lag wie spielt man das?

    • 10playmaker10
      10playmaker10
      Gold
      Dabei seit: 05.11.2011 Beiträge: 2.380
      mal so eine frage an die spieler die 26 22 oder 30 26 oder es auch beherrschen mal 34 29 zu spielen,dazu halt 3 bet wert von 8-10% mal mehr mal weniger.av halt 3-4 5%

      diese spielstyles sind ja das max an einen 6max tisch was man raushollen kann,wird bestimmt keinen geben der mal 40 37 oder so gespielt hat :D

      wie ist das achtet man da noch auf das hud vom gegner?den fisch erkennt man ja sowieso meistens am komischen buy in,also der total fisch wie man ihn kennt.

      wenn man jetzt z.b 29 25 spielt kennt man ja jede ecke des tisches auswendig und weis wo man am meisten verliert wo man am meisten gewinnt wie man aus den positionen ein raise einschätzen kann usw

      achtet man bei diesen spielstyle gibt sicherlich hier spieler die mindestens 27 23 oder sowas spielen auf die stats vom gegner.oder spielt man sein eigenes game und weis die plays der gegner einzuschätzen.


      ich denke ein nananoko jetzt mal als krasses beispiel wird es scheiß egal sein was sein gegner für ein vpip oder pfr wert hat :rolleyes:

      ob er jetzt gegen einen 14 11 spielt oder gegen einen 25 20 wird ihn nicht beeinflußen ob sein gegner jetzt 50% auf c bets foldet oder 70% auch nicht wirklich,ob sein gegner jetzt 48% c beted oder 65% auch nicht wirklich.wie auch bei 24 tischen würd er bestimmt nicht alle 20 sek das pop up öffnen :D ok man kann das ja auch im hud drin haben.


      wie ist das bei den lags achtet ihr auf die stats der gegner?oder seit ihr so abgezockt egal jetzt auf welchem limit das ihr den holdemmanger nur braucht um eure winnings zu zählen?
  • 18 Antworten
    • BReWs7aR
      BReWs7aR
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 26.03.2007 Beiträge: 7.878
      Also nur weil man nen sehr loosen Stil spielt heißt das ja noch lange nicht, dass man der mega krasse Winner damit ist. Man sollte halt seinen Style an seinen Skill anpassen. Deshalb wird Anfängern ja auch das Fullring Game beigebracht, weil man dort nicht mit so vielen knappen Entscheidungen konfrontiert wird.

      btw: Und ob es einen interessiert wie oft Villain1 cbettet und wieviel Villain2 in UTG openraist. Das sind alles Informationen, die uns dabei helfen die Gegner maximal zu exploiten. Je besser man in der Informationsauswertung wird, desto mehr Hände kann man auch spielen, weil man den routinierten Umgang in marginalen Spots mit einer weiten Handrange einfach drauf hat um so viel Edge wie möglich daraus ziehen zu können.

      Nanonoko ist sicherlich einfach eine der Ausnahmen und auf keinen Fall die Regel. Ich will gar nicht wissen, wie viele Spieler auf den Stakes für ihren Skill viel zu loose spielen und dort dauerhaft Geld verbrennen, weil sie sich immer und immer wieder in Spots wiederfinden, wo sie nicht wissen wie ihr Plan aussah und aussehen wird.

      Man kann es sicherlich an einem einfachen Beispiel sehr gut illustrieren:
      Mittlerweile weiß jeder wie er aus Aces im single raised Pot das meiste Value herausholt. Meist wird die Line bet bet bet all streets den maximalen EV haben. Allerdings werden die wenigsten nachdem sie T9s oop im BB callen, wissen, wie sie denn weniger Verlust erleiden als wenn sie die Hand einfach folden würden.

      Noch was zum Abschluss: Scheiß drauf, wie loose wer spielt und ob jemand eine Nit ist. Die weit verbreitete Forenmeinung, dass Nits ja keine Ahnung von Poker haben und deshalb gehasst werden etc ist einfach der größte Trugschluss und schlichtweg Schwachsinn. Wenn die Nit mit ihrem 17/15 Style mehr Geld mit varianzfreiem poker macht, weil sie kaum Swings erleiden muss, als jemand der theoretisch ne Menge Ahnung von Poker hat und 30/26 spielt, aber durch die Swings mental durch die Hölle geht, sodass sein game darunter leidet und er im Endeffekt Losingplayer ist, dann kannst du dir die Frage nach dem besseren Pokerspieler gerne selbst beantworten.

      So als Tip: Setz dich einfach an den Tisch und spiel los. Guck nachher was du für Stats spielst und schau ob es verbesserungswürdig sein könnte(!). Evtl spielst du zu loose oder evenutell spielst du in diversen Spots zu tight etc.

      Boah so viel wollt ich gar nicht schreiben, naja jm2c ;)
    • 10playmaker10
      10playmaker10
      Gold
      Dabei seit: 05.11.2011 Beiträge: 2.380
      Original von BReWs7aR
      Also nur weil man nen sehr loosen Stil spielt heißt das ja noch lange nicht, dass man der mega krasse Winner damit ist. Man sollte halt seinen Style an seinen Skill anpassen. Deshalb wird Anfängern ja auch das Fullring Game beigebracht, weil man dort nicht mit so vielen knappen Entscheidungen konfrontiert wird.

      btw: Und ob es einen interessiert wie oft Villain1 cbettet und wieviel Villain2 in UTG openraist. Das sind alles Informationen, die uns dabei helfen die Gegner maximal zu exploiten. Je besser man in der Informationsauswertung wird, desto mehr Hände kann man auch spielen, weil man den routinierten Umgang in marginalen Spots mit einer weiten Handrange einfach drauf hat um so viel Edge wie möglich daraus ziehen zu können.

      Nanonoko ist sicherlich einfach eine der Ausnahmen und auf keinen Fall die Regel. Ich will gar nicht wissen, wie viele Spieler auf den Stakes für ihren Skill viel zu loose spielen und dort dauerhaft Geld verbrennen, weil sie sich immer und immer wieder in Spots wiederfinden, wo sie nicht wissen wie ihr Plan aussah und aussehen wird.

      Man kann es sicherlich an einem einfachen Beispiel sehr gut illustrieren:
      Mittlerweile weiß jeder wie er aus Aces im single raised Pot das meiste Value herausholt. Meist wird die Line bet bet bet all streets den maximalen EV haben. Allerdings werden die wenigsten nachdem sie T9s oop im BB callen, wissen, wie sie denn weniger Verlust erleiden als wenn sie die Hand einfach folden würden.

      Noch was zum Abschluss: Scheiß drauf, wie loose wer spielt und ob jemand eine Nit ist. Die weit verbreitete Forenmeinung, dass Nits ja keine Ahnung von Poker haben und deshalb gehasst werden etc ist einfach der größte Trugschluss und schlichtweg Schwachsinn. Wenn die Nit mit ihrem 17/15 Style mehr Geld mit varianzfreiem poker macht, weil sie kaum Swings erleiden muss, als jemand der theoretisch ne Menge Ahnung von Poker hat und 30/26 spielt, aber durch die Swings mental durch die Hölle geht, sodass sein game darunter leidet und er im Endeffekt Losingplayer ist, dann kannst du dir die Frage nach dem besseren Pokerspieler gerne selbst beantworten.

      So als Tip: Setz dich einfach an den Tisch und spiel los. Guck nachher was du für Stats spielst und schau ob es verbesserungswürdig sein könnte(!). Evtl spielst du zu loose oder evenutell spielst du in diversen Spots zu tight etc.

      Boah so viel wollt ich gar nicht schreiben, naja jm2c ;)

      netter beitrag gibt sicherlich leute die das stats play perfekt beherschen ich gehöre leider nicht dazu =)
      habe mal ins hud die 3 bets stats vom button sb bb gestellt und habe dann leider auch angefangen nur oder fast danach zu spielen z.b 3 bet 14% vom button 3% sb 4%bb,leider haben mich diese 14% so beeindruckt das es dann auch mit a 10 in die mitte gegangen ist wie die sache ausgegangen ist kann man sich ja denken :( usw

      mag sein das ein 20 17 spieler mehr gewinn machen kann oder macht als der lag......,wahrscheinlich ist es am besten sich dem spiel anzupaßen und genau das gegenteil von dem zu spielen was am tisch gespielt wird,sicherlich ist es auch einfacher an 4 tischen mal das pop up aufzumachen,als wenn man jetzt 10 tische am laufen hat.

      meiner meinung nach brauch man diese ganzen stats erst ab nl1000 wo man immer auf die gleichen spieler trifft,und bei allen limits die da drunter sind genügen 5 6 7 standart stats,aber das sagt nur ein nl10 nl25 spieler,der weiß das er wahrscheinlich nicht weiter als bis nl100 kommen wird,und dran scheitern wird mit 5 regs am tisch zu sitzen um das oder die limits zu schlagen.
      klar kann man die tischanzahl runternehmen auf regs adapten usw muß ja jeder seinen eigenen weg finden.wenn man es nicht schafft ist man halt zu schlecht kann man ja nichts machen.

      das stats play ist schon eine wissenschaft an sich bei dem man immer noch dazu lernen kann,und vielleicht am ende den unterschied macht um weiter nach oben zu kommen.
    • LLuq
      LLuq
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 3.389
      Stats machen sicherlich nicht den Unterschied zwischen einem NL25 winning Reg und einem NL400 winning Reg aus, sondern eher Pokerverständis an sich. Also verstehen warum der EV von einer Aktion höher ist als der einer anderen. Leute die nicht weiterkommen wenden viele Konzepte zwar erfolgreich an, verstehen sie aber nicht wirklich.
    • MAGGU5
      MAGGU5
      Bronze
      Dabei seit: 08.07.2007 Beiträge: 481
      Original von 10playmaker10
      wird bestimmt keinen geben der mal 40 37 oder so gespielt hat :D
      ?( nit
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Silber
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Original von LLuq
      Stats machen sicherlich nicht den Unterschied zwischen einem NL25 winning Reg und einem NL400 winning Reg aus, sondern eher Pokerverständis an sich. Also verstehen warum der EV von einer Aktion höher ist als der einer anderen. Leute die nicht weiterkommen wenden viele Konzepte zwar erfolgreich an, verstehen sie aber nicht wirklich.
      So isses.

      Phil Galfond spielt ebenfalls ohne HUD und es gibt einige Highstakesspieler, die auch ohne spielen ;)

      An deiner Stelle würde ich erstmal nicht damit experimentieren einen loosen Stil zu spielen, weil ein guter LAG-Stil, mit dem man Winnings erzielt, auf das Exploiten von Gegner beruht und das finden knapper +EV Spots. Dazu hat BReW ja schon genügend geschrieben.

      LAGs auf deinem Limit sind nicht LAGs, weil sich deren Spiel daraus entwickelt hat, immer mehr Spots zu suchen und zu finden (die gibts so ab NL100 und auch diese machen zu viele Fehler, meist), sondern welche, die sich das von Videoproduzenten ala Grindcore usw. abgeschaut haben. Sprich sie sind nicht gut, es gibt Wege sie zu exploiten, man muss sie nur finden, weil jeder seine individuellen Fehler macht, sprich, das ist deine Sache am Tisch.

      Kleiner Tip von mir, bestehe mal das Einsteigerquiz und für dir ein paar Artikel zu Gemüte und schau mal in die Handbewertungsforen, wird dir helfen :)
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Ich würde auch antworten, dass LAG keine Spielweise oder Strategie ist.



      TAG ist insofern eine Strategie, als dass man eine gewisse Edge schon in die Starthandauswahl legt und somit die Edge, die ein besserer Spieler gg uns hat reduziert.


      Jmd, der unheimlich gut Postflop spielt und super handreaded so dass er nahezu -übertreiben wir mal- die Hand des Gegners sehen kann, der kann 100% seiner Hände spielen und wird
      AUTOMATISCH ein LAG.
    • Extramask
      Extramask
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 5.266
      Original von BReWs7aR
      Wenn die Nit mit ihrem 17/15 Style mehr Geld mit varianzfreiem poker macht, weil sie kaum Swings erleiden muss...
      17/15 ist schon NIT-Play??? Was ist denn deiner Meinung nach dann TAG-Stil oder einer der 10/5 spielt oder 12/6??? ?(
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Silber
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Original von Extramask
      Original von BReWs7aR
      Wenn die Nit mit ihrem 17/15 Style mehr Geld mit varianzfreiem poker macht, weil sie kaum Swings erleiden muss...
      17/15 ist schon NIT-Play??? Was ist denn deiner Meinung nach dann TAG-Stil oder einer der 10/5 spielt oder 12/6??? ?(
      Er meint mit Sicherheit SH, da ist es Nitstyle, wobei er recht hat, so richtig exploiten kann man Nits nur, wenn man nicht callt^^
    • RumpelVery
      RumpelVery
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2011 Beiträge: 470
      Ich dachte immer die guten Spieler passen ihre Starthände an die Spieler an die nach ihnen noch in die Hand einsteigen könnten.

      Weil sonst würde man ja Chartpoker spielen und das ist ja zu verhönen.
    • pocketquads
      pocketquads
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 3.639
      Original von eroticjesus
      Original von LLuq
      Stats machen sicherlich nicht den Unterschied zwischen einem NL25 winning Reg und einem NL400 winning Reg aus, sondern eher Pokerverständis an sich. Also verstehen warum der EV von einer Aktion höher ist als der einer anderen. Leute die nicht weiterkommen wenden viele Konzepte zwar erfolgreich an, verstehen sie aber nicht wirklich.
      So isses.

      Phil Galfond spielt ebenfalls ohne HUD und es gibt einige Highstakesspieler, die auch ohne spielen ;)

      :)
      Wenn ich meine Gegner schon paar Jahre kenne, dann brauch ich auch kein Hud. Allerdings darf man einfach nicht Nosebleeds mit micros vergleichen.
    • Icelord418
      Icelord418
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2008 Beiträge: 774
      nee galfond hat auch auf nl100sh ohne hud zwei tische wirklich schön gespielt. ich glaube zwar das er am ende leicht minus gemacht hat (waren nur sehr wenige hände für ein video), aber die reads waren großartig. gibts bestimmt noch auf bluefire das video.
    • Wiseguy01
      Wiseguy01
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2009 Beiträge: 1.712
      Original von RumpelVery
      Ich dachte immer die guten Spieler passen ihre Starthände an die Spieler an die nach ihnen noch in die Hand einsteigen könnten.

      Weil sonst würde man ja Chartpoker spielen und das ist ja zu verhönen.

      This,

      den meisten Value hole ich raus, wenn ich die Lines meiner Gegner in die Überlegungen miteinbeziehe. LAG zu spielen, macht erst ab einem gewissen Limit Sinn, weil vorher der Rake eine große Rolle bei den Winnings mitspielt.

      In den Micros ist TAG die einzige Wahl. Habe beides mit Erfolg ausprobiert.
    • Simschi
      Simschi
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 888
      Loose bedeutet nicht Hirnlos bzw wahllos raisen, betten, barreln.
      Ich kann dir nur empfehlen, dich neben SH auch intensivst mit HU zu beschäftigen wenn du zum Lag werden willst.
      Im heutigen SH werden dank des aggresiven Preflopspiels meist HU Situationen geschaffen, natürlich wird auf 5-6max Tischen dann doch um einiges tighter ge 3-4bettet als im HU Spiel, aber HU bringt die Handreading und postflopskills meiner Meinung nach enorm weiter.
      Wenn man das drauf hat(ich habs nicht drauf aber arbeite dran soviel schonmal dazu:D ) kann man die Postflopskills auf die Preflopranges von SH und Fullring anpassen.
      Nichts gegen den Nit Style jeder Stil ist gut solange man ne Winrate hat ;) , aber du kennst einfach die Probleme nicht welche marginale Spots beinhalten, da der tighte Stil dich eben gerade vor diesen Problemen schützt indem er versucht diese Situationen zu meiden.
      Und das ist übrigens wohl auch der Hauptgrund warum der vor paar Jahren noch so gepredigte Tag Stil immer mehr dem Lag gewichen ist.
      Wie gewinnt man Geld beim Pokern, durch Fehler der Gegner, und wo machen die Gegner die meisten Fehler, in den toughen Spots;)
      Am Beispiel eines 60/10er Fisches: früher Valuepoker mit starker Range, immer noch sehr Profitabel, aber der 60er Spieler kommt durch seine enorme Range in soviele toughe Spots, denen er nie und nimmer gewachsen ist, also will man soviele dieser Situationen wie möglich generieren.
      Und gegen dich also den tighten Spieler gilt dasselbe Prinzip.
      Mal abgesehen davon, das du zuviel foldest und der Lag quasi Autoprofit macht weil du zuviel Deadmoney herschenkst, die fetten Winnings macht der Lag Postflop.
      Aber selbst der loosetste Lag muss ab und an auch mal den Nit Style auspacken, das nennt man Adapten, ein weiterer Grund für HU Studien, den nirgends wird so sehr hin und her adaptet, wie im Duell Mann gegen Mann.
      Und der wichtigste Grund pro Lag von allen, wenn mans anfängt zu beherrschen macht Poker um einiges mehr Spaß :D .
    • 10playmaker10
      10playmaker10
      Gold
      Dabei seit: 05.11.2011 Beiträge: 2.380
      als alter fuchs sag ich dir:
      damals 2005 da spielten noch alle fullring und warteten im echten nitstyle auf ihre gewinnchance da war man nach 3 monaten auf nl1k mit ein bischen verstand.
      da dachte sich einer warum nicht noch mehr geld gewinnen und überlegte sich wie schlägt man den die sogenannten ich warte mal auf aces regs,er brauchte nicht lange um die sogennanten ich warte mal auf aces regs angreifen zu können und ihnen auch ihr geld abzuknüpfen zu können.

      das wahr wahrscheinlich so um die zeiten 2008 2009 wo die ganzen spieler gus hanson durrrr und co. rauskammen oder wo die medien angefangen haben über diese aggresiven spieler berichteten

      eigentlich ist es egal was man am tisch spielt da gute regs eh auf alles adapten können und vor einem lag wahrscheinlich auch keiner mehr respekt hat.kommt da auf andere kleinigkeiten an.

      ein isildur würde mit seinen spiel auch nicht nl50 sh schlagen,falls der überhaubt jemals an einem sh tisch gewinn gemacht hat.
      er war aber zum richtigen zeitpunkt da womit er millionen machen konnte mit seiner spielart und da er ja nicht doof wahr wußte er das es im 1 gegen 1 noch besser durchführbar ist. :f_eek:
    • pocketquads
      pocketquads
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 3.639
      Du eröffnest diesen Thread und fragst danach wie man LAG spielt. Fünf Tage später, weisst du das Isildur Nl50 nicht schlagen würde, sagst aber ein Satz vorher das gute Regs eh auf alles Adapten können.
    • 10playmaker10
      10playmaker10
      Gold
      Dabei seit: 05.11.2011 Beiträge: 2.380
      Original von pocketquads
      Du eröffnest diesen Thread und fragst danach wie man LAG spielt. Fünf Tage später, weisst du das Isildur Nl50 nicht schlagen würde, sagst aber ein Satz vorher das gute Regs eh auf alles Adapten können.

      da sagt mal einer das man bei learn to win nicht inerhalb von 5 tagen vom volldonk zum winninplayer wird.


      innerhalb der fünf tage hat sich herausgestellt das um so weiter es in den limits heraufgeht man eigentlich garnicht viel looser spielen soll.und eigentlich das nur gegen anfänger spielen soll bzw spieler die zuviel auf ihr geld achten.

      ob das jetzt richtig oder falsch ist steht in den sternen.

      also arbeite am spiel es kommt auf andere sachen an.
    • Wiseguy01
      Wiseguy01
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2009 Beiträge: 1.712
      Original von 10playmaker10
      Original von pocketquads
      Du eröffnest diesen Thread und fragst danach wie man LAG spielt. Fünf Tage später, weisst du das Isildur Nl50 nicht schlagen würde, sagst aber ein Satz vorher das gute Regs eh auf alles Adapten können.

      da sagt mal einer das man bei learn to win nicht inerhalb von 5 tagen vom volldonk zum winninplayer wird.


      innerhalb der fünf tage hat sich herausgestellt das um so weiter es in den limits heraufgeht man eigentlich garnicht viel looser spielen soll.und eigentlich das nur gegen anfänger spielen soll bzw spieler die zuviel auf ihr geld achten.

      ob das jetzt richtig oder falsch ist steht in den sternen.

      also arbeite am spiel es kommt auf andere sachen an.


      Sag mal willst du uns auf den Arm nehmen?
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Silber
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      :facepalm: @OP

      Je höher man in den Stakes heraufklettert, desto näher am Optimum spielen die Gegner und ein optimales Play erfordert einen gewissen Grad an looseness und Aggressivität, schau dir mal Highstakespartien an, wo die scheinbar wie die Wilden spewen, das geht da so ab, weil man möglichst decepted und balanced sein will, auf Nuts warten geht da gar nicht.

      LAG-Stil auf Low/Smallstakes funktioniert (wenn mans kann), weil die Regs dort tighter sind, so stealt man viele kleine Pötte und spielt, hoffentlich in Position, mehr Pötte mit weaken Spielern und das ist immer +EV, wie gesagt, wenn mans kann.

      Aber wie man spielt, tight, loose, passiv, aggressiv, sollte in erster Linie vom Tisch/Gegner(n) abhängen, so lange sie exploitbare Leaks haben.

      Umso mehr Leaks man findet und umso mehr Wege man findet diese zu exploiten umso mehr loosed man idR auf, in den heutigen Games.

      LAG-Stil sollte nie eine Grundstrategie sein, sondern ist eher eine Konsequenz aus den Leaks der Gegner.

      2005 war die richtige Adaption auf den Lowstakes bestimmt sau tight zu spielen und sich auszahlen zu lassen, weil ausschließlich donks rumgelaufen sind, wenn das so stimmt, was viele schreiben^^.

      Ich persönliche spiele binnen einer halben Stunde an vielen meiner Tische, in einer Session, einen LAG-artigen Stil, je nachdem wie bekannt die Gegner sind und wie schnell ich Spots finde. Aber manchmal lässt ein Tisch auch nur einen 14/10 Stil zu, je nachdem halt.

      Als ich noch NL50 gespielt habe, zu Full Tilt Zeiten :( kam die Vidserie "the thin red grind" von Grindcore heraus und viele Regs fingen an auf einmal sofort ein aggro Image aufzubauen, die meisten konnten es nicht, weil sie den Sinn nicht kapiert haben und dann sinnlos am spewen waren, bei mir hat das gefunzt und ruck zuck ging es bergauf, aber auf NL200 bspw. checken die Regs das halt sofort, weshalb ich wirklich erst schaue, was die Dynamik am Tisch mir bringen könnte (wo ist der Fisch, wer sind die anderen, was hab ich an Reads, was kann ich planmäßig sofort exploiten, wo baue ich history, wer tiltet schnell durch meine Spielweise usw.), dann adapte ich entsprechend. Und daraus ergibt sich entweder ein LAG-Stil oder TAG-Stil, passiv spiele ich eher selten, da es spieltheoretisch halt fast nie was bringt und sich negativ auf die Winrate auswirkt, ausser man ist ein Top Handreader, aber das bin ich nicht.

      Fazit für mich: Bei guten Spielern ergibt sich der Spielstil (den die Gegner wahrnehmen, bzw. aus dem HUD ablesen) am Tisch aus ihren Adaptions auf die Gegner und die Dynamik, bei schlechten Spielern oder Anfängern ergibt sich der Stil aus ihrem Standardplay, den sie iwo angelesen und sich angeeignet haben, oder in Vids gesehen haben und das kopieren; Varianz (ein guter Run gibt LAG-Stats, ein schlechter Nitstats) und die Tischanzahl die sie gerade spielen. Von daher behaupte ich sogar, dass es eher wichtig ist, sich die postflopleaks herauszupicken, als darauf zu achten, was hat Villain für einen VPIP/PFR?! Denn hier benötigt man halt Samplesizes und eine fehlerhaft gespielte Hand, spielt der Gegner mit dem Teil der fehlerhaft gespielten Range oftmals immer falsch. VPIP und PFR sind nur Richtwerte und geben auch nicht immer auskunft über die entsprechende Range.

      Naja, war eher für die die das Thema interessiert, ich glaube OP liest sich das eh nicht bis hier durch :D