[SH] AK MP vs UTG Open-Raise

    • Streydan
      Streydan
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2008 Beiträge: 492
      Hallo,

      hatte gerade eine Diskussion über das Spiel mit AK, suited als auch offsuited, aus MP vs. ein UTG raise.

      Optionen:
      Fold: Falls wir wissen dass Villain nur QQ+,AKs openraist.

      Call:
      - Falls hinter uns schlechtere Spieler sitzen um sie mit im Pot zu haben.
      - Um die Range von UTG weiter zu halten da wir auch einige seiner Hände dominieren, z.B. AJ, A2s+.
      - For Squeeze-Induce.

      Raise:
      - Um gegen Villain HU zu kommen (Multiwaypots vermeiden wollen).
      - For Value da wir Villains Weiterspiel-Range dominieren

      Habt Ihr noch Argumente für die jeweiligen Lines und welche würdet Ihr Wann bevorzugen?

      Das ganze bitte für SH CG NL25-200
  • 4 Antworten
    • Puscherbilbo
      Puscherbilbo
      Diamant
      Dabei seit: 17.06.2009 Beiträge: 1.229
      Inzwischen wird die Hand sowohl in der call als auch der 3bet-Range erwartet. Insofern müssen wir uns zumindest um die perceived-Range keine Gedanken machen.

      Je mehr villain vs 3bets foldet, desto eher der call. Er macht dann kaum einen Fehler.

      Auf Wunsch kann ich gerne exemplarische Spots posten um das ganze zu konkretisieren. Nur nicht mehr heute abend.
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.573
      jo, hängt sehr vom foldto3bet wert ab. eingie bluff4betten auch nie in dem spot
    • Snapshot
      Snapshot
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2006 Beiträge: 8.235
      Problem ist dass die meisten UTG/MP raiser gegen ne 3bet aus Position (CO/BU)

      wohl alles folden bis auf JJ+/AK oder mal AQs TT

      des weiteren bluff4betten die meisten auch nie in dem spot

      heißt coldcall IP hat imo mehr EV...range weithalten und so...squeeze induce etc kommt natürlich dazu

      P.S: wäre mein "defaulT" vs unknown NL50/ NL 100 Spieler
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Wir sollten dabei immer unseren Gameplan im Hinterkopf haben!

      UTG raist...müssen wir da zwangsweise in MP eine 3-bet-Range haben?

      Das Argument "ins HU zu kommen" gilt nur bedingt, weil die meisten Gegner OOP wenig(er) 3-bets callen.

      Es wird meistens auf fold oder 4-b hinauslaufen.

      Wenn du UTG immer auf die Senkel gehst mit (Bluff-)Bets, musst du AK natürlich auch 3-betten(/broke) spielen.

      Alternativ musst du in MP aber nicht 3-betten, gerade gegen die tighteste Range kann man häufiger callen, und schon sind wir verwundbar wenn jemand squeezen will.

      Daher ist es angenehm eine Range zu haben die UTG-Raises nur callt, nach einem Squeeze aber drüberballern kann. Im Falle einer 4-bet von UTg gegen den Squeeze kann man alternativ noch aus der Hand rauskommen.

      Da gehen die Meinungen aber auseinander, meine MP3-bet-Range ist sehr klein, nur in Ausnahmefällen (Vakuum-Häünde) kommen 3-bets ins Spiel, wenn ich der Meinung bin der EV davon ist recht hoch und das ich in diesem Spot auf meinen Gameplan verzichten kann.

      Zudem ist AK meistens eine Hand die um die 50% Equity (meistens darunter) anzusiedeln ist, dass "Value"-Argument bzw. "wir dominieren die weiterspielende Range" ist daher so eine Sache.

      Kickertechnisch betrachtet stimmt das wohl, equitytechnisch wirds dünne:


      Equity Gewonnen UnentschiedenVerloren Hand
      Spieler 1: 49,329% 41,441% 15,777% 42,782% AKo
      Spieler 2: 50,671% 42,782% 15,777% 41,441% 88+, AJs+, AQo+