bezüglich Pokermindset

    • MisterSnS
      MisterSnS
      Gold
      Dabei seit: 09.11.2011 Beiträge: 1.671
      Hi Community!

      Ich habe ein kleines Problem und zwar dreht es sich um folgendes:

      All-In Entscheidungen, am Flop wie Preflop. Spezifischer: Suckouts. Diese passieren mir deutlich häufiger nicht (oder kommt es mir nur so vor?). Bei mir hat sich eine gewisse Negativität gegenüber solchen Situationen entwickelt dass ich vor Austeilung des Rivers ständig denke: Ach jetzt trifft der eh noch seinen dritten Jack und suckt meine Aces aus. Dann passiert es auch. Self-fulfilling prophecy mäßig stehe ich da und halte das alles für nen riesengroßen Witz. In Turnieren das Selbe. Eben wieder mit KK gegen A6s nen AI verloren. Die Male davor auch ständig mit über 65% Equity rausgeflogen. Ist das normal oder ist es einfach nur wie ich die Dinge selbst wahrnehme? Filtere ich die schlechten Situationen raus und vergesse die (vielen?) guten Ergebnisse in denen ich Profit erziele durch richtige Entscheidungen? So hab ich zumindest das Gefühl.

      Falls sich der ein oder andere Psycho unter euch befindet wäre es sehr cool wenn er/sie mir einen Ratschlag geben könnte wie ich diese Filterung von Ergebnissen abstelle. Ich will nicht ständig denken müssen "poah, ja 90% equity und gleich trifft er eh wieder seine 2 outs" oder so - einfach diese Negativität loswerden.

      Ich hoffe ich konnte euch mein Problem gut vermitteln. Ansonsten fragt nochmal nach :s_grin:

      MFG
      MisterSnS
  • 23 Antworten
    • audiyoo
      audiyoo
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 389
      Hi,

      ich hab mal das gleiche Problem gehabt. Saß vor der Action...AA gg. z.B. KK.."kein K , kein K, kein K..." River: K.......TILT.

      Mittlerweile ist es mir fast egal. It's one big session. D.h. wenn Du langfristig die richtigen Entscheidungen triffst, dann gewinnst Du.

      Also immer mit einem positivem Gefühl richtige Entscheidungen treffen und suck outs sind ärgerlich, aber gehören halt zum Poker dazu. Wichtig wäre noch, sich bei dem jeweiligem Gegner natürlich Nores zu machen, denn gegen genau diese Gegner, die Fehler machen, gewinnst DU longterm am meisten!

      Kann Dir auch noch das Das Poker Mindset empfehlen.

      Gruss, audiyoo
    • flipper777
      flipper777
      Bronze
      Dabei seit: 29.02.2012 Beiträge: 878
      Original von MisterSnS
      Hi Community!

      Ich habe ein kleines Problem und zwar dreht es sich um folgendes:

      All-In Entscheidungen, am Flop wie Preflop. Spezifischer: Suckouts. Diese passieren mir deutlich häufiger nicht (oder kommt es mir nur so vor?). Bei mir hat sich eine gewisse Negativität gegenüber solchen Situationen entwickelt dass ich vor Austeilung des Rivers ständig denke: Ach jetzt trifft der eh noch seinen dritten Jack und suckt meine Aces aus. Dann passiert es auch. Self-fulfilling prophecy mäßig stehe ich da und halte das alles für nen riesengroßen Witz. In Turnieren das Selbe. Eben wieder mit KK gegen A6s nen AI verloren. Die Male davor auch ständig mit über 65% Equity rausgeflogen. Ist das normal oder ist es einfach nur wie ich die Dinge selbst wahrnehme? Filtere ich die schlechten Situationen raus und vergesse die (vielen?) guten Ergebnisse in denen ich Profit erziele durch richtige Entscheidungen? So hab ich zumindest das Gefühl.

      Falls sich der ein oder andere Psycho unter euch befindet wäre es sehr cool wenn er/sie mir einen Ratschlag geben könnte wie ich diese Filterung von Ergebnissen abstelle. Ich will nicht ständig denken müssen "poah, ja 90% equity und gleich trifft er eh wieder seine 2 outs" oder so - einfach diese Negativität loswerden.

      Ich hoffe ich konnte euch mein Problem gut vermitteln. Ansonsten fragt nochmal nach :s_grin:

      MFG
      MisterSnS
      Kenne das nur zu gut. Und ja, man erinnert sich eher daran wie man weggesuckt wird als wie man selber rumluckt. Das ist normal würde ich behaupten.

      Ist wie Du schon erkannt hast ein Mindset prob. Ich habe auch lange so gedacht und bin wenn dann sowas auch wahr wurde extremst geragt teilweise.

      Ich denke mir mittlerweile in Situationen wo ich beim AI PF vorne liege bspw mit AK vs QT ungefähr sowas wie lol QT.... stay stupid. Oder falls ich hinten liege und mir nur eine bestimmte Karte weiterhelfen kann - denke ich explizit an diese. Indem ich mir z.B. Jack,Jack,Jack denke :D

      Muss sage so konte ich schon den ein oder anderen Suckout verteilen.

      Klingt vllt komisch, meine es aber ernst. Also drehe den Spieß um. Denke positiv.
    • Stilmittel
      Stilmittel
      Bronze
      Dabei seit: 18.06.2012 Beiträge: 1
      Hallo Schreiber & Leser,

      auch als Nicht-Psychologe will ich mal ein paar Worte zu dem Thema verlieren.

      Das "Problem", das du ansprichst, gibt es ja nicht nur im Bereich Poker.
      Ist es nicht "IMMER" die falsche Kasse, an der man sich anstellt?
      Verspätet sich nicht IMMER auch noch die U-Bahn/Bus, wenn man zuspät ist?

      Allgemein wird die Thematik meist mit dem Titel "Murphys Gesetz" (Wiki (en) || Wiki (de)) benannt. Letztlich geht es, wie meine Vorredner bereits gesagt haben, um eine Form der selektiven Wahrnehmung - um genau zu sein, die Erwartung eines wiederkehrenden negativen Ereignisses, mag die Wahrscheinlichkeit auch noch so klein sein.

      Wie kann uns nun die Erkenntnis weiterhelfen, dass es zu diesem Phänomen einen Wikipedia-Artikel gibt? :)

      Nun, vielleicht ist es ja garnicht der Fall, dass man mit [negativ behaftete Hand hier einfügen] gegen [schlechtere Hand, die aber "IMMER" gewinnt, hier einfügen] wirklich so häufig verliert. Manchen hilft dabei schon ein Blick in die eigene Statistik in HM/PT, Andere müssen sich wohl mit dem Glauben in die Zahlen begnügen. Sicher mag man die Hand nicht immer gewinnen und das ist im ersten Moment natürlich ärgerlich, doch dass man nicht immer gewinnt, wenn man vorn liegt, hat denke ich jeder von uns hingenommen.

      Wichtig sind in meinen Augen noch 2 Dinge:
      1. Würdest du die Hand das nächste Mal in ähnlicher Situation genauso spielen?
      Und besonders: Würdest du die Hand gegen genau diesen Spieler genauso wieder spielen?

      2.(& das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein): Du wirst vielleicht - je nachdem wieviele Hände du so spielst - bald in der gleichen Situation gewinnen. Mach dir das bewusst! Wenn du hinnimmst, dass es selbst verständlich ist, eine Hand, die vorn liegt zu gewinnen, wird sich das auch nicht einprägen. Doch genau das ist ja eine der Situationen, die dir sagt: "Siehst du, du kannst die Hand auch gewinnen!".

      Das aber wohl Wichtigste ist, dass du auch nach einem Suckout dein A-Game beibehälst. Sie kommen vor. Das wissen wir, aber was du daraus machst bzw. wie du damit umgehst... das ist allein deine Entscheidung.

      Ich muss mir bei dem Thema natürlich auch an die eigene Nase fassen und gebe gern zu, dass ich von der Problematik nicht ausgenommen bin. Mir hilft in dem Fall oft nochmal eine Analyse im Nachhinein, ob ich die Hand in meinen Augen "richtig" gespielt habe und der Satz, den auch audiyoo schon so schön gesagt hat:

      It's one big session. D.h. wenn Du langfristig die richtigen Entscheidungen triffst, dann gewinnst Du.



      Noch ein letzter Kommentar zum Thema "self fulfilling prophecy"

      Ich bin mit dem Begriff in diesem Zusammenhang nicht ganz einverstanden. Die Idee der selbsterfüllenden Prophezeiung ist ja eher, dass man durch negative Gedanken das Ergebnis in die falsche Richtung beeinflusst, spricht:

      "Das neue Limit schlag ich doch sowieso nicht."
      "Ich schaff niemals mein Monatsziel von XXX...€"

      Dagegen beeinflussen deine Gedanken jedoch nicht, welche Karten noch kommen werden ... und in diesem Zusammenhang sehe ich auch den Sinn in flippers Aberglauben (no offense) nicht so ganz. Das steigert zwar vielleicht die Freude, wenn man Glück hat, aber letztlich bringt es mehr Emotion in ein Spiel, das wir versuchen möglichst cool, überlegt und natürlich profitabel zu spielen.

      Ich hoffe, der ein oder andere Gedanken hat dir geholfen.
      Noch einen schönen Abend & viel Erfolg an den Tischen!

      __
      Stilmittel
    • TomGrill
      TomGrill
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 1.842
      passiert mir in abgeschwächter Form sogar nach 7 Jahren immer noch. Heute erst wieder im Turnier AA vs T9. Flop kommt JT6 und mein Gedanke. 2Pair+Runnerstraight-Outs ich bin tot und obv. kam Q und 9 :)

      Wichtig ist halt das man nicht tiltet. Da ich sehr tiltimmun bin passiert mir das auch nicht und ich denk mir nur so: "Lol, obvious..." und spiel die nächste Hand.

      Wie du den Tilt entfernst ist ein schwieriges Thema. Ich kann dir die Videosserie "Tilt no more" hier auf psde empfehlen.
    • DorfDisko
      DorfDisko
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2009 Beiträge: 248
      ich versuche mir bei bad beats, insbesondere wenn villain so richtig fischig ist und luckt, immer zu sagen: "schön, ist der fisch wieder gefüttert - auf lange sicht zahlt er mich mit diesem verhalten aus." also einfach dran denken, dass genau das ist, wovon wir auf lange sicht profitieren - und ein fisch halt mal so ein erlebnis braucht um weiterzuspielen, und zwar genauso wie er es tut.

      leicht fällt mir das allerdings auch nicht. im moment buste ich ständig an der bubble. wenn ich dann zum x-ten mal ne situation hab, wie kürzlich: gehe mit KK pf all-in und werd von nem Fisch mit A8o gecallt... und er kriegt sein full house natürlich. irgendwann freu ich mich da auch nicht mehr drüber. denke momentan sobald ich an der bubble gecallt werde "das wars dann also..."
    • thump0r
      thump0r
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2009 Beiträge: 903
      Mal ein Versuch der einigen Leuten wirklich gut geholfen hat.

      Nimm dir einen Zettel und male dir, wenn du zum Beispiel eine 2k Hands Session planst, 5 leere checkboxen drauf:

      [ ]
      [ ]
      [ ]
      [ ]
      [ ]

      Diese Checkboxen sind Aufgaben die du zu erfüllen hast, so wie eine Einkaufsliste oder eine tatsächliche ToDo list. Jedesmal wenn du einen Suckout bekommst, darfst du ein Kästchen deiner ToDo list abhaken und hast somit schonmal einen Part erfüllt.

      Das erlaubt dir die Suckouts anders wahrzunehmen. Es eleminiert Wut und Tilt weil die Bad Beats nun zum Teil deines normalen Tagesplanes geworden sind.

      Probier es mal aus :)
    • wespetrev
      wespetrev
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 2.384
      Hallo MisterSnS,

      bevor die Hand zuende ist, investierst Du immer nur in Gewinnchancen. Deinen Gegnern "gehört" statistisch ein Teil des Pots entsprechend ihrer Equity. Manchmal treffen sie eben etwas. Und das ist gut so!!!

      Immer wieder schimpfen Mitglieder auf "die Varianz", weil sie Hände verloren haben, die sie ihrer Meinung nach hätten gewinnen müssen. Ich sage dagegen:

      Die Varianz ist der Freund des Pokerspielers

      Wann und warum gewinnst Du?

      Viele denken an große Pötte, wo sie von einer zweitbesten Hand ausbezahlt wurden. Wenn diese Hände von allen richtig gespielt werden, gleichen sie sich aber auf lange Sicht aus. Mal gewinnt der eine, mal der andere, und immer der Dealer.

      Deine Gewinne kommen von den Fehlern, die andere machen. Nur wenn Deine Gegner im Schnitt schlechter spielen als Du, kannst Du auf lange Sicht gewinnen.

      Warum setzen sich schlechtere Spieler mit Dir an einen Pokertisch?

      Wenn Du Schach um Geld spielen würdest, dann hättest Du bald keine Gegner mehr, die Dir etwas zahlen, aber genug, die Dir Dein Geld abnehmen. Im Schach gewinnt fast immer der bessere Spieler.

      Beim Poker ist das nicht so. Schlechtere Spieler gewinnen oft genug, dass ihnen das Spiel Spaß macht. Einige merken nicht, dass sie auf Dauer verlieren. Anderen ist das egal.

      Gäbe es die Hände nicht, über die Du Dich hier beschwerst, hättest Du nicht genug schlechtere Gegner, damit Du überhaupt ein winning player sein kannst.

      Deswegen betrachte diese Hände nicht als Verlust sondern als Deinen rechtmäßigen Anteil an Investitionen in die Fischzucht.

      Gruß

      wespetrev
    • flipper777
      flipper777
      Bronze
      Dabei seit: 29.02.2012 Beiträge: 878
      Interessant hier zu lesen. Auch wenn ich nicht der OP bin möchte ich mich mal bei allen die hier geschrieben haben bedanken. Speziell der letzte Post von wespetrev regt mich zum Nachdenken an.

      Wirklich Klasse :heart:
    • OoMichaeloO
      OoMichaeloO
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2011 Beiträge: 498
      Original von MisterSnS
      Ich will nicht ständig denken müssen "poah, ja 90% equity und gleich trifft er eh wieder seine 2 outs" oder so - einfach diese Negativität loswerden.

      Ich hoffe ich konnte euch mein Problem gut vermitteln. Ansonsten fragt nochmal nach :s_grin:

      MFG
      MisterSnS
      Ich hab auch noch einen Tipp.

      Stell dir dich vor, verkleidet wie ein kleines Mädchen, Zöpfe geflochten wie Pippi Langstrumpf, mit einem Teddy in der Hand während du heulst:"Bububuhuhuuuu....der trifft doch eh wieder seine Outs".

      Kreier das Bild gedanklich so, dass es richtig lächerlich lustig aussieht. Und jedes Mal wenn du in einer dieser Situationen bist, denkst du kurz daran. Davor und (falls er seine doofen Outs getroffen hat) danach^^
    • 1mpr0x
      1mpr0x
      Platin
      Dabei seit: 27.11.2009 Beiträge: 3.404
      http://de.wikipedia.org/wiki/Selektive_Wahrnehmung
    • MisterSnS
      MisterSnS
      Gold
      Dabei seit: 09.11.2011 Beiträge: 1.671
      WOw! War einige Zeit nicht mehr in diesem Forum und nun sooo viele hilfreiche Antworten. Vielen lieben Dank Leute! Das weiß ich echt zu schätzen.

      Insbesondere haben mir die Posts von thump0r und wespetrev weitergeholfen, echt Klasse Jungs! =) :s_love: :s_love: :s_love: :s_love: Werd jetzt direkt mal ne Session spielen und die genannten Dinge ausprobieren, bzw die Gedanken irgendwie implementieren.

      OoMichaeloO, diese bildliche Vorstellung kommt doch aus dem NLP wenn ich mich recht entsinne. Meine mal was in Anthony Robbins' Power Prinzip darüber gelesen zu haben. Gibt auch noch diverse andere Techniken in denen man sich die "perfekte Session" bildlich vorstellt, nachspielt und dann nen Anker setzt. :)

      Ich wusste irgendwie die ganze Zeit dass diese Reihen von Bad Beats mich blenden, mir fehlte aber das Verständnis dafür. Hab mir auch den Blof von Paddysrest hier im Forum reingezogen und was der Typ über seine Laufbahn erlebt hat war recht bemerkenswert. Monatelang ups und downs und iwann kam der Punkt an dem es einfach geknallt hat. :P :D
    • thump0r
      thump0r
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2009 Beiträge: 903
      Freut mich wenn es dir geholfen hat.

      Würde mich über ein Feedback freuen ob es funktioniert hat oder nicht :)
    • DerberAlter
      DerberAlter
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2012 Beiträge: 2.066
      einfach bei jedem bad beat/suckout/cooler eine tafel schokolade futtern und gut
    • MisterSnS
      MisterSnS
      Gold
      Dabei seit: 09.11.2011 Beiträge: 1.671
      Is jetzt schon ne Weile her, dass ich den Thread erstellt habe, und ich glaube dass es einfach irgendwie ein Mix aus Outcome-abhängigkeit und ner Reihe von schlechten Referenzerlebnissen war. Nach einigen harten Reihen an Bad Beats (was ja durch die Varianz begründet werden kann), hat sich unterbewusst ne Art Schalter umgelegt und ich war nicht mehr gut drauf, verlor die SIcht aufs Langfristige. Glaube das nennt man tilt.

      @Thump0r,
      Dein Tipp hat mir auf jeden Fall geholfen, das Ganze erstmal ein wenig relaxter zu sehen. Bad Beats gehören einfach dazu, vielleicht war ich einfach zu verwöhnt und hatte in dem Jahr in dem ich jetzt spiele, nie so ne hohe Frequenz davon erlebt. Mittlerweile seh ich die Investition in nen Fisch als ne gute Tat an und freu mich wenn er auch mal gewinnt. =)
    • Tordus
      Tordus
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2012 Beiträge: 132
      Original von DerberAlter
      einfach bei jedem bad beat/suckout/cooler eine tafel schokolade futtern und gut
      hmmm das hat doch longterm mehr negative folgen als positive xD vllt nit auf die bankroll aber auf die gesundheit ;)



      Was mir hilft wenn mich Fische aussucken ist dass durch meine ungewollte donation die Lebenszeit des Fisches auf der Seite sich verdoppelt hat ;) !
      Wenn sie nur verlieren würden, dann würden sie ja bald aufhören oder an sich arbeiten und verbessern ... solange sie ein 'Take that' erlebnis haben, sind sie eher bereit dazu die line weiterhin zu fahren und bei bedarf nochmal einzucashen.

      Wo ich aber noch keine Lösung hab ist wenn man hintereinander in 6 Badbeats läuft ...
      Da Höre ich auf und stöber nen bissl im Forum rum und beende für den Tag meine Session. Ich hab in Der Situation einfach angst dass meine Spiel darunter leidet und zweifel an jeder Entscheidung.
    • NPtuOZH6
      NPtuOZH6
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2010 Beiträge: 824
      mein problem sind nicht zwingend bad beats, die erleidet man ja nicht nur, die verteilt man schließlich auch.

      da ich mich nicht gut mit technikkram auskenne, aber seeehr mißtrauisch bin, was in diesem bereich möglich ist, kann ich kaum glauben, dass das, was ich virtuell erlebe, dem entspricht, was man gemeinhin als zufällige ereignisse bezeichnen würde.

      mir ist bewusst, dass der zufall weder erahnen, noch zu erriechen, noch zu denken ist, vom menschen. folglich landet man wieder bei selektiven wahrnehmungen. und dennoch... heute erlebt: ich isoliere mit 43o einen blindposter vom CO und hinter mir callt die nit. ich verabschiede mich schon im geiste von der hand, aber nun hänge ich da drin ! die blinds steigen aus, der blindposter foldet, und nun kommt der flop: A25r ! ich denke, mich tritt ein pferd - positiv tilt sozusagen - ich setze über halben pott, Villain minraist ! ich so zu mir, " soll ichs reinstellen... ? - ist doch nix im pott... " ich calle, turn komm Qs, ich checke und könnte mich beinahe in den arsch beißen, weil ich nicht setze. typ setzt aber, und jetzt stelle ich es endlich rein ! river kommt ne 3... puh... so.... was hat er gehabt ? - natürlich ein set fünfen...

      und dann denke ich so bei mir, "wie kann so ein scheiß flop plötzlich kommen ?"
    • gust4vg4ns
      gust4vg4ns
      Bronze
      Dabei seit: 15.08.2006 Beiträge: 236
      ich hab zwar kein großes tiltproblem, mache es aber generell so dass ich den tisch an dem ich all in bin einfach minimiere, sodass ich erst sehe ob ich die hand gewonnen hab wenn er wieder aufpoppt. so verhindert man zumindest dass die all in situation entscheidungen beeinflusst die unmittelbar danach getroffen werden müssen und es verringert mmn auch den stressfaktor wenn man nicht direkt sweatet.
    • NPtuOZH6
      NPtuOZH6
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2010 Beiträge: 824
      Original von gust4vg4ns
      ich hab zwar kein großes tiltproblem, mache es aber generell so dass ich den tisch an dem ich all in bin einfach minimiere, sodass ich erst sehe ob ich die hand gewonnen hab wenn er wieder aufpoppt. so verhindert man zumindest dass die all in situation entscheidungen beeinflusst die unmittelbar danach getroffen werden müssen.
      gute idee ! :)
    • raZ3rshOrk
      raZ3rshOrk
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2010 Beiträge: 2.542
      Original von gust4vg4ns
      ich hab zwar kein großes tiltproblem, mache es aber generell so dass ich den tisch an dem ich all in bin einfach minimiere, sodass ich erst sehe ob ich die hand gewonnen hab wenn er wieder aufpoppt. so verhindert man zumindest dass die all in situation entscheidungen beeinflusst die unmittelbar danach getroffen werden müssen und es verringert mmn auch den stressfaktor wenn man nicht direkt sweatet.
      Wird das bei mehreren Tischen nicht ein wenig "stressig"?
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