Cut-Loss schon bei 1-2 Stacks ?

    • Mar0
      Mar0
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2005 Beiträge: 1.144
      Hallo zusammen

      Was haltet ihr davon ?

      Kurz um ich habe meine letzten 100 k Hände betrachtet und habe fest gestellt das ich 9 Sessions mit 3-5 Stacks down und 7 Sessions mit 1 bis 2 Stacks down habe, und 7 Sessions mit zirka 0,5 Stacks down.
      Daher frage ich mich ob ich vielleicht schon ab zirka 1,5 oder 2 Stacks wirklich meine Sessions beenden sollte.
      Ich weiss nun nicht ob das vielleicht etwas zu extrem ist da dafür schon 1-2 verlorene Flips schon reichen.
      Doch ich habe das Gefühl wenn ich 2 Stacks verliere, verliere ich in mehr als 50 % der Fälle in der Session noch mal genau so viel.
  • 10 Antworten
    • KingDingeling2
      KingDingeling2
      Bronze
      Dabei seit: 07.08.2006 Beiträge: 1.580
      zwei möglichkeiten

      a) du hast ein mindset problem und spielst schlechter, wenn du im minus bist (das kann auch passieren ohne, dass es dir bewusst ist) --> quit wenn es down geht

      b) du hast kein mindset problem. --> es ist egal wie lange du spielst. it´s all one big session. deine karten werden ja nicht schlechter nur weil du stuck bist ;)
    • TBoombastic
      TBoombastic
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 30.09.2007 Beiträge: 1.289
      1-2 stacks ist schon krass wenig. ein flip verloren und schon kannst die Session beenden. dann dauern meine Sessions nur noch 50 Hände! :D

      das sind normale Phasen dass man in einer Session 5 stacks verliert.

      Meine Grenze ist z.b bei 6 stacks.
    • KingDingeling2
      KingDingeling2
      Bronze
      Dabei seit: 07.08.2006 Beiträge: 1.580
      würds nicht generell an stacks festmachen, sondern einfach aufhören zu spielen wenn du merkst, dass du nicht 100% a-game spielst
    • furylicious
      furylicious
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2012 Beiträge: 149
      Also ich hab auch 2 stacks als Grenze festgelegt, den danach spiele ich einfach nicht mehr so konzentriert weiter...
    • Mar0
      Mar0
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2005 Beiträge: 1.144
      Es kann klar unterschiedliche Ursachen haben, man erwischt einen Tag an dem man scheisse spielt oder man hat einfach nur Pech.
      Doch ich habe langsam das Gefühl wenn es nicht läuft dann läuft es halt nicht.
      Wenn es ab einem bestimmten Betrag oder einer bestimmten Anzahl von Händen nicht mehr besser wird ist da nix mehr zu holen.
      Früher hatte ich 3-4 Stacks als Stop-Loss Limit doch nun überlege ich ob ich eventuell noch niedriger gehen sollte.
      Ersten mache ich in einer Winningsession meistens ein bis zwei Stacks Profit.
      Zweites ist das Risiko sehr hoch, das ich über 2 Stacks in paar Minuten verliere.
      Darum überlege ich auf 2 Stacks runter zu gehen.
    • poker4me
      poker4me
      Black
      Dabei seit: 06.11.2006 Beiträge: 3.005
      wenns läuft, dann läufts nicht ist rein subjektive wahrnehmung, bleibt einfach länger in erinnerung, als wenn du nach -2 stacks wieder even kommst.
      es macht nur sinn, wenn du wirklich schlechter spielst nach -2 stacks
    • nurscheisskarten
      nurscheisskarten
      Bronze
      Dabei seit: 25.07.2011 Beiträge: 1.054
      mein stop loss ist dann wenn die br $0.00 anzeigt :rolleyes:

      ist doch wie beim brm man sollte so spielen wie es einem noch in der komfprtzone liegt. manche spielen bei 10 stacks stuck noch absolut a game manche tilten nach nem cooler mit KK vs AA schon wie die teufel.

      wenn du merkst du tiltest etc, dann hörst du halt auf, wenn du aber mehrer stacks im minus bist und trotzdem nicht anders spielst(gibt ja auch keinen grund dafür) dann spiel doch weiter. und nur weil her manche ihre grenzen angeben heißt dass ja noch lange nicht dass du diese auch einhalten musst.


      das gleiche gilt mmn auch für positive sessions wenn man seine winnings "heimbringen" will ist genauso sinnlos wenn man 4 stacks auf 300 hände macht und dann quittet...
    • Mar0
      Mar0
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2005 Beiträge: 1.144
      Es geht mir hier nicht um die Ursache sondern die Folgen.
      Ob ich nun scheisse Spiel oder einfach nur Pech habe ist egal,
      das Resultat ist irgendwie das selbe.
      Wenn ich mal scheisse Spiel, Carddead bin oder in schlechte Setups laufe hält dieser Trend meisten für paar Stunden an.
      Wenn ich dann mal ein Comeback hinbekomme, dauert das dann schon oft über 3 Stunden.
      Und das Risiko aus einer schlechten Session eine Katastrophale zu machen ist irgendwie auch viel höher als sie auszubügeln.
    • precognitive
      precognitive
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2011 Beiträge: 1.986
      am besten ist es, wenn man nicht ergebnisorientiert spielt. du sagst ja selber, dass es manchmal 3 stunden dauert um aus einer minus sesion eine positive zu machen. an deiner stelle würde ich mir eine zeit ausmachen bis zu der ich spiele. meinestwegen 2 stunden, dann erstmal pause und dann entscheiden ob du weiter spielst. die session am besten nur beenden, wenn du merkst das du kein a-game spielst oder deine br sich rasend schnell dezimiert (2 stacks reichen aber mmn nicht aus um zu sagen das es eine schlechte session wird) oder wenn du keine lust mehr hast. wenn fiese setups oder sonstwas die session zu beginn ins minus drückt sagt das ja lange noch nichts über zukünftige ereignisse aus (wenn die entscheidungen richtig waren), also einfach weiter (a-game)spielen
    • bananendealer
      bananendealer
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2008 Beiträge: 2.479
      Also ich bin auch tendenziell anfällig für tilt. schiebe dann zwar nicht 72o rein aber riskiere mehr und treffe sicherlich die ein oder andere -EV Entscheidung mehr.

      Habe gestern zum ersten Mal seit langer zeit gecuttet, als ich binnen 250 Händen 4 Stacks mit der BSS down war. Nach dem ausblinden waren es dann zum Glück nur noch 270 bb.

      Ob jemand cuttet und ggf. bei welcher grenze, das ist sicherlich individuell. 2 Stacks finde ich für mich zu wenig. Ab 3 denke ich zukünftig drüber nach.