Neue Pokerstudie im Spiegel vom 09.07.2012

    • Kuschelbaer
      Kuschelbaer
      Black
      Dabei seit: 08.04.2006 Beiträge: 5.406
      Experten abgezockt

      "Da hilft selbst raffiniertes Bluffen nichts - der Spielausgang beim Pokern wird maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bremer Psychologieprofessors Gerhard Meyer.

      Für die Untersuchung ließ der Wissenschaftler insgesamt 426 Probanden an 71 Tischen je 60 Runden der Pokervariante Texas Hold'em spielen. Die Beteiligten hatten zuvor in einem Fragebogen ihre Spielerfahrung selbst einschätzen können. Was die Probanden nicht wussten: Die Kartenverteilung wurde so manipuliert, dass bestimmte Spieler ein besonders gutes, andere ein neutrales, wieder andere ein schlechtes Blatt erhielten.

      Hinterher wurde das Endguthaben verglichen, mit überraschendem Ergebnis: Die Durchschnittsspieler hatten generell etwas bessere Ergebnisse als die selbsternannten Experten. "Die auch in der Werbung suggerierte Vorstellung, dass man Pokerspielen wie Sport regelrecht trainieren kann, scheint nicht zuzutreffen", kommentiert Meyer. Vielmehr müsse vor einer Gleichsetzung des Pokerns mit Geschicklichkeitsspielen wie Schach oder Dame gewarnt werden."

      Quelle: DER SPIEGEL vom 09.07.2012
  • 152 Antworten
    • Krupsinator
      Krupsinator
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 24.05.2010 Beiträge: 13.186
      71 Tische * 60 Hände = 4260 Hände

      Ergebnis der Studie: Auch Professoren können keine Ahnung vom Faktor Samplesize haben.
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      :heart:
    • kaiptn
      kaiptn
      Black
      Dabei seit: 08.01.2007 Beiträge: 1.337
      LOL der prof hat die leute also 60runden (=hände?) mit manipulierten karten spielen lassen und daraus seine aussagekräftigen schlussfolgerungen gezogen?

      wie kann man sich nur wissenschaftler nennen und eine studie planen, ohne jegliche ahnung von der materie zu haben?
    • MisterPokerHamburg
      MisterPokerHamburg
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2012 Beiträge: 97
      xxx verguckt.
    • 1667Paranoid
      1667Paranoid
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2011 Beiträge: 1.995
      Spiegel :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: :heart:


      Anstatt dass sie mal nen professionellen Spieler und nen absoluten Vollmongo mal so 200k hands auf NL400 spielen lassen und am Ende gucken wer mehr gewonnen/verloren hat wird dann sowas gebracht
    • Tjresifer
      Tjresifer
      Bronze
      Dabei seit: 12.05.2010 Beiträge: 355
      Original von Krupsinator
      71 Tische * 60 Hände = 4260 Hände

      Ergebnis der Studie: Auch Professoren können keine Ahnung vom Faktor Samplesize haben.
      :f_biggrin:
    • HistoInst
      HistoInst
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2007 Beiträge: 789
      Sowas bringt mich in Rage :evil:
    • fischief
      fischief
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 4.801
      geil
    • Muffin
      Muffin
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 703
      .....maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt.

      So ist es auch, und wer das nicht versteht der hat halt keine Ahnung.

      - warum kann ein winning player auch mit brm broke gehen?
      - warum gehen alle auf sitout wenn der fisch vom tisch ist?
      - warum gibt es sehr sehr selten neue spieler auf den highstakes?

      weil der skill so ausschlaggebend ist? lol
    • ptLoCkE93
      ptLoCkE93
      Gold
      Dabei seit: 26.05.2008 Beiträge: 1.506
      Original von Muffin
      .....maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt.

      So ist es auch, und wer das nicht versteht der hat halt keine Ahnung.

      - warum kann ein winning player auch mit brm broke gehen?
      - warum gehen alle auf sitout wenn der fisch vom tisch ist?
      - warum gibt es sehr sehr selten neue spieler auf den highstakes?

      weil der skill so ausschlaggebend ist? lol
      :facepalm:
    • Sta1k
      Sta1k
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2008 Beiträge: 476

      citybeat: Haben Sie selbst schon einmal Poker gespielt?

      Prof. Meyer: Ja natürlich, ich muss ja wissen wovon ich rede.
      :rolleyes:
    • slothrop1701
      slothrop1701
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2010 Beiträge: 866
      Original von Muffin
      .....maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt.

      So ist es auch, und wer das nicht versteht der hat halt keine Ahnung.

      - warum kann ein winning player auch mit brm broke gehen?
      - warum gehen alle auf sitout wenn der fisch vom tisch ist?
      - warum gibt es sehr sehr selten neue spieler auf den highstakes?

      weil der skill so ausschlaggebend ist? lol
      :facepalm:

      Zwei Dumme, ein Gedanke :/.
    • HistoInst
      HistoInst
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2007 Beiträge: 789
      Original von Muffin
      .....maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt.

      So ist es auch, und wer das nicht versteht der hat halt keine Ahnung.

      - warum kann ein winning player auch mit brm broke gehen?
      - warum gehen alle auf sitout wenn der fisch vom tisch ist?
      - warum gibt es sehr sehr selten neue spieler auf den highstakes?

      weil der skill so ausschlaggebend ist? lol
      Der Geschicklichkeitsaspekt im Poker zeigt sich halt vor allem dann, wenn Spieler mit unterschiedlicher Erfahrung gegeneinander antreten (sprich Regs vs. Fische).

      Die Studie konnte keine unterschiedlichen Resultate zwischen diesen Spielerkategorien ausmachen, was bei 4260 Händen tatsächlich maßgeblich durch den Faktor Zufall bestimmt wurde...
    • Penishaubize
      Penishaubize
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 4.873
      Keine Samplesize und dann noch Fragebogen zur Selbsteinschätzung beim Pokern....srsly wenn sich Jemand beim Pokern selbst einschätzen soll, ist er doch immer der Highstakes pro, vor allem wenn man random Leute zur Studie einläd.
    • richum
      richum
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2010 Beiträge: 2.169
      Wenn ich schon immer diese Studien sehe. Schon allein die Selbsteinschätzung durch die Probanden ist Fail. Wer sagt den nicht, dass sich die Leute einfach über- unterschätzen. Dann werden die Karten auch noch manipuliert aber nur zur Hälfte, so wie ich das vertsehe, die Boards werden normal gedealt aber die Leute mit den guten Händen verlieren trotzdem häufiger. Hängt das vielleicht mit der Manipulation der Starthände zusammen? Wenn ich mehr gute Hände verteile bleiben weniger gute Karten zum dealen des Boards übrig und mehr Schrott, der dann treffen kann. Auszuschließen ist das nicht. Selbst abgesehen von der Samplesize IMO totaler Bullshit und wertlos, wie so viele Studien in der heutigen Zeit.
    • spatz21
      spatz21
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2010 Beiträge: 99
      Kann nicht mal irgend ein Moderator den Herrn Professor oder Spiegel anschreiben und ihm erklären das es Mist ist was er schreibt?

      Diese Idioten versauen den ganzen Ruf
      und somit wahrscheinlich die Zukunft des Spiels.

      Es gibt doch hier genug Spieler an denen man sieht das es nicht nur Glück ist. Oder habt ihr alle das Glück über Jahre hinweg gebucht?
    • h0nky
      h0nky
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2008 Beiträge: 10.640
      Original von Krupsinator
      71 Tische * 60 Hände = 4260 Hände

      Ergebnis der Studie: Auch Professoren können keine Ahnung vom Faktor Samplesize haben.
      :D :D :D

      Junge und so jemand ist Prof und führt solche Experimente durch? wtf :s_o:
    • ZarvonBar
      ZarvonBar
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 33.550
      Original von Biggie1982
      Psychologieprofessor
      Ich dachte immer das Fach hätte viel mit Mathematik zu tun, wie kann man das dann so in den Sand setzen? Wurde die Studie von irgendeiner Anti-Glücksspiel-Lobby in Auftrag gegeben?
    • Leshrac
      Leshrac
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2008 Beiträge: 3.344
      Samplesize hin oder her: Bei einer manipulierten Kartenverteilung kann man sowieso keine Rückschlüsse treffen. Wenn jemand gegen alle Odds called, aber die Karten so gesteckt sind, dass er gewinnt, wird er logischerweise besser abschneiden als der bessere Spieler, der den richtigen Fold macht, etc. - die Wahrscheinlichkeiten sind hier manipuliert, und gerade diese richtig abzuschätzen macht ja den Unterschied aus.

      Sowas als Studie zu bezeichnen ist schon ein Witz.