Mangelndes Selbstvertrauen

  • 24 Antworten
    • habeichja
      habeichja
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2007 Beiträge: 7.057
      adde mich mal im comtool
    • Chilla47
      Chilla47
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2010 Beiträge: 351
      ich bin jetzt kein psychologe oder so etwas ..aber das selbstvertrauen ist nicht angeboren sondern es wird erworben mit der zeit... ich will dir jetzt auch nicht zu nahe treten o. Ä. aber du hast dein selbstvertrauen als kind bekommen... von der kritik deiner eltern schule oder kindergarten... und jetzt wo das nicht mehr vorkommt glaubst du es und in deinem kopf hast du so eine art kritiker der das was du als kind immer hören durftest jetzt immer wieder sagt...

      mir wurde in der therapie versucht beizubringen mir immer wieder selbst bewusst zu sagen, dass ich ein guter mensch bin, dass ich liebenswert bin... und nicht hässlich oder sowas,... man soll sich auch loben und irgendwann glaubst du nur noch daran und nicht, dass was andere über dich sagen

      du musst halt mit dir selbst ins reine kommen

      konzentrier dich einfach auf deine guten seiten... ich mein du kannst ja niemanden sagen, dass du keine hast...
    • konsti110
      konsti110
      Black
      Dabei seit: 01.05.2007 Beiträge: 1.288
      http://www.amazon.de/Jetzt-Kraft-Gegenwart-Eckhart-Tolle/dp/3899013018/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1345760951&sr=8-1


      lies das mal. danach sieht die welt schon anders aus. denke, dass ist eher ein generelles problem und nicht unbedingt auf poker bezogen.
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Original von konsti110
      http://www.amazon.de/Jetzt-Kraft-Gegenwart-Eckhart-Tolle/dp/3899013018/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1345760951&sr=8-1


      lies das mal. danach sieht die welt schon anders aus. denke, dass ist eher ein generelles problem und nicht unbedingt auf poker bezogen.
      Sehe ich ähnlich, wobei pokerbezogen dieses Buch (richtig angewendet) Link "Wunder" wirken kann.

      Wenn dein Englisch nicht gut ist, wirds aber schwer, ich arbeite es selbst gerade mit eher marginalen englisch-kenntnissen durch, gehe die Konzepte aber innerhalb eines U2U durch, egal ob das jeweilige Kapitel auf mich, oder ihn, zutrifft.
    • mrscrnn
      mrscrnn
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2011 Beiträge: 187
      vielen danke für eure bisherigen Antworten. :)
      @habichja
      danke nochmals ;)

      @chilla47
      Kritisiert worden bin ich eigtl nicht oft, es herrschte mehr die "egal was du tust - ich will nur das du nicht scheiterst" Haltung. Also war nur das "Endergebis" wichtig.

      @konsti
      klingt schon sehr esoterisch das Buch..? Für sowas muss man ja "offen" sein und ich habe mit Esoterik eigtl nichts am Hut. Vllt habe ich die Rezessionen auch einfach fehlinterpretiert?

      @eroticjesus
      ich habe schon öfters gelesen das so ein Mindset-Buch wohl wirklich unumgänglich ist.
      Danke!

      Prinzipiell bricht mein Selbstbewusstsein komplett zusammen, wenns in einer Session richtig gut läuft - oder ich auch mal 2-3 Tage gut runne. Dann will ich am liebsten dauernd die Tische schließen aus Angst alles wieder zu verdonken ^^
      Tiltanfällig - also das ich iwie aggressiv werde - ist eigtl fast nie der Fall.
      Und wenns richtig schlecht läuft dann zweifle ich an meiner Praxis und fühl mich an den Tischen extrem anfällig (zum exploiten) , da vertief ich mich dann lieber wieder mehr in die Theorie. Aber ich weiß, ohne Praxis bringt mich das alles nicht weiter ;)

      Was mir einen tollen Schub verpasst hat war das abschließende Quiz von den Bronzeartikeln. So etwas sollte es - in der Form - noch häufiger geben. Hat mich wie gesagt einfach mehr bestärkt als alles andere !
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Hey,

      also die Stats sehen mal nicht schlecht aus, etwas tight vielleicht noch, aber für NL5 ist das schon in Ordnung (solange UTG sehr tight bist und dafür am BU ordentlich Gas gibst)

      Was bei den Stats noch fehlt wäre dein Steal-Wert (weiß jetzt nicht genau wie er beim HM heißt, bei PT3 ist es Attempt To Steal). Ideal wär, wenn noch die Stats nach Positionen aufgeschlüsselt postest :)


      Zum Psychologischen kann ich leider nicht sehr viel sagen - außer, dass es vielen, auch sehr erfahrenen Spielern noch so geht. Dass du, wenn es schlecht läuft, aufhörst und Theorie studierst ist sicherlich keine schlechte Entscheidung - v.a. wenn du sagst, dass du dich extrem anfällig fühlst exploitet zu werden. Vielleicht wirst du ohne dass es mitbekommst weaker, was im Grunde genommen auch eine (etwas subtilere) Form von Tilt ist.

      Übrigens: Wenn du Quiz gern magst, dann kannst dich ja hier mal durcharbeiten (falls nicht ohnehin schon dabei bist :D ). Unter Bigstack-Strategie findest über 50 Silber-Quiz (u.a. das "Reifeprüfung Silber" das wohl sowas wie die nächste Stufe nach dem Bronze-Abschlussquiz sein wird)
    • konsti110
      konsti110
      Black
      Dabei seit: 01.05.2007 Beiträge: 1.288
      Original von mrscrnn
      @konsti
      klingt schon sehr esoterisch das Buch..? Für sowas muss man ja "offen" sein und ich habe mit Esoterik eigtl nichts am Hut. Vllt habe ich die Rezessionen auch einfach fehlinterpretiert?
      kommt drauf an, ob du buddhismus für esoterik hälst.
      ich selbst bin physiker (seit 2,5 jahren fertig), 29 und bin mir u.a. durch das buch meiner selbst viel bewußter geworden. hab als wissenschaftler noch nie was von esoterik kram gehalten.
      will gar nicht mehr dazu schreiben. es ist egal, was du dir zu hilfe nimmst, um selbstbewußter zu werden. ob es PUA ist (inner game), ne therapie, sport oder ein mindsetbuch bleibt ganz alleine dir überlassen. es muss sich halt richtig für dich anfühlen.

      was ich dir sagen kann: suche nicht nur etwas, was dir beim pokern hilft, sondern etwas, was dich als menschen reifen lässt, denn das mangelnde selbstvertrauen beim pokern ist nur ein anzeichen dafür, dass generell was nicht stimmt.
    • Sommersommer
      Sommersommer
      Bronze
      Dabei seit: 28.05.2012 Beiträge: 69
      Hallo,

      als psychologischer Experte kann ich mich nur Konsti anschliessen, meiner Beobachtung spielgelt das Pokern ganz gut das Leben wieder.

      Grüsse
    • Palmero92
      Palmero92
      Gold
      Dabei seit: 23.05.2010 Beiträge: 4.021
      Original von mrscrnn
      Und nun zum Hauptproblem :
      An Motivation fehlt es überhaupt nicht , auch nicht an Zeit (wie gesagt bis zum 1.10 habe ich sogar gar nichts geplant) aber es fehlt an Selbstvertrauen. Und das fehlt mir immer, wenn etwas von mir gefordert wird. Ich weiß nicht aus was das resultiert. Bisher hat immer alles gut hingehauen. Aber ich steh mir selbst permanent im Weg und brauche die doppelte Menge an Zeit bis ich mich dazu überwinden kann.

      Ich bräuchte jemand, der sich mit mir hinsetzt und mir explizit sagt : richtig – oder falsch und dann wo die Fehler sind bzw eben darauf trimmt Fehler selbst zu erkennen und daran zu arbeiten. Ich glaube nämlich überall Fehler zu entdecken und zweifle dann am entdeckten Fehler . Somit weiß ich nie wie ich überhaupt Analysieren soll.
      Hallo,
      mal abgesehen von möglichen psychologischen/mindset-problemen - mir scheint es so, wenn ich deinen letzten Absatz lese, dass du einfach sehr große Probleme hast, dein Spiel zu analysieren --> Du brauchst Feedback von anderen Leuten und musst mehr Struktur in die Zeit bringen, die du für Content aufbringst!

      Aber zu erst: Ich finde es irgendwie ziemlich normal, dass man sich in der Hälfte der Spots unsicher ist, was denn nun der 100% richtige move ist. Ohne dir zu nahe treten zu wollen^^, aber du spielst nunmal NL5 - ein Limit wo 99,9% der Regs kein NL50 schlagen dürften und auf NL50 wiederum hat jeder Reg noch genügend krasse leaks, sonst würde auch er höher spielen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Gedanke "ich muss perfekt spielen" dich mehr blockiert, als dass er ein Anreiz ist dein Game zu improven. Auf NL5 muss man nichtmals annähernd "perfekt" sein, vielleicht hilft der Gedanke ein wenig ;)

      Eine eigene Erfahrung: Ich kenne oben im Zitat markiertes nur zu gut, ich selbst komme übrigens von den mtsng's und den mtt's - vielleicht hats sichs schon rumgesprochen, aber auf den midstakes schlägt der average reg wohl auch kein NL25 :D Ich habe auch genau so eine Phase durchgemacht: Ich habe gemerkt, wie unglaublich behindert mein postflopgame ist und hatte wenig plan, wie ich die leaks stopfen kann. Natürlich, wie denn auch? Ich hatte es nie wirklich gelernt, habe mich nicht mit anderen Leuten ausgetauscht, fast nie im hbf gepostet... Ich kann jetzt nach einem guten Jahr intensivem Austausch wirklich von mir behaupten, dass ich eine Hand postflop analysieren kann. Nicht, dass ich immer perfekt spiele, sondern dass ich im Nachhinein erkennen kann, ob gröbere missplays in der Hand sind - und bevor man das nicht kann, ist es verdammt hart selbstständig am eigenen Spiel zu arbeiten, ohne Input von anderen.

      Ich will dir nichts unterstellen, aber die Anzahl deiner Forenposts deutet für mich darauf hin, dass du - ich nenne es mal so - noch nicht wirklich in der Community integriert bist, noch nicht sehr viele pokerbekanntschaften geknüpft hast und auch nicht wirklich in den hbf's aktiv bist. Meiner Meinung nach ist das, wenn man zum heutigen Zeitpunkt die BSS lernen will, reiner "selbstmord", so lange man nicht ein absolutes Ausnahmetalent ist. Mein Vorschlag an dich wäre, zu versuchen dir vermehrt Feedback für dein Spiel einzuholen. Sei es durch Hände posten, Coachings besuchen und aktiv Fragen stellen oder sich eine nette Skypegruppe suchen und u2u zu machen. Alles Sachen, die ich in meiner Anfangszeit überhaupt nicht gemacht habe und erst seitdem ich den Austausch suche, hat sich mein Postflopgame massiv verbessert.

      Dazu muss man noch sagen, das ich von den mtsng's komme. Dort ist es mMn 1000 mal einfacher selbstständig in Eigenarbeit sein Game auf ein niveau zu bringen, dass einem 2-stellige $-hourys verspricht. Da gehört einfach viel Arbeit dazu, immer wieder das nachrechnen von ranges, FE, icm - das shortstackplay eben, was sich sehr gut mathemtisch lösen lässt (im Gegensatz zu postflopspots). Ich persönlich würde jedem Anfänger empfehlen, heute auf den micro mtsng's auf Stars anzufangen um eine BR zu builden und um am Anfang dem bösen Postflopgespenst aus dem Weg zu gehen :D

      Gruß
    • bashpepe89
      bashpepe89
      Bronze
      Dabei seit: 18.10.2011 Beiträge: 2.106
      klasse Post
    • thedoctor1888
      thedoctor1888
      Bronze
      Dabei seit: 13.07.2012 Beiträge: 260
      Also die größte Irritation löste dieser Satz von OP bei mir aus, der sinngemäß folgendermaßen formuliert war:

      Ich habe Angst nach einer guten Session alles wieder zu verdonken.

      Da scheint mir der Geldgedanke/Ich-muss-Aufsteigen-Gedanke zu sehr im Fokus zu stehen. In der Natur der Sache liegt, dass es auf und ab geht.
      Hast du Edge, werden die Downs geringer und seltener. Aber es gibt sie.
      Wichtig ist doch "nur", was "am Ende des Tages" unter dem Strich steht.

      Wichtig ist außerdem sich darüber im Klaren zu sein, dass jeder Spieler, egal wie gut er ist auch mal einen miesen Lauf hat.

      Wenn du spieltheoretisch diesen Umstand bedenkst, kann es diesbezüglich gar keine Angst geben, weil es dich mittel- bzw. langfristig nicht die Bohne interessiert. -Wenn du dein Limit schlägst. Und ich sehe daher auch keine Angst oder mangelendes Selbstvertrauen in deinem Problem sondern fehlendes Vertrauen in das Spiel ansich.

      Indirekt erwartest du, dass es immer nach oben geht, so interpretiere ich den o.g. Satz. Das weckt Unsicherheiten, weil es nie so sein wird.

      Deshalb meine Tipps:

      -Spiele dein bestes Spiel
      -Verinnerliche, dass es Auf und Abs IMMER geben wird

      Das leben ist wie ein EKG, ohne auf und ab sind wir tot. ;)
    • Wiseguy01
      Wiseguy01
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2009 Beiträge: 1.712
      Hallo Op!

      Wie hoch sollte das Taschengeld sein?
    • rob1337
      rob1337
      Bronze
      Dabei seit: 24.05.2008 Beiträge: 1.539
      Original von konsti110
      http://www.amazon.de/Jetzt-Kraft-Gegenwart-Eckhart-Tolle/dp/3899013018/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1345760951&sr=8-1


      lies das mal. danach sieht die welt schon anders aus. denke, dass ist eher ein generelles problem und nicht unbedingt auf poker bezogen.
      Danke für den Buchtipp!!

      Klingt interessant und ist bestellt :)
    • mrscrnn
      mrscrnn
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2011 Beiträge: 187
      Nochmals vielen Dank für die Antworten!!! :)

      @tomsnho

      Genau so ist es, ich werde weaker aber gleichzeitig auch tighter! a8 vom BU wird dann auch prinzipiell gegen jede art von villain gefoldet. Bekomme ich mal nen Flop zu sehen bin ich auch recht hilflos. In "normaler" Verfassung hab ich die Problematik nicht. Und danke für den Quiz-link! Da hab ich ja einiges zu tun :D

      Hier mal die fehlenden Stats :
      http://www.imagebanana.com/view/ngs2m4nu/stats2.JPG


      @konsti110
      vielen Dank für deine erneute Rückmeldung. Ich werde mir das Buch heute bestellen :)

      @Palmero92
      Danke das du dir soviel Zeit genommen hast !
      Und ja,du hast absolut recht. Ich blockiere mich wirklich mit dem Gedanken von dem "perfekten Spiel" .
      Und um ehrlich zu sein : ich habe tatsächlich keine Pokerbekanntschaften geknüpft. Ich habe - wenns hoch kommt - 1ne Hand gepostet. In meinem Freundeskreis gibt es wenn überhaupt eh nur die Hobby-Freizeitspieler- eben keine Ahnung von odds und outs, mit denen kann ich mich nicht austauschen. Nur einer hats nunmal wirklich drauf, Pokerprofi - aber eben im HU und damit kann ich mich nicht anfreunden. Außerdem scheint er nie wirklich darauf bedacht zu sein, anderen von seinem "Wissen" etwas abzugeben ;)
      Ich habe schon geschaut ob ich vllt in einen Pokerverein in K'lautern komme, livepoker würde ich zb auch einfach gerne mal ausprobieren.. aber irgendwie scheint das nur so eine "alte Herren-Fraktion" zu sein und da würde ich mich nicht wirklich wohl fühlen :D
      Aber hier im Forum hat man ja eigtl auch schon alle Möglichkeiten (wie du ja auch sagst : hbf, coachings, u2u.. ) sein Spiel zu verbessern!

      @thedoctor1888
      Stimmt wohl . Obwohl- auch wenn es komisch klingt- mich nicht die Summe an x$ interessiert die "weg" ist - viel mehr stört mich ganz banal die Tatsache, dass es schlecht gelaufen ist. Und da ich mich eben als absoluter Anfänger sehe zweifle ich zu aller erst an mir - und nicht an iwelchen "natürlichen" Umständen, sprich Varianz und co, die das Ergebnis eben so aussehen lassen kann. Wenn ich mehr Sicherheit in mein Spiel bringe, richtig analysieren kann , dann kann ich in meinem HM schauen und sagen "jo, that's poker". Da will ich hin :)

      @Wiseguy1
      Ehrlich gesagt habe ich keine Vorstellung bzw "Zahlen" im Kopf. Ich will auch nicht sagen "soviel soll dabei rausspringen". Und ich weiß auch gar nicht, wieviel für die einzelnen Limitis "drin" ist, ich denke das kann man auch gar nicht so pauschalisieren. Darauf angewiesen bin ich natürlich auch nicht . Von Taschengeld würde ich außerdem eh erst ab nl50 reden wollen, vorher würde ich da gar nichts auscashen da alles für die BR ist (vorausgesetzt es haut überhaupt hin :coolface: )
    • SchmerzloserFreier
      SchmerzloserFreier
      Einsteiger
      Dabei seit: 24.08.2012 Beiträge: 15
      Wird schon..
    • Haldirk
      Haldirk
      Bronze
      Dabei seit: 13.07.2008 Beiträge: 209
      Die Angst einmal gemachten Gewinn wieder zu verdonken kenne ich auch noch von früher. Davon musst du dich ganz schnell loseisen wenn du im Pokern mehr sehen willst als nur einen Spaßfaktor! Du musst dich vollkommen darauf konzentrieren ob du gut und richtig spielst und nicht auf das Ergebnis in Form von Geld schauen (bin übrigens selbst erst dabei mir das anzueignen :P ). Langfristig gewinnst du nur durch gutes Spiel (was aber nicht vor Downswings schützt, wird dir ja bewusst sein).
      Will nicht zuviel reininterpretieren, aber so wie du dich beschreibst habe ich doch Zweifel ob du dein "Problem" wirklich überwinden kannst. Sind ja schon einige Vorschläge zwecks Aufbau des Selbstbewusstseins gemacht worden - probiere alles aus und schaue was dir nützt!!!
    • TeddyTheKiller
      TeddyTheKiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2008 Beiträge: 5.175
      Ok, ich hab nicht alles durchgelesen aber ein par hervorragende Tips wurden hier schon genannt.

      Ein par kurze Gedanken:

      -Es ist gut und sogar wünschenswert Fehler zu machen und unsicher in deinem Spiel zu sein! Optimalerweise solltest du sogar neue Sachen ausprobieren, selbst mit dem Risiko, dass sie schiefgehen.

      -Phasen, in denen einem das nötige Selbstbewusstsein fehlt Risiken einzugehen, sind ganz normal. Es ist jedoch umso wichtiger, dass man die Risiken trotzdem eingeht und seine Comfortzone erweitert. Das wirst du ganz stark merken, wenn du mal ein Limit aufsteigst.

      -Das nötige Selbstbewusstsein kommt vorallem auch aus dem Wissen (!), dass du auf eine bestimmte Art und Weise deine Gegner crushen kannst. Dazu gehört sich von Startinghandcharts zu entfernen und jede Entscheidung zu begründen und sich genau klar zu machen, warum es die beste Entscheidung ist. Um zu einem Punkt zu gelangen, an dem dies gegeben ist, muss mit viel Arbeit investiert werden.

      -Es ein sehr gutes Zeichen, dass du dir unsicher bist. Wärst du dir zu sicher, würdest du wahrscheinlich ewig in den Micros stecken bleiben. Es sind die, die sich in Frage stellen, die das maximale Potential haben im Poker weit zu kommen

      -Viele dieser Gedanken lassen sich auch generell aufs Leben beziehen, es scheint als hättest du auch dort großes Potential :f_grin:

      -Was du jetzt tun solltest? Augen zu und durch! Mach dir klar, dass es egal ist ob du gewinnst oder verlierst. Wenn du jetzt 100$ verdonkst, wird das nichtmal als kleiner Punkt in deinem 1 Million $ Profit Graph zu sehen sein. Wichtig ist jetzt, dass du viel spielst und viel lernst. Wenn dich das Gefühl überkommt, dass du Angst hast du verlieren, setz dich sofort an die Tische und spiel 200 Hände. Setze dir generell Ziele in Spielvolumen und nicht in Profiten, aber achte darauf, dass du dich auch um die Theorie kümmerst.

      Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg im weiteren Verlauf deiner Karriere!
    • Scooop
      Scooop
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2009 Beiträge: 22.773
      Original von TeddyTheKiller
      -Was du jetzt tun solltest? Augen zu und durch! Mach dir klar, dass es egal ist ob du gewinnst oder verlierst. Wenn du jetzt 100$ verdonkst, wird das nichtmal als kleiner Punkt in deinem 1 Million $ Profit Graph zu sehen sein. Wichtig ist jetzt, dass du viel spielst und viel lernst. Wenn dich das Gefühl überkommt, dass du Angst hast du verlieren, setz dich sofort an die Tische und spiel 200 Hände. Setze dir generell Ziele in Spielvolumen und nicht in Profiten, aber achte darauf, dass du dich auch um die Theorie kümmerst.
      was diesen Tipp angeht, so würde ich da aus eigener Erfahrung etwas vorsichtiger sein.

      Angst ist ein sehr starkes und wichtiges Signal der Psyche, dass etwas nicht in Ordnung ist.
      Diese Angst zu ignorieren, bzw. zu versuchen sie "wegzuspielen" ist meiner Meinung nach keine gute Lösung, da man anstatt die Wurzel des Übels zu entdecken und zu behandeln nur Symptome kaschiert.

      Besser wäre es genau herauszufinden was dir Angst macht und sich konstruktiv und nachsichtig damit auseinandersetzen (es ist durchaus ok Angst zu haben in bestimmten Situationen, dann muss man eben schauen was man tun muss um weniger oder gar keine Angst mehr zu haben).

      Hört man nicht auf diese Warnsignale und zwingt sich in scheinbar rationale Strukturen hinein (ich muss heute aber unbedingt 5k Hände abreißen auch wenn ich mich total unwohl fühle) so schadet dies langfristig dem mindset sehr erheblich und Tilt wird ein sehr, sehr großes Problem - denn die Angst ist nie weg, sondern nur unterdrückt und wird sich ihren Weg nach Außen bahnen.


      Edit:
      was stimmt ist natürlich, dass Selbstbewußtsein vor allem durch Erfahrung zustande kommt und diese kann man im Poker nur durch das Spielen von Händen generieren, nur sollte man wie gesagt auf seine Gefühle sehr genau achten dabei und sich nicht zu etwas zwingen.
    • josch2001
      josch2001
      Black
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 16.986
      Ich finde die Idee mit dem Taschengeld nicht so gut. Wenn du schon "Angst" hast nach einer Winningsession das verlorene Geld wieder zu verspielen, solltest du dir nicht noch den Druck eines monatlichen Einkommens auflasten. Auch wenn es nur ein Taschengeld ist und du nicht unbedingt drauf angewiesen bist. Versuch erst mal vom Geld loszulösen, Stabilität in dein Spiel zu bringen und daran zu arbeiten. Wie du das machen kannst/sollst wurde hier ja schon sehr gut erklärt. Wenn du dir dann deines Spiels sicher bist kannst du eher mal dran denken, dir monatlich was auszucashen. Ansonsten blockiert dich das denke ich eher.
      Bedenke auch, dass regelmäßiges auscashen dein BRB "blockiert". ;)
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