Equity am Tisch berechnen?

  • 33 Antworten
    • Numb3r2
      Numb3r2
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      Dabei seit: 02.09.2008 Beiträge: 2.880
      schätzen-> Erfahrung man bekommt ein gefühl dafür

      wenn man sie nicht vernünftig schnell schätzen kann am tisch zeigt das einfach nur das du zu viele tische spielst ergo weniger spielen
    • shorshi
      shorshi
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2010 Beiträge: 4.476
      flop: anzahl outs x 4 = equity in %
      turn: anzahl outs x 2 = equity in %

      kommt seeeeeehr genau hin. try it.
    • alterego
      alterego
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.149
      .
    • shorshi
      shorshi
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2010 Beiträge: 4.476
      wieso sollte es aufeinma +1 sein? is doch einfach nur, weil statt 2 to come nur noch 1 to come am turn is. also die EQ einfach halbieren, also x2 statt x4
    • PHPNick
      PHPNick
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2011 Beiträge: 536
      Original von alterego
      Original von shorshi
      flop: anzahl outs x 4 = equity in %
      turn: anzahl outs x 2 = equity in %

      kommt seeeeeehr genau hin. try it.
      this. ich kenn das aber nur so:
      turn: (anzahl outs +1) x 2 = equity in %
      Das ist auf jeden Fall falsch.
      Du kannst mit Outs * 2 + 1 die Wahrscheinlichkeit berechnen um am River schon deinen Draw fix zu machen, aber dass du noch ein Out irgendwo draufrechnest geht eigentlich nur bei Backdoor Draws als Faustregel.

      Wenn du also OESD hast mit BDFD könntest du 8 Outs für die Straight + 1 für den Flush nehmen. Kommt auch etwa hin.
    • alterego
      alterego
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.149
      Original von PHPNick
      Original von alterego
      Original von shorshi
      flop: anzahl outs x 4 = equity in %
      turn: anzahl outs x 2 = equity in %

      kommt seeeeeehr genau hin. try it.
      this. ich kenn das aber nur so:
      turn: (anzahl outs +1) x 2 = equity in %
      Das ist auf jeden Fall falsch.
      Du kannst mit Outs * 2 + 1 die Wahrscheinlichkeit berechnen um am River schon deinen Draw fix zu machen, aber dass du noch ein Out irgendwo draufrechnest geht eigentlich nur bei Backdoor Draws als Faustregel.

      Wenn du also OESD hast mit BDFD könntest du 8 Outs für die Straight + 1 für den Flush nehmen. Kommt auch etwa hin.
      entschuldigt bitte, bin nicht mehr ganz nüchtern.
      outs x 2 + 1 war das was ich meine. gilt das nicht sowohl für flop->turn als auch für turn->river?
    • shorshi
      shorshi
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2010 Beiträge: 4.476
      macht auch so keinen sinn.... wie gesagt, am flop sind jedes out ~4%, am turn ~2% pro out. daher outsx4 und outsx2. Backdoordraws wie A:dK auf Q:d8:s4 sind so viel wert wie 1 zusätzliches out, also am flop 4% mehr... wenn man in dem Beispiel gegen QJ spielen würde, hätte man 3xA und 3xK = 6 outs also ~24%, kann aber wegen dem backdoorflush mit 7outs, also ~28% rechnen. backdoordraws gibts obv nur am flop und nichtmehr am turn.
    • PHPNick
      PHPNick
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2011 Beiträge: 536
      Original von alterego
      Original von PHPNick
      Original von alterego
      Original von shorshi
      flop: anzahl outs x 4 = equity in %
      turn: anzahl outs x 2 = equity in %

      kommt seeeeeehr genau hin. try it.
      this. ich kenn das aber nur so:
      turn: (anzahl outs +1) x 2 = equity in %
      Das ist auf jeden Fall falsch.
      Du kannst mit Outs * 2 + 1 die Wahrscheinlichkeit berechnen um am Turn schon deinen Draw fix zu machen, aber dass du noch ein Out irgendwo draufrechnest geht eigentlich nur bei Backdoor Draws als Faustregel.

      Wenn du also OESD hast mit BDFD könntest du 8 Outs für die Straight + 1 für den Flush nehmen. Kommt auch etwa hin.
      entschuldigt bitte, bin nicht mehr ganz nüchtern.
      outs x 2 + 1 war das was ich meine. gilt das nicht sowohl für flop->turn als auch für turn->river?
      Fuck, ich bin eig noch nüchtern. FMP :f_biggrin:
      Backdoor-Draws gibts natürlich nur am Flop :rage: :facepalm: myself

      Du hast aber Recht um die Wahrscheinlichkeit von Street zu Street zu berechnen ists Outs * 2 + 1 als Faustformel
    • tobyy321
      tobyy321
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2012 Beiträge: 226
      Leute ihr sprecht hier über die wahrscheinlichkeit, dass eines unserer Outs kommt und nicht über die Equity.

      Equity musst du schätzen, dazu einfach öfter mal im Equilab bestimmte Situationen eingeben, z.b. Overcards vs. PP

      Grüße
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Die Formel hilft euch nicht, wenn ihr eine Made Hand habt und eure Equity gegen eine Range schätzen wollt.

      Die "einfachste" Methode ist folgende:

      Man teilt die gegnerische Handrange in drei Kategorien auf

      i) Made Hands, die du schlägst

      ii) Made Hands, die dich schlagen

      iii) Draws


      Du überschlägst ungefähr wieviel Kombinationen jede dieser Kategorien ausmacht. Beispiel:

      i) 30 Handkombinationen

      ii) 15 Handkombinationen

      iii) 20 Handkombinationen

      Du machst eine Gewichtung der Handkategorien, über die möglichen Handkombinationen

      i) 30/65 = ca. 50%

      ii) 15/65 = ca. 20%

      ii) 20/65 = ca. 30%

      (ich habe in diesem Schritt eine ganz grobe Schätzung bereits vorgenommen, man könnte es im Kopf sicherlich berechnen, aber darum gehts bei dieser Methode nicht)

      Du überlegst dir deine Equity:

      i) in 50% hast du 70% Equity

      ii) in 20% hast du 25% Equity

      ii) in 30% hast du 60% Equity

      => du wirst daraufhin zum Ergebnis kommen, dass du 0,35 + 0,05 + 0,2 = ca. 60% Equity gegen eine derartig strukturierte Range hast.


      Dazu sind folgende Dinge notwendig, um das in der Praxis umzusetzen:

      1. Du musst in der Lage sein deinem Gegner eine Range zu geben

      2. Du musst wissen welche Equity deine Hand gegen eine schlechtere Made Hand hält, gegen eine bessere Made Hand, gegen starke Draws und gegen schwache Draws (das kannst du nur rausbekommen indem du regelmässig mal eine Equityauswertung machst und dann weisst du irgendwann, dass du mit AA gegen KQ auf K72r 80% Equity hast oder mit AA auf K72hh gegen Th9h 65% Equity oder mit KK auf Q72hh gegen Ah4h 55-60% Equity).

      Es kommt dabei auch nicht darauf an, dass du supergenau bist (eine Range wirst du auch meistens nicht supergenau bestimmen können), sondern das du die Werte im Kopf hast

      3. Du musst erkennen können intuitiv, wieviele mögliche Kombinationen Toppair möglich sind:

      Z.b. solltest du sofort wissen, wenn du AA hast und dein Gegner auf einem K27r Board raist, dass er 9 Kombinationen Sets, 12 Kombinationen KQ, 12 Kombinationen KJ halten könnte oder das es auf einem Kh2h7s Board ca. 10 Kombinationen Nutflushdraw gibt (AQ, AJ, AT, A9, A8, A7, A6, A5, A4, A3) und das es auf solchen Boards nochmal ca. 10 Kombinationen Suited Connectors gibt mit Flushdraw.

      Du merkst, dass ich sehr viel mit Schätzungen arbeite (ich hab die ganzen Zahlen auch nicht im Kopf und halte es auch für sinnlos das alles auswendig zu lernen - man kann es jedoch tun).

      4. Du musst in der Lage sein (und hier musst du üben), die Gewichtung der Handarten und die Anzahl der Kombinationen im Kopf zu einer einzigen Maßzahl (der Equity) zu überschlagen.

      Auch hier ist es nicht wichtig, dass du supergenau bist, aber du solltest nicht als Ergebnis 80% rausbekommen, wenn du tatsächlich 45% hast.
    • tobyy321
      tobyy321
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2012 Beiträge: 226
      [quote]Original von Ghostmaster
      Die "einfachste" Methode ist folgende[/QUOTE]

      :f_eek: und das am Tisch mit 30sek Timebank :D
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Wie gesagt das ist Übungssache und dann wird es relativ schnell ins Unterbewusstsein übergehen und "automatisch" durchgeführt. Deswegen ist es halt auch grade für Einsteiger fast immer schlecht mehr als 3 - 4 Tische zu spielen, weil sie solche Automatismen noch nicht beherrschen; sobald sie aber mehr als 4 Tische spielen (bei manchen auch mehr als 1 Tisch) sind sie aber auch nicht mehr in der Lage das bewusst auszuüben, weil die Zeit tickt und so lernen sie es gar nicht.

      Der Prozess läuft bei mir z.b. innerhalb von Sekundenbruchteilen ab und ich weiss in vielen Situationen in etwa welche Equity ich mit meiner Hand gegen eine so und so strukturierte Range habe (manchmal lieg ich auch daneben) ohne groß drüber nachdenken zu müssen. Das ist aber halt der Vorarbeit dahinter geschuldet.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Habe mir da auch gerade erst wieder Gedanken drüber gemacht:


      GM hat recht. in den meisten Fällen geht es nicht um draws sondern um made hands:


      Ich wollte hier auch nach Tipps fragen!

      Ich würde mit den TopPairs starten und K0ombos zählen:

      Dabei schhätze ich GesmatZahl und diejenigen die ich schlage, splitte und g-winne!


      .................#TPwin+0,5*#TPsplit
      zB EQ=------------------------------------------
      ......................... #Gesamt


      Interessant sind jetzt draws und monster bei Villain:

      Ich vereinfache stark und setzt die Anzhal der MOnster nur in den Nenner (ich gebe mir halt 0%Equity gegen diese hände)


      ................ #TPwin+0,5*#TPsplit
      zB EQ=------------------------------------------
      ................#GesamtTP+#Monster




      Bei Villains draw AM FLOP (jeder draw hat 33%Eq ich also 66%) addiere ich pro 5 draws 3 Punkte im zähler 5*0,6= 3 und addiere die Flush combos im Nenner



      ............... #TPwin+0,5*#TPsplit+3*#draws/5
      zB EQ=------------------------------------------
      ............... #Gesamt+#draws+#Monster


      Aber es geht dann wohl auch einfacher hängt auch von gesamthandanzahl der TopPairs ab:


      Nehmen wir an wir Villain hält 24 TP von denenn wir 12 schlagen


      EQ=50%


      nehmen wir die Sets nach obigem schema dazu erhalten wir EQ= (12)/(24+9)=36%

      --->14% diff/9 = ca. 1,5 EQ%PUNKTE ABZUG pro MONSTER!


      Was kommt bei draws ca hinzu?

      nehmen wir an Villain hält 25 draws EQ=55%--->+1%PunktEQ pro 5draws!


      Kann mir jmd noch etwaige shortcuts geben???


      Außerdem ist es ja auch "nur" wichtig beim vbetten ca 50%+ zu wissen und beim callen ca auf 33% zu kommen.



      Sobald man mit diesen %Punkte hinzufügen gut klarkommt baruch man nur noch grob abschätzen, wie man EQ technisch im TP vergleich leigt.

      halte ich also auf Q67r zb QK weiß ich grob dass ich TPmäßig 50%-60% Equity habe, da ich bvermnutlich gg AQ QJ QK quasi splitte und gg QT -wenn vorhanden- ein paar punkte mache

      Ich denke, das grobe EquityPunkte add bzw subtrahieren Konzept steht in

      Miller X und Y "Professional NL Holdem" RANGE_EQUITY_MAXIMIZE im Equity Kapitel.....


      Und ich würde als bettor mit made hand einfach anfangen zu zählen, ob ich überhaupt 50% Equity habe


      Bsp KQ auf QJ3r board. Ich sehe als TP nur noch QT beat aber massig OP,TP,sets und 2Pairs die mich beaten, Also sollte ich erstmal schauen, ob ich genausoviele Hände zusammenbekomme die schlage (QT, AJ, KJ?)
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      push. Nochjmd der MIR hier einen Tipp bezogen auf überschlägige "Tisch"nahe Berechnungen geben kann??
    • shaddiii
      shaddiii
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 05.04.2009 Beiträge: 6.900
      Original von shorshi
      flop: anzahl outs x 4 = equity in %
      turn: anzahl outs x 2 = equity in %

      kommt seeeeeehr genau hin. try it.
      Das ist doch schon ein sehr guter Tipp. Auch wenns ab 13 / 14 Outs sowas langsam ungenau wird und es am Turn Outs x 2 + 2% sind. Eine leichteres überschlagen gibt es kaum. Equities für bestimmte Situationen wo du eine made Hand hast sollte man in etwa wissen -> equilieren.
    • Haifischmudda
      Haifischmudda
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2012 Beiträge: 94
      Du machst eine Gewichtung der Handkategorien, über die möglichen Handkombinationen

      i) 30/65 = ca. 50%

      ii) 15/65 = ca. 20%

      ii) 20/65 = ca. 30%

      (ich habe in diesem Schritt eine ganz grobe Schätzung bereits vorgenommen, man könnte es im Kopf sicherlich berechnen, aber darum gehts bei dieser Methode nicht)

      Du überlegst dir deine Equity:

      i) in 50% hast du 70% Equity

      ii) in 20% hast du 25% Equity

      ii) in 30% hast du 60% Equity

      => du wirst daraufhin zum Ergebnis kommen, dass du 0,35 + 0,05 + 0,2 = ca. 60% Equity gegen eine derartig strukturierte Range hast.


      Kann mir das mal einer erklären
    • Haifischmudda
      Haifischmudda
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2012 Beiträge: 94
      Kann mir keiner erläutern, wie man auf die verschiedenen Equitys kommt.
      Rechnerisch?
    • Raiden1905
      Raiden1905
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2010 Beiträge: 1.549
      Original von Haifischmudda
      Kann mir keiner erläutern, wie man auf die verschiedenen Equitys kommt.
      Rechnerisch?
      65 Handkombination insgesamt in Villain-Range
      davon haben 30 Kombinationen (30/65 ->50% der Range) gegen dich nur 30% bzw. du hast 70% zum gewinen.
      50% der Range *70% equity + range (ii)*equity(ii)...usw. =deine gesamte equity
    • Haifischmudda
      Haifischmudda
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2012 Beiträge: 94
      ich raffs einfach nicht!

      wieso hab ich bei i) 50% eine Equity von 70%


      Wie errechnet man das?
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