Frage zu Spielergeldern im Falle Onlinepoker=Illegal

    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      Hallo Pokerstrategymitarbeiter :) Ich habe mal eine Frage wo ihr die für mich kompetentesten beantworter und ansprechpartner für seid, auch wenn es vllt nicht so klar ist eine definitive/"offiziell richtige" antwort zu geben

      szenario : deutschland beschließt rechtskräftig ( bzw. so offiziell, das ein anbieter offiziell das spielen untersagen MUSS, anders als ppp die das stand: heute wohl eher präventiv machen ) onlinepoker = illegal, insta wird deutschen spielern das spielen geblockt, wie im fall paddypowerpoker.

      was passiert in einem solchen fall mit geld auf den accounts ? klar ist der anbieter verpflichtet auszuzahlen und gehen wir einfach mal davon aus das sie dem ganzen auch nachkommen und dadurch nicht broke gehen würden ( hust hust ftp ) aber wird das geld in einem solchen szenario was ja doch sehr schnell passieren kann dann gefrozen bis in deutschland alles klar ist, was dann auch heißt sehr viele monate bis alles geklärt ist ? oder wird das geld verpflichtend an den staat deutschland gezahlt und vernichtet ( klingt halt blöd ich hab keine ahnung aber geld aus illegalen drogengeschäften oder sowas wird ja glaub auch vernichtet ??? )


      bzw. gibt es einen unterschied zwischen deutschland und italien, frankreich, spanien, war das da auch "so" illegal wie es hier in deutschland ist oder darf man davon ausgehen das sowas so abläuft wie in den südlichen ländern ( dort konnte man ja glaub einfach auscashen und alles war gut )

      besteht im fall das deutsche spieler geblockt werden ( was ja auch eine ganz andere dimension ist als wenn die "kleinen" länder wie die genannten vom markt wegbrechen ) eine gefahr das garnicht genug gelder zur verfügung stehen um spieler auszuzahlen ( -> ftp ). oder ist onlinepoker eh quasi "tod" wenn deutschland die den größten spielerpool haben ( schätzungsweise auf einer seite wie pokerstars machen deutsche spieler 25%? aus, highstakesspieler kommen noch viel höher frequentiert aus deutschland, so das die geldmenge deutscher spieler bei wohl ~35% liegt, wir sind ja von den größeren ländern im spielerpool auch die reichsten) so das man davon ausgehen muss das anbieter in einem solchen fall sich weigern auszuzahlen?


      man muss sich ja darauf einstellen das spätestens anfang 2014 das ganze in deutschland klar definiert beantwortet ist, und gefühlt wird es zu 80% so kommen, da würde ich gerne schonmal präventiv meine obigen fragen definiert haben.


      Wäre super wenn derjenige aus eurem team der da am besten bescheidt weiß mal eine prognose oder seine meinung zu abgibt, natürlich auch gerne kompetente user :)

      :diamond: D4niD4nsen :diamond:
  • 5 Antworten
    • Laboto
      Laboto
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2011 Beiträge: 405
      ...natürlich auch gerne kompetente user
      :f_o:
      Weisst du wie lange es dauert einen Text zu schreiben wenn man betrunken ist und die Tasten die ganze Zeit verfehlt?
      Jetzt wo ich ihn geschrieben habe werde ich ihn sicherlich nicht einfach wieder löschen. :f_frown:
      --

      Die Lösung ist so einfach wie auch banal.

      Sollte Deutsche Spieler "geblockt" werden, dann doch nicht einfach so.

      Die Frage ist, wie wird den geblockt?

      Falls die Konten direkt eingefroren werden haste halt vorübergehend Pech und darfst wohl etwas länger auf dein Geld warten.
      Sollte aber nur der Zugriff aus Deutschland (also mit deutscher IP) unterbunden werden, so gibt es immernoch die Alternative kurzzeitig über die Schweizer Grenze zu hüpfen und sich das Geld auszahlen zu lassen.
      Evtl. reicht auch ein VPN-Anbieter.

      Die Pokeranbieter treiben ja immer ein Spiel gegen das Gesetz, sollte also Online-Poker in Deutschland verboten werden, so gehe ich fast stark davon aus das die ersten Paar Tage nur die IP-Adressen und nicht die Konten gesperrt werden.

      Pokerspieler sind eine Geldquelle, und ob der Spieler sich nun durch einen VPN-Anbieter einloggt, oder "richtig" in ein anderes Land gezogen ist, werden (oder wollen) sie vorerst sicherlich gar nicht in Erfahrung bringen.

      Dass, das "deutsche" Spielergeld auf Pokeranbieter, der Republik überwiesen wird halte ich für unwahrscheinlich.

      Schliesslich befindet sich das Geld virtuell wie auch faktisch nicht auf deutschen Konten, sondern in Gibraltar, England und weiss der Teufel wo. (und deshalb unterliegt es auch nicht den Deutschen Gesetzen an sich.)

      Im aller aller aller allerschlimsten Fall, suchst du dir halt in der Schweiz oder sonstwo jemanden der dich (ganz offiziell natürlich) für ein paar Monate als Untermieter meldet.
      Dann schickst du halt eine kurze Email an den Pokeranbieter und schreibst denen das du nun umgezogen bist. (was du durch Rechnungen, Mietsvertrag und Co. auch beweisen kannst.)

      Dann wird dein Konto entsperrt und du kannst dein Geld auszahlen.

      Schliesslich ist der Pokeranbieter nicht mehr an die deutschen Gesetze gebunden wenn du nicht in Deutschland wohnst.

      Oder irgendwie sowas. :O

      Achja; Wer meine Wohnungsmiete von 2.083,56 EUR pro Monat bezahlt, darf gerne bei mir unterziehen. :f_biggrin:

    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      die vorstellung das irgendein cdu-politiker die sicherlich >~1 millarde an spielergeld sieht und sagt

      "das war teilnahme an illegalen glücksspiel, die gelder die dort eingesetzt wurden werden einbehalten" ist komplett auszuschließen ?


      bei den südlichen ländern ging das alles ohne probleme, aber wenn sowas rechtlich halbwegs möglich wäre könnte ich mir schon vorstellen das eine deutsche regierung da so rational rangeht, auch wenn das halt bislang in allen anderen ländern nicht der fall war.
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      und wie schaut das mit liquidität der pokerseiten aus ? ich meine fulltiltpoker hat halt schlecht gehaushaltet. wieviel % der spielergelder hatten die den am ende noch zum auszahlen ??? soweit ich mich grob erinnere geistert mir da eine zahl so zwischen 40-60% im kopf rum.

      pokerstars wird sicherlich einiges besser gemacht haben, aber kann mir doch keiner erzählen das da nicht auch teilweise fehler passiert sind, das nicht zuviele pros zuviel geld bekamen, das pokerspieler dort auch anschreiben konnten ( ok skyhighstakes war halt 90% ftp 10% stars ) etc. aber auch stars hat ein riesen team was finanziert werden muss.
    • klausschreiber
      klausschreiber
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2006 Beiträge: 5.773
      (Privatpost, bin in diesem Unterforum kein Mod)

      Das Guthaben jedes PokerStars-Kunden wird in separaten Konten aufbewahrt und nicht für betriebliche Ausgaben verwendet. Diese Konten werden von einem führenden europäischen Finanzinstitut verwaltet. Dadurch ist PokerStars in der Lage, zu jedem beliebigen Zeitpunkt alle Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden zu erfüllen sowie deren Guthaben vollständig abzusichern.
    • OnkelHotte
      OnkelHotte
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 18.432
      Hi Leute,

      auch wenn ich denke jeder verstehen kann, dass hier keine Hellseher ist und dass es keine Garantien gibt:

      Wir sehen derzeit keinen Grund, warum man sich Sorgen machen sollte diesbezüglich. PaddyPower macht derzeit auch keine Probleme und die Wahrscheinlichkeit, dass Probleme auftreten, sinkt bei Seiten, die z.B boersennotiert sind oder welche große Bookmaker sind, für die Poker nur ein Bruchteil des Businesses darstelle.
      Mir bewusst, dass auch keiner FTP vorausgesehen hat, aber das als Maßstab genommen würde halt dazu führen, nie mehr irgendwelche Einschätzungen zu geben.

      Einen Grund, davon auszugehen, dass es ja nach Land, in dem reguliert wird, krasse Unterschiede gibt, sehe ich ebenfalls nicht.

      Zu den weiteren Fragen: Das geht irgendwie in die Richtung "Du, kann es sein, dass irgendwann mal die Welt untergeht?"
      Solche Frage sind halt nicht zu beantworten, man kann halt spekulieren, ob die Wahrscheinlichkeit 1 zu 10 oder 1 zu 1 Million ist, aber keiner von uns ist Hellseher. Wie gesagt, ich würde aber sagen, dass Regulation da jetzt nicht ein entscheidender Risikofaktor ist. Wenn die Welt untergeht, geht sie unter, ob reguliert oder nicht.

      Ich bin mir bewusst, dass ich nicht wirklich viel sage, aber wie gesagt ist keiner von uns Hellseher.^^

      Cheers,
      Tobias