Vattenfall

  • 40 Antworten
    • kagifret
      kagifret
      Global
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 922
      .
    • seppmeier
      seppmeier
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2005 Beiträge: 396
      Jo ganz schöner Saftladen, was man da im Moment so hört ist wirklich bitter.

      Und ich mache da demnächst Praktikum. :heart: ;)
    • soneji
      soneji
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 6.928
      viel glück :(
    • castaway
      castaway
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2006 Beiträge: 25.945
      Original von seppmeier


      Und ich mache da demnächst Praktikum. :heart: ;)

      und da bist du immer schuld :D
    • DiscoD
      DiscoD
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 1.357
      Hab da auch praktikum gemacht, kann nur sagen, dass die jedes kleine Piss-Ereignis melden müssen.. naja, zu ner Kernschmelze kann es jedenfalls in einem deutschen Kernkraftwerk nicht kommen. Gefährlich wirds nur wenn jemand nen Airbus im richtigen Winkel in son KKW reinfeuert..
    • castaway
      castaway
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2006 Beiträge: 25.945
      Original von DiscoD
      Gefährlich wirds nur wenn jemand nen Airbus im richtigen Winkel in son KKW reinfeuert..
      Mogrgen schon was vor?

      hätte da mla lsust drauf ;)
    • Treibhausgas
      Treibhausgas
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2007 Beiträge: 130
      Original von DiscoD
      .. naja, zu ner Kernschmelze kann es jedenfalls in einem deutschen Kernkraftwerk nicht kommen..
      Es ist unwahrscheinlich, nicht unmöglich.
      Und da mir als Pokerspieler schon die unwahrscheinlichsten Dinge passiert sind, gibt mir das doch zu denken.
    • FjodorM
      FjodorM
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 11.238
      Original von DiscoD
      Hab da auch praktikum gemacht, kann nur sagen, dass die jedes kleine Piss-Ereignis melden müssen..
      Nur ob sie es auch tun ist jetzt doch erheblich in Frage gestellt.
      Original von DiscoD
      naja, zu ner Kernschmelze kann es jedenfalls in einem deutschen Kernkraftwerk nicht kommen.
      Wenn die Kühlung mal richtig im Eimer ist schmilzt unter Umständen auch in Deutschland ein Kern.
    • DasWiesel
      DasWiesel
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2005 Beiträge: 1.185
      Gefährlich wirds nur wenn jemand nen Airbus im richtigen Winkel in son KKW reinfeuert..
      afaik sind die so eingebunkert das da auch dann nix passiert. Hab gehört das die es aushalten müssen wenn ne F4 phantom da rein fliegt, wo die kinetische energie pro flächeneinheit größer ist als bei nem jumbo bei nem aufprall

      Wenn die Kühlung mal richtig im Eimer ist schmilzt unter Umständen auch in Deutschland ein Kern.
      Son Quatsch. Um die Kettenreaktion bei der Kernspaltung am laufen zu halten braucht man einen Moderator der die freien Neutronen(?) so abbremst das sie überhaupt weitere kerne spalten können.

      In deutschen Kernkraftwerken ist wasser sowohl kühlflüssigkeit als auch moderator.
      Wenn die Kühlung im eimer ist gibts also auch keinen moderator mehr, und damit keine reaktion... also auch keine nukleare katastrophe sondern nur nen stromausfall ;)

      Bei Tschernobyl war das problem das die kühlung wasser war, und der Moderator waren so graphitstäbe. Solche Kernkraftwerke gibts aber in D nicht und auch sonst nirgendwo ausserhalb der ehemaligen Sowjetstaaten.


      Find übrigends die ganze diskussion um diese Unfälle ziemlich lächerlich....
      Und auch was man immer hört das es wesentlich mehr störfälle in alten atomkraftwerken gibt.
      Ist doch total klar das es in 30 Jahren mehr störfälle gibt als in 10 -.-

      Technisch sind auch die "alten" auf dem neuesten stand. In D gibt es nämlich ein gesetz, daß die betreiber verpflichtet ihre kkws immer auf dem neuesten stand zu halten...
    • DiscoD
      DiscoD
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 1.357
      Original von DasWiesel
      Gefährlich wirds nur wenn jemand nen Airbus im richtigen Winkel in son KKW reinfeuert..
      afaik sind die so eingebunkert das da auch dann nix passiert. Hab gehört das die es aushalten müssen wenn ne F4 phantom da rein fliegt, wo die kinetische energie pro flächeneinheit größer ist als bei nem jumbo bei nem aufprall

      Wenn die Kühlung mal richtig im Eimer ist schmilzt unter Umständen auch in Deutschland ein Kern.
      Son Quatsch. Um die Kettenreaktion bei der Kernspaltung am laufen zu halten braucht man einen Moderator der die freien Neutronen(?) so abbremst das sie überhaupt weitere kerne spalten können.

      In deutschen Kernkraftwerken ist wasser sowohl kühlflüssigkeit als auch moderator.
      Wenn die Kühlung im eimer ist gibts also auch keinen moderator mehr, und damit keine reaktion... also auch keine nukleare katastrophe sondern nur nen stromausfall ;)

      Bei Tschernobyl war das problem das die kühlung wasser war, und der Moderator waren so graphitstäbe. Solche Kernkraftwerke gibts aber in D nicht und auch sonst nirgendwo ausserhalb der ehemaligen Sowjetstaaten.


      Find übrigends die ganze diskussion um diese Unfälle ziemlich lächerlich....
      Und auch was man immer hört das es wesentlich mehr störfälle in alten atomkraftwerken gibt.
      Ist doch total klar das es in 30 Jahren mehr störfälle gibt als in 10 -.-

      Technisch sind auch die "alten" auf dem neuesten stand. In D gibt es nämlich ein gesetz, daß die betreiber verpflichtet ihre kkws immer auf dem neuesten stand zu halten...
      AMEN
    • seppmeier
      seppmeier
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2005 Beiträge: 396
      DiscoD, hast du Praktikum im Atomkraftwerk gemacht, oder wie? :)
    • Cyclonus
      Cyclonus
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 1.414
      Irgendwann trifft auch der 1-Outer mal.
    • garak2406
      garak2406
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2005 Beiträge: 1.283
      Original von Cyclonus
      Irgendwann trifft auch der 1-Outer mal.
      Drawing Dead ist aber Drawing Dead und hat überhaupt keine Outs mehr.
    • alterego
      alterego
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.149
      Original von garak2406
      Original von Cyclonus
      Irgendwann trifft auch der 1-Outer mal.
      Drawing Dead ist aber Drawing Dead und hat überhaupt keine Outs mehr.
      die realität hat aber weitaus mehr als 52 karten.
      ich finde es schon krass, dass das immer nach dem gleichen schema abläuft. erst heisst es, ach das war doch gar nichts und nach und nach wird dann zugegeben, dass die probleme doch ernster waren.
      das gibt schon zu denken, zumal halt keine technik perfekt ist.
    • Rabenstein
      Rabenstein
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 3.010
      Original von alterego
      ich finde es schon krass, dass das immer nach dem gleichen schema abläuft. erst heisst es, ach das war doch gar nichts und nach und nach wird dann zugegeben, dass die probleme doch ernster waren.
      das gibt schon zu denken, zumal halt keine technik perfekt ist.
      Ankotzen könnt mich daran höchstens, dass Vattenfall sich selbst und der gesamten Kernenergie ins Bein schiesst. Wenn es bei Leichtwasserreaktoren prinzipbedingt nicht möglich ist, eine Kernschmelze zu erreichen, dann ist das nun mal so.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      Bei einem Zwischenfall im schwedischen Forsmark hiess es aber, dass die nur noch 7 Minuten von der unaufhaltbaren Kernschmelze entfernt waren.

      http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23259/1.html

      Forsmark ist ein Siedewasserreaktor. Zufälligerweise sind auch die deutschen Kernkraftwerk Krümmel und Brunsbüttel, bei denen die Störfälle auftraten, Siedewasserreaktoren.

      In Siedewasserreaktoren ist das Wasser kein Moderator. Zum Herunterfahren des Reaktors müssen Moderatorenstäbe aus dem Kern entfernt werden. Das Wasser dient nur zur Kühlung und zur Energieerzeugung. Fällt der Wasserkreislauf aus und lassen sich die Stäbe nicht aus dem Reaktor rausfahren (das ist in Schweden bis kurz vor knapp passiert), dann überhitzt der Reaktor und schmilzt schliesslich. Von wegen, das geht bei modernen westlichen Reaktoren nicht.

      Doch auch wenn das Wasser wie in einem Druckwasserreaktor als Moderator verwendet wird, schützt es nicht vor einer Kernschmelze. Das US-Kernkraftwerk Three Miles Island ist ein Druckwasserreaktor und erlitt 1979 eine Kernschmelze. Das Wasser war innerhalb des Druckbehälters zum Teil verdampft, was zwar die Kettenreaktion zum Stillstand gebracht hat, aber die Nachzerfallswärme konnte ohne Wasser nicht mehr abgeführt werden und brachte den Kern zum Schmelzen. Grosse Mengen Radioaktivität traten in die Umgebung aus, nahegelegene Städte wurden evakuiert. Ein Klassenkamerad von mir war zu diesem Zeitpunkt als Austauschschüler in Harrisburg und fand das überhaupt nicht witzig.
    • DasWiesel
      DasWiesel
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2005 Beiträge: 1.185
      In Siedewasserreaktoren ist das Wasser kein Moderator. Zum Herunterfahren des Reaktors müssen Moderatorenstäbe aus dem Kern entfernt werden.
      Das stimmt nicht...
      In Siedewasserreaktoren ist Wasser sehr wohl auch der Moderator. (SWRs gehören wie Druckwasserreaktoren auch zu den leichtwasserreaktoren)

      ich glaube du verwechselst moderator und steuerstäbe. Steuerstäbe sind einfach stahlröhren die mit nem Material gefüllt sind das besonders gut die neutronen absorbiert. Wenn die in den Kern gefahren werden unterbinden sie so die Kettenreaktion, weil die neutronen absorbiert werden und so keine weiteren kerne mehr spalten können.
      Das diese Stäbe aus den brennelementen entfernt werden müssten um den Reaktor herunterzufahren ist einfach das genaue Gegenteil der Realität. Sie werden in die Brennelemente hineingefahren um den Reaktor abzuschalten (bzw fallen gelassen, man macht sich da praktischerweise die Schwerkraft zu nutze, damit das auch noch geht wenn irgendwas ausfällt)

      Es stimmt natürlich das das nur die Kettenreaktion beendet, aber dann trotzdem noch Nachzerfallwärme entsteht. Diese entsteht dadurch das das gespaltene Material zerfällt nachdem die Kettenreaktion beendet ist.

      Diese zusätzliche Wärme (so 5%) muss dann abgeführt werden.

      Bei Three miles island war das so und da ist dann wirklich noch einiges anderes schief gegangen
      zB wurde die Kühlung dadurch verschlechtert das das ventil das den druckanstieg im reaktor ausgleichen sollte nicht wieder geschlossen wurde und dann anstatt 13 sekunden 2 Stunden auf war. Wobei pro minute 1 Tonne Kühlmittel entwichen sind.
      Dann gabs noch probleme mit der Ersatzkühlung die erst 10min zu spät angelaufen ist.
      schließlich ist dann aus der sekundären Kühlung noch bewusst wasser abgelassen worden, weil man wegen schlechter messinstrumente gedacht hat, es sei zuviel Kühlmittel im Reaktor.

      Damals sind etwa 3/4 der Brennstäbe geschmolzen. Trotzdem gab es keine gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung. Was zeigt das auch bei einer Kernschmelze noch nicht aller Tage Abend ist. Und das war 1979! Heute gibt es noch weit mehr sicherheitsvorkehrungen, die das Risiko einer Kernschmelze weiter senken und die Reaktoren auch im Falle einer Kernschmelze sicher machen sollen.

      Laut studien tritt ein schwerer Unfall in einem deutschen AKW alle 33.000 Jahre auf. Dabei ist noch nicht gesagt das dieser schwere Unfall auch schwere Folgen hat. In den aller allermeisten Fällen wird nämlich bei sonnem Unfall nix passieren. Deswegen ist alle 33.000 Jahre nur ne obere Grenze für das Risiko eines AKW.

      Damit sind AKWs übrigends weit weniger gefährlich als wasserkraftwerke, in denen sterben statistisch im schnitt 0,9 Menschen pro Jahr.

      Ganz zu schweigen von den vielen Dachdeckern die jedes Jahr verunglücken, während sie solarzellen auf Dächer bauen ;)
    • Sleyde
      Sleyde
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 17.714
      jo, wiesel hat recht.



    • aetos
      aetos
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 642
      Original von DasWiesel
      Damit sind AKWs übrigends weit weniger gefährlich als wasserkraftwerke, in denen sterben statistisch im schnitt 0,9 Menschen pro Jahr.

      Ganz zu schweigen von den vielen Dachdeckern die jedes Jahr verunglücken, während sie solarzellen auf Dächer bauen ;)

      Und jetzt denken wir noch an die ungelöste Atommülldeponierungsfrage und verstummen ganz schnell. Wenn das nämlich nciht in den Griff bekommen wird leiden in Zukunft sicher mehr als 0,9 Menschen pro Jahr an den Folgen der Stromgewinnung aus Atomkraftwerken...