welches sng mehr +ev MTSnGs?

    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      mir kommt immer alles so regverseucht vor... nun ja, je höher man im limit kommt, dann ist das klar.


      ABer was denkt ihr allgemein, wo befinden sich im durschnitt weniger regs?


      Meine Annahme: Je höher die Anzahl der Teilnehmer, desto größer die Varianz, desto öfters auch Fische am FT oder mehr Fische in Final Stage....
      Somit dürften doch 180er die "einfachsten sein"

      Krasser vergleich 9er und 180er ???

      Da ich eh noch am kleinsten Bankroll Building bin und bisher nur allgemein pushes übe, frage ich mich nur welche richtung ich gehen sollte, welche wäre die einfachste?
  • 13 Antworten
    • J4cK90
      J4cK90
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2008 Beiträge: 3.099
      Du hast zwar recht, nur ist die Erklärung falsch. Je länger ein SNG/MTSNG geht, desto mehr Hände spielt ein Fisch und dementsprechend is die Warscheinlichkeit, dass er alle seine Chips verliert und rausfliegt größer. Beispielsweise eine super nit, bei 18 Spielern kann er mit 3-4 starken Händen die er All in geht locker ins Geld kommen. Bei 180 Spielern dagegen muss er um in die gut bezahlten Top 3 Plätze zu kommen viel mehr starke Hände bekommen und gewinnen um nicht auszublinden.

      Warum bei den größeren SNGs trotzdem oft mehr Fische am FT sitzen liegt daran, dass der Prozentsatz an Regs meist besser ist. Sagen wir als beispiel bei 180 Spielern 30%, bei 18 Spielern 50%, dann ist ja klar, dass man bei den 180 Spielern langfristig besser abschneidet. Dieser Unterschied kommt zum Großteil dadurch zustande, dass große SNGs meist länger dauern und man als Reg dadurch immer für längere Zeit an den PC gebunden ist als bei kleinen SNGs, bei denen man recht schnell aufhören kann wenn man keine Lust mehr hat oder spontan was anderes tun möchte. Außerdem ist die Varianz auch weit größer, was viele Spieler mit schlechtem Mindset abschreckt.
    • DasWodka
      DasWodka
      Bronze
      Dabei seit: 25.11.2009 Beiträge: 5.684
      was heisste denn für dich mehr +EV? Klar sind höhere Rois ind 180man als in 9mans möglich, dh aber nicht unbedingt dass die hourly höher ist.
      Ob von der Prozentzahl viel mehr Fische in 180ern als in den 45ern sind glaub ich eigtl auch nicht.
      Die 180mans haben auch eine sehr hohe varrianz und da scheitern viele noch unerfahrene Spieler dran.
    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      Im prinzip muss ich noch dazu sagen, dass ich lust habe später mehr MTTs miteinzubauen.

      aber dafür ist es doch im prinzip egal, shortsackspiel kann man doch dann all day all night

      €: also auch +ev im sinne auf tourneyplay. Reizen würden mich kleinere im prinzip dann auch mehr, weil sie küprzer dauern...

      Interessant wird ig nur zwischen 9 18 und 45.

      9er sind ja so 45-60min 18er fast genau so, manchmal biss länger und die 45er?
    • J4cK90
      J4cK90
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2008 Beiträge: 3.099
      Wenn du später gerne MTTs spielen würdest, dann würd ich mit 45ern oder 180ern anfangen - wenn du eine BR von mindestens 200 BIs hast. Bei den 180ern is das zwar schon einiges, bei den 45ern gibts aber afaik auch 50 Cent SNGs, da musst du aber sehr diszipliniert bleiben und nicht tilten/rumspewen weil du denkst es geht ja quasi um nichts - weil das machen die Villains und das macht es sehr profitabel ;)
    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      und was wäre mit 6 max turbo.

      Dort ist ja das spiel allgemein looser und wird looser gebroked und ist nicht so ein nittiges early game, wäre das auch sinnvoll in hinsicht auf MTT. hat evtl auch mehr postflop szenarien in sich?
    • J4cK90
      J4cK90
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2008 Beiträge: 3.099
      In 6 und 9 Max SNGs spielt ICM eine sehr große Rolle, bei 45 und 180 Spielern ist dies bis zum FT ziemlich vernachlässigbar. Auch geht das early Game etwa genauso lang wie bei Turbo MTTs, da es ja quasi Turbo MTTs sind und ähneln daher den Turbo MTTs sehr stark. Zu normalen Non-Turbo MTTs hat man mit SNGs sowieso kaum einen Vergleich ziehen. Da man einen Großteil zwischen 30-60 BBs verbringt und ICM bis zum FT keine große Rolle spielt wären sie noch am ehesten mit Cashgame vergleichbar.
    • Maniac81
      Maniac81
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 2.287
      180er haben den Nachteil, dass wenn man sie wirklich grinden will und daher fortlaufend spielt und nicht in Sets sehr lange vorm Rechner bleiben muss, was mich immer sehr getiltet hat als ich die gespielt habe. Außerdem kannst du im Prinzip erst nach Monaten feststellen wie gut du die Dinger schlägst. Alles unter 10k Samplesize ist kaum aussagekräftig. Und vom Gewinn her lohnt es sich auch nicht so stark. Ich spiel momentan 6max hypers mit 6% ROI. Die dauern im Schnitt 9 Minuten. 180s dauern bestimmt 5 mal so lange im Schnitt vor allem weil man sie nicht so nahtlos fortlaufend spielen kann wie 6 max hypers. Ich bräuchte also schon 30% ROI in 180s um die gleichen Gewinne wie bei den hypers zu machen und ich würde weniger Rakeback bekommen, weil ich ja viel mehr Hypers pro Stunde spielen kann.
      Also wenns um reines Geldverdienen geht würd ich nicht 180s spielen sondern was anderes.
    • JayGatsby
      JayGatsby
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 8.968
      Ich finde 6max sind am einfachsten zu lernen sind weniger komplex
    • J4cK90
      J4cK90
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2008 Beiträge: 3.099
      Original von Maniac81
      180er haben den Nachteil, dass wenn man sie wirklich grinden will und daher fortlaufend spielt und nicht in Sets sehr lange vorm Rechner bleiben muss, was mich immer sehr getiltet hat als ich die gespielt habe. Außerdem kannst du im Prinzip erst nach Monaten feststellen wie gut du die Dinger schlägst. Alles unter 10k Samplesize ist kaum aussagekräftig. Und vom Gewinn her lohnt es sich auch nicht so stark. Ich spiel momentan 6max hypers mit 6% ROI. Die dauern im Schnitt 9 Minuten. 180s dauern bestimmt 5 mal so lange im Schnitt vor allem weil man sie nicht so nahtlos fortlaufend spielen kann wie 6 max hypers. Ich bräuchte also schon 30% ROI in 180s um die gleichen Gewinne wie bei den hypers zu machen und ich würde weniger Rakeback bekommen, weil ich ja viel mehr Hypers pro Stunde spielen kann.
      Also wenns um reines Geldverdienen geht würd ich nicht 180s spielen sondern was anderes.
      Du erzählst was von 10k SS auf den 180ern und im nächsten Satz, dass du 6max hypers mit 6% schlägst? Aber nie im Leben mit ner aussagekräftigen SS oder? Und vergiss nicht, dass man viel mehr 180er synchron spielen kann, finde von der Schwierigkeit 14-15 tabling 6max Hypers vergleichbar mit 30 tabling 180ern (FR ---> seltener an der Reihe = weniger Entscheidungen pro Minute, Tables zum Großteil 8-9 Spieler und fern vom FT, daher Pushingranges immer recht gleich). Außerdem lernt man damit eben viel mehr für MTTs als mit 6max Hypers und MTTs wollte er ja auch spielen.
    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      und was wäre wenn ich einfach ein bisschen Cashgame reinmixe einfach um mein Postflipspiel zu verbessern. Auch wenn ich ja dann midstakes sngs spiele, kann ich ja dann einfach trotzdem mal ein bisschen nl10 cashgame spielen, fürs postflopspiel, übe ich dann so am besten für MTTs?


      glaube 180er wären auch aus zeitlichen gründen später nix.

      Wenn die 6max einfacher sind, wäre das ja ein guter einstieg und mit Cashgame und sollte ich dann die Zeit finden, am Wochenende eben MTTs....

      Ich denke ich muss erstmal abwarten :f_biggrin: steh noch zu weit unten
    • Maniac81
      Maniac81
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 2.287
      Original von J4cK90
      Original von Maniac81
      180er haben den Nachteil, dass wenn man sie wirklich grinden will und daher fortlaufend spielt und nicht in Sets sehr lange vorm Rechner bleiben muss, was mich immer sehr getiltet hat als ich die gespielt habe. Außerdem kannst du im Prinzip erst nach Monaten feststellen wie gut du die Dinger schlägst. Alles unter 10k Samplesize ist kaum aussagekräftig. Und vom Gewinn her lohnt es sich auch nicht so stark. Ich spiel momentan 6max hypers mit 6% ROI. Die dauern im Schnitt 9 Minuten. 180s dauern bestimmt 5 mal so lange im Schnitt vor allem weil man sie nicht so nahtlos fortlaufend spielen kann wie 6 max hypers. Ich bräuchte also schon 30% ROI in 180s um die gleichen Gewinne wie bei den hypers zu machen und ich würde weniger Rakeback bekommen, weil ich ja viel mehr Hypers pro Stunde spielen kann.
      Also wenns um reines Geldverdienen geht würd ich nicht 180s spielen sondern was anderes.
      Du erzählst was von 10k SS auf den 180ern und im nächsten Satz, dass du 6max hypers mit 6% schlägst? Aber nie im Leben mit ner aussagekräftigen SS oder? Und vergiss nicht, dass man viel mehr 180er synchron spielen kann, finde von der Schwierigkeit 14-15 tabling 6max Hypers vergleichbar mit 30 tabling 180ern (FR ---> seltener an der Reihe = weniger Entscheidungen pro Minute, Tables zum Großteil 8-9 Spieler und fern vom FT, daher Pushingranges immer recht gleich). Außerdem lernt man damit eben viel mehr für MTTs als mit 6max Hypers und MTTs wollte er ja auch spielen.
      Ich spiele nur Lowstakes weil ich oft auscashe. Hab aber schon ne recht große Samplesize. Auf Lowstakes(7$) sind 6% ROI noch recht leicht machbar. Das man bei 180s mehr Tische spielen kann muss ich dir recht geben. Das hatte ich nicht beachtet.

      @laubold2: Ich würde nicht Cashgame spielen um Mtts zu lernen. Das klappt nicht. Vor allem wenn es dann bei den Mtts in die wichtige phase geht musst du wissen, wie du mit allen möglichen Stacksizes zu spielen hast. Und es bringt dir nichts,wenn du in der early Phase supergut spielst aber dann in der Endphase große Leaks hast im Push/fold oder Resteal Spiel etc.
    • FalstaFF
      FalstaFF
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2007 Beiträge: 850
      Man sollte die Pause bei den mtt-sngs nicht vernachlässigen. Wenn man z.B. mit 1-table-sngs (egal welcher Art) ne längere Session machen möchte, dann könnte Klo-gehn, trinken holen, Snacks ein Problem sein. Ab den 45ern hat man pro Stunde 5 Minuten synchron Pause. ich finde das ganz angenehm.

      Wenn man für große MTT üben möchte (Turbos) dann sind die 180er einfach traumhaft. Die Struktur ist gleich und man kann sie praktisch 1:1 auf MTTs übertragen.
      Das funktioniert aber NICHT mit normalen MTTs, d.h. deepstacked und mit langen Blindleveln. Hier ist sehr viel Postflop gefragt, während die Turbos nur PoF sind.

      Cashgame zum üben von mtt-postflop-Spiel, halte ich für nicht sehr hilfreich. Vielleicht, um Spots für check-behinds, valuebets, usw. besser einschätzen zu können. Jedoch ist das Stacksize/Potsize/Blinds/M-Verhältnis deutlich unterschiedlich. Außerdem sitzt man bei CG relativ konstant mit einer Stacksize da und rebuyed automatisch. Das ist im Turnier ganz anders. Hier ist eine sehr eigene Dynamik am Gange, wo Turney-Life, Bubble-Factor, Average-Stacksize usw. eine Rolle spielen. Das alles kann man nur im Turnier üben.
    • laubold2
      laubold2
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2011 Beiträge: 442
      Original von FalstaFF
      Man sollte die Pause bei den mtt-sngs nicht vernachlässigen. Wenn man z.B. mit 1-table-sngs (egal welcher Art) ne längere Session machen möchte, dann könnte Klo-gehn, trinken holen, Snacks ein Problem sein. Ab den 45ern hat man pro Stunde 5 Minuten synchron Pause. ich finde das ganz angenehm.

      Wenn man für große MTT üben möchte (Turbos) dann sind die 180er einfach traumhaft. Die Struktur ist gleich und man kann sie praktisch 1:1 auf MTTs übertragen.
      Das funktioniert aber NICHT mit normalen MTTs, d.h. deepstacked und mit langen Blindleveln. Hier ist sehr viel Postflop gefragt, während die Turbos nur PoF sind.

      Cashgame zum üben von mtt-postflop-Spiel, halte ich für nicht sehr hilfreich. Vielleicht, um Spots für check-behinds, valuebets, usw. besser einschätzen zu können. Jedoch ist das Stacksize/Potsize/Blinds/M-Verhältnis deutlich unterschiedlich. Außerdem sitzt man bei CG relativ konstant mit einer Stacksize da und rebuyed automatisch. Das ist im Turnier ganz anders. Hier ist eine sehr eigene Dynamik am Gange, wo Turney-Life, Bubble-Factor, Average-Stacksize usw. eine Rolle spielen. Das alles kann man nur im Turnier üben.
      nice one!!

      da meine BR noch gar nicht für MTSnGs ausgestattet ist, taste ich mich mal langsam an die STTs an und bei steigender BR mehr MTSnGs, danke für die hilfreichen Kommentare... Turbo MTTs haben ja ziemlich sicke swings