Pokerstrategy zerstört Pokerökologie- lest selbst

    • ScHarKsen
      ScHarKsen
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2011 Beiträge: 1.253
      Was meint ihr, dummer Scherz oder ernst gemeint? Dieser Artikel stammt von einer Konkurrenzseite, ich will keine Werbung machen, würde trotzdem gern mal eure meinung hören :D DISCUSS!
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      Etwas reißerisch kommt der dritte Teil dieser Serie daher. Welche Auswirkungen Coaching-Seiten auf Online-Poker haben, soll hier am Beispiel PokerStrategy beleuchtet werden. PokerStrategy als größte Coaching-Seite ist in Folge tatsächlich nur beispielhaft gewählt. Die Quintessenz der Aussagen bleibt erhalten, wenn man PokerStrategy durch den Namen einer beliebigen Poker-Coaching-Seite austauscht.

      Online-Poker ist schwerer geworden
      Weitere Artikel der Serie

      » Auf der Suche nach dem Warum
      » Neue Poker-Strategien
      » PokerStrategy ist schuld
      Was ist PokerSrategy überhaupt?
      PokerStrategy wurde 2005 unter anderem von Dominik “Korn” Kofert und dem Schachgroßmeister Matthias Wahls gegründet. Ziel der Seite war es, deutschen Spielern das Pokern beizubringen. Damals war Limit Hold’em noch die dominanteste Variante und entsprechend wurden den Spielern Preflop-Charts, Odds, Prozente und basale Strategien dieser Variante eingetrichtert. Verbunden mit einem kleinen Startguthaben wurden die Spieler zu PokerStars gelotst, wo sie möglichst streng nach System und möglichst erfolgreich spielen sollten. Bekannt gemacht wurde die Seite durch Mund-zu-Mund-Propaganda, Aushänge in Universitäten und kurzzeitlich sogar durch Fernsehwerbung im DSF.

      PokerStrategy Logo
      Später konzentrierte man sich bei PokerStrategy auch auf No-Limit-Hold’em und gebar mit der Short-Stack-Strategy (SSS) eine wahre Heerschar an Spielern, die mit einem 20-BB-Stack die Tische verstopften und allen anderen Spielern mit ihrer Push-Fold-Spielweise mächtig auf die Nerven gingen.

      Im Jahr 2007 hatte PokerStrategy schon über eine halbe Million Nutzer. Fünf Jahre später sind es nach eigenen Angaben fast sechs Millionen Nutzer. Die Seite hat in quasi alle internationalen Märkte expandiert und bietet in vielen Sprachen Strategien, Lehrvideos und Trainingsstunden an. Auch die verbreiteten Pokerstrategien sind erwachsen geworden und beschränken sich keineswegs mehr nur auf SSS-Tabellen.

      PokerStrategy und die Poker-Ökologie
      Die Auswirkung von PokerStrategy auf die Poker-Ökonomie war zunächst positiv. Angelockt durch das Startguthaben wurden unzählige Spieler überhaupt auf das Pokerspiel aufmerksam und nicht wenige zahlten fleißig ein und brachten eine Menge Geld in das System.

      Doch kommt eine Seite wie PokerStrategy nicht ohne erhebliche Nebenwirkungen für das gesamte Online-Poker-Gefüge daher. Zwei radikale Konsequenzen der allumfassenden Beschulung der Spieler führen dazu, dass PokerStrategy tatsächlich mit schuld ist, dass Online-Poker schwerer geworden ist:

      1. Die Nutzer lernen Pokerspielen
      Durch das Angebot einer Pokerschule wird vielen Spielern vermittelt, dass es überhaupt eine tiefgreifende Strategie beim Poker gibt. Dem resoluten Freizeitspieler mag dies noch egal sein, er spielt Poker nur zum Vergnügen und will sich gar nicht mit der Materie beschäftigen und betrachtet dies als Zeitverschwendung.

      Doch viele enthusiastische Amateure nehmen das Angebot von PokerStrategy (und natürlich auch vielen anderen Foren, Schulen und Büchern) wahr, um ihr Spiel zu verbessern. Sie verbessern ihr Spiel vielleicht nicht zu dem Grad, dass sie allesamt auf einmal langfristige Gewinner werden, doch trägt eine Beschulung mit Sicherheit dazu bei, dass die allermeisten zumindest ein wenig besser werden. Ohne Informationsquellen wie PokerStrategy, 2+2 oder durch ähnliche Seiten, würden diese Spieler auf einem schlechteren Niveau spielen, wären leichter zu schlagen und würden Online-Poker einfacher machen.

      2. Heerscharen von Regs überfallen die Tische
      Weit drastischer als die Beschulung von Amateuren fällt jedoch ins Gewicht, dass Seiten wie PokerStrategy ganze Spieler-Armadas produziert haben, welche die Seiten überfallen.

      Fast schon parasitär konnte man die ganzen SSS-Spieler nennen, die PokerStrategy vor einigen Jahren hervorbrachte und die auf praktisch jedem Limit auf jeder Seite mit ihren 20-BB-Stacks auf den Tischen unterwegs waren. Viele, wenn nicht gar die meisten, dieser Spieler haben keine nennenswerten Gewinne eingefahren. Dennoch mussten sich die Spieler mit regulären Stacks darauf einstellen, dass an ihren Tischen immer mindestens ein Spieler sitzt, der mit einer spieltheoretisch ausbalancierten SSS-Strategie vor dem Flop Alarm macht, die einem eine gewisse Anpassung abverlangt. Die Kritik an den Short-Stack-Spielern ging am Ende so weit, dass die meisten Pokerseiten dieser Strategie einen Riegel vorschoben indem sie die minimale Auflage für Cash-Tische erhöhten.

      Inzwischen sind es schon lange nicht mehr nur die SSS-Regs, sondern auch normale Regs, die von PokerStrategy ausgebildet werden und die Tische bevölkern. Dabei ist die Qualität dieser Spieler gar nicht das primäre Problem. Die meisten sind sind -1 bis +1 BB/100 Spieler, deren Profite in erster Linie über Boni oder Rakeback reinkommen. Sicherlich, einige der besten Pokerspieler haben bei PokerStrategy angefangen, aber größte Anteil der Spieler arbeitet auf einem eher durchschnittlichen Level. Das Problem hierbei ist die schiere Masse der Spieler im Vergleich zu den Freizeitspielern.

      Inzwischen kommt es nicht selten vor, dass an einem Tisch sechs von sechs oder neun von neun Spieler durchschnittliche Regs sind, die sich gegenseitig Pötte hin- und herschieben. Diese Spieler sind vielleicht nicht brilliant, aber sie machen auch nur wenige eklatante Fehler, die andere Spieler über Gebühr ausnutzen könnten. Findet sich ein Fisch ein, verstopfen diese Spieler die Wartelisten, ansonsten produzieren sie vor allem Rake ohne selbst übermäßige Gewinne zu erzielen.

      Durch einen enormen Umsatz waschen diese Spieler kontinuierlich das Geld in Form von Rake aus dem Poker-Kreislauf und ihr Nettogewinn nimmt sich im Vergleich zum wegtaxierten Geld äußerst bescheiden aus.

      Über Rake-Races und ein Punkte-System wird bei PokerStrategy Vielspielen belohnt. Ob dabei Gewinn gemacht wird oder nicht, ist in diesem System völlig egal, solange die Verluste nur nicht zu hoch sind. Ebenso wie bei fast allen Vielspieler-Programmen der Pokerseiten kommt es im Grunde nur auf den Umsatz an.

      Durch dieses System, das tausende von Spielern animiert, zigtausende Hände pro Monat zu spielen werden Fische oder besonders schwache Spieler konsequent ausgenommen und der Gewinn von den Spielern untereinander so lange hin- und hergeschoben, bis fast er fast vollständig aufgerieben ist. Um in diesem System substantieller Gewinner zu sein, muss man in der Lage sein, die PokerStrategy-Regs langfristig zu schlagen. Das ist allerdings ein weit schwierigeres Unterfangen, als einfach nur die schwachen Spieler zu schlagen.

      Inzwischen ist es auf den meisten, wenn nicht gar allen, Pokerseiten soweit, dass durch die Regs mehr Geld aufgerieben wird, als durch Gelegenheitsspieler eingezahlt wird. Die Auswirkungen dessen sind einfach, aber auch fatal für die Poker-Ökonomie: Prozentual werden mehr und mehr Spieler Verlierer, müssen in den Limits absteigen und versäuern dadurch auch die niedrigeren Limits. “Easy Game auf NL50” ist längst Geschichte, inzwischen sind wir fast soweit, dass schon NL10 ein Reg-Grind ist und nicht mehr als besseres Spielgeld-Niveau zu betrachten ist.

      Coaching-Seiten wie PokerStrategy haben unglaublich viel für die Pokerszene getan und in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Entwicklung des Online-Poker beigetragen. Dieser Beitrag soll auch keineswegs gering geschätzt werden. Doch muss auch deutlich gemacht werden, dass die propagierte Spielweise mit hohem Volumen und entsprechendem Umsatz zu den Problemen des Online-Pokers massiv beiträgt: Zu viele Spieler sind Regs, die zu schnell das Geld im System abbauen ohne selbst einen adäquaten Gewinn einzufahren.
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      cliffs: -ps produziert tonnenweise BE regs
      -zwingt spieler zum abstieg/zu viele regs-> WR sinkt
      -ps spieler schieben Geld nur hin und her
      -pokerstrategen entziehen dem system mehr geld als hereinkommt-> poker stirbt


      Quelle: PokerOlymp
  • 120 Antworten
    • Skyhand
      Skyhand
      Global
      Dabei seit: 04.09.2006 Beiträge: 2.057
      Ja Heerscharen deutscher Regs crushen mittlerweile alles.
      Am meisten Schuld daran hat imo Intellipoker.
    • ETBrooD
      ETBrooD
      Bronze
      Dabei seit: 16.09.2009 Beiträge: 2.421
      lol

      Da spricht wohl aus jemandem der Frust. Ex-Winner much? 2006 ist lang vorbei :tongue:
    • rob1337
      rob1337
      Bronze
      Dabei seit: 24.05.2008 Beiträge: 1.539
      Musste auch ziemlich schmunzeln als ich die News bei der Konkurrenz gelesen habe :D
    • brom0815
      brom0815
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 2.505
      Original von Skyhand
      Ja Heerscharen deutscher Regs crushen mittlerweile alles.
      Am meisten Schuld daran hat imo Intellipoker.
      Da steht kein Wort von crushen - durch das Volumen entziehen sie halt extrem viel Rake. Denke ganz von der Hand zu weisen ist das Argument nicht das Pokerschulen einen Einfluss auf die Pokerökologie haben.,
    • PowerGamer
      PowerGamer
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 5.690
      Weiß doch jeder dass das stimmt ... jede Wissensweitergabe (völlig egal ob im Poker oder im RL) senkt den eigenen Vorteil, is doch obv.
    • Krypt0n
      Krypt0n
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2008 Beiträge: 1.458
      Quelle? http://www.pokerolymp.com
    • brom0815
      brom0815
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 2.505
      So klar ist das bei den Posts drüber nicht ;)
    • nimini
      nimini
      Global
      Dabei seit: 15.06.2008 Beiträge: 890
      Sehe ich auch nicht ganz so fatalistisch die Entwicklungen der letzten Jahre wie der Autor des Artikels, da es auch sehr stark von den (rechtlichen / unternehmerischen) Rahmenbedingungen abhängt wie alles weiter geht. Allerdings einige Punkte zum Überdenken:

      - PokerStrategy.de als wirtschaftlich funktionierendes Unternehmen strebt Gewinnmaximierung an = mehr Rake = :heart:

      - Wenn auf der anderen Seite die ganzen ehemaligen NL50+ etc. Regs nur noch NL10 BE oder marginal über Rakeback winning massgrinden können, dann hat PS.de ein Problem: es wird sich für diese Spieler nicht lohnen das lange durchzuziehen und sie scheiden aus der Pokerökologie früher oder später aus. Je nach Hartnäckigkeit / Dickköpfigkeit.

      - Also muß schleunigst neuer Nachschub (Fischfleisch), neue Rakegenerierungsmöglichkeiten (Zoom / Speedpoker) her und neue Märkte (Vergrößerung der Ökologie) müssen erschlossen werden, was PokerStrategy + die Partnerseiten auch versuchen zu bewerkstelligen. Allerdings wird das, auch wegen der (legalen Situation der letzten Zeit) immer schwieriger.

      Seiten wie PS.de haben diese erodierenden Entwicklungen sicher beschleunigt aber sind keine grundlegende Ursache.

      Falls das Geschäft mit Onlinepoker langfristig und nachhaltig weitergehen soll und ich bin fest davon überzeugt, daß das absolut möglich ist, dann muß in eng abgestimmten Teamplay mit den Partnerseiten massive Lobbyarbeit im Hintergrund betrieben werden, damit Poker endlich in der selben Kategorie wie Skat, Schach etc. spielt und hunderttausende von Spielern allein in Deutschland aus der Grauzone/Illegalität kommen, die nationalen Märkte allgemein reguliert werden und dann international online evtl. gepoolt werden, die USA mit ihrem zweifelhaften Internet Gambling Act Quatsch / Indianerreservatmonopolen aus dem Knick kommen, etc. etc. etc. ... Ich denke wir sind erst am Anfang dieser beschriebenen Entwicklungen und es könnte sein, daß wenn Zynga es ernst meint mit Real Money die nötigen Entscheidungen zumindest in den USA demnächst ziemlich katalysiert werden.
    • Skyhand
      Skyhand
      Global
      Dabei seit: 04.09.2006 Beiträge: 2.057
      Glaube schon auch, dass DC, CR und Co. Poker tougher gemacht haben.
      Aber zumindest der Bronze bis Platin Content hier ist doch reinste Fischzucht auf Intelli Niveau. Von nem Tisch voller "Pokerstrategen", die sich im Chat dauernd über Odds und Outs unterhalten, hab ich Nachts feuchte Träume.
    • agonyship
      agonyship
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2009 Beiträge: 4.929
      Original von brom0815
      Original von Skyhand
      Ja Heerscharen deutscher Regs crushen mittlerweile alles.
      Am meisten Schuld daran hat imo Intellipoker.
      Da steht kein Wort von crushen - durch das Volumen entziehen sie halt extrem viel Rake. Denke ganz von der Hand zu weisen ist das Argument nicht das Pokerschulen einen Einfluss auf die Pokerökologie haben.,
      Yo aber ich denke, dass ps.de den Markt einfach durch einen enormen Wachstumsschub positiv beeinflusst hat.

      Insgesamt find ich den Artikel nicht schlecht, weil er die reale Situation relativ gut wiedergibt. Allerdings finde ich nicht das man sagen kann dass da etwas gut oder schlecht wäre. Es läuft halt nun mal so, liegt in der Natur der Sache.

      Ich glaube echt nicht, dass sich das Spielverhalten von Leuten beim Pokern insgesamt so sehr auf die Pokerökologie auswirkt wie externe Vorgänge. Blackfriday und die Folgen, dämliche Regulierungen etc. das sind Dinge welche die Pokerökologie ernsthaft extrem bedrohen. Nicht die Tatsache, dass viele Spieler natürlicherweiße Versuchen möglichst gut Poker zu spielen, wodurch eine Nachfrage nach Informationen entsteht die ebenfalls natürlicherweiße gedeckt wird.

      Edit:

      Original von Skyhand
      Glaube schon auch, dass DC, CR und Co. Poker tougher gemacht haben.
      Aber zumindest der Bronze bis Platin Content hier ist doch reinste Fischzucht auf Intelli Niveau. Von nem Tisch voller "Pokerstrategen", die sich im Chat dauernd über Odds und Outs unterhalten, hab ich Nachts feuchte Träume.
      Du musst halt aber auch bedenken, dass viele dieser pokerstrategen, z.B. ich einfach solid sind; sich strikt ans BRM halten und nie aufsteigen auf ein lvl welches -ev wäre. Bin hobbyspieler und microgrinder und aus deiner sicht wohl vermutlich einer dieser Fische. Denke aber nicht dass du in deinem feuchten Traum mit mir an einem 2$-Sit'n'go-Tisch sitzt, oder?! :P
    • nimini
      nimini
      Global
      Dabei seit: 15.06.2008 Beiträge: 890
      Original von Skyhand
      Glaube schon auch, dass DC, CR und Co. Poker tougher gemacht haben.
      Aber zumindest der Bronze bis Platin Content hier ist doch reinste Fischzucht auf Intelli Niveau. Von nem Tisch voller "Pokerstrategen", die sich im Chat dauernd über Odds und Outs unterhalten, hab ich Nachts feuchte Träume.
      Ja, klar aber musst schon zugeben, daß Intelli im Vergleich zu den von Dir genannten + PS.de ein ganz anderes "Niveau" ist und so ab Gold gibt es schon einige sehr sehr gute Sachen hier, die jetzt auch nicht sooo unbedingt Low Level sind, oder? ;)
    • nimini
      nimini
      Global
      Dabei seit: 15.06.2008 Beiträge: 890
      Original von agonyship
      Original von brom0815
      Original von Skyhand
      Ja Heerscharen deutscher Regs crushen mittlerweile alles.
      Am meisten Schuld daran hat imo Intellipoker.
      Da steht kein Wort von crushen - durch das Volumen entziehen sie halt extrem viel Rake. Denke ganz von der Hand zu weisen ist das Argument nicht das Pokerschulen einen Einfluss auf die Pokerökologie haben.,
      Yo aber ich denke, dass ps.de den Markt einfach durch einen enormen Wachstumsschub _ beeinflusst hat. (nimini: das "positiv" muß weg, sonst widersprichst Du Dir im nächsten Satz)

      Insgesamt find ich den Artikel nicht schlecht, weil er die reale Situation relativ gut wiedergibt. Allerdings finde ich nicht das man sagen kann dass da etwas gut oder schlecht wäre. Es läuft halt nun mal so, liegt in der Natur der Sache.

      Ich glaube echt nicht, dass sich das Spielverhalten von Leuten beim Pokern insgesamt so sehr auf die Pokerökologie auswirkt wie externe Vorgänge. Blackfriday und die Folgen, dämliche Regulierungen etc. das sind Dinge welche die Pokerökologie ernsthaft extrem bedrohen. Nicht die Tatsache, dass viele Spieler natürlicherweiße Versuchen möglichst gut Poker zu spielen, wodurch eine Nachfrage nach Informationen entsteht die ebenfalls natürlicherweiße gedeckt wird.
      # + mit Deiner Erlaubnis fixed your Post! ;-)
    • Plastichamer
      Plastichamer
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2009 Beiträge: 2.910
      Für die pokerökologie sind seiten wie ps doch perfekt. das niveau wird angehoben und das geld wird solange hin und hergeschoben bis es komplett beim anbieter liegt.
      Das gute daran ist das die leute auch noch lernen das das ganze nur ein downswing ist und sie ja eig das spiel schlagen weil sie sogar schon die silber artikel gelesen haben und nicht nur bronze.
    • nimini
      nimini
      Global
      Dabei seit: 15.06.2008 Beiträge: 890
      Original von Plastichamer
      Für die pokerökologie sind seiten wie ps doch perfekt. das niveau wird angehoben und das geld wird solange hin und hergeschoben bis es komplett beim anbieter liegt.
      Das gute daran ist das die leute auch noch lernen das das ganze nur ein downswing ist und sie ja eig das spiel schlagen weil sie sogar schon die silber artikel gelesen haben und nicht nur bronze.
      Das ist teils ironisch, oder? Die "Ökologie" aus der Sicht der Konzerne/Industrie (Anbieter, Schulen) betrachtet ist ja noch keine nachhaltige Ökologie... Wenn Du die Spieler als Teil der Ökologie mit einbeziehst, dann kann das was Du beschreibst für KEINEN Beteiligten gut sein:

      Die Pokerökologie ohne glückliche Spieler ist wie ein Meer oder See, der mittelfristig versickert und versumpft um längerfristig und endgültig zu versanden und komplett auszusterben...
    • kingwtf
      kingwtf
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2009 Beiträge: 2.449
      ist schon ne menge "mimimi" aus dem artikel rauszulesen.
      natürlich wird poker tougher, aber das ist ein rein "natürlicher" vorgang. ziel sollte es sein, diesen prozess durch weitere expansion und das vorantreiben des "poker-booms" einzudämmen bzw. zu verlangsamen.

      insgesamt gibt es aber wohl einige "gesunde" räume, bei denen nach wie vor mehr geld eingezahlt wird als durch regs entzogen wird.
      korn hatte hierzu mal etwas geschrieben, ist allerdings schon n weilchen her.
      ein aktueller lagebericht wäre sicher mal interessant.

      insgesamt ist natürlich klar, dass immer neue fische nachkommen müssen und umso mehr spieler irgendwann zu regs werden, desto mehr fischnachschub braucht der markt.

      der satz "never teach a fish", bzw. "mach einen dummkopf nicht schlau - du bekommst ihn nie wieder dumm!" kommt auch nicht von ungefähr.
    • chrkal
      chrkal
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2010 Beiträge: 3.184
      Was ist denn die Alternative zum skizzierten Szenario? Das Freizeitspieler weniger schnell verlieren, also auch -wie die mittelmäßigen regs- das Geld "hin und her schieben"? Das ist offensichtlich auch nicht das Anliegen des Autors, wenn er beklagt, NL50 sei heute nicht mehr easy game.

      Wenn es weniger mittelmäßige regs gäbe, würden die Fische ihr Geld halt an wenige gute Spieler verlieren, die dann ebenso auscashen würden, also in der Logik des Artikels dem System Geld entziehen.

      Da tun Rakebackginder doch mehr für das System, einfach indem sie Rake produzieren, welches die Pokerseiten auch für Poker ausgeben, also für Pros, Werbung etc., was dann wieder neue Leute motiviert auch online zu pokern.
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.843
      Artikel ist natürlich lächerlich, jedoch sind paar Wahrheiten enthalten.
      Ich persönlich würde mir zb. wünschen, dass morgen alle Coachingsites und jeder content im INet verschwinden würde.

      Jedoch wäre das egoistisch und nur subjektiv.
      Daher wünsche ich mir das auch nicht wirklich, sondern freue mich immer, wenn ich ambitionierte low-level-Spieler sehe, die viel Arbeit in ihr Weiterkommen investieren - das hab ich damals, wie heute ja schließlich auch - eben früher u.a. mit Hilfe von Pokerschulen, Communities, Foren, etc....

      Meine Hoffnungen liegen an anderen Stellen:
      - Legalisierung von Pokern in den USA incl. baldiger Öffnung für den Weltmarkt.
      - Abschottungen rückgängig machen
      - Rake massiv runter - keiner denkt darüber nach, aber es ist pervers wieviel Rake
      man zahlt. Die Unternehmen könnte man auch mit weniger Rakeeinahmen
      sehr profitable führen und wohl auch langfristiger. Aber lieber lässt man
      einfach best. Pokervarianten wie FL aussterben und auch überall sonst lässt
      man überall zu, dass die realistisch zu erzielenden WRs drastisch sinken
      und sinken werden + höhere Limits sowieso aussterben werden.
      - neuer Poker-Aufschwung
      ....
    • Wiseguy01
      Wiseguy01
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2009 Beiträge: 1.712
      Original von IronPumper
      Artikel ist natürlich lächerlich, jedoch sind paar Wahrheiten enthalten.
      Ich persönlich würde mir zb. wünschen, dass morgen alle Coachingsites und jeder content im INet verschwinden würde.

      Jedoch wäre das egoistisch und nur subjektiv.
      Daher wünsche ich mir das auch nicht wirklich, sondern freue mich immer, wenn ich ambitionierte low-level-Spieler sehe, die viel Arbeit in ihr Weiterkommen investieren - das hab ich damals, wie heute ja schließlich auch - eben früher u.a. mit Hilfe von Pokerschulen, Communities, Foren, etc....

      Meine Hoffnungen liegen an anderen Stellen:
      - Legalisierung von Pokern in den USA incl. baldiger Öffnung für den Weltmarkt.
      - Abschottungen rückgängig machen
      - Rake massiv runter - keiner denkt darüber nach, aber es ist pervers wieviel Rake
      man zahlt. Die Unternehmen könnte man auch mit weniger Rakeeinahmen
      sehr profitable führen und wohl auch langfristiger. Aber lieber lässt man
      einfach best. Pokervarianten wie FL aussterben und auch überall sonst lässt
      man überall zu, dass die realistisch zu erzielenden WRs drastisch sinken
      und sinken werden + höhere Limits sowieso aussterben werden.
      - neuer Poker-Aufschwung
      ....

      So lächerlich ist der Artikel gar nicht,

      Fakt ist doch, das viel mehrSpieler ohne Rakeback heutzutage Verluste machen, würden als es früher der Fall war. Gerade deshalb ist die von dir gestellte Forderung durchaus berechtigt, den Rake zu senken, um die Spiele wieder leichter schlagbar zu machen.
    • backspin55
      backspin55
      Black
      Dabei seit: 24.06.2007 Beiträge: 3.004
      fordern kann man viel. kennt ihr auch nur einen autofahrer der nicht fordert dass das benzin billiger werden muß? wir wissen alle, dass es dazu niemals kommen wird. so ist es auch mit dem rake. leider hilft ps.de bei der problematik überhaupt nicht(gewollt oder ungewollt ist eine andere frage), wenn man sich das ganze spielchen über die jahre anschaut.