bezüglich Pokermindset

    • pokerface8111
      pokerface8111
      Global
      Dabei seit: 19.08.2008 Beiträge: 943
      Original von raZ3rshOrk
      Original von gust4vg4ns
      ich hab zwar kein großes tiltproblem, mache es aber generell so dass ich den tisch an dem ich all in bin einfach minimiere, sodass ich erst sehe ob ich die hand gewonnen hab wenn er wieder aufpoppt. so verhindert man zumindest dass die all in situation entscheidungen beeinflusst die unmittelbar danach getroffen werden müssen und es verringert mmn auch den stressfaktor wenn man nicht direkt sweatet.
      Wird das bei mehreren Tischen nicht ein wenig "stressig"?

      ja und nervig noch dazu ... am besten einfach dran gewöhnen das es beim Pokern auch Bad Beats gibt :P
    • MisterSnS
      MisterSnS
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2011 Beiträge: 1.747
      Ich hab gestern in nem Video die Idee gehört (glaub das kam von Thump0r, schöne Grüße in dem Sinne hehe), erst am Ende des Tages/für ganz hart gesittene erst am Ende des Monats, auf die Bankroll zu schauen.

      Ich habs noch nicht ausprobiert, aber kann mir gut vorstellen dass diese Methode auch dazu beitragen kann, nicht zu sehr aufs outcome zu achten und einfach nur sein A-Game zu spielen.
    • zinne26
      zinne26
      Bronze
      Dabei seit: 04.04.2011 Beiträge: 834
      Original von MisterSnS
      Ich hab gestern in nem Video die Idee gehört (glaub das kam von Thump0r, schöne Grüße in dem Sinne hehe), erst am Ende des Tages/für ganz hart gesittene erst am Ende des Monats, auf die Bankroll zu schauen.

      Ich habs noch nicht ausprobiert, aber kann mir gut vorstellen dass diese Methode auch dazu beitragen kann, nicht zu sehr aufs outcome zu achten und einfach nur sein A-Game zu spielen.

      Ganz so extrem muss es ja nicht sein, aber wenn man versucht irgendwelche Suckouts sofort zu kompensieren bekommt man Probleme.

      Man kann ja schon öfter mal reingucken, es ist ja auch nix schlimmes wenn es mal nicht läuft einfach mal den Rechner auszumachen und sich mit was anderem zu beschäftigen.


      Aber ab und zu kann man schon extrem tilten, so Situationen wo man gegen nen Fish innerhalb kurzer Zeit 2 Flips hintereinander verliert (einmal mit den Overcards einmal mit dem PP) und sich dann denkt "wieso trifft der und ich nicht?!"

      Was mich auch tiltet sind die Aussagen "Longterm zahlt sich deine Spielweise aus" - natürlich stimmt das, aber in dem Moment hilft mir das nicht weiter :tongue:

      Als ich nur noch an das Böse im Poker gelaubt hab hab ich mir nen Zettel auf den Schreibtisch gelegt, da stand dann einfach nur:

      Flip gewonnen
      Flip verloren
      Suckout verteilt
      Suckout bekommen

      Und wenn man dann dahinter immer nen Strich gemacht hat wenn es passiert ist konnte man schnell sehen, dass es alles nicht so wild ist wie man es in dem Moment empfindet.
    • MisterSnS
      MisterSnS
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2011 Beiträge: 1.747
      Ganz so extrem muss es ja nicht sein, aber wenn man versucht irgendwelche Suckouts sofort zu kompensieren bekommt man Probleme.


      Ja. Deswegen. Ich hatte sehr oft / habe es immernoch manchmal, das Problem, dass ich mich unter Druck gesetzt fühle, "schnell" meine BR aufzubauen. Das drawback an dem Ganzen ist dann dass man Suckouts und Badbeats die man selbst bekommt einfach nen höheren Stellenwert beimisst als denjenigen die man selbst verteilt.

      Man kann ja deine Methodik mit meiner kombinieren. Naja die Hauptsache ist ja dass man sich immer der Realität bewusst ist und nicht durch subjektive Glaubenssätze anfängt diese zu verzerren. Dann heißt es hinterher "Poker ist rigged" oder sonst ein Müll wenn es mal ne Session nich läuft
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