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Nicht lesenswert! Kein Grund und wieso überhaupt!

    • itsjustjost
      itsjustjost
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2008 Beiträge: 578
      BWL studieren und wundern das man keine Stelle kriegt ?(

      Fachkräfte lol
    • zergling07
      zergling07
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2010 Beiträge: 3.901
      :heart:
    • Zoom4Nutz
      Zoom4Nutz
      Einsteiger
      Dabei seit: 30.03.2012 Beiträge: 43
      Es ist schwer, es immer allen recht machen zu wollen. So zu tun, als könnte man allen und vor allem sich selbst alles recht machen. Ohne Verluste ohne Schmerzen und Hass. Nein! Geht nicht! Und ich finde, dass ist auch gut so. Oder könntet ihr euch vorstellen eine Armee aus tausenden von abergleichen aberwitzigen und hirnlosen gleichen Individuen zu sein? Die Frage lasse ich offen im Raum stehen und weiß die Antwort trotzdem. Gut, der Schwierigkeitsgrad ist jetzt auch nicht so enorm unüberwindbar. Aber ausdrücken will ich damit, dass ich feststellen muss, wie verschieden wir sind und das daraus auch leider folgen muss, dass man sich nicht mit jedem verstehen kann und das es immer jemanden geben muss, der an einem was auszusetzen hat. Das Haar in der Suppe schwimmt bei jedem und diese Menschen, die genau das suchen und dir unter die Nase halten, sind die, die einen voran bringen. Die, die einen immer nur die schöne und wohltuende Seite einer Medaille vorhalten, sind entweder bescheidene Neider oder dann doch nicht ganz so gute Freunde. Aber was macht jetzt einen guten Freund aus? Was macht einen fremden Menschen zu einem Lebensgefährten, dem man sein Leben anvertraut? Wie kommt es dazu? Keine Ahnung, aber es ist wunderschön einen solchen zu haben und in meinen Augen in dieser kalten neuen Zeit unabdingbar. Sucht euch diesen und haltet ihn fest. Macht ihn zu eurer Familie und zeigt ihm auch seine Fehler, seit wütend und freudich. Zeigt ihm eure gesamte Palette der Gefühle. Denn nur dann kann man sich aushalten.

      Etwas ist mir aufgestoßen und ich weiß leider immer noch nicht wie ich damit nun genau umzugehen habe. Es stört mich, wühlt mich auf, aber lässt mich keine Lösung finden. Souverän, wie ich dachte zu sein, gab ich euch den Freibrief über die BWL herzuziehen, in dem vollen Bewusstsein, dass dies auch geschehen wird. Nun, zwar in einem etwas geringerem Ausmaß, aber dann doch. Und wie verhält man sich jetzt richtig? Zu ignorieren ist wohl nun nicht mehr möglich und wer erkennt schon Ignoranz? Taten sind die Dinge, die in die Geschichtsbücher eintauchen, nicht die Dinge, die nicht getan wurden. Gut, dass ist in dem Fall völlig übertrieben aber trotzdem auf das weitere Leben anwendbar. Denn wollt ihr warten, abwarten, dass das passiert, was ihr wollt? Was denkt ihr? Wie sicher ist es, dass genau das auch eintrifft? Wohl eher weniger viel, was? Also in die Hände spucken und ab dafür! Aber vergesst nicht, sucht euch Freunde, Menschen, denen ihr vertrauen könnt, denn sonst könnt euch noch so viel anrotzen, es hätte keinen Effekt! Alleine ist der Mensch alleine! Das ist Aussage genug!

      Warum ich das schreibe und das es doch dem Gott Janus gleichkomme, zu verlangen diese Zeilen nicht zu lesen und es aber der anonymen digitalen Welt unter die Nase reiben zu wollen, wurde auch angesprochen. Nun es sind Worte und Sätze, die Texte erst so spannend und interessant machen. Mehr habe ich wohl dazu erst mal nicht zu sagen. Obwohl ich gerne sagen würde, dass heute ein schöner Tag ist, wenn es denn so wäre!

      Logistik!
    • Wurstheim
      Wurstheim
      Global
      Dabei seit: 08.11.2012 Beiträge: 24
      Original von Wurstheim
      was Ist dein Schwerpunkt und zu welchem Thema hast du deine Arbeit geschrieben und was hat dich daran (schwerpunkt und Arbeit) am meisten interessiert?
      Willste nix dazu schreiben?
    • carlosgigi
      carlosgigi
      Bronze
      Dabei seit: 08.10.2006 Beiträge: 412
      .
    • zergling07
      zergling07
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2010 Beiträge: 3.901
      best thread. ever. :megusta:
      [x] fan
    • Zoom4Nutz
      Zoom4Nutz
      Einsteiger
      Dabei seit: 30.03.2012 Beiträge: 43
      Logistik!

      Hm… jetzt steh ich wieder vor der großen Frage, ob ich weiterschreibe, meine wirren Gedanken festhalten und zusätzlich auch noch veröffentlichen möchte. Ach, was solls!
      Paradoxien, fehlerhafte aufeinanderfolgende sich gegenseitig widersprechende Sätze und Bemerkungen sollten eigentlich nicht das Thema dieser chaotisch niedergeschriebenen Zeilen sein. Doch fällt mir dabei auf, wie widersprüchlich der einzelne Mensch doch in sich ist. Da denkt man, man wäre transitiv, im besten Fall noch konsistent in seinen eigenen Gedanken. Aber dem ist nicht so. Wie wird doch von den ach so hochgeloben Wissenschaftlern behauptet? Der Mensch lüge angeblich mehrere hundert Male am Tag? Sicherlich! Das Problem dabei ist, dass wir nicht andere belügen. Sondern das wirklich Schlimme dabei ist, dass wir uns selber belügen. Und das unentwegt. Leider! Doch warum tuen wir das? Kommen wir mit eigner Kritik nicht klar. Können wir uns selbst nicht so sehen, wie uns andere sehen? Unsere Fehler bleiben uns dabei immer weiter verborgen und wenn einem niemand die eigene Fratze entgegenstreckt, verfestigen sich diese Eigenheiten und wuchern und wuchern. Das zu stoppen bedeutet eine Menge Arbeit, die alleine wohl niemals bewältigt werden kann. Wie auch, wenn man sich selbst belügt? Seid einmal ehrlich zu euch selbst. Habt ihr das verdient, was ihr bekommt? Falls Nein, seid ihr wenigstens ehrlich. Falls ja, könnte es auch sein, nur ist es schwer nachzuvollziehen. Geht in euch, macht euch bewusst, wer ihr seid. Ich selbst schaffe das nicht, stehe mir pausenlos selbst im Wege und kotze mich selbst teilweise nur an. Dann gibt es aber wiederum die Tage, an denen ich vor dem Spiegel stehen kann und mir nichts vorzuwerfen habe, außer rattenscharf und überhaupt der tollste Mensch der Welt zu sein. Selbstüberschätzung mit einer gewissen Form narzisstischer Züge zeigt sich mir da. Und was mache ich damit? Freuen und wegschieben. Nicht akzeptieren und im Elend weiterleben. Einmal ehrlich sein. Ein einziges Mal. Einmal sagen, dass man nicht alles kann, dass es da draußen Menschen gibt, die fast alles besser können als ich. Macht euch aber im gleichen Augenblick bewusst, was ihr wirklich könnt und euch nicht nur vorspielt angeblich können zu können. Das sind dann eure Stärken, eure Realität und nicht das was ihr glaubt sein zu können. Lebt mich euch selbst und lebt damit, nicht immer alles und jeden lieben und verstehen zu müssen.
      Genau die Frage stelle ich mir gerade. Warum schriebe ich hier? Was will ich damit wirklich erreichen? Um ehrlich zu sein, will ich wohl nur die Anerkennung, die ich mir selbst nicht geben kann. Doch das macht mich wohl auch nicht glücklich. Ob ich Hilfe suche, kann ich auch nicht beantworten. Ich weiß nur, dass es Balsam für mich ist, meine Gedanken geordnet im Chaos niederzutippen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Narzissmus! Ich sagte es bereits. Und wie geht’s euch so?
    • zergling07
      zergling07
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2010 Beiträge: 3.901
      op ist gay
      du sagtest doch du brauchst kritik um zu funktionieren oder sowas.. sry war nicht so gemeint bitte schreib weiter ;(
    • Zoom4Nutz
      Zoom4Nutz
      Einsteiger
      Dabei seit: 30.03.2012 Beiträge: 43
      Was möchte ich über mein Leben sagen können, wenn ich älter bin? So speziell kann ich das jetzt natürlich noch nicht beantworten. Was heißt es überhaupt, älter zu sein? Liegt das nicht grundsätzlich immer im Auge des Betrachters? Sagt der Körper einem irgendwann: "Uhh... Mein Rücken, mein Becken, mein Glied! Nimm noch eine von den blauen runden lustigen Pillen!"? Wer weiß das schon? Niemand ist allwissend. Hellseher gibt es auch keine. Aber es gibt dich und es gibt mich und es existiert eine Zeitspanne, die uns gegeben wurde, um eben dies alles herauszufinden.

      Wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass du, ich, wir auf der Welt sind? Kurz zusammengefasst: Exakt 0,00%. Also wirklich nicht gerade viel. Dass man eines Tages mal auf seine Kontoauszüge blickt, um darauf eine Überweisung von mehreren Millionen zu entdecken, ohne eigentlicht zu wissen, wo diese herkommen, ist einfach milliardenfach wahrscheinlicher. Doch wieso machen wir uns dieser Tatsache nicht bewusst? Wieso sitzen wir trotzdem Tag ein Tag aus vor den Bildschirmen, den Flimmerkisten, hängen in den Tagträumen fest und malen uns eine Zukunft aus, die wir so niemals erreichen werden? Wenn ich die Antwort wüsste, wüsste ich auch einen Weg daraus. Doch kann ich sie nicht geben.

      Was ich aber eventuell erreichen kann, ist eine Öffnung unseres Bewusstseins, ein Blick in unsere Gedankenwelt. Wir müssen frei sein! Frei von Gefühlen, Frustrationen und Dingen, die uns nicht gefallen. Einfach abschütteln, fallen lassen und weiterlaufen. Es ist auch keine Schande, mal einen Schritt zurückzugehen, wenn es dem Anlauf dient. Doch ist es falsch, sich umzudrehen und dem hinterherzutrauern, was man hätte haben können. Konjunktiv! Hätte, wäre, wenn! Satzbausteine, in die wir uns nur viel zu gerne verkriechen, um den Tatsachen ja nicht auf den Grund gehen zu müssen und unsere Fehler aufzudecken. Die wenigsten können abstreiten, unzufrieden zu sein. Jeder hat eine Baustelle in seinem Dasein, dessen Bearbeitung wohl niemals völligst abgeschlossen werden kann. Es ist ok, so lange man nicht einfach die Geräte fallen lässt. Versucht jederzeit das Loch zu stopfen, dass einen in eine Lethargie treibt, aus deren Klauen man unglaublich schwer enfliehen kann. Arbeitet weiter! Setzt euch einen Helm auf, zieht die Handschuhe über und packt an. Nichts tun kann niemals besser sein, als das falsche zu tun.

      Denn wenn euer Körper wirklich nicht mehr so will, wie euer Geist, ist die Zeit abgelaufen. Dann gibt es kein zurück mehr. Dann wars das. Dann sollte man aber wenigstens schöne Gedanken, Erinnerungen und Erlebnisse haben, die einen das abstrakte Gefühl des Zufriedenseien geben können. Doch was ist, wenn du solche nicht hattest, nie erlebt hast, was es heißt, fröhlich, glücklich und frei von aller Last zu sein? Was machst du dann? Ja, dann wird dir bewusst, dass all das, was du bis dahin NICHT getan hast, du jetzt auch nicht mehr tun kannst.

      Jetzt hast du die Möglichkeit dazu. In jeder Sekunde deiner Existenz stehen die alle Türen offen. Es gibt niemanden, der dich aufhalten kann, außer dir selbst. Keinem außer dir selbst kannst du später die Schuld dafür geben, aus deinem Leben nichts getan zu haben. Also tue, was du schon immer machen wolltest. Schiebe nichts auf morgen auf, denn es wird dir übermorgen auf die Füße fallen. Wenn dir der Job nicht gefällt, dann kündige ihn. Wenn dir die Beziehung keine Glückseligkeit, auch wenn es nur für Momente ist, geben kann, dann löse sie auf. Wenn du rausschaust und die Sonne siehst, wie sie sich zwischen den Wolken durchkämpft und dir Strahlen der Wärme zukommen lässt, dann geh raus. Willst du ausrasten, dann tue es. Hör auf dein Inneres. Lasse dich nicht mehr aufhalten.

      Ich bin jung! In der Blüte meiner Schaffenskraft. Ich will nicht mein Leben lang einen langweiligen Job ausüben, in einer tristen Zweckehe stecken und den Alltag mein Leben bestimmen lassen. Das sehe ich nicht ein. Ich will raus, ich will etwas erleben. Wieso? Wie schnell vergeht bei euch die Zeit, wenn ihr jeden Tag das selbe tut? Früh aufstehen, auf Arbeit, nach Hause, was essen, vlt noch etwas Fernsehen und dann schlafen! Die Zeit rast, nicht nur das, sie fliegt an uns vorbei, rinnt durch unsere Finger. Da gab es doch aber eine Zeit, in der 2 Tage eine Ewigkeit waren. In der man noch jeden Tag intensiv erlebt hat. In der Kindheit 2 Tage vor dem Geburtstag. Wie lange haben bitte diese 48h gedauert? Ewig! Wieso, weil man was getan hat! Schonmal ein komplettes Partywochende gehabt, ständig auf Achse gewesen? Keine Zeit gehabt, zum runterkommen? Ihr wisst, was ich meine! Die Zeit verging nicht annährend so schnell. So viele unterschiedliche Eindrücke!

      Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Mein Kopf ist leer. Und doch bin ich einer dieser Menschen, die die Zeit durch ihre Finger rieseln lässt. Nichts aus seinem Leben macht und als alter Mensch sagen muss, mein Leben war ein Fliegenschiss. Genauso kurz und genauso spannend. Außer...!

      Carpe Diem! Carpe Noctem! Carpe Vitam!
    • mucho69
      mucho69
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2007 Beiträge: 345
      Original von Wurstheim
      Original von Wurstheim
      was Ist dein Schwerpunkt und zu welchem Thema hast du deine Arbeit geschrieben und was hat dich daran (schwerpunkt und Arbeit) am meisten interessiert?
      Willste nix dazu schreiben?
      Evtl. solltest du in Betracht ziehen darauf vernünftig zu antworten. Meines Erachtens nach will Wurstheim dir helfen.
    • monze
      monze
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2006 Beiträge: 5.885
      wassn los hier?? bissl content wär wieder mal nice :f_p:
    • zergling07
      zergling07
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2010 Beiträge: 3.901
      op ich liebe dich
      no homo
    • Zoom4Nutz
      Zoom4Nutz
      Einsteiger
      Dabei seit: 30.03.2012 Beiträge: 43
      Mit den Träumen und Wünschen ist das so eine Sache. Soll man sie verfolgen oder sollte man bodenständig bleiben und dem nachgehen, was man hat, sich vielleicht darin verbessern, was man kann und nicht dem hinterherrennen, von dem man nie weiß, ob man es erreichen kann. Auf der anderen Seite verstecken sich viel zu viele hinter dem „Leb jeden Tag, als wäre ist dein letzter“- Motto. Dies einfach nur dahinzuschwadronieren oder es aber wirklich in die Tat umzusetzen sind immer zwei paar Schuhe. Ich will hier niemanden kritisch von oben herab altkluge Ratschläge geben. Das mir anzumaßen, wäre wohl auch zu viel des guten. Aber es schon sehr auffällig zu sehen, wie viele immer nur erzählen und nichts dergleichen machen. Wie vorangehend schon erläutert, einfach den Alltag das Feld überlassen und in einer Traumwelt dahinvegetieren, leider ohne jegliche Motivation oder auch einer Form der Spontanität; das kann doch nicht wirklich Alles sein. Ich selbst kann mich davon natürlich in keinster Weise freisprechen. Es ist sogar eher so, dass die Tatsache, wie der Alltag mein Leben derzeit bestimmt, noch deutlich ausgeprägter ist, als bei vielen anderen. Doch wie befreit man sich aus dem Gefängnis, aus dem tiefen Loch, aus der Luftblase, die jederzeit zu platzen droht.

      Wünsche und Träume habe ich mehr als genug. Weder bescheiden noch gerade bodenständig. Aber ich komme nicht in die Puschen. Selbst das Schreiben dieser wenigen Zeilen, die eigentlich dazu dienen sollten, mich ein wenig aufzumuntern, zu unterstützen und mir Kraft zu geben, fällt mir unheimlich schwer. Doch von welchen Wünschen rede ich hier überhaupt? Spielt das denn eigentlich eine Rolle? Denn schon des öfteren kam mir die Frage, ob das Streben nach Glück, nicht vielleicht ein Streben nach einer Fata Morgana ist? Ist ein allumfassendes Glück überhaupt zu erreichen? Ist der Mensch dafür überhaupt geschaffen? Ich hoffe! Und ich hoffe, dass sich das im Alter zeigen wird. Das die Weisheit uns auch eine innere Ruhe beschert. Das man mit einem gewissen Wohlwohlen auf sein Lebenswerk zurückblicken kann. Ich hoffe es wirklich wirklich inständig. Denn wenn nicht, würde mir das morgendliche Aufstehen, das Aufraffen Bewerbungen zu schreiben und das Einstecken immer neuer Absagen wohl merklich schwerer fallen. Ob das hier eine Diskussion über den Sinn des Lebens entfacht, sei erstmal dahingestellt. Denn wenn wir in die Unendlichkeit blicken, uns das Ende der Zeit und des Raumes vorstellen, macht wohl gar nichts Sinn! Denn dann ist all das Geschaffene nichtig in Hinblick auf das, was dann vielleicht gar nicht mehr existiert. Das Leben ist vergänglich. Und dabei rede ich nicht von einem Menschenleben sondern von dem, das im Universum herrscht und irgendwann nicht mehr da sein wird. Garantiert! Also was treibt uns eigentlich? Was lässt uns das Haus verlassen, Kinder zeugen, lachen und die depressive Zukunft vergessen? Wissenshunger? Einfach nur Instinkte? Das kann wohl niemand mit Sicherheit beantworten.

      Aber was heißt das nun für mich, dich, euch, uns? Heißt das: „Scheiß drauf, sieh der Maske der Ungewissheit in die Augen und tu das, was dir richtig erscheint.“? Ungeachtet dessen, was es zukünftig für Auswirkungen hat? Denn sind wir einmal ehrlich: wer ist mit dem, was er hat, wirklich zufrieden? Oder kann es sein, dass uns Heiden oder Atheisten einfach nur der Glaube fehlt? Ist es das, was uns alles so schwer fallen lässt und uns ins Gewissensbisse und Bereuungen treibt? Sollten wir jemanden besitzen, dem wir all unsere Sorgen aufhalsen können, dem wir die Schuld für unsere Fehltritte geben können? Macht es das Leben einfacher, an Schicksal anstelle von Zufall zu glauben? Kann uns das glücklicher machen? Keine Ahnung!
      Resignation und Stillstand ist wohl aber die weniger optimale Ganztagssituation! Ich muss kämpfen, um meiner selbst willen und dafür irgendwann einmal wirklich glücklich sein zu dürfen. Also heißt das doch im Umkehrschluss, dass ich mir klar machen muss, was mich denn glücklich machen könnte. Ist es eine Familie, ein guter Job, ein schickes Auto oder ein prallgefülltes Konto? Ich bin der Meinung, alles davon ausschließen zu können. Es sollte eher das Ziel sein, sich selbst als das sehen zu können, was man sein will. Einfach nur glücklich! Glücklich mit sich selbst und glücklich mit dem, was man tut! In sich selbst ruhen und das akzeptieren, was einem geschieht. Denn ich denke, erst dann und wirklich erst dann, kann einem Glück wiederfahren.

      Wie dem auch sei, ich weiß es einfach nicht!
    • quirrel77
      quirrel77
      Gold
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 2.301
      Original von Zoom4Nutz


      Jetzt hast du die Möglichkeit dazu. In jeder Sekunde deiner Existenz stehen die alle Türen offen. Es gibt niemanden, der dich aufhalten kann, außer dir selbst. Keinem außer dir selbst kannst du später die Schuld dafür geben, aus deinem Leben nichts getan zu haben. Also tue, was du schon immer machen wolltest. Schiebe nichts auf morgen auf, denn es wird dir übermorgen auf die Füße fallen. Wenn dir der Job nicht gefällt, dann kündige ihn. Wenn dir die Beziehung keine Glückseligkeit, auch wenn es nur für Momente ist, geben kann, dann löse sie auf. Wenn du rausschaust und die Sonne siehst, wie sie sich zwischen den Wolken durchkämpft und dir Strahlen der Wärme zukommen lässt, dann geh raus. Willst du ausrasten, dann tue es. Hör auf dein Inneres. Lasse dich nicht mehr aufhalten.

      diese Einstellung teile ich und mein persönliches Problem damit ist, dass mir immer weißgemacht werden will, dass so die Welt (a.k.a. unsere Gesellschaft) aber nicht funktioniere - trotzdem heißt es sich nicht selbst zu leugnen und somit seine Chance auf persönliches Glück zu wahren! (da bin ich Egoist in meiner Ansicht)

      Gib dir selbst diese Chance!

      Das Potenzial zum "Glücklichsein" steckt auch in den verkopften und schlauen Menchen, die reflektiert denken können!
    • Schorscheee
      Schorscheee
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2007 Beiträge: 11.865
      Original von FrtZ
      Feiger Gedanken
      Bängliches Schwanken,
      Weibisches Zagen,
      Ängstliches Klagen
      Wendet kein Elend,
      Macht dich nicht frei.

      Allen Gewalten
      Zum Trutz sich erhalten,
      Nimmer sich beugen,
      Kräftig sich zeigen,
      Rufet die Arme
      Der Götter herbei!


      :O
    • quirrel77
      quirrel77
      Gold
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 2.301
      Original von Zoom4Nutz
      Wie dem auch sei, ich weiß es einfach nicht!
      Lies doch einfach die Zeilen darüber, die du selbst verfasst hast, da hast du dir eine Antwort gegeben, mit der ich einiges im bezug auf meine Definition von dem was glücklich macht, anfangen kann.

      Zudem von dir erwähnten Dingen möchte ich noch etwas hinzufügen:

      Liebe & Menschen - und sei es nicht die Familie - ohne die geht es meiner Meinung nach nicht
    • quirrel77
      quirrel77
      Gold
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 2.301
      Original von Schorscheee
      Original von FrtZ
      Feiger Gedanken
      Bängliches Schwanken,
      Weibisches Zagen,
      Ängstliches Klagen
      Wendet kein Elend,
      Macht dich nicht frei.

      Allen Gewalten
      Zum Trutz sich erhalten,
      Nimmer sich beugen,
      Kräftig sich zeigen,
      Rufet die Arme
      Der Götter herbei!


      :O
      was ihr damit habt ?

      Klar ist mit reinem Nachdenken wohl noch keiner glücklich geworden, aber sich selbst hinterfragen, um daraus gestärkt heraus zugehen muss ja auch gestattet sein.
      Und die Kraft würd ich dann auch gerne aus meinem Inneren ziehen und nicht auf das größere etwas "hoffen"
    • HarryGER
      HarryGER
      Bronze
      Dabei seit: 25.12.2007 Beiträge: 4.222
      Kurz, er versucht es, in der Mitte zwischen den Extremen sich anzusiedeln, in einer gemäßigten und bekömmlichen Zone ohne heftige Stürme und Gewitter, und dies gelingt ihm auch, jedoch auf Kosten jener Lebens- und Gefühlsintensität, die ein aufs Unbedingte und Extreme gerichtetes Leben verleiht. Intensiv leben kann man nur auf Kosten des Ichs. Der Bürger nun schätzt nichts höher als das Ich (ein nur rudimentär entwickeltes Ich allerdings). Auf Kosten der Intensität also erreicht er Erhaltung und Sicherheit, statt Gottbesessenheit erntet er Gewissensruhe, statt Lust Behagen, statt Freiheit Bequemlichkeit, statt tödlicher Glut eine angenehme Temperatur. Der Bürger ist deshalb seinem Wesen nach ein Geschöpf von schwachem Lebensantrieb, ängstlich, jede Presgabe seiner selbst fürchtend, leicht zu regieren. Er hat draum an Stelle der Macht die Majorität gesetzt, an Stelle der Gewalt das Gesetz, an Stelle der Verantwortung das Abstimmungsverfahren.
    • Hariseldon5438
      Hariseldon5438
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2010 Beiträge: 940
      Erstmal Respekt an OP für diese Zeilen, die tatsächlich wohl wirklich jeweils das widerspiegeln, was du gerade denkst. Das klingt alles relativ hilflos und verzweifelt und ist es wohl auch, aber es ist gut, diese Gedanken zuzulassen und auch auszusprechen, weil du dir dadurch klarwerden kannst, wie du tatsächlich glücklich werden kannst. Das ist nämlich für jeden anders und erfordert viel Selbstreflexion. Ich habe den Eindruck, dass du sensibler bist als die meisten anderen und unter den vielen Widersprüchen leidest, die es in unserer Gesellschaft und dadurch auch in dir selbst zweifellos gibt.
      Du bist nicht der einzige, dem das so geht, aber einer der wenigen, die den Mut haben, das zuzugeben. Und deswegen hast du die Chance, diese Widersprüche irgendwann aufzulösen, aber das wird Zeit brauchen und anstrengend sein. Ich habe zwar die nächsten 2 Wochen nicht viel Zeit (bin gerade im Urlaub in Argentinien) aber ich würde gerne mal mit dir skypen, weil ich einen ähnlichen Prozess wie du schon durchgemacht habe und dir eventuell einige Tipps geben und dir helfen kann, passende Antworten auf deine Fragen zu finden. Wichtig ist dabei auch, dass wir hier dir nur sagen können, wie wir diese doch relativ existentiellen Probleme für uns lösen können, die du ansprichst, aber ob das für dich die richtige Lösung ist, musst du selbst rausfinden.
    • Zoom4Nutz
      Zoom4Nutz
      Einsteiger
      Dabei seit: 30.03.2012 Beiträge: 43
      Wenn einem die Einsamkeit einholt, in der man unbewusst schon längere Zeit dahinvegitiert und einem mit voller Wucht in die Fresse schlägt, ist es an der Zeit, sich hinzusetzen und eine Flasche Wein aufzumachen! Check!
      Düster geht es zu in einer Welt, die alles um einen herum in Schnee und Eis verwandelt und kurze Zeit später ungefragt wieder alles wegtauen lässt. Wie das Leben! Kurze Zeit ist es dunkel, kurze Zeit ist es Nacht und kurze Zeit verliert man den kompletten Durchblick. Gut zu wissen, dass trotzdem jeden Morgen die Sonne erneut im Osten aufgeht! Mal früher, mal später! Je nördlicher, desto seltener. Aber sie kommt! Das eigene Bewusstsein daran teilhaben zu lassen; zu begreifen, was es heißt, leben und den vollmundigen Geschmack des Rotweines genießen zu dürfen, ist eine Gabe, die weder erklärbar noch nachvollziehbar ist. Sie ist trotzdem da! Vorhanden, für jeden von uns zugänglich! Wie unser Geist, unser Herz und unsere Seele! Falls es sowas überhaupt wirklich gibt! Grundsatzdiskussion, lasst mich das auf einen unbestimmten Zeitpunkt nach meinen Tod verschieben. Aber es ist, wie es ist.
      Wieder ist es mehr als fraglich, was ich genau ausdrücken will. Ich glaube ich bin dahingehend eher ein abstrakter Schreiberling. Chaotisch und wirr ziehen die krankhaftesten entferntesten Gedanken ihre kunterbunten Bahnen durch mein überstrapazitiertes Gehirn. Ein Picasso der Neurobiologie und Philosophie! Nicht für alle nachvollziehbar und für die meisten völlig unverständlich existieren da draußen trotzdem Menschen, die ich erreichen kann. Es ist nicht ein Inhalt, den ich transportiere, sondern viel mehr eine vage Gefühlslage. Durchzogen von Dingen, die mich beschäftigen und sich immer wieder schwer in Worte fassen lassen.
      Gefühle sollten die Sprache der Menschheit sein. Klar erkenntlich von jedem Erdenbürger verständlich. Kalte Worte und Sätze, in ihrer Konjunktion, Deklination und Orthographie zu hart definiert, geben sie keinen echten Raum für tiefe Gefühle. Und verwechselt Gefühle nicht mit Weiblichkeit. Ein leider viel zu verbreiteter Irrglaube unserer neuen Welt.
      Es ist beruhigend, wenn die Wirkung des Neurogiftes in die tiefsten Zellen wandert und einen wohlig warm werden, die Sorgen dahinschwinden und einen befreit auf die Zukunft blicken lässt. Ein verschwommener Blick, der viel mehr mit Täuschung als mit Wahrheit daher geht. Ein Moment der inneren Ruhe und Geborgenheit auch in der größten sozialen Isolation.

      Prost!