finden einer Lösung oder einer Verbesserung nahezu kostenlos.

      Natürlich sehe ich auch die Problematik der Idee wie z.B. Unzufriedenheit bei nicht Umsetzung eines Vorschlages usw.

      Wollte eigentlich nicht viel schreiben aber ...

      Gibt es das schon würde die Umsetzung nichts taugen!?
  • 16 Antworten
    • trE21
      trE21
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2008 Beiträge: 199

      Pro Investor/Anteil werden 250€ angelegt.
      dann macht das funding keinen Sinn. Kannste das geld auch selbst anlegen.

      Funding ist Kapital das verbrannt werden kann...
      Löhne bezahlt, Anschaffung etc.

      Sehe deine Idee nicht.
    • Pokersaft
      Pokersaft
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 02.03.2006 Beiträge: 25.198
      Denkst du an eine Gmbh?

      Ich finde die Idee nciht wirklich gut 250€ ist einfach zu wenig pro Anleger. Außerdem: Bist du dir sicher, dass du 200 Gesellschafter haben willst? Das kann auch mal außer Kontrolle geraten dann.
    • BrEaKdOwNpG
      BrEaKdOwNpG
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.290
      sehe das ähnlich, der betrag ist lächerlich klein. dafür bewegt sich doch kein investor, und schon gar nicht kümmert er sich dann auch noch darum dass sein geld gut angelegt ist...und dann auch noch 200 mann??? mit 200 interessen? niemals machbar in meine augen...
    • hyroniemus
      hyroniemus
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2008 Beiträge: 479
      Wenn ich dich richtig verstehe, dann ist dein Crowdfunding in Wirklichkeit Crowdinvesting? Die Anleger geben das Geld ja nicht für die üblichen "Perks" sondern für einen Unternehmensanteil. Sie bekommen nicht nur Gewinnbeteiligung sondern auch ein gewisses Mitspracherecht. Die Anteile sind frei (?) veräußerbar. Das klingt sehr nach einer Kapitalgesellschaft.
      Abgesehen von der rechtlich bestimmt komplexen Einordnung finde ich die Idee gut: Jeder ist bei den Beträgen in der Lage, sich in interessante Start-Ups einzubringen, nicht nur große Investoren. Die Ideen werden im Zuge des Einwerbens ja auch direkt vom Markt getestet (ob sie das Geld bekommen oder nicht). Die üblichen Übertreibungen, Hypes usw. gehören als Teil des Risikos dazu. Jeder Klein-Investor hat die Aufgabe, sich mit Geschäftsidee etc. auseinander zu setzen.
      Glaube so was ähnliches auch schon mal gesehen zu haben, Links schicke ich nach, so sich sie finde.
    • assfuempf
      assfuempf
      Bronze
      Dabei seit: 10.08.2011 Beiträge: 51
      Ist die Frage nicht, ob der "Anleger" bereit ist, seine 250 € "Einsatz" (<- das widerspricht ja schonmal dem Prinzip des Crowdfunding wenn ich es richtig sehe) durch persönlichen und nicht nur finanziellen Einsatz zu vermehren. Es muss sich ja auch lohnen. Und beim normalen Crowdfunding kenne ich 2 Möglichkeiten: Einmal als Unterstützung - der Funder bezahlt aus Überzeugung oder im anderen Fall bekommt man einen Teil des Produktes/ der Dienstleistung wieder zurück die der andere sonst nicht hätte realisieren können (Im Prinzip wie ein Kredit).
      Also meine Frage: Was soll die Crowd von einer Mitarbeit haben. (Und die Piratenpartei will einigen ja jetzt doch Gehälter zahlen ;) )
    • albers
      albers
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 275
      Original von BrEaKdOwN[pG]
      sehe das ähnlich, der betrag ist lächerlich klein. dafür bewegt sich doch kein investor, und schon gar nicht kümmert er sich dann auch noch darum dass sein geld gut angelegt ist...und dann auch noch 200 mann??? mit 200 interessen? niemals machbar in meine augen...
      Diese Zahlen sind doch nur ein Biespiel.
      Von mir aus können es auch NUR 50,-€ pro "Anleger" sein. Es können aber auch 5.000€ pro "Anleger" aber keine 50.000€ bei benötigten 50.000€.
      Es geht hier um die Crowd und bei 5 "Investoren" sehe ich die Idee auch bei NULL als Erfolg.

      Deswegen muss es ja schon so ein Projekt sein, wo sich zu jedem Zeitpunkt eigentlich jeder am Wachstum beteiligen kann.

      Ich z.B. habe mich bei "Gründerplus" beteiligt. Das ist eine Crowdfunding Plattform die sich selber durch eine Crowd finanziert hat. Nun ist es ja klar, dass wenn sie ein neues Projekt finanzieren möchten, ich dieses unterstützen werde. Das fängt doch bei erhalten des Newsletters an, geht über zum "Liken" bei Facebook sowie kommentieren und die Werbung in Blogs durch Kommentare etc.
      Man möchte ja die Plattform nach vorne pushen da man dort ja beteiligt ist.

      Also wenn jetzt Facebook an die User Anteile vergeben würde, bin ich mir sicher, würde dort etwas mehr los sein... (kann da auch falsch liegen). Natürlich kann das auch in die Hose gehen da die Leute mit den Veränderungen unzufrieden sind und abspringen etc.

      Es ist doch viel einfacher mit 1.000 Leuten die eine Crowd bilden und alle das gleiche Ziel haben: Wachstum, ein Unternehmen (Bereich: Internet und als Beispiel ps.de!?) zu pushen als mit 3 Leuten im Keller bei der Oma.

      GANZ KLEINES BEISPIEL:
      PROBLEM::: Es wird ein Video für die Homepage benötigt.
      LÖSUNG::: In der Crowd gibt es einen Designer oder jemand der sich mit Videobearbeitung auskennt. Zudem gibt es eine Band oder jemand kann ein passendes Instrumental erstellen welches Gemafrei ist usw.
      Zack hat man innerhalb kürzester Zeit ein Video für die Homepage oder wenns klappt, gleich 2-3 verschiedene zur Auswahl.

      Natürlich muss noch das passende Projekt für die Umsetzung gefunden werden...

      Der ein oder andere wird wohl verstehen was ich meine aber die Beschreibung ist villt nicht die beste^^
    • RoflKartoffel123
      RoflKartoffel123
      Bronze
      Dabei seit: 12.11.2008 Beiträge: 3.210
      Gibt nur ein großes Problem bei der Sache, du kannst nicht einfach irgendwelche Leute in einen großen Topf werfen und erwarten dass am Ende was tolles dabei raus kommt.

      Das klappt bei der Masse die du dir vorstellst villeicht 0,1 / 10 mal.

      Darum hat man ja i.d.R ein "Gruenderteam" das sich ausfuehrlich vorstellt und daraufhin entscheiden die Investoren ( ob es nun ein VC oder Kickstarter ist ) ob sie einsteigen wollen.
    • 28111981
      28111981
      Global
      Dabei seit: 17.11.2008 Beiträge: 3.311
      das einzige was prinz albert machen kann ist sich sponsorn lassen.

      gibt einschlägige seiten wo leute für ideen von privatpersonen geld bekommen

      mir fällt dir aber grad nich ein...
    • zweinull
      zweinull
      Einsteiger
      Dabei seit: 07.10.2011 Beiträge: 565
      Aber wieso soll jemand seine Zeit für das Projekt investieren und somit dem Projekt weiterhelfen, wenn 100 andere gar nichts machen, aber trotzdem davon profitieren?
      Glaube da stimmt das Verhältnis von Aufwand und Belohnung nicht ganz.
    • RoflKartoffel123
      RoflKartoffel123
      Bronze
      Dabei seit: 12.11.2008 Beiträge: 3.210
      Original von zweinull
      Aber wieso soll jemand seine Zeit für das Projekt investieren und somit dem Projekt weiterhelfen, wenn 100 andere gar nichts machen, aber trotzdem davon profitieren?
      Glaube da stimmt das Verhältnis von Aufwand und Belohnung nicht ganz.
      So sieht es aus, das heißt andere fuehlen sich hintergangen, benachteiligt, was auch immer. Am Ende hast du einen Haufen von unzufriedenen Leuten.
    • albers
      albers
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 275
      Original von zweinull
      Aber wieso soll jemand seine Zeit für das Projekt investieren und somit dem Projekt weiterhelfen, wenn 100 andere gar nichts machen, aber trotzdem davon profitieren?
      Glaube da stimmt das Verhältnis von Aufwand und Belohnung nicht ganz.
      Ahhh... Das ist wie bei der Arbeit wo man einen Stundenlohn hat:
      "der Kollge macht weniger als ich!? ich mach mal auch weniger!"
      War'n Spaß :->

      Stimmt, der richtige Anreiz ist nicht vorhanden.
      Manchen macht es aber vielleicht mehr Spaß sich an einem laufenden Unternehmen zu beteiligen als einen Adler-Stream zu beobachten^^

      Aber danke für die Kommentare und eure Meinung.

      Jemand hier der einen besseren Ansatz hat oder wie man Leute motivieren kann etwas aktiver zu werden? Wenn nicht: Idee vergessen :-)
    • RoflKartoffel123
      RoflKartoffel123
      Bronze
      Dabei seit: 12.11.2008 Beiträge: 3.210
      Original von albers
      Original von zweinull
      Aber wieso soll jemand seine Zeit für das Projekt investieren und somit dem Projekt weiterhelfen, wenn 100 andere gar nichts machen, aber trotzdem davon profitieren?
      Glaube da stimmt das Verhältnis von Aufwand und Belohnung nicht ganz.
      Ahhh... Das ist wie bei der Arbeit wo man einen Stundenlohn hat:
      "der Kollge macht weniger als ich!? ich mach mal auch weniger!"
      War'n Spaß :->

      Stimmt, der richtige Anreiz ist nicht vorhanden.
      Manchen macht es aber vielleicht mehr Spaß sich an einem laufenden Unternehmen zu beteiligen als einen Adler-Stream zu beobachten^^

      Aber danke für die Kommentare und eure Meinung.

      Jemand hier der einen besseren Ansatz hat oder wie man Leute motivieren kann etwas aktiver zu werden? Wenn nicht: Idee vergessen :-)
      Hier hat aber niemand kommerzielle Gedanken
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht. Nur sollte sie von 2 Arten von Leuten unterstützt werden.
      1.) Die, die wirklich Gründer sind, also Leute, die das passende Nowhow haben und
      2.) die, die an das Projekt, warum auch immer glauben.

      Und jetzt kannst du auch eine "Gewinnkalkulation" ausgeben. Die, die "nur" investieren und die, die "tatsächlich" dafür arbeiten.
      So eine Idee umzusetzten bedarf natürlich auch Zeit.

      Von denen, die "nur" Investieren kannst du dir bei der Anmeldung Infos über Beruf und Hobby holen und so, den von dir gesuchten Designer anschreiben und fragen, was er für die Umsetzung des Videos haben will und ob er es nicht doch umsonst oder für weniger machen kann/möchte.

      Jetzt gehts du hin und teilst den Unternehmenserfolg auf in:
      Gruppe 1 und Gruppe 2

      Gruppe 1, die die mitarbeitet erhält z.B. 50% von den möglichen Gewinnen. Und somit auch die Gruppe 2.

      Nur sind in Gruppe 1 deutlich weniger Personen beteiligt was sich auf die Gewinnhöhe des Einzelnen auswirkt.

      Beispiel:
      200 Personen á 250,-€ macht deine 50.000,-€
      10 Personen für Gruppe 1 und 190 Personen für Gruppe 2

      Gewinn nach 2 Jahren: 100.000,-€
      50% für 10 Personen macht 5.000,-€ für jeden und bei Gruppe 2 ebenfalls 50% für 190 Personen machts dies 263,-€ pro Person.


      Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass bei aller anfänglichen Euphorie auch ein Wechsel zwischen den Personengruppen entstehen kann. Das also einer auf einmla keine Lust mehr hat, mitzuarbeiten und das ein andere, der anfänglich "nur" Geld gegeben hat, jetzt auf einmal aktiver sein möchte. Auch dafür müsste es Lösungen geben.

      Ich bin seit fast 20 Jahren selbständig, hab alles durch, was man durchhaben muss und kann heute sagen, je weniger entscheiden "dürfen" desto besser wird die Umsetzung eines Projektes.

      Rat einholen und drüber denken Ja, miteintscheiden von einer größeren Gruppe ein klares Nein.

      Ich hoffe, ich konnte etwas zur Diskussion beitragen =)
    • Shiyanying
      Shiyanying
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2011 Beiträge: 178
      Was du also machen willst, ist eine Aktiengesellschaft gründen. ;)
    • Gunius
      Gunius
      Bronze
      Dabei seit: 28.04.2009 Beiträge: 13.296
      Jaja, wie bei Korn! In 5 Jahren isser Millionär und ihr schaut ins olle Pokerforum den Beitrag hier an.
    • mosl3m
      mosl3m
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2007 Beiträge: 6.491
      Original von Shiyanying
      Was du also machen willst, ist eine Aktiengesellschaft gründen. ;)
      Mit dem Unterschied, dass die AE ihre Mitspracherechte nicht an einen Delegierten abtreten um sich nicht weiter kümmern zu müssen und um die Situation "200 Leute 200 Meinungen" zu vermeiden...