AA vs 76s und 65s

    • Genzora
      Genzora
      Bronze
      Dabei seit: 17.04.2007 Beiträge: 93
      Laut dem neuen Handrangeprogramm ist die beste Hand gegen AA 65s, etwa 0,024% besser als 76s (vorrausgesetzt, die Zahlen stimmen); hab auch früher schon gelesen, das 65s die beste Hand sei.
      Warum ist das so? In welcher Konstellation holt 65s diesen minimalen Vorteil (es dürften genau 4 Boards sein, wenn ich mich net verrechnet habe) heraus?
  • 16 Antworten
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.331
      Das könnte mit den Str8 Flushs zusammen hängen also 2345 alles suited aufs Board.
      Eine 5 fällt weg, wenn eine 5 schon in der Hand des Gegners ist also sinkt für AA die Wahrscheinlichkeit aufs Str8 Flush.
      Die Gefahr der Domination hingegen bleibt die gleiche, denn die 6 ist schließlich in beiden Händen

      Die Möglichkeit hab ich mir aber nur im Kopf zusammen gesponnen, kann auch falsch sein :)
    • MarcSein
      MarcSein
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 185
      Die Wahrscheinlichkeit einen unteren Straight zu machen, ist für AA geringer, wenn schon eine 5 draußen ist, das ist korrekt.
      Das kann aber eigentlich nicht die richtige Erklärung für den Unterschied sein, weil AA gegen 76s bei einem Board mit 2345 normalerweise verliert, es sei denn es ist zufällig ein Straight Flush getroffen worden.

      Mit den Straight Flushs kann es letztlich nicht zusammenhängen, weil dieser Wahrscheinlichkeitsunterschied auch besteht, wenn nur verschiedene Farben im Spiel sind, Beispiele dafür wären:

      AcAd vs. 7s6s = 76,967% : 23,033 %

      AcAd vs. 6s5s = 76,944% : 23,056 %
    • Ace11
      Ace11
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2006 Beiträge: 115
      Möglicherweise, weil 65 auch bei einem A234 Board vorne liegt.
    • KittenKaboodle
      KittenKaboodle
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 3.527
      Ich dachte immer, die beste Hand gegen AA wäre selbst auch AA zu halten ^^
    • BigAndy
      BigAndy
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 22.040
      Original von KittenKaboodle
      Ich dachte immer, die beste Hand gegen AA wäre selbst auch AA zu halten ^^
      AA ist gegen AA ganz schlecht:
      du hast nämlich nur in 2,17% danach mehr Geld als vorher.
    • Simschi
      Simschi
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 865
      und dank rake 95% Sicherheit danach weniger Geld zu haben :D
    • Sp0ng3b0b
      Sp0ng3b0b
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 8
      ich denke mal, dass 56s und 67s gleich oft gegen asse gewinnen. der unterschied ist die wahrscheinlichkeit der split pots, weil bei 56 eine straight mehr möglich ist.
    • itbmotw
      itbmotw
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2007 Beiträge: 2.426
      Und welche Splitt Potts sollen das sein?

      Also gegen KK kann ja keine kleineren Straightfluches machen, es leigt an den Splittpotts, nur welche?

      equity win tie pots won pots tied
      Hand 0: 77.507% 77.30% 00.20% 31768512 83058.00 { KK }
      Hand 1: 22.493% 22.29% 00.20% 9160668 83058.00 { 65s }


      equity win tie pots won pots tied
      Hand 0: 77.531% 77.36% 00.18% 31789368 72156.00 { KK }
      Hand 1: 22.469% 22.29% 00.18% 9161616 72156.00 { 76s }


      Das gleiche für die Asse:

      equity win tie pots won pots tied
      Hand 0: 77.525% 77.34% 00.18% 31784892 74394.00 { AA }
      Hand 1: 22.475% 22.29% 00.18% 9161616 74394.00 { 76s }


      equity win tie pots won pots tied
      Hand 0: 77.501% 77.29% 00.21% 31764036 85296.00 { AA }
      Hand 1: 22.499% 22.29% 00.21% 9160668 85296.00 { 65s }
    • Sp0ng3b0b
      Sp0ng3b0b
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 8
      ich habe das jetzt mal genau durchdacht und komme zu folgender lösung:

      es gibt 10 verschiedene straights die auf dem board liegen können, AKQJT bis 5432A. wenn das board KQJT9 ist verlieren beide, bei 5432A gewinnen beide, der rest sind split pots, bis auf 65432. wenn diese kombination draußen liegt gewinnt 76s und 56s splittet den pot mit AA, womit 65s einmal öfter den pot splittet als 76s. ich weiß zwar nicht wieso 76s und 65s gleich oft gewinnen, aber das ist ja egal.

      edit:
      und bei kings ist der einzige unterschied ja nur, dass das board KQJT9 zum split wird und QJT98 hingegen KK zum sieg verhilft.
    • Feldhase7
      Feldhase7
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2005 Beiträge: 1.631
      es geht vor allem darum dass 56s bei 234xy boards gewinnen, 67s jedoch nicht. (x, y keine 5; x UND y keine 6 & 7 bzw x UND y kein A)


      Eigenartig finde ich dass 76s zwar insgesamt öfter gegen AA gewinnt als 65s, allerdings ist das umgekehrt genauso (AA gewinnt auch öfters):

      76s vs AA: 76s gewinnt 9 161 616 Pötte, AA gewinnt 31 784 892 Pötte
      65s vs AA: 65s gewinnt 9 160 668 Pötte, AA gewinnt 31 764 036 Pötte.

      Daraus folgt natürlich dass es im Falle von 76s weniger Splits geben muss:

      76s: 74 394
      65s: 85 296

      Die Splitpots, die bei 65s mehr sind, findet man im 76s-Fall jedoch großteils bei den AA wieder.

      Dies steht jedoch irgendwie im Widerspruch zu meinem ersten Satz in diesem Post ?(
    • Feldhase7
      Feldhase7
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2005 Beiträge: 1.631
      Original von Genzora
      es dürften genau 4 Boards sein, wenn ich mich net verrechnet habe
      du hast dich verrechnet ;)
      siehe meine Ausführungen darüber


      Original von MarcSein
      Mit den Straight Flushs kann es letztlich nicht zusammenhängen, weil dieser Wahrscheinlichkeitsunterschied auch besteht, wenn nur verschiedene Farben im Spiel sind, Beispiele dafür wären:

      AcAd vs. 7s6s = 76,967% : 23,033 %

      AcAd vs. 6s5s = 76,944% : 23,056 %
      es gibt schon Str8flush-Boards, allerdings fallen diese 88 Boards nicht ins gewicht (zB: 2c 3c 4c 5c x)





      übrigens gabs auch schon mal einen Thread dazu, der ist jedoch schon 1 Jahr alt und leider find ich den überhaupt nicht mehr..
    • Feano
      Feano
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 406
      Ohne genauer drüber nachgedacht zu haben:
      Floating Point Zahlen haben beschränkte Genauigkeit. Ich sage also "Rundungsfehler". Muss nicht stimmen.
    • Boomslang
      Boomslang
      Black
      Dabei seit: 20.07.2005 Beiträge: 912
      einach mal den Equilator benutzen und es sollte alles klappen :D
    • MarcSein
      MarcSein
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 185
      Floating Point Zahlen haben beschränkte Genauigkeit. Ich sage also "Rundungsfehler". Muss nicht stimmen.


      Die Frage ist, nach welcher Methode dies eigentlich berechnet wird, werden hier alle möglichen Fälle berücksichtigt oder nur viele Zufallshände bzw. zufällige Boards erstellt?

      Letzteres wäre natülich fehleranfälliger, wenn auch nur in einem kleinen Bereich, aber immerhin.

      Ich erinnere mich da noch an obskure Tabellen, wo ein Paar 2er besser eingestuft war ein Paar 3er...


      es gibt schon Str8flush-Boards, allerdings fallen diese 88 Boards nicht ins gewicht (zB: 2c 3c 4c 5c x)


      Ja das stimmt, aber wenn ich mir eine bestimmte 56 s herausnehme, in diesem Fall sollte 5s6s 56 spade bedeuten, BLEIBT der Vorteil von 56 Spade gegenüber den Assen bestehen, auch wenn das Pik As nicht dabei ist.

      Daran (allein) kann es also nicht liegen!
    • Feano
      Feano
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 406
      Original von MarcSein
      Floating Point Zahlen haben beschränkte Genauigkeit. Ich sage also "Rundungsfehler". Muss nicht stimmen.


      Die Frage ist, nach welcher Methode dies eigentlich berechnet wird, werden hier alle möglichen Fälle berücksichtigt oder nur viele Zufallshände bzw. zufällige Boards erstellt?
      Das kommt auch noch dazu. Aber IMHO kann man das im Stove einstellen. "Monte Carlo" steht für Mostly Correct und benuzt nur eine beschr. Anzahl von Händen.
    • Ecki54
      Ecki54
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2006 Beiträge: 722
      wie wärs mit dem:

      56 bei 55XX/66XX board x>5/6 bei X auf river gewinnt AA
      67 bei 66XX/77XX board x>6/7 ist die Menge X um eine Zahl größer