Aussie Mio Hand - Cates v. Nam Le

  • 7 Antworten
    • Domee0506
      Domee0506
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2008 Beiträge: 464
      Wann denn? Die Hand geht sicher nicht 45 Minuten lang...
    • audiyoo
      audiyoo
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 389
      du meinst die AK gg. J10 Hand, oder?

      was soll er denn deiner meinung nach machen?
      am ende 11k in 16,5 k pot callen mit A high?

      finde, er verpasst nach dem flop die c-bet und er weiss am ende halt überhaupt nicht wo er steht, aber gibt seinem gegner sicher ne bessere hand als A high.
    • ETBrooD
      ETBrooD
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      Dabei seit: 16.09.2009 Beiträge: 2.422
      Ja, das Offensichtliche erkenn ich auch. Natürlich ist das kein "omg Ich hab die Nuts"-Call, aber es ist mit Sicherheit kein einfacher Fold. Normalerweise ownt man sich selbst hart, wenn man AK 3bettet und nach Slowplay auf dem harmlosen Board gegen eine Standard Bet foldet. Wer sich das zur Gewohnheit macht, ist kein Winning Player.
      Folden ist sicher nicht schlecht, aber ein Call ist nach meinem Wissensstand etwas besser.
      Raise steht natürlich außer Frage.
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
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      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.550
      ihr unterschätzt etwas die range vom jungleman. er ist etwas short und coldcalled ne 3bet OOP. idr ist das schon 88+/AQ+ (monster discountet). junglemann mixed hier halt nen bischen und packt mal SC rein, soviel spekulative hände hat er da aber nicht. eine cbet ist seitens nam le also nicht so gut gegen diese range. jungle hat meistens A high oder nen pair oder (mit seinen disguised hands) wie hier overcards+gutter. am river ändert sich nicht viel. jungles range ist stark und enthält kaum bluffs. denke le hat die hand schon optimal gespielt.
    • ETBrooD
      ETBrooD
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      Dabei seit: 16.09.2009 Beiträge: 2.422
      Dem Gedankengang kann ich gut folgen. Bei mir happerts nur an einem Punkt, nämlich an der Line.

      Cates sollte logischerweise mit starken Händen am Turn zu setzen anfangen, damit er seine Chancen auf eine gute Platzierung optimal erhöht. Gibt er Le eine x-beliebige Range, wird Cates meistens ahead sein, aber selten auf mehr als einer Street Value erhalten. Logisch ist also, wenn er dort setzt, wo Le sich die meiste EQ gibt gegen Cates Range, also am Turn.
      Am River hat Le nur SD Value und wird zu 100% behind checken. Deswegen ist Cates jetzt endlich gezwungen zu setzen, wenn er mit seiner Perceived Range mehr als die Hälfte vom Pot gewinnen will. Gleichzeitig ist er hier aber auch so oft von Ax beat, dass er als Bluff immer setzen oder aufgeben muss. Jetzt geht es also um die Range, die Cates am Turn so spielen würde, um dann am River zu setzen.
      Ich denke, dass Cates perceived Range in dem Spot ziemlich groß ist. Da gehören viele Ax, Kx und Qx dazu. Es gibt fast keine Hände, die AK am River beat haben, und den Turn nicht setzen würden. Ich würde glatt behaupten, dass Cates jedes OP am Turn gesetzt hätte. Wenn das stimmt, ist AK ein einfacher Call.
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
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      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.550
      cates hat preflop wenig Q oder K high. meistens blufft er damit am turn. seine riverbettingrange enthält, zumindest perceived, kaum bluffs.
    • ETBrooD
      ETBrooD
      Bronze
      Dabei seit: 16.09.2009 Beiträge: 2.422
      Das versteh ich eben nicht. Cates setzt seine Kx und Qx am Turn? Müsste er da nicht fast zu 100% von Ax gecallt werden? Da seh ich ihn eher den Pot klein halten, damit er am River nicht so viel von seinem Stack riskiert mit einem Bluff.
      Also ich beachte in dem genannten Beispiel gar nicht die Tatsache, dass Cates ein Straight slowplayed. Das ist meines Erachtens nach für die Analyse völlig irrelevant, weil die Hand nur einen Bruchteil seiner Range ausmacht. Cates spielt die meisten seiner hohen PP nicht so slow auf dem Board, den Fehler macht er einfach nicht. Alles in allem reimt sich seine Line nicht.