Spiegelartikel gut oder schlecht? Hirnregionen Poker

  • 5 Antworten
    • KisaiSaika
      KisaiSaika
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2012 Beiträge: 29
      Ohne es mir jetzt angeguckt zu haben.

      Aber es ist 100% schlecht denn bei allen Sachen die mich interessieren habe ich bis jetzt gemerkt das man wenn man etwas Wissen will über das Thema mit den betroffenen redet.

      Das heißt Will ich was über den Islam wissen gehe ich in eine Moschee und rede dort mit den Leuten. Will ich was über Poker wissen rede ich mit Leuten die viel Poker spielen.
      Jetzt mal diese bsp. genommen. In den Medien werde ich vllt 5% wahrheitsgemäße aussagen bekommen von den betroffenen aber wohl deutlich mehr.

      Daher meine Devise Fernsehen ist nur für How i met u mother gut!
    • myCQRE
      myCQRE
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2011 Beiträge: 35
      Der Artikel ist einfach so dermaßen schlecht! :)

      Ich meine klar, ist Poker komplex und die Leserschaft für so ein Thema ist klein.
      Aber dann sollten sie es direkt lassen, anstatt so einen Artikel zu schreiben.

      Der Nahostkonflikt ist weitaus komplexer und da trauen sie sich auch an Berichterstattungen :-0 hoffentlich mit mehr Eifer!



      Deswegen mein Motto: Im Fernsehen ist nur Mitten im Leben gut!


      :)
    • Krupsinator
      Krupsinator
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 24.05.2010 Beiträge: 13.186
      Hi myCQRE,

      ich finde den Artikel ehrlich gesagt gar nicht soo schlimm, wenn auch obv. nicht gut gemacht. Es geht ja eher um einen psychologischen Aspekt als um eine Wertung bezüglich Poker. Und grade die Artikel in denen Poker gewertet wird sind ja die traditionell "schlimmsten" weil da einfach oft Mist verzapft wird. Das die Autoren keine Ahnung haben von dem was sie schreiben ist ja bei Randthemen gang und gäbe, grade auch wenns um Poker geht. Die Beschreibung was ein Bluff ist in dem Zusammenhang ist hätte in einen ambitionierten Artikel aber definitiv reingehört, so steht der Begriff einfach im Raum und das ist Käse. Nur um ein Beispiel zu nennen.

      Also der Artikel ist sicher schlecht, aber schlimm in Hinblick auf die Reputation von Poker find ich ihn jetzt nicht sonderlich da hab ich in den letzten Jahren zig schlimmere gelesen. Und positive Artikel über Poker muss man in den deutschen Medien ja ziemlich suchen. Da kann ich nur den hier empfehlen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-84061055.html Denn der Autor war in Gibraltar und hat sich den Laden mal direkt angeschaut.

      Gruß
      Krupsinator
    • wess0r1982
      wess0r1982
      Black
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 1.028
      es geht um eine studie zur Rolle des temporoparietalen Übergangs in bezug auf sozial gesteuerte entscheidungen mit hilfe funktioneller Magnetresonanztomografie
      wie kann man hier erwarten dass komplexe pokerthemen behandelt werden?!

      da steht doch sogar:
      Die Wissenschaftler luden 18 Probanden zu einem vereinfachten Pokerspiel ein


      wenn euch ein artikel interessiert und euch noch fragen offen bleiben, kommt ihr dann nichtmal auf die idee in die quelle zu gucken?!

      der artikel nutzt poker so stark als aufhänger, man kann schon glauben es wäre das eigentliche thema. aber ich versteh nicht wie man dagegen so hetzen kann ohne einmal in die quelle geschaut zu haben. da steht genau beschrieben inwiefern das pokerspiel vereinfacht wurde und dann ist auch sofort klar was ein bluff ist. und die frage nach SH, FR, SnG ist dann auch geklärt
      und so schlecht ist die studie jetzt auch nicht zusammengefasst. klar oberflächlich und knapp, aber nicht schrecklich.

      Ohne es mir jetzt angeguckt zu haben.

      :facepalm:
    • FlammenULI
      FlammenULI
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2005 Beiträge: 654
      Kannte den Artikel noch nicht,
      fand zumindestens folgendes ganz interessant:
      Überraschend war für die Wissenschaftler, dass sie keine Rückschlüsse aus Aktivitäten in Gehirnregionen ziehen konnten, die typischerweise in sozialen Situationen aktiv sind.
      Ganz einfach, weil er im Kontrast ist, zur üblichen Wahrnehmung, Poker sei doch nur Psychologie und dem Gegner anschauen, was er hat. Obwohl der beste Spieler Phil Ivey klare autistische Züge zeigt, wir mindestens einen WSOP-Gewinner haben, der Autist ist (Peter Eastgate) und mehrere Highroller (z.B. Cantu). Ich habe das versucht, Ärzten in der Psychatrie zu erklären (als selber Asperger und zumindestens HighSnG-Grinder), aber selbst das war schwierig. Insofern finde ich den Artikel zumindestens interessant, wenn ich auch die Quellenangaben als bedenklich bezeichnen würde.