Poker und Psychologie

    • StephanN
      StephanN
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2007 Beiträge: 6.522
      Hallo liebes Ps.de Team,

      ich hab ne längere Poker Pause gemacht, weil ein Downswing mein Mindset ziemlich kaputt gemacht hat.

      Nun hab ich 1 1/2 Monate wieder SH Turbo SNG´s gespielt, hourly so 5$/h, aber ich denke mein Potenzial und auch mein Ziel sind so 20$/h. Gut $ als Ziel haben kann auch einiges kaputt machen, so wie bei mir.

      Ich höhe z.b. im SNG Coaching, 97o vom BU sollte man folden, das geht aber nicht in die Birne rein, sowas muss ich doch raisen, mit ABC Spiel komme ich doch nie auf 20$/h. Außerdem langweilt mich ein bischen dieses ABC Spiel.

      Eventuell sollte ich auch einfach quitten, wenn mich das Spiel an sich eher frustriert und ich nicht in der Lage bin den Psychologischen Teil auszubleneden oder so..

      Dennoch macht mir Poker an sich sehr viel Spaß, schaue mir sehr viele Videos/Coachings an, auch wenn es garnicht um SNG´s geht.

      Meine Frage:

      Wie viele von euch haben auch mit dem psychologischen Aspekt von Poker Probleme?

      Lohnt es sich eventuell mehr die PS.de Pokerspieler psychologisch zu unterstützen? Ein 2 wöchentliches Psychologie Coaching?
  • 14 Antworten
    • enjoy2playAK
      enjoy2playAK
      Bronze
      Dabei seit: 11.08.2010 Beiträge: 3.510
      Original von StephanN
      Ich höhe z.b. im SNG Coaching, 97o vom BU sollte man folden, das geht aber nicht in die Birne rein, sowas muss ich doch raisen, mit ABC Spiel komme ich doch nie auf 20$/h. Außerdem langweilt mich ein bischen dieses ABC Spiel.

      Ertappe mich auch öfters, dass ich etwas mache, wo ich weiß, dass es schlecht ist, aber es trotzdem tue "weil eh egal", "kann ja klappen", "die hand will ich jetzt gewinnen" oder "dem zeig ichs"...

      Was kann man dagegen tun? Sich klar machen, dass das Ego nichts verloren hat beim Pokern, es NUR darauf ankommt die richtige/beste Entscheidung zu treffen und JEDE Entscheidung deinen Gewinn beeinflusst... Dein 97o Beispiel ist sehr gut, DENN sie ist zu allgemein...Es hilft den Fokus zu halten, wenn man versucht für jede Entscheidung die man trifft eine plausible Begründung zu finden... sitzen in den Blinds nits, weak passiv fische oder tighte abc-regs raise ich 97o all day long ;) sinds loose gegner, gute regs fold ichs halt... (history u stacksize mal außen vor gelassen...)


      Wie motiviert man sich? Mit Challenges, Blogs, Zielen... und dem Verlangen besser zu werden und mehr Kohle zu machen :s_cool:
      Und wenn alles nicht hilft, sollte man sich klar werden, dass man eben nicht dazu bestimmt ist ein sicker grinder zu sein, sondern sich darauf besinnen, dass man Poker hauptsächlich als Hobby for fun macht! Wenn dabei was rumspringt auch nice!

      Man sollte sich selbst nie zu viel Druck machen.. man DARF auch mal Fehler machen, es ist menschlich...

      und ja...ie psychologische Komponente (Fokus, Disziplin, Motivation) des Spiels ist mindestens so wichtig wie der skillfaktor ;)


      hoffe in dem Post ist was enthalten dass dir hilft...

      greetz enjoy



      edit: vl spielst du auch nur zu wenig tische und langweilst dich und kommst deshalb in spew-mode :D
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.276
      es gibt für jeden spot ( zumindest preflop ) immer eine hand die "breakeven" ist, QQ UTG Raisen ist +EV, 72o UTG raisen ist -EV, ATo UTG raisen ist ???

      Der eine sieht die zwei aktiven Regulars mit Position auf dich, die dein zu looses Openraisen mit einer zu hohen 3-Bet Frequenz kontern, der andere sieht den 40/5 Fish im BigBlind, gegen den wir superoft in einen Headsup-Pot kommen, wie ermittelt man den EV von "superoft" und wie +ev ist sowas ?

      Man muss das machen was man selber profitabel beherrscht. Es bringt nichts sich beim Freistoß hinzustellen wie Cristiano Ronaldo wenn man nicht die passende Schußtechnik hat ;)

      Tendenziell ist es immer gut wenn etwas -EV sein kann den tighten Fold zu machen als den zu loosen Raise, zu tightes Spiel aufloosen klappt einfacher als zu looses spiel "eintighten".


      Was doch gut klappt du erkennst deine eigenen Schwächen, das Abstellen ist halt fokusiertes Analysieren von dem was man da tut. Ich z.B. erkenne sehroft das ich 1-2 Sekunden nachdem ich eine Hand Folde zu mir selbst sage "ahh da ist das und das, hätteste raisen sollen" -> ok zu unkonzentriert, musik aus, koffein zu sich nehmen -> pause machen.

      das vertrauen in die eigene stärke und das man selbst in der summe ( und darauf kommts an ) einen spielstil hat der überlegen ist ist das entscheidende.
    • AndreasM
      AndreasM
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 2.896
      Hey StephanN,

      ich habe den Thread mal in unser Selbstmanagement und Gegnerpsychologieforum verschoben, welches genau zum Thema passt.

      Viele Grüße
      Andreas
    • TriplexXxAA
      TriplexXxAA
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2009 Beiträge: 380
      Für Phsychologieprobs gibts eine super Lektür (zwar in Englisch):
      The Mental Game of Poker

      Kann das Buch nur empfehlen!
    • slothrop1701
      slothrop1701
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2010 Beiträge: 866
      Original von StephanN
      Wie viele von euch haben auch mit dem psychologischen Aspekt von Poker Probleme?
      Ich würde sogar sagen, dass die allermeisten Spieler eher an der mentalen Seite des Spiels zu knabbern haben als an der spieltheoretischen. Nicht jeder hat die Ausdauer, stundenlang auf gute Spots zu warten. Ich möchte nicht wissen, wie viele Spieler irgendwann anfangen, sehr fragwürdige Hände zu callen/raisen/3betten, weil sie einfach nicht mehr warten wollen, weil sie es mal irgendwo im Fernsehen mit genau dieser Hand gesehen haben oder weil sie eben vom ABC-Poker abweichen und ein bisschen Action sehen möchten. Sie wissen, dass das falsch ist, handeln aber trotzdem anders. Das ist bereits ein psychologisches Problem, denn rein pokertechnisch ist natürlich das Wissen vorhanden, dass sie sich mit diesen Spielzügen keinen Gefallen tun. Aber die Disziplin zu haben, streng danach zu spielen, ist bei den wenigsten Spielern wirklich vorhanden - schätze ich. Jeder kennt das doch, wenn man vielleicht über zwei Stunden spielt und nur auf die Schnauze kriegt, jeden Pot verliert... Irgendwann hört der Spaß dann bei den meisten auf und es mündet in Frustcalls, viel zu loosem Spiel, um das Geld schnell wieder zu gewinnen und der ganze Kram.

      Außerdem kommen bestimmt 99% der Spieler zum Online-Poker, weil sie damit Geld gewinnen möchten, und nicht etwa, weil ihnen das Spiel wirklich so viel Spaß macht. Dass sie dafür eine Menge Zeit investieren müssen, ist ihnen dann nicht wirklich bewusst, sie wollen halt lieber den schnellen Reichtum. Auch das ist ein mentales Problem, denn so lässt sich das Spiel nicht angehen und gewinnen.

      Also, um deine Frage zu beantworten: Der Großteil aller hier registrierten Mitglieder ;) .
    • str1fenhoernchen
      str1fenhoernchen
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2010 Beiträge: 136
      Original von D4niD4nsen

      Tendenziell ist es immer gut wenn etwas -EV sein kann den tighten Fold zu machen als den zu loosen Raise, zu tightes Spiel aufloosen klappt einfacher als zu looses spiel "eintighten".
      Google hierzu die Prospect Theory. Generell bewerten wir Verluste schlimmer als gleich hohe Gewinne als toll. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, warum uns ein Downswing mental fertiger macht, als uns ein Upswing pusht. Ich denke wenn man das so verinnerlicht hat, sind Swings besser einzuschätzen.

      P.S.: Wenigstens is die Seminararbeit zu irgendwas nützlich :D
    • Solinero
      Solinero
      Global
      Dabei seit: 27.09.2005 Beiträge: 61
      Original von TriplexXxAA
      Für Phsychologieprobs gibts eine super Lektür (zwar in Englisch):
      The Mental Game of Poker

      Kann das Buch nur empfehlen!
      Dem kann ich mich nur anschließen.
    • LLuq
      LLuq
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 3.389
      97o war ich übrigens im Einsteigercoaching auf nem 1€ SnG. Warum soll ich so ne Hand raisen wenn der Blind immer defendet und eh nicht auf cbets foldet? Durchbarreln im ersten Blindlevel? Oder so Spots einfach weglassen um Fehler auf späteren Streets zu vermeiden? Ich entscheide mich für die zweite Variante. Ne hourly von 5$ ist bestimmt schon Top 5 % der Pokerspieler, also schonmal etwas. Jetzt kannst du ein bisschen rumrechnen. Spiest du z.B. auf Betfair 9 Tables auf 11$ SnGs schaffst du ca. 20 Tische die Stunde. Mit ca. 60% RB durch VIP System und Leaderboards kommst du schonmal auf 12 $ an RB wenn du dich ein bisschen reinhängst was Volumen angeht. Und das wenn du even spielst. So schwierig ist es doch gar nicht jetzt noch seinen Skill soweit zu verbessern, dass du 2-3% ROI hast und schon bist du bei deinen 20$. Wenn du allerdings nur 4 tablest und 10 SNGs am Tag spielst wird das ganze schon schwieriger.

      Wie du siehst kommt es bei deinem Ziel eher auf Disziplin und Ausdauer an, anstatt darauf max. Value aus marginalen Spots rauszuholen (solide Grundlagen vorausgesetzt).
    • ChrisA3
      ChrisA3
      Bronze
      Dabei seit: 25.08.2005 Beiträge: 6.481
      Original von StephanN
      mit ABC Spiel komme ich doch nie auf 20$/h
      Das stimmt so definitv nicht, grade bei SNGs. Die Frage ist was du möchtest. Geht es dir hauptsächlich um Spaß und interessantere Spots beim Postflopplay oder um Profit. Wenns es dir um den Profit geht würd ich Hypers lernen, da gehen auf den Lowstakes auch locker 3% ROI und du spielst halt mehr als doppelt so viele Turniere pro Stunde. Da könnt ich dich auch zum Umstieg ein wenig coachen, meld dich mal wenn du Interesse hast. Erstmal wohl 3er oder 7er, aber 15er sind da definitiv erreichbar und schlagbar und 15*0,03* etwa 40 SNGs die Stunde sind schon $18. Selbst auf den 7ern bist du nah an $10/h wenn du auf 3% ROI kommst. Und das ist alles pre-rb.

      Eine große Hilfe für psychologische Probleme mit Downswings usw ist übrigens wenn man sich mit seinem Spiel sehr sehr sicher ist und immer weiß dass man grade einen guten Move macht. Das ist Preflop natürlich einfach festzustellen ob ein Shove gut ist oder nicht und auch daher könnten Hypers eine gute Wahl sein.
    • StephanN
      StephanN
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2007 Beiträge: 6.522
      Original von ChrisA3
      Original von StephanN
      mit ABC Spiel komme ich doch nie auf 20$/h
      Das stimmt so definitv nicht, grade bei SNGs. Die Frage ist was du möchtest. Geht es dir hauptsächlich um Spaß und interessantere Spots beim Postflopplay oder um Profit. Wenns es dir um den Profit geht würd ich Hypers lernen, da gehen auf den Lowstakes auch locker 3% ROI und du spielst halt mehr als doppelt so viele Turniere pro Stunde. Da könnt ich dich auch zum Umstieg ein wenig coachen, meld dich mal wenn du Interesse hast. Erstmal wohl 3er oder 7er, aber 15er sind da definitiv erreichbar und schlagbar und 15*0,03* etwa 40 SNGs die Stunde sind schon $18. Selbst auf den 7ern bist du nah an $10/h wenn du auf 3% ROI kommst. Und das ist alles pre-rb.

      Eine große Hilfe für psychologische Probleme mit Downswings usw ist übrigens wenn man sich mit seinem Spiel sehr sehr sicher ist und immer weiß dass man grade einen guten Move macht. Das ist Preflop natürlich einfach festzustellen ob ein Shove gut ist oder nicht und auch daher könnten Hypers eine gute Wahl sein.
      Ich hab erstmal genug, hab ja angeblich bald eh keine Zeit mehr. ;)

      Die Homegames inner Shisha Bar tragen auch nicht wirklich zum A Game bei, wenn jeder 2te Pot gefühlt Family mit 9 Mann am Flop ist. :D
    • Bo3hRn3r
      Bo3hRn3r
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2007 Beiträge: 392
      schon mal daran gedacht zu wechseln? PLO zb?
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Original von slothrop1701
      Original von StephanN
      Wie viele von euch haben auch mit dem psychologischen Aspekt von Poker Probleme?
      Ich würde sogar sagen, dass die allermeisten Spieler eher an der mentalen Seite des Spiels zu knabbern haben als an der spieltheoretischen. Nicht jeder hat die Ausdauer, stundenlang auf gute Spots zu warten. Ich möchte nicht wissen, wie viele Spieler irgendwann anfangen, sehr fragwürdige Hände zu callen/raisen/3betten, weil sie einfach nicht mehr warten wollen, weil sie es mal irgendwo im Fernsehen mit genau dieser Hand gesehen haben oder weil sie eben vom ABC-Poker abweichen und ein bisschen Action sehen möchten. Sie wissen, dass das falsch ist, handeln aber trotzdem anders. Das ist bereits ein psychologisches Problem, denn rein pokertechnisch ist natürlich das Wissen vorhanden, dass sie sich mit diesen Spielzügen keinen Gefallen tun. Aber die Disziplin zu haben, streng danach zu spielen, ist bei den wenigsten Spielern wirklich vorhanden - schätze ich. Jeder kennt das doch, wenn man vielleicht über zwei Stunden spielt und nur auf die Schnauze kriegt, jeden Pot verliert... Irgendwann hört der Spaß dann bei den meisten auf und es mündet in Frustcalls, viel zu loosem Spiel, um das Geld schnell wieder zu gewinnen und der ganze Kram.

      Außerdem kommen bestimmt 99% der Spieler zum Online-Poker, weil sie damit Geld gewinnen möchten, und nicht etwa, weil ihnen das Spiel wirklich so viel Spaß macht. Dass sie dafür eine Menge Zeit investieren müssen, ist ihnen dann nicht wirklich bewusst, sie wollen halt lieber den schnellen Reichtum. Auch das ist ein mentales Problem, denn so lässt sich das Spiel nicht angehen und gewinnen.

      Also, um deine Frage zu beantworten: Der Großteil aller hier registrierten Mitglieder ;) .
      Schöner post, trifft mein mind-set extrem gut! Aber ... was dagegen tun?
    • wespetrev
      wespetrev
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 2.384
      Original von triesharderfish

      Schöner post, trifft mein mind-set extrem gut! Aber ... was dagegen tun?
      Ich definiere einen Fisch nicht so sehr als einen erfolglosen Spieler (auch richtig gute Spieler haben mit Verlustphasen zu kämpfen). Ein Fisch ist für mich in erster Linie jemand, der nicht wirklich weiß, was er tut.

      Du solltest Dir jederzeit Rechenschaft darüber ablegen können, warum Du welche Entscheidung am Pokertisch getroffen hast. Das bedeutet nicht, dass die Entscheidungen im Nachhinein gesehen immer richtig gewesen sein müssen (das zu erreichen, ist sicher unmöglich).

      Für den mentalen (psychischen) Aspekt bedeutet das z. B.:

      1. Verschaffe Dir Klarheit über Deine eigenen Möglichkeiten! Nicht jeder hat die Zeit und Energie, täglich Stunden in Online-Poker zu investieren
      2. Setze Dir realistische Ziele! Auch Poker For Fun wäre ein "vernünftiges" Ziel. Auch dann kannst Du daran arbeiten, auf kleinen Limits jedenfalls nicht dauernd zuzuzahlen.
      3. Überprüfe Deine Entscheidungen nach jeder Session! Nicht nur spieltechnisch danach fragen, was evtl. die bessere Entscheidung gewesen wäre (das machen leider auch nur die wenigsten). Du kannst Dich auch fragen, in welcher mentalen Verfassung Du gewesen bist (wütend? abgelenkt? müde? usw.)
      4. Fehler eingestehen und daraus lernen, statt zu verzweifeln! Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


      Die Liste kann man sicher noch weiterführen. Wem fällt noch etwas ein?
    • kakiboy65
      kakiboy65
      Bronze
      Dabei seit: 14.05.2010 Beiträge: 3
      Original von wespetrev

      Ich definiere einen Fisch nicht so sehr als einen erfolglosen Spieler (auch richtig gute Spieler haben mit Verlustphasen zu kämpfen). Ein Fisch ist für mich in erster Linie jemand, der nicht wirklich weiß, was er tut.

      Du solltest Dir jederzeit Rechenschaft darüber ablegen können, warum Du welche Entscheidung am Pokertisch getroffen hast. Das bedeutet nicht, dass die Entscheidungen im Nachhinein gesehen immer richtig gewesen sein müssen (das zu erreichen, ist sicher unmöglich).

      Für den mentalen (psychischen) Aspekt bedeutet das z. B.:

      1. Verschaffe Dir Klarheit über Deine eigenen Möglichkeiten! Nicht jeder hat die Zeit und Energie, täglich Stunden in Online-Poker zu investieren
      2. Setze Dir realistische Ziele! Auch Poker For Fun wäre ein "vernünftiges" Ziel. Auch dann kannst Du daran arbeiten, auf kleinen Limits jedenfalls nicht dauernd zuzuzahlen.
      3. Überprüfe Deine Entscheidungen nach jeder Session! Nicht nur spieltechnisch danach fragen, was evtl. die bessere Entscheidung gewesen wäre (das machen leider auch nur die wenigsten). Du kannst Dich auch fragen, in welcher mentalen Verfassung Du gewesen bist (wütend? abgelenkt? müde? usw.)
      4. Fehler eingestehen und daraus lernen, statt zu verzweifeln! Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


      Die Liste kann man sicher noch weiterführen. Wem fällt noch etwas ein?
      Kann immo nix zur Erweiterung beifügen, stimme aber der o.g. Liste komplett zu.

      Evtl. als weiterer Punkt.
      [*)Verliere nicht den Überblick über Dein Spiel, weil Du an zu vielen Tischen gleichzeitig spielst. Darunter leidet evtl. die Konzentration auf´s eigene Spiel.