Showdownwinnings

    • thereisnolimit
      thereisnolimit
      Einsteiger
      Dabei seit: 16.06.2012 Beiträge: 5
      hi,

      wie ihr folgend sehen koennte, bin ich nicht dazu in der lage, postflop/rivr richtig zu folden. mir scheint es hierbei einfach daran zu mangeln, einschaetzen zu koennen, ob ich nun mit two pair/top pair z.b. gut bin, oder eben beat. abgesehen davon glaube ich, haende wie 1010/AJ, im btn/sb/bb battle zu overplayen. wobei ich des problem mittlerweile einigermaßen in den griff kriege. zusammengefasst: kann mir jemand folden beibringen, oder sagen, womit ich des alleine in den griff kiregen kann. danke im vorraus!


      http://www.picfront.org/d/8Hdh
  • 10 Antworten
    • 1667Paranoid
      1667Paranoid
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2011 Beiträge: 1.995
      hauptsache die Redline stimmt :megusta:
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich denke es wäre ratsam, wenn du uns darüber aufklärst auf welchem Limit du spielst und welche Spielvariante. Optimalerweise postest du auch noch ein paar Stats dazu, weil es für mich nahezu unmöglich ist irgendwelche Tipps nur anhand eines Graphen zu geben, der darüberhinaus auch noch eine relativ kleine Samplesize abbildet.
    • thereisnolimit
      thereisnolimit
      Einsteiger
      Dabei seit: 16.06.2012 Beiträge: 5
      klar, sry.

      spiele 6m NL10&20.

      Stats:

      VPIP: 32,6
      ; PFR: 27,5 ; 3B: 11,4 ; SQZ: 19,7 ; AGG: 3,9 ; AGG%: 45,9 ; WT$SD%: 47,3

      brauchst du noch welche?
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Die ganzen Postflopstats (Cbet, Fold Cbet, C/R etc. wären sinnvoll) und evtl. die Positionstats. Auf tinypic.com kannste die Bilder auch kostenlos und ohne Anmeldung hochladen.

      (Screenshot erstellste mit Druck auf Tastatur und dann in Paint einfach einfügen und als PNG oder JPG speichern)
    • thereisnolimit
      thereisnolimit
      Einsteiger
      Dabei seit: 16.06.2012 Beiträge: 5
      omg, sick. jetzt sehe ich erstmal, wie daemlich agressiv, und dadurch unprofitabel, ich den sb spiele <.<


      http://i49.tinypic.com/2e3su2d.jpg (position)

      http://i50.tinypic.com/qp5ph2.jpg (postflop)
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Du hast das typische "avg. reg"-Syndrom wie ich es bezeichnen würde - du hast zwar grundsätzlich eine solide Idee vom Spiel, aber machst den Fehler, dass du dann am aggressivsten bist, wenn deine Position am allerschlechtesten ist.

      => es ist gut und sinnvoll, dass du im BU schon relativ viel spielst und offensichtlich gewinnst du dort auch am meisten

      Jetzt ist aber fragwürdig, ob es sinnvoller ist im BB und SB aggressiver als im CO zu spielen. Das Geld in NLH läuft im Uhrzeigersinn und wird am BU festgehalten (daher gewinnst du dort auch am meisten) - du versuchst das Geld allerdings mit deinem Spielansatz hauptsächlich in den Blinds festzuhalten.

      Es muss jetzt nicht zwangsläufig heissen, dass du zuviel in den Blinds spielst, sondern könnte auch schlichtweg bedeuten, dass du in Position nicht aggressiv genug unterwegs bist.
      (aggressive Blindstrategien können sehr profitabel sein und deine Winnings auf die 10k Hände sind ja auch gut bzw. deine Verluste in den Blinds sehr gering; du verlierst im SB pauschal erstmal -50BB/100 und im BB -100BB/100 -> d.h. alles was besser ist als diese Werte ist schonmal gut; eine positive Winrate in einer Blindposition ist in Ringgames nahezu nicht haltbar auf Dauer.)

      Es ist beispielsweise auffällig, dass dein 3-Bet Wert im MP mit 0,9% schlichtweg NUR Valuehände sind (QQ+) und du im CO auch nicht deutlich mehr aufdrehst (JJ+,AKs,AKo). Danach werden dann im BU, SB und BB deine Ranges weiter und schwieriger zu interpretieren -> ich denke du solltest mal überprüfen, ob es sich nicht vielleicht lohnt in den frühen Positionen (natürlich in Abhängigkeit deiner gegnerischen Reaktion) eine etwas stärkere Exploitingstrategie fährst und entweder noch weniger 3-Bettest oder deine Bluff 3-Bet Frequenz etwas hochfährst.


      Dann ist sehr auffällig, dass du sehr sehr viel cbettest -> ich denke 84% ist schon hart an der machbaren Grenze und du solltest mal bewusst überlegen, ob die ganzen Cbets wirklich profitabel sind. Du machst zwar auch am Turn dann noch relativ häufig eine Cbet (mit 60% bei 84% Flopbet ist es wirklich sehr sehr viel), aber fährst dann am River extrem nach unten. Du solltest nicht so aggressiv auf allen vorherigen Straßen spielen und dann auf der wichtigsten Straße deine Aggression so extrem nach unten fahren - das macht keinen Sinn. Es wird wahrscheinlich nicht so krass sein, dass das jemand exploiten wird durch doublefloats oder lighten Turnraises, aber es kann zusätzlich auch gut sein, dass du einfach viel zu viel Trash am Flop und Turn setzt und daher eine zu schwache Range am River hast (das ist grade wahrscheinlich, wenn du 30/27 spielst) - du musst dir mal anschauen wie oft deine Monster am River ausgezahlt werden und wie selten du dann im Verhältnis dazu tatsächlich bluffen wirst.

      Ich bin auch nicht ganz davon überzeugt, ob eine so blufflastige Strategie auf den Microlimits optimal ist - die meisten deiner Gegner readen sehr schlecht Hände und es ist zumindest notwendig für viele Bluffs, dass deine Gegner ein bisschen was über Boardstrukturen und Bettingfrequenzen verstehen.
    • thereisnolimit
      thereisnolimit
      Einsteiger
      Dabei seit: 16.06.2012 Beiträge: 5
      vorweg erstmal vielen dank, fuer die ausfuehrliche, und mMn guten, analyse.

      Original von Ghostmaster
      => es ist gut und sinnvoll, dass du im BU schon relativ viel spielst und offensichtlich gewinnst du dort auch am meisten
      kannst du mir eine ungefaehre range sagen, die regs im 6m dort oeffnen? denke persoenlich, dass ich da schon ein wenig ueberfrequentiert oeffne. wobei ich des natuerlich dem gegnertypen behind anpasse.

      Original von Ghostmaster
      Jetzt ist aber fragwürdig, ob es sinnvoller ist im BB und SB aggressiver als im CO zu spielen. Das Geld in NLH läuft im Uhrzeigersinn und wird am BU festgehalten (daher gewinnst du dort auch am meisten) - du versuchst das Geld allerdings mit deinem Spielansatz hauptsächlich in den Blinds festzuhalten.
      nach dem ich die stats hier gepostet hatte, und erstmal gesehen habe, wie spewy ich dort unterwegs bin, habe ich des im sb mittlerweile stark zurueckgeschraubt. mMn laeuft es dadurch schon besser, wobei die sample natuerlich net aussagekraeftig ist.


      Original von Ghostmaster
      Es muss jetzt nicht zwangsläufig heissen, dass du zuviel in den Blinds spielst, sondern könnte auch schlichtweg bedeuten, dass du in Position nicht aggressiv genug unterwegs bist.
      meinst du net oop? oder beziehst du dich hierbei auf sb/bb battle?

      Original von Ghostmaster
      (aggressive Blindstrategien können sehr profitabel sein und deine Winnings auf die 10k Hände sind ja auch gut bzw. deine Verluste in den Blinds sehr gering; du verlierst im SB pauschal erstmal -50BB/100 und im BB -100BB/100 -> d.h. alles was besser ist als diese Werte ist schonmal gut; eine positive Winrate in einer Blindposition ist in Ringgames nahezu nicht haltbar auf Dauer.)
      meinst du damit sb/bb battle, oder resteals nach open if? falls ersteres: 3b du nach sb-o recht frequentiert, oder callst du IP und bist auf spaeteren streats aggro? fall zweiteres: was 3b du hier? 56s+/A5s+/A7o+? sqz nach ep/mp-o & caller if hier recht oft, was mMn und der statistik nach zu urteilen, auch recht profitabel ist.

      Original von Ghostmaster
      Es ist beispielsweise auffällig, dass dein 3-Bet Wert im MP mit 0,9% schlichtweg NUR Valuehände sind (QQ+) und du im CO auch nicht deutlich mehr aufdrehst (JJ+,AKs,AKo). Danach werden dann im BU, SB und BB deine Ranges weiter und schwieriger zu interpretieren -> ich denke du solltest mal überprüfen, ob es sich nicht vielleicht lohnt in den frühen Positionen (natürlich in Abhängigkeit deiner gegnerischen Reaktion) eine etwas stärkere Exploitingstrategie fährst und entweder noch weniger 3-Bettest oder deine Bluff 3-Bet Frequenz etwas hochfährst.
      werde zweiteres mal versuchen, und den 3b im sb/bb bereich a bissl runterschrauben. wobei ich die idee, des 3b nach sb-o aus bb recht interessant finde. gerade des play oop scheint regs dort naemlich net zu gefallen. (mir ja ebenfalls net :D )

      Original von Ghostmaster
      Dann ist sehr auffällig, dass du sehr sehr viel cbettest -> ich denke 84% ist schon hart an der machbaren Grenze und du solltest mal bewusst überlegen, ob die ganzen Cbets wirklich profitabel sind. Du machst zwar auch am Turn dann noch relativ häufig eine Cbet (mit 60% bei 84% Flopbet ist es wirklich sehr sehr viel), aber fährst dann am River extrem nach unten. Du solltest nicht so aggressiv auf allen vorherigen Straßen spielen und dann auf der wichtigsten Straße deine Aggression so extrem nach unten fahren - das macht keinen Sinn. Es wird wahrscheinlich nicht so krass sein, dass das jemand exploiten wird durch doublefloats oder lighten Turnraises, aber es kann zusätzlich auch gut sein, dass du einfach viel zu viel Trash am Flop und Turn setzt und daher eine zu schwache Range am River hast (das ist grade wahrscheinlich, wenn du 30/27 spielst) - du musst dir mal anschauen wie oft deine Monster am River ausgezahlt werden und wie selten du dann im Verhältnis dazu tatsächlich bluffen wirst.
      ja, des hab ich mir schon fast gedacht :D ich muss sagen, dass es mir teilweise eben schwerfaellt, den rivr evtl. mit total airballer shoven zu muessen b.z.w je nach por groeße, nochmalig zu barreln. abeeeeeeer, du hast natuerlich recht. gerade dort, bekomme ich einiges an haenden zu folden, die evtl. voriges streat gecalled haben. wobei es hier natuerlich auch wieder auf den gegner ankommt, der erstmal wegschmeissen koennen muss :(


      Original von Ghostmaster
      Ich bin auch nicht ganz davon überzeugt, ob eine so blufflastige Strategie auf den Microlimits optimal ist - die meisten deiner Gegner readen sehr schlecht Hände und es ist zumindest notwendig für viele Bluffs, dass deine Gegner ein bisschen was über Boardstrukturen und Bettingfrequenzen verstehen.
      wie schon vorher gesagt, glaube ich durch deine analyse bedingt, dass ich des auf jeden fall runterschrauben muss. es kommt einfach viel zu oft vor, dass villain mich mit weaken hands downcalled, obwohl er es als guter, mitdenkender spieler, des gar net duerfte. ich glaube aber einfach, dass des am skill von villain liegt, und auf hoeheren limits anders ist. wuerdest du dem zustimmen, oder waere des dort auch zu "spewy"?



      abschließend noch ne frage: kannst du mir sagen, was ne gute winrate auf nl10/20? find hier irgendwie nichts passendes :/
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich zitier den Beitrag jetzt nicht, weil das sonst einfach zu chaotisch wird.

      1. Du Openraisingrange im BU hängt vollkommen von deinen persönlichen Fähigkeiten ab und auch von deinen Gegnern. Anfängern empfehle ich häufig nicht mehr als 40% zu openraisen, sehr starke Regs openraisen da auch schonmal 99% ihrer Hände.

      Je passiver deiner Gegner sind und je besser du sie einschätzen kannst, desto mehr Möglichkeiten hast du offensichtlich sie auszuspielen. Da spielt man dann gerne eine weitere (und schwächere) Range und nutzt den Positionsvorteil und Skillvorteil aus.

      2. Es gibt 2 Ansätze im SB und ich bin da eher jemand, der etwas passiver zu Werke geht und nicht soviel angreift (liegt aber auch an meinem Limit, da spielen die Leute gegen den SB schon sehr gut). Wenn du eher schlechte Gegner hast, die sehr deutlich definierte Ranges haben und deine aggressive SB Strategie nicht exploiten können, dann kannst du auch so weitermachen.


      3. Du investierst mit hoher Frequenz im SB und BB Geld, im CO bist du aber beispielweise vorsichtiger. Dazu kommt, dass du im SB (der schlechtesten Position am Tisch) am häufigsten freiwillig Geld investierst. Es musst nicht verkehrt sein, aber wenn du mit dieser Strategie gut fährst, dann wirst du wahrscheinlich NOCH MEHR im CO und BTN spielen können, weil du einfach sehr gut auf deine Gegner klar kommst - es ist halt immer etwas seltsam, wenn du OOP mehr spielst als IP.


      4.
      meinst du damit sb/bb battle, oder resteals nach open if? falls ersteres: 3b du nach sb-o recht frequentiert, oder callst du IP und bist auf spaeteren streats aggro? fall zweiteres: was 3b du hier? 56s+/A5s+/A7o+? sqz nach ep/mp-o & caller if hier recht oft, was mMn und der statistik nach zu urteilen, auch recht profitabel ist.


      Keine Ahnung was du meinst. Versuch das mal etwas deutlicher zu formulieren und weniger Abkürzungen zu benutzen.


      5. Klar kannst du im BB häufig 3-betten, wenn SB openraist und viel folded. Wenn du aber mal einen Schritt weiter denkst, dann ist es vielleicht noch profitabler ihn häufig ihn noch schwierigere Postflopsituationen zu verstricken. Weil vielleicht openraist dein Gegner nicht nur zuviel, sondern cbettet auch zuviel und anstatt 3 oder 4bb gewinnst du dann glatt mal 10BB.


      6. Du haust halt viel Geld raus, wenn du das ganze nicht bis zum Ende durchziehst - es ist grade am Turn schwierig genug Foldequity zu erzeugen, weil viele deiner Gegner im Turn einen blinden Punkt haben und erstmal das ganze Board sehen wollen bevor sie eine Entscheidung treffen. Ich persönlich denke wie gesagt, dass du auf den Microlimits am besten fährst, wenn du relativ wenig bluffst und sehr viel valuebettest und aufgrund des Rakes tendenziell auch etwas tighter spielst -> sobald du gecalled wirst Preflop, musst du halt Rake zahlen und der Rake auf den Micros ist eine Katastrophe.
    • thereisnolimit
      thereisnolimit
      Einsteiger
      Dabei seit: 16.06.2012 Beiträge: 5
      1&2 sind soweit klar.

      3: auch wenn es hier wieder relativ ist: wie regulierst du deine range ungefaehr am co? sagen wir: 56s+, 78o+, A2s+, A5o+, J8s+, J10o+, 22+?

      4: sry, war im totalen notice-mode :D

      hier nochmal uebersetzt:
      meinst du damit sb/bb battle, oder nen resteal nach open von vorheriger position? zu zweiterem erstmal: wann restealst du lighter? nach open in spaeter position, oder auch z.b. als sqz wenn aus MP geoeffnet wurde, und bereits 1/2 caller vorhanden sind? beziehe mich hier speziell auf blocker/gut spielbare sqz ala: Ax, K10, QJ, Q10, J10. zu ersterem: die frage hast du grundsaetzlich schon beantwortet (danke fuer den geilen denkansatz), dadurch komme ich aber zu noch einer anderen frage: 3bettest du dann trash ggn einen sb-open, oder schmeißt du des grundsaetzlich trotz positions vorteil weg? es ist klar, dass des wieder villain abhaengig ist. aber gehen wir davon aus, dass villain entsprechend frequentiert den sb-opened(kann auf 3bets folden), und somit eine 3bet mit trash recht profitabel seien kann.


      6: des hoert sich fuer mich immer so an, als wuerde man zum nit werden :/ klar total daemlich verpauschalisierte aussage, aber ich stelle mir immer vor, dass ich meinen spielstil abaender, und dadurch auf hoeheren limits totally aufgeschmissen bin. gerade weil es dort std. ist, frequentierte zu open, und folglich zu spielen. außerdem glaube ich, dass ich leichte maniac ansaetze habe :D


      und noch eine generelle frage, unabhaengig zu vorherigen dingen: wie reagierst du auf donkbets, sagen wir auf 47Kdds, mit nem totalen airballer in position, nach dem du den BTN geopened hast?( nl10/20 spezifisch) ich 3b solche generell, und krieg dadurch auch in 6/10 nen fold zustande. manchmal kommt es dann aber auch vor, dass ich mich total verspew. hast du hier fuer nen ansatz, wie man des dann auf dem turn/rivr regulieren kann?
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      3. Meine Range im CO ist deutlich tighter als meine Range im BU, aber etwas weiter als meine SB und MP Range. Es wird dir aber nichts helfen, wenn ich dir jetzt meine Range aufschreibe, weil wir ganz andere Vorraussetzungen Postflop haben ;)

      Spiel im CO Hände, die du gegen BU spielen kannst; du solltest dort im Falle des Coldcalls auch OOP noch halbwegs zurecht kommen und ich weiss nicht, ob du gegen einen aktiven BU eine Hand wie A5o oder 78o profitabel spielen kannst.


      4. Ich bezog mich mit meinem Kommentar auf das generelle Spiel in den Blinds ohne mich auf Positionen festzubinden. Es ist nunmal auffällig, dass du mit deinem aggressiven Blindspiel ganz gut läufst, aber sowenig im Verhältnis aus dem CO und BU spielst -> es ist daher wahrscheinlich, dass du mit einer Erweiterung deines CO und BU Spiels MEHR gewinnst als bisher.

      Wann ich genau was in den Blinds mache, hängt stark vom Limit und meinen Gegnern ab.


      Gegen SB Openraises, die mit zu weiten Ranges gemacht werden greife ich gar nicht so selten auf eine Callstrategie zurück und versuche Postflop eine weitere Bet zu gewinnen (die Cbet). Da musst du aber halt die Range und das Verhalten deines Gegners schon relativ gut einschätzen können, um herauszufinden wie du das am besten umsetzt. Wenn du Postflop noch nicht ganz so fit bist, dann ist die 3-Bet Strategie immer etwas besser, weil sie einen sofortigen Profit möglicherweise erlaubt und etwas "einfacher" ist.

      6. Wenn das Limit die Anforderung hat rockig zu spielen, um das meiste zu gewinnen (auf loose/passiven Tischen ist das z.b. häufig der Fall), dann musst du das machen. Es bringt ja nix, wenn du auf NL200 vielleicht etwas laggy spielen musst, um zu gewinnen, wenn du damit auf NL20 nicht gewinnst ;) Ich würde mir über solche Dinge auch eigentlich erst so richtig krass Gedanken machen, wenn ich dort angekommen bin.

      Es ist nicht so, dass du mit einer so loosen Strategie NICHT gewinnst, aber du verlagerst viele deiner knappen Entscheidungen in den Postflopbereich und da musst du etwas können, dass viele Microlimitspieler nur unzureichend beherrschen - die Transition von einer Handrange auf Boardstrukturen, verändernde Boardstrukturen; die relative Einordnung deiner eigenen Hand darin UND die Antizipation der gegnerischen Reaktion auf deine Aktionen.

      Wenn du einen etwas tighteren Ansatz wählst, dann ist das alles etwas einfacher, weil du "klarere" Entscheidungen hast. Je looser deiner Range, desto knapper werden deine Entscheidungen (natürlich auch für deinen Gegner) und desto öfter musst du richtig liegen - dadurch kannst du zwar im Endeffekt "mehr" gewinnen, aber wenn du nicht oft genug richtig liegst auch "mehr" verlieren und dich künstlich cutten.

      K47dd und eine Donkbet hängt davon ab wer donkt, was ich auf der Hand halte (ich bevorzuge jegliche Art von Moves nur mit Equity und dem Potenzial an späteren Straßen weiterspielen zu können) und wie ich ansonsten vorgehen würde im Schnitt.