Buy in

  • 4 Antworten
    • padimi
      padimi
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2008 Beiträge: 3.716
      Du beziehst deine Frage auf das Bankrollmanagement oder?
      Wenn du das erste mal auf die Limits aufsteigst solltest du wohl schon so 25 Buy ins mitbringen bei der BSS FR.
      Bei SH oder der Mss auf Grund von Varianz auch ruhig 30 - 40.
      Wenn du die Limits schon gespielt hast und nicht scared bist kannst du sicherlich auch gut mal mit 15 Stacks oder weniger shooten (MSS und SH halt entsprechend mehr), solltest dich dann aber auf dem Limit wohlfühlen und auch wieder ohne Probleme absteigen können wenn die Varianz dich küsst.

      Wie gesagt, wenn du das erste mal auf einem höheren Limit spielst und es noch nicht geschlagen hast lieber ein großzügigeres BRM wählen damit du auf Grund von Unsicherheit und Scared Money nicht zur Nit wirst, tilltest, usw., sondern dein bestes A-Game hinlegen kannst.
      Um so höher dann allgemein die Limits werden, musst du dann halt aufstocken, weil die Spieler durchschnittlich besser werden und sich die Varianz erhöht.
      Nl10 würde ich z.B. als BSSler Fullring auch mit 10 Stacks shooten wenn ich mich sicher fühle und keine Lust hab so lange auf den Micros rumzukrauchen.
      Wenns läuft, dann läuft es und wenn nicht steige ich nach zwei Stacks loosings wieder ab.
      Auf NL50 würde ich das aber wahrscheinlich nicht machen.
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Ich finde es nicht in Ordnung, dass man 10 Stacks einem offentsichtlichen Anfänger empfieht (no offense). Wenn man seine Bankroll rebuildet und entsprechend gut ist, dann kann man ein aggressives BRM fahren. Ansonsten ist für BSS 25 BIs ein guter Richtwert. Auf höheren Limits würde ich davon nur abweichen, wenn ich professionell spiele, oder in irgendeiner Form aufs Geld angewiesen bin. Ich selbst fahre ein 50 Stacks BRM, arbeite aber an 100 Stacks um ggf. Fische verfolgen zu können, die nach Gewinn ein Limit höher gehen. Das liegt allerdings daran, dass ich Smallstakes spiele und auf die Winnings angewiesen bin, wäre das nicht so, würde ich aggressiver vorgehen. 25-30 Stacks halt.

      Ansosten geb ich dir halt Recht, padimi, es hängt beim BRM fast alles von Mindset ab, es gibt Leute, die können 10 Stacks BRM fahren und haben keine Probleme sofort abzusteigen, einige können die Swings nur mit einer 100 BI-Bankroll ertragen, die meisten liegen irgendwo dazwischen.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Padimi schreibt doch was von Limits shooten - ein zentraler Faktor in den Micros ist der Rake (der unverschämt hoch ist imo).

      Wenn man wirklich richtiger Anfänger ist, dann ist es erstmal schwierig das richtige BRM festzulegen. 20 - 30 Stacks für das aktuelle Limits haben sich als gute Mischung aus Risk of Ruin (d.h. die Wahrscheinlichkeit broke zu gehen - ich glaube sie liegt bei einem durchschnittlichen Winningplayer da allerdings immer noch bei rund 5%, wenn man nicht absteigen würde) und Progression bewährt. Progression ist grade so wichtig, weil du zeitnah in Limits aufsteigen möchtest in denen der Rake nicht mehr so signifikant ist und dein Können entsprechend mehr Profit abwirft.

      Für einen Hobbyspieler halte ich mehr als 30 Stacks auch übertrieben in der Regel (ich selber spiele auch mehr als Hobby und benutze im Prinzip gar kein BRM mehr, weil ich auf einem Limit stehen geblieben bin und genug Geld in der Hinterhand habe) - du bremst deinen Aufstieg künstlich aus, wenn du z.b. auf NL25 mit dem 100BI BRM auftrittst. Ein sehr weites BRM ist für professionelle Spieler relevant und für Spieler mit psychologischen Hürden imo

      1. der professionelle Spieler muss seinen Risk of Ruin minimieren und muss in der Lage sein längere Breakevenphasen (d.h. Downswings) zu kompensieren und muss zusätzlich noch ca. 1 - 2 Jahre Kapital in der Hinterhand haben, um unabhängig Leben zu können (Miete, Versicherung etc.). Ein sehr weites BRM ist dort daher sehr sinnvoll

      2. es gibt viele Hobbyspieler deren Spiel unter Schwankungen der Bankroll leidet. Je größer deine Bankroll ist, desto relativ kleiner ist der Verlust von 2 Stacks

      => wenn du ein 30BI betreibst, dann sind 2 Stacks 2/30 = 6,7% deiner Bankroll. Wenn du 100BI hast, dann sind es grade mal 2/100 = 2%.


      Wenn du emotional allerdings losgelöst bist vom Spiel (d.h. nicht tiltest; dich an deine BRM Idee hälst etc.), dann sind deutlich aggressive Strategien zu empfehlen in der Aufstiegsphase, weil du so

      i) schneller aufsteigst

      ii) schneller gegen bessere Gegner spielst und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass du dich verbessern musst (mit aggressiven Strategien wirst du sehr viel zwischen den Limit rumspringen müssen und hast daher hohe Anreize die Gegner auf dem Limit darüber zu schlagen, um die Wahrscheinlichkeit zu maximieren auf dem Limit regulär zu spielen)


      Du musst da also ehrlich zu dir selber sein welche Ziele du hast (Profi auf NL10 z.b. halte ich eher für ein sinnloses Ziel ausser du lebst in irgendwelchen dritte Welt Ländern) und wie stabil deine eigene Psyche ist in Relation zu deinen Schwankungen in der Bankroll. Es musst betont werden imo, dass eine große Bankroll Tilt aushalten kann - es gibt Spieler, die z.b. häufiger mal Tilten; eine große Bankroll kann solche Eskapaden verkraften, auch wenn sie nicht gut sind. Eine kleine Bankroll kann dann ganz schnell weg sein.
    • Ersazu
      Ersazu
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2011 Beiträge: 302
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