Die beste Art im Turnier besser zu werden?

    • alexamsterdam
      alexamsterdam
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2012 Beiträge: 90
      Tach Leute,

      kurze Vorgeschichte: Ich habe bisher eigentlich überwiegend Freerolls und 1.00$ Turniere gespielt um in erster Linie Theorie in Praxis umzusetzen und dabei zu lernen. Die Erfahrungen die man dabei so macht (viele Donks und Fische die mit Haarsträubenden Moves ihre Runner Runner Flush/Straight/Sets hitten) habe ich natürlich schon alle durch, würde gerne im Buyin aufsteigen. Das Problem ist dabei natürlich immer die knappe Bankroll. Nun spiele ich viele Satellite um mich für größere Turnie zu quallifizieren und habe auch schon den einen oder anderen Erfolg gehabt.

      Einmal habe ich Mich bspw. für das Finale des WSOP Satellite qualifiziert und bin auf dem 109. Platz gelandet (also gegen gut und gerne 15.000 spieler durchgesetzt) und jetzt vor kurzem habe ich es bei einem Micro Millions Turnier immerhin ins Geld geschafft. Das große Cash gabs bisher aber leider noch nicht. Und das ist natürlich mein Ziel! Cashgame bin ich eigentlich sehr solide und habe laut HM2 eine winrate von ca. 19 - 22. Doch die Geduld auf meinem wohlfühl Limit (0,2 / 0,4) zu Grinden habe ich nicht und wenn ich aufsteige habe ich die Sorge dass ich scared money spiele. Daher möchte ich am liebsten einen Weg finden mit dem ich in erster Linie Turniererfolg habe, um hinterher mit einem schönen Polster in der BR höhere CG Limits zu grinden. Letztendlich läuft alles darauf hinaus, dass ich durch Poker einen attraktiven Nebenverdienst einfahre. Das ist mein Ziel!

      Jetzt die Frage an die erfahrenen MTT'ler unter euch: Welche Turniere würdet ihr einem wie mir empfehen? Soll ich lieber einmal ordentlich was in ein dickes Turnier investieren (also Buyin > 20$) und dann mit Rebuys und Add Ons versuchen ins Geld zu kommen) oder soll ich bei kleinen Turnieren bleiben und erstmal dort in die oberen 10 Ränge kommen bevor ich auch nur dran denke mehr Geld in Turniere zu investieren?


      Großes Danke für alle Antworten im voraus!!
  • 22 Antworten
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Ersteinmal sollten die Buy Ins konform mit deiner Bankroll sein. Fürs Bankrollbuildung kann man imo aggressiver fahren, sprich Regel, niemals mehr als 1% der Bankroll für ein MTT. MTTs sind mit hohen Swings verbunden, weil man oft Phasen hat, bei denen man nicht ins Geld kommt.

      Ich bin jetzt kein MTT-Spezialist, aber ich glaube gute Spieler kommen zu ca 15% ins Geld (bitte berichtigen, wenns nicht stimmt^^). Also ist es eher die Regel, als die Ausnahme, mal 20-30x hintereinander nicht zu cashen, also ist eine hohe Anzahl an BIs in Relation zur Bankroll bei MTTs noch wichtiger als bei SnGs oder Cashgames.

      Fürs Cashgame bist du zu ungeduldig, sagst du, aber ich kann dir versichern, dass du der Glückskomponente im Cashgame nicht so stark ausgeliefert bist, wie bei MTTs, folglich hast du ein "konstanteres" Einkommen, vorrausgesetzt, du bist Winning Player.

      Ich habe bspw. einen bestimmten monatlichen expected Value, der auf eine bestimmte Handanzahl basiert, weshalb ich diese auch runter spiele, natürlich gibts eine Menge Faktoren, die diesen beeinflussen (Games, Seating, eigene Verfassung usw.), ob ich nun über EV laufe und mehr Winnings habe, oder drunter und weniger, spielt dabei erstmal keine Rolle. So kann ich davon ausgehen, dass ich bei 40k Händen im Monat einen bestimmten Gewinn habe (der aufgrund der Samplesize offentsichtlich stark abweichen kann, nach oben und nach unten, weshalb Rakeback und VIP-System natürlich wichtig sind), so kann ich von einer gewissen Summe einfach ausgehen und durch solides BRM auch entsprechend auscashen.

      Bei MTTs ist das anders. Du hast keinen Einfluss auf die Tische, an die du gesetzt wirst, ein Maniac ist zwar ein profitabler Gegner, aber in Posi auf dich an der bubble und du mit kleinem Stack, ist dieser verheerend für deinen weiteren Turnierverlauf (nur als Beispiel). Wenn du aus dem MTT raus bist, bist du raus (bei Rebuys halt nach der Rebuyphase), im Cashgame kannst du nachcashen und weiter am guten Tisch sitzen, weshalb MTTs unheimlich frusten können, vor allem, wenn man das Glück hat bei einem großen MTT, an einem fishigen Tisch zu sitzen und rausfliegt, weil der 2-outer ankommt.

      Was ich damit meine, ist, dass man imo mehr Geduld bei MTTs mitbringen muss, als bei Cashgames.

      Besser werden kannst du bei MTTs nur, indem du dich mit Theorie beschäfstigst, Bücher, Artikel, ICM etc. und Hände mit anderen Spielern diskutierst und, was ich persönlich sehr wichtig finde, an deiner Performance und am B-Game arbeitest.

      MTTs können sich, wie du bestimmt sowieso weißt, lange hinziehen, beim Cashgame, kann man einfach den Tisch verlassen, wenn man tiltet, müde ist usw.. Bei MTTs muss man lange sitzen und kaum jemand kann da durchgängig sein A-Game spielen, weshalb es wichtig ist, ein solides Autopilot-Game zu haben und vor allem fit ist (lange Sessions kann man nur bestehen, wenn man körperlich und geistig fit ist, sprich gesunde Ernährung und Sport sind das A und O und um einiges wichtiger, als Kippen und Kaffee).

      Ich hoffe ich konnte etwas helfen.
    • Spearmi
      Spearmi
      Global
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 11.188
      spielen spielen spielen spielen und theorie
    • LLuq
      LLuq
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 3.389
      Bitte nicht persönlich nehmen.

      Nach deinem Post zu urteilen bist du ein ziemlicher Fisch.

      Ein Satellite für ein größeres Turnier zu spielen ist ungefähr genauso wie wenn du ein 11$ SnG spielst, das gewinnst und den Gewinn dann in ein 50$ MTT investierst. Du hast ja bei Satellites auch nur einen gewissen ROI der bei SNG Sats vielleicht bei 5-10% liegt und bei MTTs vielleicht bei 50% wenn man gut ist.

      Wenn man das regelmäßig macht spielt man auf jedenfall über seiner Bankroll. Du scheinst ja eher die größeren MTTs auf Stars zu spielen, da würde ich dir raten mindestens 200 buy ins für das höchste Limit das du spielst zu haben.

      Wie mein Vorposter schon geschrieben hat, kommen gute spieler ca. 15% bei MTTs ITM. semigute etwas öfter, aber eben oft mit einem kleinen Stack und machen dann einen mincash. Einfach ins Geld zu kommen ist bei MTTs nicht wirklich ein Erfolg.

      Wenn du langfristig Turniere spielen willst, fang doch einfach mit SnGs an, am besten Fullring und dann geh irgendwann auf die 18er, 45er, 90er, 180er. Denke das ist der beste Weg um überhaupt mal nen Plan von ICM, Steals/Resteals, etc. zu bekommen.
    • deckner
      deckner
      Bronze
      Dabei seit: 10.08.2011 Beiträge: 310
      @Lluq: Ich bin echt dankbar für Deinen post. Bin selber noch relativ unerfahrener Sit n Go-Spieler und hab mich in letzter Zeit manchmal gefragt, ob z.B. die 45er profitabel sind. Daher tut's gut zu lesen, dass sie auch gut sein können für BR-building.
    • FinalTableTillus
      FinalTableTillus
      Gold
      Dabei seit: 16.10.2006 Beiträge: 1.342
      Original von LLuq
      Bitte nicht persönlich nehmen.

      Nach deinem Post zu urteilen bist du ein ziemlicher Fisch.

      Ein Satellite für ein größeres Turnier zu spielen ist ungefähr genauso wie wenn du ein 11$ SnG spielst, das gewinnst und den Gewinn dann in ein 50$ MTT investierst. Du hast ja bei Satellites auch nur einen gewissen ROI der bei SNG Sats vielleicht bei 5-10% liegt und bei MTTs vielleicht bei 50% wenn man gut ist.[...]
      find ich n bisschen zu hart imo. sollte er seine BR tatsächlich ausschließl aus freerolls haben kann er doch mit der kohle underrolled alles shotten worauf er bock hat ohne ein "donk" o.ä. zu sein. habs selbst auch früher paar mal versucht und es gibt nichts geileres als aus 23$ innerhalb von ein paar tagen 1k+ zu machen ohne einen cent eingecashed zu haben. wenns nich klappt wayne, keine kohle eingezahlt. :f_p:
    • alexamsterdam
      alexamsterdam
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2012 Beiträge: 90
      Hm.. @ LLuq:

      Ich bin dir durchaus dankbar für deine ehrlichen Worte denn, so habe ich das noch garnicht gesehen. Ich denke nur immer, dass ich bei diesen teils riesigen Freerolls mit tausenden von Leuten immer in den oberen 20% (grad schonwieder, 45. im TV Total Qualifier ;( ) lande und denke mir "Einmal bei einem RICHTIGEN Turnier Glück haben und du hast ne Bankroll auf der man aufbauen kann". Dass da auch noch die Sit'n Go's sind bei denen man relativ schnell den gleichen Lerneffekt hat UND im besten Fall auch etwas für seine Bankroll tun kann ist natürlich auch wahr.

      Auch nachdem was eroticjesus gesag hat hört es sich alles eher danach an, dass es ein ziemlich leichtsinniges und eher aussichtsloses Unterfangen ist sich mit einer Mikro Bankroll wie meiner an das Projekt "MTT's Grinden bis zum ersten dicken Cash" heranzuwagen. Heisst ich muss da erstmal einbisschen an meiner Methodik arbeiten und umdenken...


      :s_thumbsup:
    • Homer76
      Homer76
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2011 Beiträge: 8.541
      Original von eroticjesus
      Ersteinmal sollten die Buy Ins konform mit deiner Bankroll sein. Fürs Bankrollbuildung kann man imo aggressiver fahren, sprich Regel, niemals mehr als 1% der Bankroll für ein MTT. MTTs sind mit hohen Swings verbunden, weil man oft Phasen hat, bei denen man nicht ins Geld kommt.

      Ich bin jetzt kein MTT-Spezialist, aber ich glaube gute Spieler kommen zu ca 15% ins Geld (bitte berichtigen, wenns nicht stimmt^^). Also ist es eher die Regel, als die Ausnahme, mal 20-30x hintereinander nicht zu cashen, also ist eine hohe Anzahl an BIs in Relation zur Bankroll bei MTTs noch wichtiger als bei SnGs oder Cashgames.

      Fürs Cashgame bist du zu ungeduldig, sagst du, aber ich kann dir versichern, dass du der Glückskomponente im Cashgame nicht so stark ausgeliefert bist, wie bei MTTs, folglich hast du ein "konstanteres" Einkommen, vorrausgesetzt, du bist Winning Player.

      Ich habe bspw. einen bestimmten monatlichen expected Value, der auf eine bestimmte Handanzahl basiert, weshalb ich diese auch runter spiele, natürlich gibts eine Menge Faktoren, die diesen beeinflussen (Games, Seating, eigene Verfassung usw.), ob ich nun über EV laufe und mehr Winnings habe, oder drunter und weniger, spielt dabei erstmal keine Rolle. So kann ich davon ausgehen, dass ich bei 40k Händen im Monat einen bestimmten Gewinn habe (der aufgrund der Samplesize offentsichtlich stark abweichen kann, nach oben und nach unten, weshalb Rakeback und VIP-System natürlich wichtig sind), so kann ich von einer gewissen Summe einfach ausgehen und durch solides BRM auch entsprechend auscashen.

      Bei MTTs ist das anders. Du hast keinen Einfluss auf die Tische, an die du gesetzt wirst, ein Maniac ist zwar ein profitabler Gegner, aber in Posi auf dich an der bubble und du mit kleinem Stack, ist dieser verheerend für deinen weiteren Turnierverlauf (nur als Beispiel). Wenn du aus dem MTT raus bist, bist du raus (bei Rebuys halt nach der Rebuyphase), im Cashgame kannst du nachcashen und weiter am guten Tisch sitzen, weshalb MTTs unheimlich frusten können, vor allem, wenn man das Glück hat bei einem großen MTT, an einem fishigen Tisch zu sitzen und rausfliegt, weil der 2-outer ankommt.

      Was ich damit meine, ist, dass man imo mehr Geduld bei MTTs mitbringen muss, als bei Cashgames.

      Besser werden kannst du bei MTTs nur, indem du dich mit Theorie beschäfstigst, Bücher, Artikel, ICM etc. und Hände mit anderen Spielern diskutierst und, was ich persönlich sehr wichtig finde, an deiner Performance und am B-Game arbeitest.

      MTTs können sich, wie du bestimmt sowieso weißt, lange hinziehen, beim Cashgame, kann man einfach den Tisch verlassen, wenn man tiltet, müde ist usw.. Bei MTTs muss man lange sitzen und kaum jemand kann da durchgängig sein A-Game spielen, weshalb es wichtig ist, ein solides Autopilot-Game zu haben und vor allem fit ist (lange Sessions kann man nur bestehen, wenn man körperlich und geistig fit ist, sprich gesunde Ernährung und Sport sind das A und O und um einiges wichtiger, als Kippen und Kaffee).

      Ich hoffe ich konnte etwas helfen.
      #

      Sehr guter Post :f_thumbsup: :f_thumbsup: :f_thumbsup:
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Naja, bist auf dem richtigen Weg, anfangs will jeder iwie vorbei am BRM usw. mit irgendeiner konfusen Sache irgendwie ganz hoch hinaus. Es gibt Leute, da hats geklappt, dicker cash, dann aber waren die winnings meist auch wieder in wenigen Tagen bis Wochen weg, mach diesen Fehler nicht! Natürlich gibt es bestimmt Ausnahmen (Chris Moneymaker ist imo eine), aber das sind auch Ausnahmen, nicht die Regel.

      Die Leute, die ich kenne, die mit dem Startkapital angefangen haben, oder sich anderweitig hochgregrindet haben und nun Limits spielen, die mehr Geld bringen, als ein normaler Job, hatten halt viel Geduld und wissen, dass Poker mit arbeit verbunden ist, weshalb sie von vorn herein nie auf die Idee kamen, dass man schnell nach oben kommt.

      Nochmal zu den MTTs: ich persönlich spiele gern MTTs, bin allerdings eher ein Fisch (kA. bestimmt schon 1-2k gedropped, inkl. Cashes, kann bei der geringen Sample Varianz sein, aber ich denke, dass ich einfach nciht gut genug bin für MTTs, weil ich dort auch keine Zeit in Theorie reinstecke und mir son Ding schnell auf den Sack geht, wenn ich keinen Deeprun habe). Wenn ich MTTs spiele, gehen sie aber nicht von meiner Bankroll ab, ich nehme einfach einen Teil meines Rakebacks und schreibe das auch ab, ich spiele sie zur Abwechslung und um Spaß zu haben. Ich habe desweiteren dicken Respekt vor MTT-only Spielern, vor allem vor Pros, die nur MTTs spielen, denn ich denke für die mentale Seite, ist es einfach höllisch, was man an Swings in der eigenen Bankroll aushalten muss, es sei denn man spielt regelmäßig gestaked.

      An deiner Stelle würde ich mir eine Variante suchen um Poker erstmal richtig zu lernen. SnGs bieten sich an, oder Microcashgames halt. Am besten mit 50 oder 100 Dollar, je nach dem, wie viel du entbehren kannst, anfangen und dich versuchen hoch zu grinden, wenn du merkst, dass Poker nichts für dich ist, sprich dauerhaft +EV zu spielen (denn das hat weniger mit Spaß im Endeffekt zu tun, sondern eher mit analytischem Denken, hoher Konzentration, psychische Belastung durch mögliche Swings, es ist also eher business, als Spaß, wobei mir diese Punkte persönlich erlich gesagt auch Spaß machen^^), dann kannst du hobbymäßig immer noch ein paar MTTs zocken, davon hält dich ja keiner ab. Ich kann mir gut vorstellen, ich meine davon lebt ja der gute Spieler, dass es durchaus Spaß machen kann, einfach mal 200 Dollar einzucashen, die man über hat, um ein paar MTTs auf Stars oder halt woanders zu spielen und nicht permanent die richtigen Entscheidungen treffen zu müssen. Man muss nur ehrlich zu sich selbst sein, will ich permanent gewinnen und die Sache professionell angehen und dafür einen hohen Zeitverlust in Kauf nehmen, der sich auch auf die Lebensqualität auswirken kann, auch wenn man das Spiel liebt? Oder liebe ich dieses Spiel, will aber nur meinen Spaß haben und versuche halt möglichst wenig zu verlieren bzw. habe ich eh genug Geld und kann aus Spaß donken?

      Je nach dem, man muss das für sich selbst herausfinden.
    • FinalTableTillus
      FinalTableTillus
      Gold
      Dabei seit: 16.10.2006 Beiträge: 1.342
      Original von eroticjesuswenn man körperlich und geistig fit ist, sprich gesunde Ernährung und Sport sind das A und O und um einiges wichtiger, als Kippen und Kaffee).
      sitze grad hungrig vorm rechner mit mega muskelkater bei kaffee und kippe. Am I doin it wrong?! :]
    • luxxx
      luxxx
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2006 Beiträge: 12.516
      Original von alexamsterdam
      [...]Soll ich lieber einmal ordentlich was in ein dickes Turnier investieren (also Buyin > 20$) und dann mit Rebuys und Add Ons versuchen ins Geld zu kommen) [...]
      :f_love: :s_love:
    • WSpieler
      WSpieler
      Bronze
      Dabei seit: 09.01.2009 Beiträge: 326
      Also ich finde es beachtenswert nur mit freerolls und Minibuyin Turnieren eine bankroll aufzubauen. Was spricht den dagegen z.B. mit einem im Satellite gewonnenen Ticket auch zu spielen? Natürlich muss er noch lernen und Theorie pauken aber er scheint ja doch sehr motiviert zu sein; ich drück ihm die Daumen.
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Original von WSpieler
      Also ich finde es beachtenswert nur mit freerolls und Minibuyin Turnieren eine bankroll aufzubauen. Was spricht den dagegen z.B. mit einem im Satellite gewonnenen Ticket auch zu spielen? Natürlich muss er noch lernen und Theorie pauken aber er scheint ja doch sehr motiviert zu sein; ich drück ihm die Daumen.
      Es spricht dagegen, dass es im Grunde Zeitverschwendung ist. Es wäre genauso beachtenswert, wenn jemand sich aus 50 Dollar ne 5k Bankroll baut, macht keinen Unterschied, nur das zweiterer mit mehr Sinn und Verstand an die Sache herangegangen ist und 1-2 Monate schneller wäre :D (ich habe früher so einen Quatsch auch versucht, wollte die Chris Furguson Challenge nachmachen und kann also aus Erfahrung sagen, dass es Unsinn ist, ausser ggf. auf Everest-Poker an den Shasta-Tischen, oder wie die heißen, da kann ichs verstehen, weil es sich dort um Freeroll-1-table-sngs handelt und dadurch schneller geht.
    • alexamsterdam
      alexamsterdam
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2012 Beiträge: 90
      @luxx: Jaja der Traum jedes Pokerspielers nicht wahr? ;-) Irgendjemand muss die Winninggplayer ja ausbezahlen :f_tongue: Aber bisher war das nur eine überlegung.

      Also ich tue mich schwer Geld einzuzahlen, insbesondere weil ich doch sehe wieviele Möglichkeiten es gibt ohne Einzahlung an einpaar Kröten zu kommen. Es ist nicht so, dass es gegen meinen Stolz geht, sondern eher, dass ich noch an der Vorstellung festhalte ich könnte es auch ohne schaffen. Meine ersten 5 Euro auf meinem Pokerstarsaccount habe ich beispielsweise durch das WSOP Finalturnier - da haben die letzten 150 Spieler oder so zumindest 5 Euro bekommen. Durch CG habe ich das ganze jetzt auf 13 Euro hochgespielt und jetzt stellt sich mir einfach die Frage ob es klug ist das für Turniere zu verwenden (bzw. zu verdonken) oder es in low limit CG zu investieren (was ja immerhin auch einige Zeit dauern kann bis ich da mal im 3 Stelligen Bereich bin).

      Ich hab eigentlich keine Angst broke zu gehen, und auch mal ne Paysafecard zu kaufen - aber wenn ich es vermeiden kann?

      Schade, dass ich meinen Pokerstrategy 50 Euro Bonus für 770 verschwendet habe, wo ich mich überhaupt nicht wohl fühle :(
    • alexamsterdam
      alexamsterdam
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2012 Beiträge: 90
      PS: Mich würde interessieren wie ihr an Eure Bankroll gekommen seid. Klassische Einzahlungen bis die Skills reichten um nicht mehr broke zu gehen oder bzw. zahlt ihr da immernoch kontinuierlich mal ein mal aus.. oder wie läuft das?
    • Spearmi
      Spearmi
      Global
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 11.188
      50 $ von ps.de war der start, der rest kam von selbst. hab nix eingezahlt
    • Wiseguy01
      Wiseguy01
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2009 Beiträge: 1.712
      Original von alexamsterdam
      @luxx: Jaja der Traum jedes Pokerspielers nicht wahr? ;-) Irgendjemand muss die Winninggplayer ja ausbezahlen :f_tongue: Aber bisher war das nur eine überlegung.

      Also ich tue mich schwer Geld einzuzahlen, insbesondere weil ich doch sehe wieviele Möglichkeiten es gibt ohne Einzahlung an einpaar Kröten zu kommen. Es ist nicht so, dass es gegen meinen Stolz geht, sondern eher, dass ich noch an der Vorstellung festhalte ich könnte es auch ohne schaffen. Meine ersten 5 Euro auf meinem Pokerstarsaccount habe ich beispielsweise durch das WSOP Finalturnier - da haben die letzten 150 Spieler oder so zumindest 5 Euro bekommen. Durch CG habe ich das ganze jetzt auf 13 Euro hochgespielt und jetzt stellt sich mir einfach die Frage ob es klug ist das für Turniere zu verwenden (bzw. zu verdonken) oder es in low limit CG zu investieren (was ja immerhin auch einige Zeit dauern kann bis ich da mal im 3 Stelligen Bereich bin).

      Ich hab eigentlich keine Angst broke zu gehen, und auch mal ne Paysafecard zu kaufen - aber wenn ich es vermeiden kann?

      Schade, dass ich meinen Pokerstrategy 50 Euro Bonus für 770 verschwendet habe, wo ich mich überhaupt nicht wohl fühle :(

      Hallo Alex,

      du musst die Oppurtinitätskosten bedenken, die du beim rumkrebsen auf den niedrigen Limits verbringst. In der Zeit könntest du z.B. in einem x-beliebigen Nebenjob VARIANZFREI 8€/h verdienen, was mehr ist als 90% der Spieler auf den Micros verdienen. MTTs zu spielen, um in kurzer Zeit an einen dicken Cash zu kommen, kann funktionieren, aber in der Regel nur unter folgenden Umständen:

      - Hohe Buyins spielen
      - Viele Tische spielen um einen hohen Umsatz an Geld zu haben
      - Große Bankroll


      Mein Tip:

      Cash ein wenig ein und konzentrier dich auf eine Variante, sei es CG, SNGs oder MTTs. Dann bau dich auf. Wenn du gutes ABC-Poker spielst würde ich heutzutage nicht unter NL50 anfangen.

      Mit Freerolls oder 1$ MTTs verschwendest du nur deine Zeit, wenn es nicht hauptsächlich um den Spielspass geht.
    • alexamsterdam
      alexamsterdam
      Bronze
      Dabei seit: 02.04.2012 Beiträge: 90
      Danke für den Tipp Wiseguy01, klingt plausibel. Werd ich mal ernsthaft drüber nachdenken.
    • GoldenHands
      GoldenHands
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2009 Beiträge: 4.008
      ich kann dir bei den ganz kleinen micro mtts nur raten like a rock mässig zu sitzen und nur für value zu spielen, ausser vielleicht an den wichtigen bubbles, da werden immer alle was ängstlich. das hat halt nich viel mit poker zu zun. bin eigentlich sng spieler aber habe so phasen wo ich auch bock auf mtts hab. spiel dann immer die micros bis 3.30 oder so und man braucht halt echt auch einfach nen run um sich bei dem ganzen braindeadplay durchzusetzen.
    • LLuq
      LLuq
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 3.389
      Original von Wiseguy01



      Hallo Alex,

      du musst die Oppurtinitätskosten bedenken, die du beim rumkrebsen auf den niedrigen Limits verbringst. In der Zeit könntest du z.B. in einem x-beliebigen Nebenjob VARIANZFREI 8€/h verdienen, was mehr ist als 90% der Spieler auf den Micros verdienen. MTTs zu spielen, um in kurzer Zeit an einen dicken Cash zu kommen, kann funktionieren, aber in der Regel nur unter folgenden Umständen:

      - Hohe Buyins spielen
      - Viele Tische spielen um einen hohen Umsatz an Geld zu haben
      - Große Bankroll


      Mein Tip:

      Cash ein wenig ein und konzentrier dich auf eine Variante, sei es CG, SNGs oder MTTs. Dann bau dich auf. Wenn du gutes ABC-Poker spielst würde ich heutzutage nicht unter NL50 anfangen.

      Mit Freerolls oder 1$ MTTs verschwendest du nur deine Zeit, wenn es nicht hauptsächlich um den Spielspass geht.
      Schlechter Ratschlag, würde ich nicht befolgen. Man wird nur erfolgreich wenn man sich durch die Limits hochspielt. Es gibt vieleicht die ein oder andere Ausnahme. Wenn du auf NL50 einsteigst wirst du dermaßen auf den Sack bekommen und viel Lehrgeld bezahlen. ABC Poker =! ABC Poker. Jeder bezeichnet seinen Stil wo er ohne viel nachzudenken gewinnt als ABC Poker, aber da gibt es zwischen einem NL200 spieler und einem NL5 Spieler riesengroße Unterschiede, weil das Pokerverständnis beim einen einfach viel größer ist.
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