Notes System für SnG

    • BurneyGumble
      BurneyGumble
      Bronze
      Dabei seit: 09.07.2009 Beiträge: 5.371
      Da ich leider letzte Woche durch einen dummen Fehler alle gemachten Notes verloren habe, will ich damit natürlich neu anfangen.
      Mit meinem alten System war nicht nicht wirklich zufrieden, wobei ich auch gar kein richtiges System hatte. Außerdem hatte ich nie wie wahrsceinlich auch viele, nie die Lust die bereits gemachten Notes durch ein sinvolles System zu ersetzen.

      Deshalb meine Frage wie ihr eure Notes macht:
      - Welche verschiedenen guten Systeme gibt es?
      - Was ist evtl besser für SnG, statt für CG?
      - Schreibt ihr die Notes nur in Stars, oder auch im HM/PT?
      - Während der Session, danach?


      Am besten einfach mal alles an Tipps was ihr habt, hier rein...thx
  • 6 Antworten
    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      ich mach farbsystem aufs sng, reg-starker reg-weak reg, und 3 fischgrade und any info
      (ähnelt sehr warghboss alles, der macht das eig auch solide)

      der macht dsa auch immmer glatt während der session und schreibt vorher den type dazu, kommt je nachdem drauf an, ob du viel mixed spielst, kann ja aber überischtshalber nie schaden einfach " 18er turbo: - " hinzuschreiben.

      Dein post klingt nach so viel erwartungen :D meine Gedanken sind da einfach, ich schreibe eine einzelnde hand sehr knapp auf, wenn es eine starke tendenz vorweisst oder schreibe sie direkt in worten hin.

      " utg+2 A75ss missed c bet lvl2 " sowas in der art, ist ja dann schon sehr passiv

      du spielst ja die 18er, schreibe dir auf ob einer an der bubble abusen kann, ob er any2 spots auslässt und versuche tendenzen nach nash zu entwickeln.

      "Callt deutlich looser als nash"

      Generell schreibe ich mir notes nur auf stars selbst, sonst wird mir das zu kompliziert mit pt noch.


      Generell, lege jetzt keine ultravielen wert auf die notes, am ende siehst du ihn paar monate später, da kann er schon ganz anders sein.
      Regs ändern ggf. mit der Zeit auch ihr spiel gegen dich. Daher die allgemeinen Tendenzen, und das Farbsystem zur allgemeinen Orientierung. Dennn danach ist imo der flow und die neuen stats wichtiger, die du ja während der session schreibst.

      Ich weiß nicht, ob dir das jetzt so toll weitergeholfen hat, wenn nicht schau dir mal paar videos von waaghboss an oder allgemein: Mach was dir am besten liegt, womit du klarkommst. Der geschmack vom boss liegt mir da auch.

      €: das ist hier auch nur ein "sehr sehr grobes system" das ich jetzt vorgestellt habe, gibt eh drölf andere und bessere wege. Bin auch mal gespannt, wie das andere so machen
    • Kogologo
      Kogologo
      Gold
      Dabei seit: 22.12.2011 Beiträge: 1.855
      Farbsystem mach ich genauso wie laubold2.

      Notes machen ich zB zum Trappverhalten, limping Verhalten, zB wenn jdm l/f mit ~ 10bb spielt, und sonstige Tendenzen, zB ob jdm ICM komplett vernachlässigt oder gewissen Tendenzen zum Abweichen von nash. Wenn jdm eine Hand sehr komisch spielt, schreib ich auch einfach die ganze Hand auf mit entsprechenden Abkürzungen.

      Ich machs während der Session, weil ich in der Regel nur wenig Tische auf hab, und speichers nur im Notesystem von Ongame ab und nicht in der Trackingsoftware.
    • gothisteam
      gothisteam
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2012 Beiträge: 468
      Jo, mach das ziemlich ähnlich wie laubold2, eigentlich. Wobei ich während des Spielens schon besonders auf gewisse seltsame Aktionen der Regulars achte, weil ich die ja im Gegensatz zum nem unknown recht bald wieder sehe.

      Schreibe sowohl allgemeine Tendenzen ("loose calls an der bubble als midstack") als auch ganz spezifische Hände auf.

      Für high blind limper gibts die tolle Abkürzung HBL.

      Und wenn ich ein Verhalten bei einem Spieler sehe, das ich auch schon in seinen Notes stehen hab, dann schreib ich daneben ein 2/2, wenn er jedoch etwas macht, das ich anders notiert habe, dann gibts ein 1/2.
      So siehst du mit der Zeit, wie aussagekräftig die Note is.
      Wenn du da halt bei nem Reg irgendwann HBL 5/5 stehen hast, dann kannst du seinen Blind direkt als dead money ansehen.
      Bei HBL als trap 4/4 wirst du wohl ein Monster brauchen um drüber zu shoven.
    • mucho69
      mucho69
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2007 Beiträge: 345
      Gibt viele gute Anregungen hier. Danke.
    • Maniac81
      Maniac81
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 2.287
      Ich glaub es bringt am meisten neben den Farbmarkierungen eher Handlungsanweisungen an einen selbst zu schreiben. Zum Beispiel bei jemand der oft mit 10bb l/f spielt schreiben: Shove light vs. limp! oder sowas. Ich glaube Befehle/Anweisungen kann das Gehirn viel schneller verarbeiten als man wen liest " utg+2 A75ss missed c bet lvl2 ". Aber das ist vielleicht auch bei jedem individuell anders.
    • TAHG2010
      TAHG2010
      Bronze
      Dabei seit: 10.12.2010 Beiträge: 1.663
      handlungsanweisungen find ich nicht gut. auch notes sind letztenendes tendenzen und nicht so absolut. wenn ich sowas ingame lese, höre ich ja quasi auf mir gedanken über hand und gegner zu machen.

      farbcodes nutze ich doppelt, also die pokersoftwaremarkierung + die markierung im HM, wobei ersteres nur eine allgemeine note über anzahl der gleichzeitig gespielten tische ist.
      ich note grundsätzlich erst ab 300 hände+. ich note im HM, da ich dann auch beim reviewen noten kann, bei sehr vielen händen ist eine statsanalyse auch mal sinnvoll. ich note vor allem abweichungen von der spielweise, die die stats implizieren. zb ein 12/10 reg, der FR aus utg mit 87s openraised. durch solche abweichungen von den gelehrten strategien, entwickelt man ja seinen eigenen stil und das gibt hinweise auf die herangehensweise. klar ist das auch erst ab größerer ss interessant.