Suche wissenschaftliche Studie/Quelle, dass Poker kein Glücksspiel ist

  • 43 Antworten
    • Nutz
      Nutz
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2006 Beiträge: 2.173
      Edit by HockeyTobi
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    • marc0506
      marc0506
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 8.241
      steven levitt (uni chicago) hat mal was empirisches dazu geschrieben. interessant zu lesen und definitiv sehr renommierter ökonom.
    • PeterParka
      PeterParka
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2008 Beiträge: 867
      Warum sollte es kein Glücksspiel sein? Nur weil man mit positivem Erwartungswert spielen kann?
    • JBCMaster
      JBCMaster
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2009 Beiträge: 4.348
      Original von PeterParka
      Warum sollte es kein Glücksspiel sein? Nur weil man mit positivem Erwartungswert spielen kann?
      Die ganzen Studien scheitern schon daran, da es keine rechtlich wissenschaftliche ausgelegte Definition für ein Glücksspiel gibt. Im Prinzip kann vieles Glücksspiel sein oder nicht, sehr schwamig das ganze!
      Bzw. was ist den überhaupt Glücksspiel?

      Und ja Poker wird wohl sehr lange Glücksspiel sein, solange der Staat da dran verdienen kann.
    • renkenfish
      renkenfish
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2008 Beiträge: 1.021
      Original von JBCMaster
      Original von PeterParka
      Warum sollte es kein Glücksspiel sein? Nur weil man mit positivem Erwartungswert spielen kann?
      Die ganzen Studien scheitern schon daran, da es keine rechtlich wissenschaftliche ausgelegte Definition für ein Glücksspiel gibt.
      es gibt sie schon, aber dann fällt poker halt unter glücksspiel
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Der Staat verdient viel mehr daran, wenn es Geschicklichkeitsspiel wäre. Das ist nämlich im Gegensatz zum Glücksspiel steuerpflichtig.

      Da nicht das gesamte Deck aufgeteilt und gespielt wird, wird es immer Glückspiel bleiben, egal was irgendne Definition vielleicht einmal besagen wird.
    • GrandeSmokio
      GrandeSmokio
      Black
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 3.173
      http://online.liebertpub.com/doi/pdfplus/10.1089/glre.2008.13106

      hab zu hause auch noch irgend ne deutsche studie - schau nachher nochmal nach
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Da steht auch nicht, dass Poker Geschicklichkeitsspiel ist und das komplette PDF kostet.
    • Grinsefisch
      Grinsefisch
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2008 Beiträge: 1.036
      Da gibt es nix wissenschaftlich zu studieren. Ist einfach ne Definitionssache. Wirst auch keine Studie finden ob Elefanten tatsächlich Tiere sind.
    • GrandeSmokio
      GrandeSmokio
      Black
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 3.173
      Original von TheCelt
      Da steht auch nicht, dass Poker Geschicklichkeitsspiel ist und das komplette PDF kostet.
      bei mir wird die pdf komplett angezeigt

      hab op auch so verstanden, dass er wissenschaftliche artikel/studien zur Glück/Skill-Diskussion haben will.

      Wenn der Gesetzgeber bspw. Spiele als Glücksspiele bezeichnet, bei denen der Glücksanteil überwiegt, kann ich damit eine wissenschaftliche Untersuchung beginnen. Das alles endet zwar in einer juristisch/wissenschaftlichen Diskussion aber liefert dennoch Erkenntnisse.
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Ich bekomm ne Zahlungsaufforderung.

      Für mich klingt die Überschrift so, als wolle er einen eindeutigen Beweis, dass Poker kein Glücksspiel ist.

      Nach dem Motto, seht ihr Mama und Papa, Poker hat gar nix mit Glück zu tun. Das ist nämlich gar kein Glücksspiel. Nicht das OP das so vorhat. Nur ein Beispiel.
    • GrandeSmokio
      GrandeSmokio
      Black
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 3.173
      ja, damit hast du vielleicht recht. Das anliegen wollte ich auch gar nicht bedienen. Wollt nur auf die paar Studien verlinken, die den Skill/Luck-Faktor untersucht haben.

      (geh übrigens über nen Uni-Netz rein - daher vermutlich keine kosten)
    • JBCMaster
      JBCMaster
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2009 Beiträge: 4.348
      Original von TheCelt
      Der Staat verdient viel mehr daran, wenn es Geschicklichkeitsspiel wäre. Das ist nämlich im Gegensatz zum Glücksspiel steuerpflichtig.

      Da nicht das gesamte Deck aufgeteilt und gespielt wird, wird es immer Glückspiel bleiben, egal was irgendne Definition vielleicht einmal besagen wird.
      Meinst du die 10% winingplayer und von denen bekommt der Staat nur wirklich was, wenn die im Jahr über 20k kommen. Aber dafür auf Rakeeinnahmen verzichten :rolleyes:
      Und beim Skat wird auch nicht das gesamte Deck aufgeteilt, daher auch nicht das Argument.


      Dann zum Skill/Luck Faktor, wie definiert man den? Alles, was auf dieser Welt existiert ist eben Luckabhängig, wenn man Physik als Wissenschaft akzeptiert.
    • BetterBetSick
      BetterBetSick
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2008 Beiträge: 2.135
      meiner definition nach ist glückspiel ein spiel welches man durch sein eigenes einwirken schlagen kann. ob das in realität so häufig passiert sei mal dahingestellt. du kannst dich so antrengen wie du willst automatenspiele und roulette schlägt man halt net im gegensatz zum pokern.


      nur weil glück ein faktor ist kann man es meiner meinung nach nicht glückspiel nennen. dieser logik nach wären viele sportarten in denen glück eine rolle spielt ,(fussball etc) ein glückspiel
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Original von JBCMaster
      Original von TheCelt
      Der Staat verdient viel mehr daran, wenn es Geschicklichkeitsspiel wäre. Das ist nämlich im Gegensatz zum Glücksspiel steuerpflichtig.

      Da nicht das gesamte Deck aufgeteilt und gespielt wird, wird es immer Glückspiel bleiben, egal was irgendne Definition vielleicht einmal besagen wird.
      Meinst du die 10% winingplayer und von denen bekommt der Staat nur wirklich was, wenn die im Jahr über 20k kommen. Aber dafür auf Rakeeinnahmen verzichten :rolleyes:
      Und beim Skat wird auch nicht das gesamte Deck aufgeteilt, daher auch nicht das Argument.


      Dann zum Skill/Luck Faktor, wie definiert man den? Alles, was auf dieser Welt existiert ist eben Luckabhängig, wenn man Physik als Wissenschaft akzeptiert.
      Man kann den Stock wohl kaum vergleichen und der ist einem Spieler im Normalfall auch bekannt.

      Und Glücksspiel ist im Gegensatz nun mal gar nicht steuerbar, weshalb es immer weniger ist, als wieviel auch immer vom Glücksspiel. Die 20k sind auch nur so ne unbestimmte Zahl. Ich werf mal 8004 in die Runde. :rolleyes:
      Das gilt im Übrigen für das gesamte Einkommen und nicht nur fürs Pokern.

      Und Verluste sind da genausowenig einrechenbar, weshalb es schon reicht manchmal zu gewinnen.
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Original von BetterBetSick
      meiner definition nach ist glückspiel ein spiel welches man durch sein eigenes einwirken schlagen kann. ob das in realität so häufig passiert sei mal dahingestellt. du kannst dich so antrengen wie du willst automatenspiele und roulette schlägt man halt net im gegensatz zum pokern.


      nur weil glück ein faktor ist kann man es meiner meinung nach nicht glückspiel nennen. dieser logik nach wären viele sportarten in denen glück eine rolle spielt ,(fussball etc) ein glückspiel
      Da bist du irgendwo falsch abgebogen.

      Und der Vergleich hinkt wohl gewaltig. Es ist auch nen Unterschied ob das Glück ein Faktor oder der Faktor ist. Und nur weil du das so siehst, heißt das nicht das es so ist. Umgekehrt natürlich genausowenig.
    • JBCMaster
      JBCMaster
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2009 Beiträge: 4.348
      Original von TheCelt
      Original von JBCMaster
      Original von TheCelt
      Der Staat verdient viel mehr daran, wenn es Geschicklichkeitsspiel wäre. Das ist nämlich im Gegensatz zum Glücksspiel steuerpflichtig.

      Da nicht das gesamte Deck aufgeteilt und gespielt wird, wird es immer Glückspiel bleiben, egal was irgendne Definition vielleicht einmal besagen wird.
      Meinst du die 10% winingplayer und von denen bekommt der Staat nur wirklich was, wenn die im Jahr über 20k kommen. Aber dafür auf Rakeeinnahmen verzichten :rolleyes:
      Und beim Skat wird auch nicht das gesamte Deck aufgeteilt, daher auch nicht das Argument.


      Dann zum Skill/Luck Faktor, wie definiert man den? Alles, was auf dieser Welt existiert ist eben Luckabhängig, wenn man Physik als Wissenschaft akzeptiert.
      Man kann den Stock wohl kaum vergleichen und der ist einem Spieler im Normalfall auch bekannt.

      Und Glücksspiel ist im Gegensatz nun mal gar nicht steuerbar, weshalb es immer weniger ist, als wieviel auch immer vom Glücksspiel. Die 20k sind auch nur so ne unbestimmte Zahl. Ich werf mal 8004 in die Runde. :rolleyes:
      Das gilt im Übrigen für das gesamte Einkommen und nicht nur fürs Pokern.

      Und Verluste sind da genausowenig einrechenbar, weshalb es schon reicht manchmal zu gewinnen.
      Mit 20k ist der Verdienst im Jahr gemeint, ab den Verdienst bekommt der Staat erst relevante Steuereinnahmen.
      Und zum Gewinn und Verlust, kein Unternehmen kann zu 100% vorhersagen ob sie im nächsten Jahr Gewinn oder Verlust machen. Sie rechnen auch den EV nach Trends aus, betreiben sie auch Glücksspiel?
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Du entscheidest als was relevant ist. Sieh an.

      Bekommst du dann zukünftig Nachweise über Buyins und Rebuys im Casino? Und kannst deine Werbungskosten abrechnen? Oder bekommst du Nachweise über deine Verluste am Cashtable?

      Und ich seh nicht was da besser werden soll, wenn Poker dann Geschicklichkeitsspiel wird. Entscheidend ist die Regulierung und nicht der Status. Im Gegenteil. Wird Poker reguliert und bleibt Glücksspiel, zahlt der Betreiber zwar steuern, Glücksspiel selbst ist aber nach wie vor nicht steuerbar. Geschicklichkeitsspiel hingegen schon und du zahlst also zusätzlich auf jeden Fall noch Steuern.
    • JBCMaster
      JBCMaster
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2009 Beiträge: 4.348
      Original von TheCelt
      Du entscheidest als was relevant ist. Sieh an.

      Bekommst du dann zukünftig Nachweise über Buyins und Rebuys im Casino? Und kannst deine Werbungskosten abrechnen? Oder bekommst du Nachweise über deine Verluste am Cashtable?

      Und ich seh nicht was da besser werden soll, wenn Poker dann Geschicklichkeitsspiel wird. Entscheidend ist die Regulierung und nicht der Status. Im Gegenteil. Wird Poker reguliert und bleibt Glücksspiel, zahlt der Betreiber zwar steuern, Glücksspiel selbst ist aber nach wie vor nicht steuerbar. Geschicklichkeitsspiel hingegen schon und du zahlst also zusätzlich auf jeden Fall noch Steuern.
      Dir ist doch klar, dass, wenn Poker Geschicklichkeitsspiel wird, einfach jeder öffentlich Poker ohne irgendwelche Lizenz anbieten darf. Jetzt geht der größte Teil der Rakeeinahmen an den Staat, wenn Poker aber Geschicklichkeitsspiel wird, dann kriegen sie gar nichts von, da es keine staatlich Institutionen mehr sind.