Pachtvertrag - rechtlicher Rat gesucht

    • Dominik7
      Dominik7
      Bronze
      Dabei seit: 15.06.2006 Beiträge: 8.052
      Huhu,

      Es geht um ein landwirtschaftlich genutzes Grundstück, das seit den 60ern an den selben Bauern verpachtet ist. Das einzige vorhandene Schriftstück nennt die Vertragspartner (der Verpächter ist mittlerweile verstorben) weißt eine Pacht von xy Zentner Weizen aus. Das wurde dann irgendwann mündlich in einen €-Betrag umgewandelt, der mit aber als zu gering erscheint. Darum gehts aber nicht primär.
      Das Problem ist, dass wie gesagt dieses alte Schriftstück existiert und zudem eine mündliche Vereinbarung.

      Es ist nun möglich, dass das Grundstück recht spontan verkauft wird. Derzeit ist das Grundstück im Flächennutzungsplan als "Bauerwartungsland" ausgewiesen. Für den Fall dass das Grundstück spontan verkauft wird, hat der Landwirt anscheinend so ne Art Gewohnheitsrecht bzw. eine Art Kündigungsfrist oder sowas. Kenne mich damit nicht aus. Mein Rat an den jetzigen Verpächter war jedoch, einen neuen Vertrag aufzusetzen (dabei die Pacht auf marktübliche Preise anpassen) und eine Nutzung für jeweils ein Jahr zu vereinbaren, was sich jedes Jahr um ein weiteres verlängert.

      Stellen sich folgende Fragen:

      -Wie stehen die beiden Verträge in Sachen Gültigkeit zueinander?

      -Mit welchen Kosten ist bei einem neuen Pachtvertrag zu rechnen (im Grunde ja nur ein paar € für den Anwalt oder?)

      -Welches Recht hat der Pächter im Fall eines Grundstücksverkaufs? (wäre z.b. problematisch wenn das Land wider Erwarten schneller zu Bauland wird und die Stadt das erschließen will)

      -Was würdet ihr tun?

      :)
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