neue Top-Strategie für micro shorthandet?

    • Bob747
      Bob747
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2008 Beiträge: 63
      hallo,
      hab mal ne Strategiefrage, geht um folgenden Ongame Shorthanded Spieler : gabipereira
      Er hat auf 360,000 Hände auf pokertableratings folgende Basisstats:
      Vp Ip: 38.48 (bu 39%,co 40%, 2 42%, 3 42%, bb 20%, sb 48%)
      PFR: 8.3 (am bu 6.8%, co 10.8%, 2 11.1%, 3 11,7%, bb 3,8% sb7,8%)
      Att. to steal: 11%
      AF: 2.1
      Afq: 39.4
      fold bb to steal: 53%
      fold to 3bet: 52%
      BB/100: 10.12

      Also er macht ca. das doppelte an bb pro 100 wie ich mit 17/14. kann mir jemand mehr über diese Strategie verraten, würde die auch gerne übernehmen.
  • 7 Antworten
    • Kingbase
      Kingbase
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2007 Beiträge: 3.762
      deep genug+ postflop skills ist das spielbar. ist zwar net optimal aber machbar. ein Durr spielte im plo iwie 50/20 auf ftp früher. wenn du halt halbwegs kompetente gegner heutzutage da sitzen hast, also plo 200+, dann ist sowas einfach nicht mehr spielbar.

      ein weiterer punkt dass plo ein postflop spiel ist.
    • MAGGU5
      MAGGU5
      Bronze
      Dabei seit: 08.07.2007 Beiträge: 480
      einfach aggro alle zerlimpen
    • Thomas6409
      Thomas6409
      Black
      Dabei seit: 12.07.2006 Beiträge: 5.978
      Original von Kingbase
      deep genug+ postflop skills ist das spielbar. ist zwar net optimal aber machbar. ein Durr spielte im plo iwie 50/20 auf ftp früher. wenn du halt halbwegs kompetente gegner heutzutage da sitzen hast, also plo 200+, dann ist sowas einfach nicht mehr spielbar.

      ein weiterer punkt dass plo ein postflop spiel ist.
      der typ spielt nl
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      ja was ist den micro ? nl2 5 10 25 50 ?

      solang das halt nl2 oder 5 ist ist das ja scheisegal, da kriegen gute spieler halt auch 20bb/100 hin, ab nl10 wäre es schon interessant was er halt postflop so macht, sein preflop plan ist relativ klar, so timing/betsizingtells sind auf kleinen limits z.b. vllt nen guter angriffspunkt wo er da exploitet,
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Hey Bob,

      der Thread passt denke ich besser im Strategieforum und ich hab den mal verschoben.

      Viele Grüße
      Tobi
    • Kingbase
      Kingbase
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2007 Beiträge: 3.762
      Original von Thomas6409
      Original von Kingbase
      deep genug+ postflop skills ist das spielbar. ist zwar net optimal aber machbar. ein Durr spielte im plo iwie 50/20 auf ftp früher. wenn du halt halbwegs kompetente gegner heutzutage da sitzen hast, also plo 200+, dann ist sowas einfach nicht mehr spielbar.

      ein weiterer punkt dass plo ein postflop spiel ist.
      der typ spielt nl
      :facepalm:
      sry meinte iwo lolmaha gesehen zu haben, war aber auch schon spät. also einfahc mein geschwätz ignorieren.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Es gibt einige "Preflopfische", die ganz passable Postflopskills aufweisen. Grade auf den Mikrolimits sind fast alle Spieler Postflop relativ schwach und wenn da jemand kommt der z.b. seit Jahren im Casino spielt und ansonsten aber z.b. Preflop eher eine Lowballstrategie fährt (die grade in den Micros auch funktioniert, weil dort die meisten Spieler selber zu passiv sind und passives Spiel nicht angreifen), dann kann da sowas bei rumkommen.

      Wenn er wirklich deswegen gewinnt, dann würde er allerdings mit einer aggressiveren Strategie wahrscheinlich noch mehr gewinnen. Du musst dir mal überlegen wie klein Preflopfehler sind monetär betrachtet im Verhältnis zu Fehlern Postflop. Ein Fehler Preflop ist

      a) nicht teuer

      b) kann bei gutem Postflopspiel überkompensiert werden

      Sein AF deutet imo auch darauf hin, dass er Postflop nicht unbedingt der Kandidat ist, der dort weiter auf den Callknopf stumpf drückt, sondern auch den Bet/Raiseknopf gefunden hat und die AFq von 40% deutet dann darauf hin, dass dieser Spieler Postflop tatsächlich kein passiver Geselle ist.

      Wenn man ihn jetzt nur anhand der Preflopstats kategorisiert und stumpf das Gehirn ausschaltet, dann spielt man dauernd B/F gegen ihn und verliert Massen Geld, weil er wahrscheinlich Postflop alles andere als passiv spielt.


      Ich hab vor ein paar Jahren mal als ich mit HU Poker angefangen habe, gegen einen 80/10 Spieler gespielt, den ich auch ganz dumm erstmal als Fisch kategorisiert habe. Postflop war dieser Spieler aber erstaunlich gut (ich vermute zu der Zeit sogar besser als ich) und hat so einige Stacks von mir mitgenommen. Das "Problem" ist häufig dabei, dass es schwieriger ist solche Spieler auf Ranges zu setzen auf bestimmten Boards, weil sie einfach sehr viele Hände halten können und wenn sie selektiv ihre Range aggressiv spielen, dann wird es mitunter sehr schwer gegen sie im ersten Schritt richtig zu spielen.
      Langfristig ist es nahezu unmöglich eine so weite Limping/Callingrange agressiv Postflop ohne Ausreisser in eine bestimmte Richtung zu spielen. Soviele Möglichkeiten bleiben da nämlich nicht

      1. er kann aggressiv spielen und "überspielt" dann Teile der Range. Da musste eigentlich nur herausfinden welchen Teil er überspielt

      2. er kann passiv spielen und spielt nur starke Teile der Range aggressiv (das wäre dann aber ein Spieler, der nicht mit 40% AFq antritt)