Bewertung meiner Stats

    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Hi Zusammen,

      Ich bin ganz neu hier und auch in der Welt des Online-Poker.

      Kurz zu mir: Ich spiele seit ca. 5 Jahren, allerdings nur live im Home-Game und auch schon ein paar Mal (ca. 20 Mal) im Casino gewesen. Ich beschäftige mich schon ausgiebig mit Poker (einige Bücher gelesen, spiele jede Woche mehrfach live, schaue Sendungen). Leider hat sich meine Home-Runde ziemlich aufgelöst. Dort haben wir öfter mal Cash-Game (.50 / 1 €) gespielt oder Sit'n'Go Turnier von 20-50 €). Dazu ist wohl noch zu sagen, dass wir das zumeist shorthanded, also maximal 6 Leute, meistens eher drei oder vier (auch oft headsup) gespielt haben. Im Casino spiele ich CashGame 2 € / 4 €. Unterm Strich war ich extrem erfolgreich, habe in beiden Formaten schon einige Tausender rausgelassen. Damit will ich nicht angeben (ist wohl auch nix zum angeben), sondern nur sagen, dass ich deswegen dachte und denke, dass ich nicht sooo schlecht sein kann.

      Online habe ich ab und an mal 50 - 100 € hochgeladen und mal geschaut, wie es so läuft. Das Geld war aber meistens ziemlich schnell weg, egal ob ich jetzt 0.1 / 0.2 ; 0.5/.10 ; .10/25 bei Pokerstars gespielt habe. Ich habe mehr so rumprobiert, dachte aber trotzdem, dass ich doch erfolgreicher sein sollte. Also habe ich vor kurzem einen neuen Anlauf gewagt und mir nach eingehender Lektüre Pokertracker besorgt und eingerichtet. Trotzdem läuft es sehr schlecht. Ich weiß dass meine Anzahl von Händen keine Samplesize ist, aber ich habe einfach das Gefühl, dass ich trotz vieler Badbeats einfach grundlegende Dinge falsch machen. Leider bin ich, auch nach längerer Recherche, nicht so klar gekommen, meine Stats zu bewerten, darum bin ich hier.

      Mein eigener Eindruck von meinem Spiel, bzw. meine Idee, warum es nicht läuft, sieht folgendermaßen aus:

      Von Natur aus glaube ich, dass ich ein eher konservativer Spieler bin. Das zeigt sich auch in meinen Casino-Besuchen (wo ich mit TAG-Stil sehr erfoglreich bin). Ich weiß dass das Niveau in Live-Games nicht besonders ist, aber irgendwas muss ich ja richtig machen. Ich denke dass sie in diesen Situationen, und auch in meinen Homegames wie oben beschrieben. meine "Money-Scaredheit" positiv bemerkbar macht. Ich bin topkonzentiert, spiele tight und geduldig - weil das Geld was da auf der hohen Kante liegt wirklich einen Effekt auf mich hat.

      Spiele ich alledings online, werde ich ungeduldig. Ich spiele wohl zu viele Hände. Die zwar meist agressiv, aber eben zu viele und überspiele die Blätter. Oft funktioniert das, mit viel Agression, aber ich gewinne halt die kleinen und verliere die großen Pots. Multitabling (2-5 Tische) hat das zwar nach unten geschraubt, aber ich habe so viele Tische nicht so im Griff und mache wohl Fehler.

      Ich glaube irgendwie, dass ich z.b. bei .10/.25 einfach so lose bin und zu viel calle, weil mir das Geld zu egal ist. Das ist zwar eigentlich was gutes, dass ich nicht moneyscared bin, aber ich sitze dann da und denke "naja, 2$, das schau ich mir an" (auch wenn es ja IM VERHÄLTNIS viel ist). Andererseits macht es ja auch keinen Sinn aufzusteigen, damit ich um mehr spiele und mich besser zusammen reiße, wenn ich das untere Niveau nicht schlagen kann.

      Mich würde interessieren, ob sich das alles (und andere Dinge die mir nicht klar sind) auch an meinen Stats festmachen lassen. Ich wäre sehr dankbar über jedes Input (falls ich wichtige Stats oder DInge vergessen habe, sagt Bescheid, die liefere ich nach). Hier mal die Stats von NL .25 von 5500 Händen:

      Player Summary:

      Hands: 5417
      Hands Won: 1524 (28.13 %)
      Sessions: 38
      Sessions Won: 18
      Hours: 22.5
      Amount Won: - 106$
      BB/100: -3.98
      $/100: -1,96 $
      Rake: 213 $


      Player Statistics:

      Vp$P: 41.28
      PFR: 24.44
      W$WSF: 48.51
      WTS: 29.15
      AF: 2.04
      AFq: 52.18
      3bet: 4.79
      Fold 3b: 51.98
      Att to Steal: 48.43
      FOld BB to Steal: 39.72
      Fold SB to Steal: 65

      Details:

      Folded to Flopbet: 45.53
      Foldet to Flopraise: 37.82
      Foldet to turnrbet: 40.64
      Folded to turnraise: 22.92
      Folded to riverbet: 46.85
      folded to riverraise: 32.26



      Ich denke mein VP$P ist ziemlich absurd hoch. Außerdem glaube ich, ich repektiere einfach keine Bets und Raises und mache irgendwelche dummen Calls mit schwachem Top-Pair wenn der andere Stärke zeigt. Ist das schon Maniac-like, wie ich spiele? Ist es fish-maniac-like?

      Ist die ganze (zumindest Magie des ersten Schritts um erfolgreicher zu werden) Magie die, mich zusammenzureißen und einfach geduldiger und tighter zu spielen? Oder ist das alles schon hoffnungslos? Was habt ihr für Tipps?

      An alle die bis hier hin durchgehalten haben: DANKE!
  • 28 Antworten
    • chrkal
      chrkal
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2010 Beiträge: 3.186
      Nabend,

      mir gings ähnlich wie Dir, ich hab auch primär live gespielt mit Erfolg und online immer verloren. Online wird sehr viel tighter gespielt, viele multiway pots gibt es auch auf den kleinsten Limits nicht. Live macht man ja nix falsch, wenn man KJ utg raised und AK kann man immer pushen und muß sich nie Sorgen macht, daß ein Gegner Aces oder Kings haben könnte. Wirst wohl wissen, was ich meine ^^

      Klar ist Dein VPIP viel zu hoch. Und wenn Du ein Viertel Deiner Hände preflop raist, wirst Du immer wieder in unangenehme Spots kommen.

      Ich hab dann den Anfängerkurs mal gemacht: Der No Limit Anfängerkurs im Pokerstrategieforum Bin noch dabei, habe es in letzter Zeit auch etwas schleifen lassen. Aber gerade der Starting Hand Chart hat mir geholfen zu verstehen, wie online Spieler so ticken. Damit kann man preflop erstmal nichts falsch machen und dann in geeigneten Spots weiterspielen. Wenn Du dir in bestimmten Situationen unsicher bist, ob Du korrekt gespielt hats, kannst Du die Hände hier auch bewerten lassen. Probiers einfach mal aus.
    • nbchiller
      nbchiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2010 Beiträge: 5.701
      Spielst du Fullring oder 6max?

      Dein VPiP ist - bescheiden :D . Wie passt das zusammen? Du beschreibst dich als TAG und spielst dann 41/24?

      Was macht deine Redline beim PTracker? Müsste ja steil bergab gehen, da du so viele Hände nachguckst und sie folden werden musst.

      3bet-Wert solide. Aber omfg - du gibst deine Blinds zu selten auf. Sich 60% der BB-Hände anzusehen verbrennt deine Roll schon fast von alleine.

      --> Am Game arbeiten!! --> Limit absteigen! --> Am Game arbeiten!! --> NL5 oder 10 solide beaten --> Am Game arbeiten!! --> Shot auf NL25 --> Am Game Arbeiten!!
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Original von chrkal
      Nabend,

      mir gings ähnlich wie Dir, ich hab auch primär live gespielt mit Erfolg und online immer verloren. Online wird sehr viel tighter gespielt, viele multiway pots gibt es auch auf den kleinsten Limits nicht. Live macht man ja nix falsch, wenn man KJ utg raised und AK kann man immer pushen und muß sich nie Sorgen macht, daß ein Gegner Aces oder Kings haben könnte. Wirst wohl wissen, was ich meine ^^

      Klar ist Dein VPIP viel zu hoch. Und wenn Du ein Viertel Deiner Hände preflop raist, wirst Du immer wieder in unangenehme Spots kommen.

      Ich hab dann den Anfängerkurs mal gemacht: Der No Limit Anfängerkurs im Pokerstrategieforum Bin noch dabei, habe es in letzter Zeit auch etwas schleifen lassen. Aber gerade der Starting Hand Chart hat mir geholfen zu verstehen, wie online Spieler so ticken. Damit kann man preflop erstmal nichts falsch machen und dann in geeigneten Spots weiterspielen. Wenn Du dir in bestimmten Situationen unsicher bist, ob Du korrekt gespielt hats, kannst Du die Hände hier auch bewerten lassen. Probiers einfach mal aus.
      Ich verstehe was du meinst, solche Setups wie beim Online-Poker sieht man halt echt selten. Kann das wirklich nur daran liegen, dass man so viel mehr Hände online spielt? Ich will ja jetzt nicht damit anfangen, dass Online Poker rigged ist, aber die Häufigkeit krasser Setups finde ich schon bemerkenswert. Oft ist es auch so, dass man, beim Multitabling, im gleiche Rhytmus ähnliche Karten bekommt. Habe ich den Eindruck exklusiv?

      Danke mal für den Tipp, werde mir das auf jeden Fall mal anschauen. Danke :)
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Original von nbchiller
      Spielst du Fullring oder 6max?

      Dein VPiP ist - bescheiden :D . Wie passt das zusammen? Du beschreibst dich als TAG und spielst dann 41/24?

      Was macht deine Redline beim PTracker? Müsste ja steil bergab gehen, da du so viele Hände nachguckst und sie folden werden musst.

      3bet-Wert solide. Aber omfg - du gibst deine Blinds zu selten auf. Sich 60% der BB-Hände anzusehen verbrennt deine Roll schon fast von alleine.

      --> Am Game arbeiten!! --> Limit absteigen! --> Am Game arbeiten!! --> NL5 oder 10 solide beaten --> Am Game arbeiten!! --> Shot auf NL25 --> Am Game Arbeiten!!
      Ich spiele 6max, sorry habe vergessen das zu schreiben.

      Du hast meinen Beitrag glaube ich nicht total genau gelesen. Ich bezeichne mich, von der natürlichen Konstitution her, die sich über 5 Jahre im Livepoker bewiesen hat, als TAG - der aber auch, wenn es gewisse Situationen erfordern, sehr loose spielen kann.

      Beim Online Poker aber verändert sich das total. Eine meiner Fragen war, warum das so ist, warum ich so diametral entgegegesetzt zu meiner sonstigen Herangehensweise ans Poker ist. Mein Erklärungsversuch war, dass ich einfach zu ungeduldig bin, und wollte wissen, ob das schon alles ist. Eine weitere Theorie ist, dass man halt mit aggression zuper viel dead money einsammeln kann - man denkt das rentiert sich - aber rennt dann also ober-aggro halt in die schlechten steups und verliert mehr als man jemals stehlen könnte. Dass TAG und 41/24 nicht zusammenpassen, ist absolut klar, das meinte ich aber, wie gesagt, auch nicht.

      Meine Redline ist wohl einfach der Graph meines "Erfolgs"? Jop, klar geht der bergab, von anfang an schon. ^^ " da du so viele Hände nachguckst und sie folden werden musst." --> diesen Satz verstehe ich nicht ganz, was meinst du genau?

      Laut Pokertracker verliere ich in der BB-Position auch am allermeisten. Welcher Wert wäre denn okay um nicht grundsätzlich dort zu verlieren?

      Die abschließende Empfehlung ist wohl sehr vernünftig (am Game arbeiten, absteigen, etc.)

      Aber dazu noch einmal dezidiert: Muss ich mich einfach verdammt nochmal zusammenreißen und tighter spielen? (Nicht dass ich dann auf einmal der supergrinder bin, aber ich werde dadurch, definitiv, erfolgreicher? (erfolgreicher kann ja auch sein, weniger zu verlieren ;-)))
    • Maniac81
      Maniac81
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 2.287
      Das ist zum Großteil selektive Wahrnehmung. Es ist bei jedem so, dass man das Gefühl hat dauernd in Setups zu laufen, aber wenn man selbst AA vs KK hat oder Nutflush vs Kinghighflush vergisst man es sofort wieder.
      Das gleiche passiert bei Badbeats. Wenn man nen Badbeat bekommt ärgert man sich je nach psychischer Verfassung richtig darüber, aber wenn man nen Badbeat verteilt verdrängt man die Hand sofort aus dem Bewusstsein. Ich weiss nicht warum das so ist, aber das hat jeder den ich kenne.
      In der Psychologie wird das übrigens als "negativity bias" bezeichnet.
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Danke auf jeden Fall mal für die Antworten!

      Ich bin eigentlich der Meinung, dass ich theoretisch gut genug bin in den micros erfolgreich zu sein. Allerdings sind meine "Rahmenskills" (Geduld!!!) wohl momentan so grottig dass ich trotzdem ein losing player sein muss.

      EDIT: @ Mamiac81: Das Phänomen ist mir bekannt, also dass man sich immer sehr genau an die unglücklichen Situationen erinnert, aber das eigene Glück total schnell vergisst.

      Allerdings finde ich echt krass, dass ich extrem oft bei multitabling an 5 Tischen 5 Hände lang nur Schrott sehe, und dann gehts los. AA hier, 88 da, AK dort. Dann wieder 5 Hände Pause, aber darin hier A8, da A7, dort wieder A8. Ist nur eine Beobachtung, aber die finde ich halt komisch (ist ja an sich nichts schlechtes für mich, dass ich jetzt über eine riggedness rumheule, aber "realistisch" wirkt es auf micht nicht.)
    • Maniac81
      Maniac81
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 2.287
      Naja das müsste man wissenschaftlich testen. Einfach nach Gefühl bringt das ja nichts. Und ich glaube dass wurde auch schon oft gemacht und es wurde keine auffällige Abweichung vom Erwartungswert festgestellt.
    • nbchiller
      nbchiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2010 Beiträge: 5.701
      Nein - die Redline ist die Linie, die dir deinen Gewinn/Verlust ohne Showdown zeigt. Die sogenannten Non-Showdown-Winnings.

      Jeder Pot, in den du bewusst investierst ohne zum Showdown zu kommen,geht somit als Verlustinvestition in die Redline - und das drückt nochmal zusätzlich.

      Ah 6max. Lies doch mal Artikel zu 6max durch - speziell wie schon von crkal erwähnt die Starthandrange.
      Achte mehr auf deine Position! Viel tighter UTG und UTG+1!

      Schau ein paar Videos der SH-Pirates, z.B.

      http://de.pokerstrategy.com/video/24414/

      Im BB KANNST du kaum Gewinn machen. Es ist nun mal ein Spot out of position mit Zwangseinsatz, er wird zumeist immer der dickste Minusbrocken sein. ABER daher musst du öfter folden! Du verlierst einen BB - okay, aber du callst wohl sehr oft ein 3BB-raise und foldest dann, gut, dann verlierst du 3BB!
      Also öfter den BB aufgeben und die guten Hände gegen CO oder BTN 3betten - dort kannst du ja an ihren Stats ihre Tendenzen zum Steal erkennen.

      Du MUSST Raises mehr respektieren und ebenso Bets. Du scheinst zu neugierig zu sein, wie etwa: AJo auf K Q J 8 4 Board. Der Gegner bettet 3/4pot, ah vielleicht ist mein AJo doch gut.

      Du musst lernen Ranges zu repräsentieren und dem Gegner anhand seiner Position, seines Raises, seiner Stats Ranges zuweisen. Tighter Spieler, er raist UTG, er callt meine 3bet vom Button: --> wahrscheinlich hält er AQs+, 1010+.

      Es schadet auch nicht, wenn du Hände postest - noch besser mal eine Session aufnimmst!
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Original von Maniac81
      Naja das müsste man wissenschaftlich testen. Einfach nach Gefühl bringt das ja nichts. Und ich glaube dass wurde auch schon oft gemacht und es wurde keine auffällige Abweicung vom Erwartungswert festgestellt.
      Okay gut, dann muss man einfach dem System vertrauen. War ja jetzt auch nicht Grund meines Themas hier. :)
    • Plaumann
      Plaumann
      Bronze
      Dabei seit: 22.04.2012 Beiträge: 481
      Vp$P: 41.28 ;(
    • nbchiller
      nbchiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2010 Beiträge: 5.701
      Original von Plaumann
      Vp$P: 41.28 ;(
      U wanna sit at his left.. :f_biggrin:
    • Guscode
      Guscode
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2010 Beiträge: 571
      Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, es ist def. nicht böse gemeint!
      Doch dein subjektiver Eindruck, dass du theoretisch fit bist durch deine Liveerfahrung,
      sehe ich durch deine posts nicht bestätig.
      Was aber auch nicht schlimm ist, denn dagegen kannst du etwas tun, im
      Gegensatz zu setups ;) ...
      Einfach lernen...lernen...lernen!!!
      Deine wichtigsten Themen sollten vorerst das SHC, was Position bedeutet und welche Auswirkung
      sie auf deine und auf villains Range hat und vorallem Potodds sind bei deiner Neugier wichtig. Also z.B. mit welchem draw du profitabel callen kannst, oder welche odds du villain geben musst, damit er die draws seiner Range unprofitabel callen kann.
      Stats kannst du vorerst außen vor lassen. Spiel einfach NL5 und konzentrier dich auf die
      Basics. Und wenn du 'ne 300$er BR hast spielst du NL10 und nimmst die Stats dazu.
      So schaffst du dir eine Grundlage, mit der dann irgendwann auch NL100 SH drin sein sollte.
      Und ab dann bräuchtest du nicht einmal mehr 'ne positive WR und kannst vom
      RB schon gut absahnen. Entsprechendes Pensum ist dann allerdings Vorraussetzung.
      Viel Glück und vorallem Erfolg...
      GUS
    • Eisbachlocal
      Eisbachlocal
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2007 Beiträge: 384
      Original von Guscode
      Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, es ist def. nicht böse gemeint!
      Doch dein subjektiver Eindruck, dass du theoretisch fit bist durch deine Liveerfahrung,
      sehe ich durch deine posts nicht bestätig.
      Was aber auch nicht schlimm ist, denn dagegen kannst du etwas tun, im
      Gegensatz zu setups ;) ...
      Einfach lernen...lernen...lernen!!!
      Deine wichtigsten Themen sollten vorerst das SHC, was Position bedeutet und welche Auswirkung
      sie auf deine und auf villains Range hat und vorallem Potodds sind bei deiner Neugier wichtig. Also z.B. mit welchem draw du profitabel callen kannst, oder welche odds du villain geben musst, damit er die draws seiner Range unprofitabel callen kann.
      Stats kannst du vorerst außen vor lassen. Spiel einfach NL5 und konzentrier dich auf die
      Basics. Und wenn du 'ne 300$er BR hast spielst du NL10 und nimmst die Stats dazu.
      So schaffst du dir eine Grundlage, mit der dann irgendwann auch NL100 SH drin sein sollte.
      Und ab dann bräuchtest du nicht einmal mehr 'ne positive WR und kannst vom
      RB schon gut absahnen.
      Entsprechendes Pensum ist dann allerdings Vorraussetzung.
      Viel Glück und vorallem Erfolg...
      GUS
      :facepalm:
    • Magerkwark
      Magerkwark
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2012 Beiträge: 1.992
      Original von Eisbachlocal
      Original von Guscode
      Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, es ist def. nicht böse gemeint!
      Doch dein subjektiver Eindruck, dass du theoretisch fit bist durch deine Liveerfahrung,
      sehe ich durch deine posts nicht bestätig.
      Was aber auch nicht schlimm ist, denn dagegen kannst du etwas tun, im
      Gegensatz zu setups ;) ...
      Einfach lernen...lernen...lernen!!!
      Deine wichtigsten Themen sollten vorerst das SHC, was Position bedeutet und welche Auswirkung
      sie auf deine und auf villains Range hat und vorallem Potodds sind bei deiner Neugier wichtig. Also z.B. mit welchem draw du profitabel callen kannst, oder welche odds du villain geben musst, damit er die draws seiner Range unprofitabel callen kann.
      Stats kannst du vorerst außen vor lassen. Spiel einfach NL5 und konzentrier dich auf die
      Basics. Und wenn du 'ne 300$er BR hast spielst du NL10 und nimmst die Stats dazu.
      So schaffst du dir eine Grundlage, mit der dann irgendwann auch NL100 SH drin sein sollte.
      Und ab dann bräuchtest du nicht einmal mehr 'ne positive WR und kannst vom
      RB schon gut absahnen.
      Entsprechendes Pensum ist dann allerdings Vorraussetzung.
      Viel Glück und vorallem Erfolg...
      GUS
      :facepalm:
      #2 Wenn man das Ziel hat auf Nl100 losing Player und Rakebackgrinder zu werden kann man auch was anderes machen. Dann hat man wohl ne größere hourly als auf Nl5 aber trotzdem... :facepalm:
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Original von Plaumann
      Vp$P: 41.28 ;(
      Auf jeden Fall sehr hilfreich, Danke. Jetzt bin ich weiter bei der Frage, warum ich Online total anders spiele als Live.
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Original von Guscode
      Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, es ist def. nicht böse gemeint!
      Doch dein subjektiver Eindruck, dass du theoretisch fit bist durch deine Liveerfahrung,
      sehe ich durch deine posts nicht bestätig.
      Was aber auch nicht schlimm ist, denn dagegen kannst du etwas tun, im
      Gegensatz zu setups ;) ...
      Einfach lernen...lernen...lernen!!!
      Deine wichtigsten Themen sollten vorerst das SHC, was Position bedeutet und welche Auswirkung
      sie auf deine und auf villains Range hat und vorallem Potodds sind bei deiner Neugier wichtig. Also z.B. mit welchem draw du profitabel callen kannst, oder welche odds du villain geben musst, damit er die draws seiner Range unprofitabel callen kann.
      Stats kannst du vorerst außen vor lassen. Spiel einfach NL5 und konzentrier dich auf die
      Basics. Und wenn du 'ne 300$er BR hast spielst du NL10 und nimmst die Stats dazu.
      So schaffst du dir eine Grundlage, mit der dann irgendwann auch NL100 SH drin sein sollte.
      Und ab dann bräuchtest du nicht einmal mehr 'ne positive WR und kannst vom
      RB schon gut absahnen. Entsprechendes Pensum ist dann allerdings Vorraussetzung.
      Viel Glück und vorallem Erfolg...
      GUS
      Ich denke du hast mich auch etwas falsch verstanden, allerdings bin ich dir für den ernstgemeinten Rat und deinen ausführlichen Post dankbar, denn offebar ist das hier auch nicht die Regel.

      Position, Pot-Odds, das sind Dinge die ich absolut verinnertlich und durchschaut habe, definitiv. Nur anscheinend will mir der Übergang vom Live-Play zum Online Game einfach nicht richtig gelingen, weil ich wohl einfach Holes in meinem Spiel habe, die vor allem dort zum Tragen kommen. Stichwort Ungeduld.

      Mit ging es beim eröffnen dieses Themas vorallem darum zu erfahren, warum ich das so mache, wie ich es mache. EInige meiner Fehler sind mir schon selbst klar, nur weiß ich nicht genau, ob noch mehr dahintersteckt.

      Das sagt wohl jeder Fisch, aber ich bin mir sicher, dass ich theoretisch und technisch schon sehr weit bin. Es kann doch nicht sein, dass ich 5 Jahre, egal wo, erfolgreich bin, ob nun Casino in D., Casino in CH, Liveturnierserien, Homegame.

      Dennoch ist klar, dass ich mich in vielen Bereichen stark verbessern muss, denn offensichtlich (siehe Resultate) bin ich gerade ein Fisch in den Mircolimits Online,

      FÜr mich war aber wichtig zu erfahren, wie es dazu kommt, und da ist für mich, bei allem Respekt, der Hinweis, Pot-Odds und Position zu lernen, nicht ausreichend, weil ich mir sicher bin, dass ich das drauf habe.

      Der erste de rmir in diesem Thread geantwortet hat, hat mich sehr gut verstanden, alle anderen eigentlich nicht. Dennoch habe ich einige gute Hinweise bekommen, auch von dir. Also fühl dich bitte nicht missverstanden, ich bin wie gesagt froh, dass du dir überhaupt die Zeit nimmst. :)

      Wenn du, oder sonstwer, noch mehr Zeit und Interesse hat mir zu helfen fände ich es auch gut, die Kernpunkte meines ersten Beitrags anzuschauen.

      Denn 41,29 VP$P ist zwar offensichtlich bullshit, aber nicht die ultimative Aussage über mein Poker-Know-How. Ich will wissen, wie es bei mir dazu kommt und was ich verändern kann.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.747
      Original von triesharderfish
      Original von Plaumann
      Vp$P: 41.28 ;(
      Auf jeden Fall sehr hilfreich, Danke. Jetzt bin ich weiter bei der Frage, warum ich Online total anders spiele als Live.
      So spielt jeder großer Fisch um es mal deutlich auszusprechen. Trotzdem hast du gute Tendenzen im Spiel und machst wohl auch vieles intuitiv richtig. Agressiv sein ist enorm wichtig, aber ein Solides 20/17 ist erstmal und vorallem auf kleinen Limits angesagt. Wenn du die Hände ordentlich spielen kannst und beherrscht kannst du langsam mehr Hände spielen und landest dann irgendwann vielleicht bei 26/22. Alles über 26% solltest du vergessen. Wenn es zu langweilig wird, lieber ein Tisch mehr spielen. Umso weniger Hände du spielst, umso weniger schwierige Entscheidungen hast du und auf den kleinen Limits ist der Rake (Gebühren) verhältnismäßig höher als bei hohen Limits. Also bezahlst du auch mehr Rake und brauchst eine größere Edge gegen deinen Gegner auf kleineren Limits, wenn du viele Hände spielst.

      Lese dir ein Buch durch und baue darauf auf. Ich würde die "Harrington on Online Cashgames" empfehlen. Dann hast du einen guten Leitfaden für Shorthanded (6max) Tische und dort sind auch Kapitel zu Pokertracker drin. Besser kannst du dein Geld nicht investieren. Nach jetzigen Stand bist du einfach im Internet ein Losingplayer.

      Wenn du im Internet NL100 (1€) schlägst, dann schlägst du im Kasino wohl auch NL1000.

      PS: Wenn dein Pokertracker dir einen Spieler mit VPIP über 40% anzeigt, dann solltest du dich an den Tisch setzen, da es dort Geld zu holen gibt. ;)
    • triesharderfish
      triesharderfish
      Einsteiger
      Dabei seit: 20.07.2012 Beiträge: 90
      Original von AyCaramba44
      Original von triesharderfish
      Original von Plaumann
      Vp$P: 41.28 ;(
      Auf jeden Fall sehr hilfreich, Danke. Jetzt bin ich weiter bei der Frage, warum ich Online total anders spiele als Live.
      So spielt jeder großer Fisch um es mal deutlich auszusprechen. Trotzdem hast du gute Tendenzen im Spiel und machst wohl auch vieles intuitiv richtig. Agressiv sein ist enorm wichtig, aber ein Solides 20/17 ist erstmal und vorallem auf kleinen Limits angesagt. Wenn du die Hände ordentlich spielen kannst und beherrscht kannst du langsam mehr Hände spielen und landest dann irgendwann vielleicht bei 26/22. Alles über 26% solltest du vergessen. Wenn es zu langweilig wird, lieber ein Tisch mehr spielen.

      Lese dir ein Buch durch und baue darauf auf. Ich würde die "Harrington on Online Cashgames" empfehlen. Dann hast du einen guten Leitfaden für Shorthanded (6max) Tische und dort sind auch Kapitel zu Pokertracker drin. Besser kannst du dein Geld nicht investieren. Nach jetzigen Stand bist du einfach im Internet ein Losingplayer.
      :D

      Das Buch habe ich scho zuhause und mehrfach gelesen - und meiner Meinung nach verstanden. Die Umsetzung hakt aber, offensichtlich.

      Das Lob ist nett. Von der Herangehensweise fühle ich mich auch vielen Gegnern auf den Limits überlegen. Aber die Spots, in denen ich durch gute Moves/reads/Aggression $ mache, werden durch versuchte hero-calls oder Ungeduld einfach ad absurdum geführt. Für mich persönlich scheint es einfach sehr schwierig, wenn es um diese Beträge geht (meine Bankroll und meine Preisgewohnheiten sind ja viel größer) gutes und richtiges Poker zu spielen.

      Vielleicht bin ich auf dem Holzweg, aber das ist für mich das größte Rätsel, warum ich nicht abrufe, was ich eigentlich kann. Man mag vielleicht denken das ist das Gelaber jedes Fisches, aber ich glaube wirklich, dass ich da nicht ganz reinpasse (Online bin ich definitiv ein fisch, aber vom Wissen und von der Technik - was auch meine Live-Erfahrun "beweist" - bin ich von Gegenteil überzeugt.)

      Aber der Rest deines Beitrags ist sehr hilfreich für mich. Das beantwortet einfach auch meine Frage, ob ich mich denn als ersten Schritt einfach nur extrem zusammenreißen muss, und weniger Hände spiele. Auch der frühere Hinweis, dass ich viel zu viele BBs verteidige, war top.

      Ich bin froh dass es hier einige User gibt, die gerne helfen. Denn die "facepalmsmiley-Leute" braucht wirklich keiner.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.747
      Scheinbar hast du einfach in den 5 Jahren viele falsche Sachen dir angeeignet wo du gar nicht mehr darüber nachdenkst und es einfach machst. Im SB und BB oder allgemein ohne Position zu callen ist immer schwierig und in den meisten Fällen einfach -EV. Reiß dich am Riehmen und spiele einfach mal wie es im Buch steht und komme dann auf solide 20/17.

      Du brauchst eine neue, einfache Basis. Wenn du das nicht hinbekommst, würde ich mit einer neuen Variante oder Format bei 0 anfangen. Irgendwie musst du deine alten Gewohnheiten ablegen.

      Wie schauts bei dir mit der Tableselection aus? Gegen andere Regs wirst du nichts (wie die meisten) gewinnen können. Schaue also auch immer das ein Fisch am Tisch ist und verlasse ihn, wenn du keinen findest (weil dann bist du es ;) ).
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