Die Sache mit der Motivation - oder warum macht Poker keinen Spaß mehr

    • Simschi
      Simschi
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 875
      Hi.
      Ich hätt da mal ne Frage an die Pros hier, wie motiviert ihr euch?
      Ich spiel seit ca 7 Jahren Poker, die ersten 1 1/2 davon verbrachte ich mit Playmoney und Freerolls, dann nochmal ca 1 1/2 hab ich mit 4-500€ lowlimits gedonkt, bis mir jemand PS.de empfohlen hat.
      Ich habe die Artikel gefressen, versucht mich sugszesive zu verbessern, Poker war eine Leidenschaft, etwas von dem ich jedem vorschwärmte, wobei mir völlig egal war, das ich de Facto nichts gewonnen hatte.
      Was das angeht war mir nur wichtig, das ich mal abgesehen von 500 € Lehrgeld in 3-4 Jahren(gibt durchaus teurere Hobbies =) ) nichts mehr verliere.
      Naja ich hab mich auf NL 200 raufgearbeitet, dort die ersten Erfolge eingefahren, und dann kam W2day.
      Ich hab mir schon öfters damals auf Party gedacht, ach cashste mal was aus, aber irgendwie Reisepass einscannen schicken etc, ah is mir jetzt zu mühsam vielleicht ein anderes mal.
      Tja wie gesagt dann kam W2day, ich hab mich mal so zum Spaß angemeldet, und hatte in Rekordzeit die Br für NL 200, achja W2day Launch das waren noch Zeiten :)
      Tja und dann kam der Moment der alles ändern sollte, ich cashte aus.
      Ein Mausclick und Poker war kein Spiel mehr so wie vorher, und Geld kein virtuelles Abfallprodukt meines Hobbies mehr, ich hatte mal eben 5k € in der Hand und es sollte noch so mancher 1000er folgen, aber die Motivation ging immer mehr in den Keller.
      Es drehte sich alles nur noch ums Geld, früher hab ich PotOdds berechnet,nach dem Cashout Winrates Hands/hour hourly Rates und nur noch solchen Bullshit.
      Ich war so dermaßen demotiviert, die Qualität meines Spiels ging ebenfalls in die Tiefe, und meine Tiltsessions waren der pure Wahnsinn.
      Ich hab meine 10k PartyRoll in 2 Tagen vertiltet, das kranke daran es war mir schon fast egal, (wie gesagt Reisepass einscannen schicken ach scheißdrauf ich hab ja jetzt w2d) ich wollt einfach nicht mehr.
      Tja ich hab danach fast 2 Jahre keinen Onlinepokertisch mehr gesehen, irgendwann hats mich wieder gejuckt, und ich hab mal angefangen Lowlimits zu spielen, ich hatte wieder Spaß, im verlaufe des Jahres hab ich dann insgesamt 100k hands NL50 even gespielt, also wirklich wenig, und wirklich erfolglos :D
      Zu meiner verteidigung, Poker hat sich in der Zeit doch weiterentwickelt, vorallem was die Preflopaggro anbelangt, da musst ich mich mal zurechtfinden.
      Ende letzten Jahres hab ich dann beschlossen die Sache wieder profitabler zu gestalten, und ich hatte so manchen Cashout, allerdings die Geschichte wiederholt sich, gestern hatte ich mal wieder einen meiner EPIC TILT Sessions mit 15!!!!! Stacks minus in netmal 3 Stunden.
      Glücklicherweise hab ich trotzdem noch ne Winrate dieses Monat, aber die is sehr gering :D , zumindest auf NL 50 auf NL 100 hab ich noch was gut:)
      Naja seit ich mal wieder das Thema auscashen im Kopf hab, kann ich einfach net mit einer gesunden Bankroll spielen, es geht einfach nicht.
      Am Beispiel NL50, hab ich 1,5k und im Kopf is plötzlich die Gewissheit das ab jetzt jeder Cent auf meinem Konto landen würde, geht mein Spiel komplett unter, ich verkrafte keinen noch so kleinen Beat ich will nur schnell schnell die Handanzahl hochkriegen, ich kriegs einfach net hin.
      So wars auch gestern ich hab gerade meine 1,5k erreicht und booooom erstmal 15 Stacks minus.
      Ich hab folgenden psychologischen Trick für mich gefunden, sobald ich die BR
      hab, cash ich den 1000er aus und starte mit soliden 5-10 Stacks :rolleyes: , einen neuen Angriff auf das erreichen der BR.
      Nun ja, gestern wollte ich endlich mal Diszipliniert die BR stehen lassen, aber ja...........
      Naja das ganze funtionierte ganz gut, aber ich will nicht mehr mit solchen merkwürdigkeiten herumdoktoren, und vorallem, Poker macht plötzlich schon wieder 0 Bock und es dreht sich wieder alles ums Liebe Geld.
      Jetzt zur Frage an die Winningplayer, wie habt ihr es geschafft mit dem Punkt klarzukommen, als Geld plötzlich real wurde, und nichtmehr nur ein eventuelles Fernziel war.
      Und vorallem wie schafft ihr es euch den Spaß und die Motivation am Spiel selbst nicht durch die doofe Kohle nehmen zu lassen.
      Die Kohle motiviert doch hilft mir in dem Fall leider gar nicht, das Bewusstsein wieviel Geld(für meine Verhältnisse) ich eigentlich in der Lage wäre zu erspielen, führt aus welchen Geisteskranken Gründen auch immer, eben gerade zum absoluten Gegenteil bei mir.
  • 11 Antworten
    • habeichja
      habeichja
      Platin
      Dabei seit: 29.12.2007 Beiträge: 7.488
      Befasse dich mal mit dem Thema intrinsische und extrinsische Motivation. Um wirklich erfolgreich zu Pokern, denke ich ist es wichtig das Geld von seinen eigenen Zielen abzukoppeln. Du kannst es nicht direkt beeinflussen wie du runnst oder wie viel du in der Stunde an Geld scheffelst etc.

      Das Problem an einer extrinsischen Motivation die auf Geld beruht, ist das du dich Dauerhaft sehr schwer Motivieren kannst. Es kostet dich dauerhaft sogar mentale Kraft, dich immer wieder an die Tische zu setzten, wie gesagt das ist langfristig so, kurzfristig gibt es laut einiger Aussagen von Fachautoren zu dem Thema sogar Leistungssteigerungen.

      Mein persönliches Ziel ist es intrinsisch motiviert zu spielen, das heisst ich hole meine Motivation aus dem Vorgang des Spielens selbst, und koppel diese vom Ergebnis ab, so kann ich mich darauf beschränken gute Entscheidungen zu treffen unabhängig vom Ausgang der Hand.

      ich habe den Artikel mit dem Thema von Pink Motivation 3.0 hier mal zusammengefasst klick Post in der Mitte des Threads

      vielleicht hilft dir das?
    • Simschi
      Simschi
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 875
      Das ist ja mein Problem ich hab nicht begonnen Poker des Geldes wegen zu spielen.
      Aber seit Geld greifbar ist legt sich irgendein Schalter im Kopf um.
      Der von mir angesprochene Trick mit 5-10 Stacks BR zu spielen und spätestens ab 30 Stacks 1000€ auszubezahlen funktioniert bei mir, da ich dadurch das Gefühl von früher Geld gibts irgendwann in fernenr Zukunft mal quasi simuliere.
      Und merkwürdigerweise obwohl ich mir dessen vollkommen Bewusst bin, das ich mich selbst austrickse, funktioniert es, aber ich will das nicht mehr so praktizieren.
      Ein anderes Psychologisches Phänomen, welches ich bei mir feststelle, ist wenn ich jetzt ausgecasht habe, und danach ein kleiner Down mit paar Stacks - darauf folgt, der dazu führt das ich für mein Limit eigentlich fast broke bin, irgendwie kommts mir so vor, das ich in dieser Situation wo mir das Wasser gefühlt bis zum Hals steht spiele ich mein bestes Poker, ich darf mir keine Fehler Leisten wenn ich net paar 1000 Hände auf einem kleineren Limit spielen will.
      Umgekehrt mit der sicheren BR im Rücken stellt sich wieder das genaue Gegenteil ein, es ist so ein mir kann nichts passieren Gefühl.
    • rob1337
      rob1337
      Bronze
      Dabei seit: 24.05.2008 Beiträge: 1.539
      Was dir persönlich auch helfen könnte ist, dass du dir während du spielst darüber im Klaren bist dich nicht über kleine Gewinne (damit meine ich auch 10+ Stacks Session) zu erfreuen und somit vllt ein par hundert/tausend € im Monat zu machen sondern dir ein größeres Ziel steckst was du mit deinem Geld, welches du durch Poker Winnings erwirtschaftet hast anstellen möchtest.

      Beispiel:

      Du sagst dir:,, Ich möchte es unbedingt geschafft haben in einigen Jahren durchs Pokern soviel erwirtschaftet zu haben, dass ich mich ins Ausland absetzen kann um dort eine Strandbar aufzumachen und dafür brauche ich xx.xxx€´´

      Wie gesagt nur ein Beispiel!

      So kannst du dir jedoch sicher sein (falls der Rest von deinem Mindset stimmt), dass du solange dein bestes Spiel spielst bis du den Betrag x zusammen hast.

      Denk einfach mal darüber nach, vllt. hilfts dir ja.
    • Simschi
      Simschi
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 875
      hmm die Sache, mit daran denken was ich mir kaufen kann gefällt mir eher weniger, da sich da erst wieder alles ums Geld dreht.
      Aber trotzdem danke für alle Vorschläge ich schlaf jetz ne Runde über das ganze und überleg mir mal beim einschlafen wie ich meine Psyche in den Griff kriege :D
      Bin für jeden Tip dankbar und morgen werd ich mir mal Habeichjas Thread durchgehen, bzw nach seinen Begriffen (intrinsische und extri..) googlen :D
    • Regina54
      Regina54
      Bronze
      Dabei seit: 21.11.2010 Beiträge: 779
      Ich erkenne mich hier extremst wieder. Und der Tipp mit der Strandbar ist totaler Bullshit in meinen Augen. Das ist Gewinn orientiertes Denken & schadet in dem Fall nur, als ob's nicht schon genug ist.

      Als ich die ersten male aus gecasht habe, kam ich mir auch wie der übelste Held vor und dachte, yeah jetzt wird Kohle gemacht... BOOM Downswing & scheiße gespielt, aus der Traum ;)

      Das beste ist wie (ich glaub der zweite Poster wars) sich komplett davon zu lösen an Geld zu denken & sich bei Agro BRM nen tihgtes stop lost Limit zu setzen um Tilt Sessions zu vermeiden.

      TwiceT hat mal gesagt "Wenn man immer dei richtige Entscheidung trifft, wird man am ende des Monats mehr Geld haben" & Its all about Mindset :)

      TwiceT rest in Peace <3
    • TeamHCC
      TeamHCC
      Global
      Dabei seit: 01.12.2009 Beiträge: 1.422
      Ernstgemeinter Tipp?

      Spiele vielleicht einmal im Monat ein Online-/Offline-Turnier. Zahle vielleicht mal ein höheres Eintrittsgeld (z.B. 30$ für ein Onlineturnier) und spiele dein bestes Poker.

      Wenn Du gewinnst, dann lass es dir auszahlen. Wenn Du verlierst, dann suchst Du dir ein anderes Hobby, mit dem Du besser deine Zeit verbringen kannst.

      Genauso mache ich es nämlich auch. Für ein Taschengeld ein wenig seine Interessen verfolgen... das war´s dann aber auch schon.


      Warum ich Dir das schreibe?

      Weil Du, wie die meisten (PS-) Pokerspieler auch, viel zu sehr auf´s Geld fixiert bist.
      Da Du schon weißt, dass Du dich nicht motivieren kannst, gehörst Du zu jener Gattung, die tiltanfälliger sind und auch immer wieder Geld nachschießen werden.

      Unterm Strich hast Du kein Spaß am Spiel und auch nix gewonnen.

      Also.... warum willst Du dann noch Geld (UND VOR ALLEM VIEL, VIEL ZEIT) in ein Projekt investieren, was sich nicht trägt, da es von vornerein zum Scheitern verurteilt ist? Du brauchst Dir auch gar nicht die Frage stellen, wie man sich am besten motivieren kann. Denn wenn Du nicht selbst darauf kommst, dann übernimmst Du ein System, mit welchem Du gar nicht richtig glücklich wirst, da es Dir "aufgezwungen" wurde. Es ist eben nicht dein Motivationssystem.

      Das Gleiche gilt auch für alle anderen Dinge wie zum Beispiel Mindset.

      Alle gutgemeinten Tipps können kurzfristig sehr gut funktionieren. Langfristig werden aber die alten Charakterzüge wieder durchscheinen, zumindestens bei den meisten Spielern. Diese abzulegen bedeutet eine Änderung der Individualität. Und es liegt in der Natur des Menschen, sich seine Persönlichkeit zu wahren.


      Ein Bruch mit dem Pokerspiel zu machen ist nicht schwer. Was würde sich denn für dich ändern, wenn Du aufhören solltest? Spricht dein Chef dann nicht mehr mit Dir? Lässt sich deine Frau dann von dir scheiden? Grenzt dich deine komplette Umwelt aus? Bekommst Du Allergien bei einem neuen, tiltfreien und kostengünstigen Hobby?

      Das sind jetzt nur rhetorische Fragen. Ich erwarte naturgemäß keine Antwort drauf.

      Aber ich gebe jedem, der oft tiltet, der viel nachzahlt, der sich ausgrenzt (damit meine ich das Pflegen von sozialen Kontakten, die keine Affinität zu Poker haben), der sich nicht motivieren kann den guten Tipp, sich diese Fragen zu stellen.


      Ich will jetzt das Spiel und den Spieler in keinsterweise schlecht reden.
      Aber man muss auch so fair bleiben und sagen, dass es ein Kartenspiel ist, welches gewiss strategische Aspekte hat aber durch den Zufall des Kartengebens immer noch einen Glücksfaktor hat, der nicht außer Acht gelassen werden darf. Darüber hinaus, schaffen es nur die Wenigsten, sich diszipliniert zu verhalten und somit langfristig gutes Geld einfahren.

      Ich wünsche in diesem Sinne dem OP sowie jedem anderen, der sich angsprochen fühlt, alles Gute für die Zukunft.


      PS: Es gibt 400.- EUR Jobs, für die wendet man zehn Stunden in der Woche auf.
      Wie hoch ist denn dein monatliches "Einkommen" vom Pokerspielen und wieviel Zeit investierst du darin?
    • ptLoCkE93
      ptLoCkE93
      Gold
      Dabei seit: 26.05.2008 Beiträge: 1.578
      Mein weiser Vater sagte: Suche dir etwas was dir Spaß macht, wo du mit Herzblut dabei bist....der Abfall desses ist das Geld, welches dafür sorgt, dass du die Tätigkeit die du so liebst auch fortführen kannst.
    • Simschi
      Simschi
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 875
      Ich hab seit 5 Jahren kein Geld mehr nachgeschossen, und Poker hat 4 1/2 Jahre Spaß gemacht, doch dann kam der böse cashoutbutton und der Spaß war weg.
      Wenn ich meine Cashouts so zusammenzähle kommen schon einige tausender zusammen, bin heuer immerhin 5k im Plus, also so is es nun auch wieder nicht.
      Und gerade das Mindset ist ja der Punkt ich hab net 1 1/2 Jahre Freerolls und Playmoney gezockt wegen dem Geld keine weiteren 2 Jahre lowlimits gezockt und Fehler versucht zu korrigieren und zu vermeiden, genau das is ja der Punkt ich will wieder dahin, Pokern um des Pokern willens, nur krieg ich das verdammte Geld einfach nicht mehr aus meinem Kopf raus.
      Wenn ich an meine erste Berührung mit Cashgame zurückdenke und danach meinen allerersten Cash In.
      Ich war stolz wie nur irgendwas nachdem ich bei so nem Freeroll 15 geworden bin von ca 6k Teilnehmern und 2$irgendwas gewonnen habe.
      Mit denen hab ich mich an nen Cashgametisch gesetzt und das ganze war auch schnell wieder weg.
      Aber die Tatsache das die Leute hier das ganze ernst nahmen und merklich besser waren als die Playmoneyshipper, das war der Punkt der mich damals motiviert hat überhaupt um Echtgeld zu spielen, ich wollte mich mit ernsthaften Gegnern messen, an Geld gewinnen hab ich eigentlich weniger gedacht, was das angeht wollt ich nur schauen möglichst solange wie möglich mit meinem 50er zu überleben :D .
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Original von ptLoCkE93
      Mein weiser Vater sagte: Suche dir etwas was dir Spaß macht, wo du mit Herzblut dabei bist....der Abfall desses ist das Geld, welches dafür sorgt, dass du die Tätigkeit die du so liebst auch fortführen kannst.
      :s_thumbsup:
    • AggroNitt
      AggroNitt
      Platin
      Dabei seit: 05.04.2011 Beiträge: 1.175
      ganz ehrlich, dass hört sich für mich nach einer der weit verbreitesten schwächen im poker überhaupt an. du spielst außerhalb deiner "komfortzone" auch wenn du die br für ein limit xy zusammen hast, ist es für dich und deine lebensumstände vll einfach zu viel geld als das du bereit wärsd drum zu zocken.

      Mein tipp: zahl gewinne aus, darüber wirsd du dich immer freuen und nimmst den stress raus. bleib auf dem limit auf dem du dich wohl fühlst. es ist nicht immer ratsam zu versuchen immer weiter aufzusteigen.

      viele mid und highstacker ziehen ihren vorteil nicht umbedingt daraus das sie viel besser sind als ihre gegner, sondern das sie es schaffen ihre gegner aus ihrer komfotzone zu "schubsen".

      Ps: ich glaube es kann nicht schaden, wenn sich jeder mal ehrlich mit teamhcc`s tipps auseinandersetzt.
    • bambTTcha88
      bambTTcha88
      Bronze
      Dabei seit: 13.09.2009 Beiträge: 3.392
      Gerade durch zufall den thread gefunden^^

      Iwie ist das Geld für mich aufm Pokerkonto bis heute net real. Man hat immer genug drauf und spielt was man will. Im Reallife ist das Geld halt da, hier und da mal was ausgecasht, iwo casht man dann wieder in nem liveevent etc etc.
      Man kauft sich einfach das, wozu man lust hat. MB Karte ist ja Geld drauf und bargald hat ja jeder n bisschen rumliegen
      Ich weiß nicht genau warum das so ist, aber wenn ich live 1k€ gewinne fühlt sich das gut an, wenn man online 5k$ casht ist die roll halt n bisschen größer bzw der sundaygrind even ;]

      würd mich mal Intressieren, ob ihr immer wirklich an das Geld denkt wenn man 800$ mit nem lighten 5bet shove reinstellt oder sich am Sonntag für mehrere tausend $ in Turniere einkauft. Wenn ich mir vorstelle, das man am Sonntag nen gebrauchten kleinwagen an buyins hat, dann würde mir schon anders werden, aber iwie ist es ja nur playmoney auf nem Konto mit spielpunkten. Iwie ist das quasi die highscore und man will sein Punktestand immer höher kriegen, da ist es völlig egal ob ich 10, 20 oder 30 stacks habe, Punkte sind Punkte und mehr Punkte = neuer Rekord bzw gut ;]

      Und wie oben schon gesagt mach ich mir über Geld iwie keine Gedanken. Ist jetzt nicht so das ich ne Millionen zur verfügung habe, aber son paar k hat man ja schon. Wenn ich was haben will kauf ichs mir und bezahle dann halt das was dransteht.

      Ich denke auch, dass es ziemlich schwer ist a-game zu spielen wenn man sich vorstellt, dass man gerade sein nächstes Abendessen als stack vor sich hat^^

      Ps.: Wenn du Pokern willst, weil du spass am spiel hast, dann spiel doch einfach NL5 oder NL10, wo dir das Geld wirklich fast egal ist. Da kannst du doch spielen ohne an das Geld zu denken.