Board flushes Turn nach raise oder cRai von Hero

    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Hero am CO/BU oder Blinds:


      passiver defend bzw coldcall:

      Unsere Hand ist erstmal nebensächlich, kann also bzgl des späteren raises am Turn auch einfach nur ein pure bluff sein. Es kann auch ein A :heart: dabei sein.

      board ist J :heart: 6 :heart: x :diamond:

      Villain hat hohen cbet Wert und Hero entscheidet sich für raise cbet bzw c/rai, weil wir hier einen hohen Air Anteil bei Villain sehen, da er diese Flop HU immer betten sollte.


      Wenn Villain jetzt meinen cR oder R nur called, wie sieht es dann aus wenn der Turn :heart: kommt.


      IP: Villain checkt zu uns: IMMER EINE BET?
      OOP: IMMER BET?


      Wir reppen am FLop ja sowohl NFDs, die am FLOP AI wollen und sets, die halt protecten wollen.


      D.h. für unsere Range ist der Turn einerseits gut, andereseits schlecht.


      Ich würde gg alle passiven Spieler insbesondere ROCKS und NITS---> immer betten!

      Gegen LAGS bin ich mir nicht sicher.....die würden doch mit einem Nutdraw am Flop AI gehen wollen oder? Also auch betten?

      Wenn wir den As-Blocker halten und einen LAG/Maniac Typ cRai und er nur called, wie verändert sich unser Verhalten am Turn?

      Gameplan KOnsequenz ist aber auch, dass ich meine sets immer bette am Turn, wenn der Flush hittet?
  • 6 Antworten
    • nacl
      nacl
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2009 Beiträge: 12.329
      Also ich beachte schon den Gegner. Wie sieht Preflop seine Range aus.
      Wie reagiert er generell auf raises. und vieles mehr.

      Generell:

      Ich wuerde eine Scarecard schon haeufig weiterbetten. Nach dem Motto Equity+Foldequity = bet.

      Auch um meine Made Hands zu balancen finde ich die Bet OOP ganz gut. Ich denke c/r und dann c/f kann man sich sparen. Gerade IP callen viele noch mit geringem SD Value gerne mla auf Flushdrawy boards. Nuts werden haeufig versucht am Flop in die Mitte zu schieben, weshalb ein Call am Flop ab und an fuer eine Capped Range spricht.

      IP wuerde ich es noch staerker vom Gegner abhaengig machen. Kenn ich seine Tendenz am Turn nicht. Finde ich eine Bet, so dass ich den River shoven kann gut. Wir haben mit einem starken Draw haeufig 25-33% Equity und implieds wenn er dir keinen Credit gibt
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      danke.


      überlege auch gerade bzgl barrelling im allgemeinen


      ich denke das wenn der Turn flushed


      dann sollte ich als PFA aus UTG und MP c/f und in BU/CO b/f ohne hit

      und mit hit in allen posis betten. in UTG und MP bekomme ich dann eher value bei gegnern die mit ranges arbeiten und mich aus UTG eher pair OC lastig sehen.

      in den anderen posis muss ich gegen regs in jedem fall weiterbarreln
    • snakschmecker
      snakschmecker
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2009 Beiträge: 145
      Ich finde die position sehr entscheidend, da ich denke die meisten callen nach einen Raise ihren Flushdraw eher nur IN Position. OOP wird eher reraise oder fold gespielt.
      Von daher würd ichs eher IP weiter barreln.

      Als PFR sieht das ganze aber wieder anders aus...
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      In Position musst du da keine sehr große Raising-Range haben.

      Wenn du den Flop mit Air raist, Villain callt OOP und checkt den Turn bei ankommenden Draw, finde ich einen check behind und bet bzw. raise am River auch möglich. Solltest du beides im Repertoire haben, weil du Sets dann doch fastplayen willst und deine Turnbet Range natürlich nicht auf starke made hands beschränkt sein darf.

      Und die eigene Hand ist natürlich entscheiden, alleine schon wg Card Removal. Hältst du das A, hat Villain halt viel weniger Draws in seiner Range die improven. Demnach wird/muss er auch häufiger aufgeben.

      Das Problem bei Nits/Rocks: Die callen nicht sehr light am Flop, die spielen dann entweder ihre Monster (Overpairs) wa/wb, oder sie drawen halt passiv und das spielt uns nicht in die Karten.

      Grundsätzlich: Was callt denn OOP auf solch einem wet Flop und c/f am Turn?
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von MiiWiin

      Grundsätzlich: Was callt denn OOP auf solch einem wet Flop und c/f am Turn?

      Wahrscheinlich nix, außer passiv gespielten draws.mit hoher EQ....obwohl dass widerspricht snakschmeckers Agrumenten.....
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von chrsbckr75
      Original von MiiWiin

      Grundsätzlich: Was callt denn OOP auf solch einem wet Flop und c/f am Turn?

      Wahrscheinlich nix, außer passiv gespielten draws.mit hoher EQ....obwohl dass widerspricht snakschmeckers Agrumenten.....
      Naja, es ist halt selten dass Villain OOP auf solchen Boards sehr viel callt, einfach weils ab Turn sehr schwer profitabel weiterzuspielen ist.

      Genau hier kreuzen sich ja auch die beiden Threads, du gehst jetzt davon aus dass Villain hier starke Hände aufgibt, obwohl er am Flop gecallt hat.

      Ich sehe halt wenig bis keinen Sinn darin starke Hände am Flop OOP zu callen und am Turn aufzugeben. Du siehst das ja durchaus als Option (siehe anderer Thread).

      Wenn man dann noch überlegt dass Villain starke Draws natürlich 3-betten kann, wirds da halt recht dünne mit einer c/f Range...