Poker - lohnt es sich noch?

    • FlyingSheep
      FlyingSheep
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 4.008
      War jetzt einige Zeit inaktiv und wollte mal nachfragen, ob es sich überhaupt noch lohnt, wieder mit Poker zu beginnen, Content zu machen, usw. Kurz gesagt, wertvolle Zeit zu investieren, die man auch in andere Projekte stecken kann.

      Ich meine damit nicht das Niveau, sondern die Zukunft von Poker. Wie sieht es aus, wird sich die rechtliche Lage verändern, kommen genügend Spieler nach? Live-Poker-mässig sieht es ja z.b in Österreich fatal aus. (höherer Rake). Ist die Zukunft des Online-Poker in den nächsten Jahren gesichert?
  • 28 Antworten
    • Trainee82
      Trainee82
      Bronze
      Dabei seit: 24.10.2007 Beiträge: 1.177
      Spiele seit 3 Wochen wieder aktiv online ... Nl10 angefangen, schnell auf Nl25 aufgestiegen. Am Anfang bischen schwer getan, weil die Dynamik sich doch ein bischen geändert hat. Nun wieder voll drin und zumindest auf Nl25 (und das was ich auf NL50) bisher gesehen habe, immernoch easy money.
      Allerdings ist "Autopilotgrinding" nichtmehr so leicht möglich wie damals.
      Wirklich Gedanken machen zu den einzelnen Händen und dann crusht man die Micros immernoch mit > 15BB/100h.

      Stars = Ziemlich Tough
      FT = mehr Regs als Fische, die dafür aber echt schlecht sind
      Party = Junge Junge, sind da Vollpfosten dabei ... durch die ps.com Promo ist es ein bischen tougher geworden.

      So mein Eindruck nach 3 Wochen Rückkehr an die Tische (hab seit Anfang des Jahres nichtmehr gespielt gehabt).
    • DrummersDk
      DrummersDk
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2009 Beiträge: 235
      hab 2 jahre keine hand gespielt.

      vor einem monat hat es mich dann wieder gepackt und ich habe wieder angefangen zu grinden.

      also ich muss sagen, dass das niveau in meiner wahrnehmung echt signifikant gestiegen ist.

      werde es auf jeden fall die nächsten wochen evaluieren, ob es sich für mich überhaupt noch lohnt diese zeit und energie fast täglich aufzubringen.

      so viel von mir
    • FlyingSheep
      FlyingSheep
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 4.008
      mir geht es jetzt gar nicht so sehr rein um das Niveau - sondern um die Gesetzeslage etc - ob davon auszugehen ist, dass die Situation in 2 Jahren ähnlich ist wie heute, oder ob sich einzelne Länder immer mehr aufsplittern, Verbote usw.
    • Naems
      Naems
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2008 Beiträge: 1.919
      würde mal behaupten, dass die Zeit eher gegen Poker spielt.

      Aber es ist immer auch eine Frage, was du erreichen möchtest.
      Millionär nein, Taschengeld ja.
      Ich glaube aber, dass viele andere Projekte höhere "implied Odds" als Poker
      haben.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.710
      Original von FlyingSheep
      mir geht es jetzt gar nicht so sehr rein um das Niveau - sondern um die Gesetzeslage etc - ob davon auszugehen ist, dass die Situation in 2 Jahren ähnlich ist wie heute, oder ob sich einzelne Länder immer mehr aufsplittern, Verbote usw.
      Es ist davon auszugehen, dass sich etwas ändern könnte oder alles gleich bleibt.
    • iSTRADDLE
      iSTRADDLE
      Bronze
      Dabei seit: 12.11.2010 Beiträge: 227
      Original von Naems
      würde mal behaupten, dass die Zeit eher gegen Poker spielt.

      Aber es ist immer auch eine Frage, was du erreichen möchtest.
      Millionär nein, Taschengeld ja.
      Ich glaube aber, dass viele andere Projekte höhere "implied Odds" als Poker
      haben.
      deine Behauptung solltest du dann aber bitte auch ordentlich begründen.
      ich behaupte ein fliegendes sandwich gesehen zu haben, dass mich nach einem 1000 Baht-Schein gefragt hat...
    • Naems
      Naems
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2008 Beiträge: 1.919
      also gut für dich:

      1.Um Poker heute gut zu schlagen brauchst du exponentiell mehr Wissen als früher,
      weil die games tougher geworden sind.

      - Schau dir ein Pokervideo von 2005 und von 2012 an und vergleiche alleine das preflop-play
      ( damals noch 4 limper auf nl1k+ )
      - Frag Leute, die ihren Lebensunterhalt mit Poker seit Jahren bestreiten
      ( Ich hab zum Beispiel Giev Money gefragt )
      - 20 Stack BRM in die Highstakes wurde von vielen Pros gefahren ( z.B. Galfond )
      Heute sind die edges kleiner, die winrates kleiner und damit die Varianz höher.
      Schau dir die Swings auf den Highstakes an ( Isildur & co ).
      - Mach dir bewusst, welcher Content heute zur Verfügung steht und wie leicht dieser zugänglich gemacht wird. Beim Boxen werden dir ein paar Tipps zu Stellungen nicht gleich
      zu großer Qoute deiner potenziellen Fehler eliminieren, im Poker reicht aber schon ein SHC
      um dich von 60 Vpip 0 pfr auf 18 Vpip 16 pfr runterzuschrauben. Das macht dich zwar nicht
      zum winning player, aber reduziert die möglichen Fehler ungemein.
      Also die Grundvorraussetzung um solide zu werden ist relativ schnell erreicht, leider gilt das auch für die zunehmende Konkurrenz.


      2. Sagen wir mal, du hast früher nl400 mit 5bb/100 gespielt und schaffst das auch heute noch. Die Vorrausetzung für beides ist jedoch nicht dieselbe.
      Behauptung: 2005 reichen 500 Spielstunden und 200 Stunden Theory für diese Winrate.
      2012 musst du schon mindestens 2000 Stunden gespielt und 400 Stunden Theory gemacht haben um eine ähnliche Winrate zu erzielen.
      Das heißt, dass man viel später anfängt, den selben Profit zu erzielen wie Jahre zuvor.
      Du kannst natürlich wie du willst die Stunden beiderseiten nach oben/unten korrigieren.
      8:1,4:1,2:1,1.5:1... ganz wie du willst. Jedoch steht fest, dass der Aufwand heute gestiegen ist.

      3. Regulation-> kleinerer Playerpool, Steuern usw.

      Poker rückt immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit. Dadurch wird es auch für den Staat immer interessanter, seine goldene Nase mitzuverdienen. Jetzt spielen schon die Franzosen, die Österreicher und die Italiener unter sich. Bei den Franzosen kann man noch mitspielen, so weit ich weiß.
      Das Problem: Die höheren Limits füllen sich nicht mehr genauso wie mit einem konzentrierten Spielerpool. Das heißt, selbst wenn du nl2k mit 2bb/100 schlägst, wirst du
      nicht mehr auf die selbe Handanzahl kommen, wie das noch vor Jahren möglich war.
      Selbes gilt natürlich auch für Tuniere. Kleinerer Playerpool-> weniger Tuniere.
      Momentan dürfen wir Deutschen noch international spielen, aber wer weiß wie lange das noch so bleibt.

      von Steuern, die dir 40-50% deiner Nettowinnings auffressen, mal ganz zu schweigen.

      4. Rede ich von größeren "Implied Odds" weil Spitzenverdiener in sämtlichen Bereichen
      ( Künstler,Sportler, Softwareentwickler, sonstige Unternehmer etc. ) weit über den
      erfolgreichsten Pokerspielern liegen.
      Der Autor Steven King verdient beispielsweise 30 Millionen im Jahr. Das ist weit mehr
      als Daniel Cates wahrscheinlich je mit Poker verdienen wird.
      Wenn du natürlich ein Pokertalent hast und scheiße schreibst, solltest du es mit Poker probieren. Ich meine nur, dass man sich genau anschauen sollte, wo die eigenen Stärken
      liegen und wo sich die investierte Zeit mehr lohnt.


      5. Würde mir noch einfallen, dass es sich nicht lohnt für <100k netto im Jahr Poker only zu betreiben, wenn die Aussicht auf Regulierung, Wettbewerb, Steuern etc. für die nächsten Jahre unklar ist, weil

      - sich potentielle zukünftige Arbeitgeber bei der Bewerbung gegen einen entscheiden
      - der Stress und die Eintönigkeit oft unterschätzt wird
      - soziale Faktoren oft nicht erkannt/beachtet werden

      Ich persönlich würde zum Beispiel lieber nem hübschen Mädel auf ner Gitarre einen Song vorspielen, als ihr meinen letzten Winning-graph zu zeigen :P




      Ich will das Pokern jetzt niemandem mieß machen, aber man sollte zumindest bevor
      man sowas wie Selbstständigkeit etc. im Kopf hat, nochmal einen ordentlichen Schluck
      Realität trinken. Vielleicht hilft es ja auch, den Focus und die Lebenszeit auf etwas anderes zu richten und man wird noch erfolgreicher, als man es sich durch Poker je erträumt hat. ;) Also ich will damit sagen, man sollte seine Intention Poker zu spielen
      mal gut überdenken. Jedem dem Poker einfach Spaß macht und der an nichts anderes Denken kann, ist vielleicht besser aufgehoben als jemand der es wegen dem "schnellen" Geld tut. ( Siehe Op: Lohnt es sich noch? Sicher die Frage nach Verdienst, nicht Unterhaltung )

      lg
    • doubleJay
      doubleJay
      Black
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 6.232
      guter post

      + die psychische belastung durch swings & "geld verdienen müssen" ist nur stabilen leuten zu empfehlen
    • 1mpr0x
      1mpr0x
      Platin
      Dabei seit: 27.11.2009 Beiträge: 3.404
      Ich würd niemals auch nur drüber nachdenken hauptberuflich zu pokern. Ich spiel ja quasi Poker fulltime aber auch nur weil ich nebenbei studiere und lieber monies als burger flippe.
      Ich mach noch meine 400-600k in den nächsten 2 Jahren und dann bin ich weg :megusta:
    • iSTRADDLE
      iSTRADDLE
      Bronze
      Dabei seit: 12.11.2010 Beiträge: 227
      Original von Naems
      also gut für dich:

      1.Um Poker heute gut zu schlagen brauchst du exponentiell mehr Wissen als früher,
      weil die games tougher geworden sind.

      - Schau dir ein Pokervideo von 2005 und von 2012 an und vergleiche alleine das preflop-play
      ( damals noch 4 limper auf nl1k+ )
      - Frag Leute, die ihren Lebensunterhalt mit Poker seit Jahren bestreiten
      ( Ich hab zum Beispiel Giev Money gefragt )
      - 20 Stack BRM in die Highstakes wurde von vielen Pros gefahren ( z.B. Galfond )
      Heute sind die edges kleiner, die winrates kleiner und damit die Varianz höher.
      Schau dir die Swings auf den Highstakes an ( Isildur & co ).
      - Mach dir bewusst, welcher Content heute zur Verfügung steht und wie leicht dieser zugänglich gemacht wird. Beim Boxen werden dir ein paar Tipps zu Stellungen nicht gleich
      zu großer Qoute deiner potenziellen Fehler eliminieren, im Poker reicht aber schon ein SHC
      um dich von 60 Vpip 0 pfr auf 18 Vpip 16 pfr runterzuschrauben. Das macht dich zwar nicht
      zum winning player, aber reduziert die möglichen Fehler ungemein.
      Also die Grundvorraussetzung um solide zu werden ist relativ schnell erreicht, leider gilt das auch für die zunehmende Konkurrenz.


      2. Sagen wir mal, du hast früher nl400 mit 5bb/100 gespielt und schaffst das auch heute noch. Die Vorrausetzung für beides ist jedoch nicht dieselbe.
      Behauptung: 2005 reichen 500 Spielstunden und 200 Stunden Theory für diese Winrate.
      2012 musst du schon mindestens 2000 Stunden gespielt und 400 Stunden Theory gemacht haben um eine ähnliche Winrate zu erzielen.
      Das heißt, dass man viel später anfängt, den selben Profit zu erzielen wie Jahre zuvor.
      Du kannst natürlich wie du willst die Stunden beiderseiten nach oben/unten korrigieren.
      8:1,4:1,2:1,1.5:1... ganz wie du willst. Jedoch steht fest, dass der Aufwand heute gestiegen ist.

      3. Regulation-> kleinerer Playerpool, Steuern usw.

      Poker rückt immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit. Dadurch wird es auch für den Staat immer interessanter, seine goldene Nase mitzuverdienen. Jetzt spielen schon die Franzosen, die Österreicher und die Italiener unter sich. Bei den Franzosen kann man noch mitspielen, so weit ich weiß.
      Das Problem: Die höheren Limits füllen sich nicht mehr genauso wie mit einem konzentrierten Spielerpool. Das heißt, selbst wenn du nl2k mit 2bb/100 schlägst, wirst du
      nicht mehr auf die selbe Handanzahl kommen, wie das noch vor Jahren möglich war.
      Selbes gilt natürlich auch für Tuniere. Kleinerer Playerpool-> weniger Tuniere.
      Momentan dürfen wir Deutschen noch international spielen, aber wer weiß wie lange das noch so bleibt.

      von Steuern, die dir 40-50% deiner Nettowinnings auffressen, mal ganz zu schweigen.

      4. Rede ich von größeren "Implied Odds" weil Spitzenverdiener in sämtlichen Bereichen
      ( Künstler,Sportler, Softwareentwickler, sonstige Unternehmer etc. ) weit über den
      erfolgreichsten Pokerspielern liegen.
      Der Autor Steven King verdient beispielsweise 30 Millionen im Jahr. Das ist weit mehr
      als Daniel Cates wahrscheinlich je mit Poker verdienen wird.
      Wenn du natürlich ein Pokertalent hast und scheiße schreibst, solltest du es mit Poker probieren. Ich meine nur, dass man sich genau anschauen sollte, wo die eigenen Stärken
      liegen und wo sich die investierte Zeit mehr lohnt.


      5. Würde mir noch einfallen, dass es sich nicht lohnt für <100k netto im Jahr Poker only zu betreiben, wenn die Aussicht auf Regulierung, Wettbewerb, Steuern etc. für die nächsten Jahre unklar ist, weil

      - sich potentielle zukünftige Arbeitgeber bei der Bewerbung gegen einen entscheiden
      - der Stress und die Eintönigkeit oft unterschätzt wird
      - soziale Faktoren oft nicht erkannt/beachtet werden

      Ich persönlich würde zum Beispiel lieber nem hübschen Mädel auf ner Gitarre einen Song vorspielen, als ihr meinen letzten Winning-graph zu zeigen :P




      Ich will das Pokern jetzt niemandem mieß machen, aber man sollte zumindest bevor
      man sowas wie Selbstständigkeit etc. im Kopf hat, nochmal einen ordentlichen Schluck
      Realität trinken. Vielleicht hilft es ja auch, den Focus und die Lebenszeit auf etwas anderes zu richten und man wird noch erfolgreicher, als man es sich durch Poker je erträumt hat. ;) Also ich will damit sagen, man sollte seine Intention Poker zu spielen
      mal gut überdenken. Jedem dem Poker einfach Spaß macht und der an nichts anderes Denken kann, ist vielleicht besser aufgehoben als jemand der es wegen dem "schnellen" Geld tut. ( Siehe Op: Lohnt es sich noch? Sicher die Frage nach Verdienst, nicht Unterhaltung )

      lg
      ich bin beeindruckt. danke für deinen sehr ausführlichen post.
    • FlyingSheep
      FlyingSheep
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 4.008
      danke für den ausführlichen post.
      mir geht es übrigens nicht darum, "hauptberuflich" poker zu spielen. ich bin hauptberuflich journalist und hab jetzt durch full tilt poker eben wieder eine bankroll. die frage ist nur, ob es sich lohnt, jetzt wieder zeit in content und poker allgemein zu investieren, um nebenbei geld zu machen. wär halt ärgerlich wenn ich in ein hobby zeit und energie investiere, dass ich dann in einem jahr nicht mehr gut ausführen kann.
    • 1mpr0x
      1mpr0x
      Platin
      Dabei seit: 27.11.2009 Beiträge: 3.404
      ja lohnt sich.
    • Furo
      Furo
      Silber
      Dabei seit: 06.04.2007 Beiträge: 11.046
      Original von FlyingSheep
      danke für den ausführlichen post.
      mir geht es übrigens nicht darum, "hauptberuflich" poker zu spielen. ich bin hauptberuflich journalist und hab jetzt durch full tilt poker eben wieder eine bankroll. die frage ist nur, ob es sich lohnt, jetzt wieder zeit in content und poker allgemein zu investieren, um nebenbei geld zu machen. wär halt ärgerlich wenn ich in ein hobby zeit und energie investiere, dass ich dann in einem jahr nicht mehr gut ausführen kann.
      Wenn du sowieso noch nen richtigen Job hast:

      Klar, Abends 1-2 Stunden spielen reicht selbst auf den Lowstakes (NL25+50) respektive den entsprechenden SnG/PLO Limits aus um ein paar hunderter nebenbei zu verdienen.

      Falls dein Ziel ist auf die highstakes zu kommen etc.pp. dann ein klares nein, da du wohl mit deinem möglichen Zeitaufwand in naher zukunft nicht mehr dort ankommen wirst. Und das setzt schon voraus, dass die Spielstärke/Traffic usw. in den nächsten Jahren gleich bleibt (unwahrscheinlich).
      Kannst ja mal überlegen wie lange du brauchst wenn du auf NL10 anfängst, jedes Limit mit 2-3BB schlägst und im Schnitt nur 1 Stunde am Tag spielst ;) Ausser du hast noch eine riesige BR auf FTP

      Also paar Taler nebenbei gehen auf jedenfall :) !
    • philgo
      philgo
      Bronze
      Dabei seit: 27.09.2007 Beiträge: 2.257
      Ne, lohnt nicht.
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Ich bin zwar froh, dass ich es damals gemacht habe, aber heutzutage würde ich nochmal bei 0 anfangen.

      edit: Erstens hat man keine Garantie, es überhaupt jemals zu nennenswerten Geldbeträgen zu schaffen, und zweitens ist die Zeit für die meisten denke ich besser investiert in Studium/Praktika etc. Es ist einfach wahnsinnig schwierig, erfolgreiches Poker und erfolgreiches Studium unter einen Hut zu bringen, erst recht, wenn man noch in der Entwicklungsphase seines Pokerspiels ist. Von der Minderheit, die es überhaupt schafft, erfolgreich zu pokern, lässt wiederum eine Mehrheit ihr Studium maßgeblich schleifen, und ob das so ein guter Trade-Off ist, ist fraglich. Ich glaube auch, dass heute so manch einer aus der Poker-"Generation" von 2006-2009 etwas kritischer zurückblickt.
    • berlinran
      berlinran
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2010 Beiträge: 2.075
      Poker lohnt sich noch - für Pokeranbieter, Verlage und Portale wie Pokerstrategy.com
      ;)

      beim Goldrausch damals in den USA haben die Verkäufer von Schippen, Schaufeln und Hacken + Saloons + Bordelle + Bäcker, Fleischer und Brauer verdient...
    • lego
      lego
      Bronze
      Dabei seit: 08.03.2005 Beiträge: 5.823
      unter 100k im jahr steh ich nicht mal ausm bett aus, man sollte schon mindestens ne million machen
    • MastaMANSON
      MastaMANSON
      Gold
      Dabei seit: 24.08.2007 Beiträge: 5.432
      ne man...poker wurde komplett gelöst :(
    • nsfproductio
      nsfproductio
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2012 Beiträge: 655
      ich sehe es als möglichkeit neben dem studium ein paar gewinne einzufahren... studium lasse ich so oder so etwas schleifen :D
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