Vorbereitung auf Limitwechsel

    • Freo
      Freo
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2007 Beiträge: 1.778
      Auf einem neuen Level verliere ich meistens erstmal Geld. So sah es bei meinen Cashgames bisher aus:

      - Einstieg bei NL10 mit der SSS. Erstmal von 50$ auf 25$ gefallen. Danach habe ich die Bankroll mit kleinen Swings wieder auf über 50$ gebracht.

      - 100$ Bonus kassiert und auf NL25-SSS gewechselt. Innerhalb von grob geschätzt 2-4k Händen auf 90$ gefallen. Nach 35k Händen 400$ Bankroll. Die Winrate insgesamt war ordentlich.

      - Mit den 400$ auf NL50-SSS gewechselt. Erstmal so 8 Stacks verloren in knapp 3.000 Händen; danach hochgespielt auf über 500$.

      - Ausprobieren von SSS auf SH-Tischen. Erstmal auf NL 25. In 2.000 Händen 15 Stacks verloren - uff. Nach etwas über 7.000 Händen wieder im Plus mit 'ner Winrate von insgesamt über 7 BB/100.

      - Schon einigermaßen sicher gefühlt mit der SH-SSS und auf NL 50 gewechselt. Direkt wieder erstmal in 1.500 Händen dick verloren. Nach 7.000 Händen im Plus mit kleiner Winrate abgeschlossen.

      - Beschlossen jetzt SH mit der BSS zu spielen. Wieder zurück nach NL25 wegen der höher benötigten Bankroll. NL25 SH kannte ich ja schon. Trotzdem bin ich erstmal in nicht mal 2.000 Händen kurzfristig so 4 Stacks runter, was überwiegend an meiner Überheblichkeit lag (Fische nicht respektiert und dadurch selbst Fisch gewesen). Nach 7.000 Händen bin ich jetzt leicht im Plus.

      - Es ist also jedes mal das gleiche. Ich fange ein Limit neu an und krieg erstmal richtig eins drauf. Das passiert immer wieder und jedesmal fange ich mich dann und schliesse mit Gewinn ab. Ein Zufall ist also wohl nicht, ich spiele einfach erstmal so die ersten ein- bis dreitausend einfach schlecht

      Ich frag mich, wie ich das vermeiden kann. Geht das anderen bei einem Wechsel so ähnlich? Bereitet ihr Euch speziell vauf einen Wechsel vor?
  • 2 Antworten
    • circe
      circe
      Bronze
      Dabei seit: 18.03.2005 Beiträge: 1.495
      Hallo,

      ich habe auf einem neuen Limit am Anfang auch immer große Probleme.

      Ich muß mich erst an die ungewohnte neue Höhe der Pötte gewöhnen. Ich habe hier anscheinend ein psychologisches Problem.

      Zudem muß ich mich auf die neue Spielweise der Gegner einstellen.

      Je höher man spielt, desto aggressiver werden die Leute (im Schnitt), weil sie es gelernt haben, Vorteile zu pushen.

      Außerdem wählen die Leute (im Schnitt) ihre Starthände sorgfältiger aus, bzw. die Zahl der Spieler am Flop geht zurück.

      Und man wird nicht mehr so hoch ausbezahlt, weil die Spieler anfangen mitzudenken und eine Hand auch mal folden können, wenn sie geschlagen sind. Ganz "unten" gehen viele Spieler teilweise mit Trash bis zum River, weil sie bis zuletzt auf einen "miracle shot" hoffen.

      Bei den Aufstiegen wende ich ein "gleitendes" System an.

      Ich spiele weiterhin mein gewohntes Limit und schiebe gelegentlich eine Session auf dem nächsthöheren Limit ein und teste, wie ich zurechtkomme.

      Wenn es gut läuft, geschieht dieses "gelegentlich" immer häufiger, bis es dann mit der Zeit zur Gewohnheit wird, so daß ich gar nicht mehr auf dem alten Limit spiele.

      Mit dieser Vorgehensweise habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

      Liebe Grüße

      Christian
    • m0bi
      m0bi
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2006 Beiträge: 611
      Ich handhabe diese swings mit einem konservativeren BRM. Wenn du jetzt z.b. statt mit 25 erst mit 30-33 stacks aufsteigst hast du etwas mehr Spielraum und kannst auch mal en stack verlieren ohne wieder glei ans Geld zu denken und absteigen zu müssen... Und was noch viel wichtiger ist man spielt eher sein a-game als mit dem propagierten BRM.