Ich habe eine IT-rechtliche Frage zu folgendem Sachverhalt in Österreich:

Eine Person betreibt das Gewerbe: "Fotodesigner und Pressefotograf" und ist nebenbei noch als Hobbyfotograf tätig. Das Gewerbe "Fotodesigner und Pressefotograf" berechtigt die Person, Aufträge von Firmen durchzuführen, also quasi B2B jedoch nicht Aufträge mit Privatpersonen, also B2C, abzuschließen.

Im Zuge ihrer freien künstlerischen Tätigkeit, macht diese Person unter anderem auch kostenlose Hochzeit-Shootings für Freunde und Bekannte.

Es gibt eine gemeinsame Website, auf der sowohl Fotos, die das Gewerbe betreffen als auch Fotos aus dem freien künstlerischen Bereich zu sehen sind.

Im Impressum wird eindeutig angegeben, dass es sich um das Gewerbe "Fotodesigner und Pressefotograf" handelt. Weiters wird angeführt, dass die auf der Website gezeigten Bilder ausschließlich die freien künstlerischen als auch die im B2B-Bereich angefertigten Arbeiten darstellen.

Vor kurzem hat diese Person einen Anruf vom Amt bekommen und wurde über eine Anzeige in Kenntnis gesetzt. Die Anzeige basiert auf der Begründung, dass auf der Website nicht eindeutig ersichtlich ist, dass z. B. die Hochzeitsfotos lediglich aus der freien künstlerischen (kostenlosen) Tätigkeit der Person resultieren und, dass diese Person nicht auch ihre Dienste für Privatpersonen anbietet.

Die Person fragt sich jetzt, ob es denn nicht reicht, wenn im Impressum eindeutig über die B2B-Tätigkeit informiert wird und, dass alles andere nur freie künstlerische Arbeiten darstellt. Wenn man z. B. Firmen-AGBs betrachtet, stehen dort auch die kleingedruckten Sachen drinnen, die sonst nicht extra ausgewiesen werden.

Ich hoffe, ich konnte den Sachverhalt halbwegs deutlich schildern. ;)

Vielen Dank schon mal für die Mühe!

PS:
Vermutlich sollte man in solchen Fragen einfach einen professionellen Juristen kontaktieren, aber ich dachte mir, es könnte ja nicht schaden, vor ab mal ein wenig rumzufragen, denn vielleicht ist der Sachverhalt ja eindeutig.