AQo Verständnisfrage

    • abzupfer
      abzupfer
      Bronze
      Dabei seit: 13.04.2006 Beiträge: 1.855
      Ich les gerade mal in Holdem Poker for Advanced Players von Sklansky.
      DA gibt es ein Kapitel über AQo in loosen Games. Er schreibt, dass man es nur callen soll, wenn man davon ausgeht, dass hinter einem eh gecallt wird.

      Grund ist, dass man eh am Flop treffen muss, da man multiway unimproved nicht gewinnt, und dass man den Pot größer macht, wodurch die Gegner postflop profitabel callen. Ist der Pot kleiner, kann man besser protecten.

      Irgendwie kommt mir das aber schon unlogisch vor -

      1. hab ich preflop einen Equityvorteil. Raise ich gegen Gegner mit schlechteren Händen, dann mache ich im Prinzip Gewinn. Natürlich kommt noch das Postflop-Spiel, aber ändert das wirklich so viel?

      2. Dass jemand am Flop die Odds kriegt, profitabel zu callen, scheint mir auch kein Grund zu sein.
      Z.B. ich habe AQ, Gegner 8 7, Flop Q, 2, K, Pot >4 BB und ich bette. Er hat also die Odds zu callen. Dafür hat er aber a) preflop gegen die bessere Hand Geld investiert und b) gehört equitymäßig von jeder Bet, die reingeht, der größere Teil dem Top pair.

      Oder hab ich da einen Denkfehler? ?(
  • 1 Antwort
    • nrockets
      nrockets
      Black
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 7.049
      Wenn wir einen Equityedge haben sollten wir ihn pushen. Auch Preflop. Die Sache ist ja die , wenn unsere Gegner Preflop unseren Raise callen stört uns das nicht , denn wir haben einen +EV move gemacht und werden gut ausbezahlt . Wenn dann 5 Spieler am Flop sind und wir nicht treffen verzichten wir halt auf eine Contibet und c/c nach Outs bis wir hitten ( oder folden halt, wenn Odds und Outs es nicht anders zulassen).

      Du hast also keinen Denkfehler :)