Run it Twice: kleine Bitte

    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Hallo,


      könnte einer der Coaches (wg. Glaubwürdigkeit) mal die Vorteile von RiT niederschreiben? Das wäre super.


      Gerne auch die Nachteile, falls es welche gibt. Im Stars Forum wird da über abusen oder sonstwas gesprochen.


      Wenn alle Ps.deler wenigstens 2mal dealen ließen, wäre die Welt doch eine bessere, oder?
  • 20 Antworten
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.462
      alles vorrausgesetzt, dass heros spiel unverändert ist

      AN
      - weniger varianz bei allinsituationen
      - erhaltung eines großen stacks, falls stack > maxbuyin. besonders, wenn posi auf deeperen fisch
      - emotionale entlastung, wenn man zb shottet oder tiltanfällig ist

      Neutral
      - gegner könnten ihr spiel ändern

      AUS (eigentlich genau das gegenteil von obrigen punkten)
      - tiltinduce
      - deepen stack aufbauen

      ob das nun glaubwürdig ist oder nicht kann dein gehirn ja entscheiden. bischen nachdenken hilft immer
    • DerberAlter
      DerberAlter
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2012 Beiträge: 2.066
      bei RiT werden die Karten, die beim ersten Mal aufgedeckt werden, weggeschmissen, so dass sich beim zweiten Durchlauf die Wahrscheinlichkeiten verringern, dass man den gleichen Draw nochmal hittet. Das verringert die Varianz, da man somit einfach eine höhere Samplerate hat.

      es kann gut sein, dass manche leute lighter broken und mehr bluffen, da RiT die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Aktion mit splitpot endet
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Könntest du den Pokerstars Thread mal verlinken? Finde ihn spontan nicht.

      Rein mathematisch betrachtet gibt es da kein Manipulationspotenzial, wenn ich kurz drüber nachdenke.

      1. Wenn ich xy% Potequity habe, dann wurde diese Potequity über MonteCarlo simuliert (indem die Situation x-Millionen mal runtergespielt wurde) oder per "Enumeration"-Methode irgendwie bestimmt (glaub da werden alle möglichen Boardruntouts berücksichtigt)

      2. Wenn ich ihn echt spiele, dann gewinn ich bei einem Runout halt den ganzen Pot oder gar nix (und splitte manchmal). Meine genaue Potequity werde ich fast nie realisieren (ausser du bringst es mit 100% rein).

      Je öfter du jetzt das Deck für das All In laufen lässt, desto eher wird der Pot am Ende nach Equity aufgeteilt. Run it Twenty würde sehr viel wahrscheinlicher eine Auszahlungsverteilung nach Equity sein, als ein ein Run it Once oder Run it Twice. Da jedoch nicht alle Möglichkeiten (wenn abc der Flop ist und Turn Js River 3h kommt, dann kann nicht mehr Turn 3h River Th kommen) berücksichtigt werden, wirst du auch dabei nicht genau nach Equity ausgezahlt.

      Ich erkenne spontan keine Lücke in dem System, die Abusing Potenzial bieten könnte.
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Der EV der Allin-Situation wird nicht verändert.

      Ein Nachteil tritt auf, wenn der Gegner mit halbem Stack weiterspielt und man keine Lust darauf hat.
    • Kraese
      Kraese
      Bronze
      Dabei seit: 20.09.2009 Beiträge: 8.819
      Original von Merlinius
      Der EV der Allin-Situation wird nicht verändert.

      Ein Nachteil tritt auf, wenn der Gegner mit halbem Stack weiterspielt und man keine Lust darauf hat.
      also im HU beispielsweise?

      wie sehen den HU spieler die sache?
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      HU oder 6max ist ja im Prinzip egal.

      Z.B. in einer Poker After Dark Folge verweigert ein Online-Spieler Phil Hellmuth den doppelten Durchlauf, weil er nicht will, dass Phil als Shortstack hinter ihm sitzt.
    • buschips
      buschips
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 25.10.2010 Beiträge: 13.454
      Contra Run-it-twice
      - lightere calls (aber auch mehr lightere Semi-Bluffs)->doch wieder ordentliche Varianz
      - Gegenspieler kommen nicht mehr so schnell auf Tilt bei Bad Beat/ verlorenem Stack
      - falls ein Freizeitspieler deep am Tisch sitzt um auch deep gegen den Freizeitspieler zu kommen
      - Edgeaufgabe dadurch das ich die Varianz bisschen aus dem Spiel nehme

      btw. wäre ich mir garnicht mal so sicher ob ein Freizeitspieler es unbedingt 2x runnen möchte. Der will doch oft den kurzfristigen Gewinn und nicht "dauernd" Split-Pötte, wo er danach noch den gleichen Stack hat (-Rake).

      Warum soll ich dir den gefallen tun es zu aktivieren, nur weil du mit der Varianz "nicht klar kommst"? Ich dagegen vielleicht schon. ;)

      @Ghostmaster: Den Thread im Stars-Forum meint OP: run it twice wird wahr! :D
      (die letzten Beiträge in dem Thread)
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von Ghostmaster
      Könntest du den Pokerstars Thread mal verlinken? Finde ihn spontan nicht.

      Rein mathematisch betrachtet gibt es da kein Manipulationspotenzial, wenn ich kurz drüber nachdenke.

      1. Wenn ich xy% Potequity habe, dann wurde diese Potequity über MonteCarlo simuliert (indem die Situation x-Millionen mal runtergespielt wurde) oder per "Enumeration"-Methode irgendwie bestimmt (glaub da werden alle möglichen Boardruntouts berücksichtigt)

      2. Wenn ich ihn echt spiele, dann gewinn ich bei einem Runout halt den ganzen Pot oder gar nix (und splitte manchmal). Meine genaue Potequity werde ich fast nie realisieren (ausser du bringst es mit 100% rein).

      Je öfter du jetzt das Deck für das All In laufen lässt, desto eher wird der Pot am Ende nach Equity aufgeteilt. Run it Twenty würde sehr viel wahrscheinlicher eine Auszahlungsverteilung nach Equity sein, als ein ein Run it Once oder Run it Twice. Da jedoch nicht alle Möglichkeiten (wenn abc der Flop ist und Turn Js River 3h kommt, dann kann nicht mehr Turn 3h River Th kommen) berücksichtigt werden, wirst du auch dabei nicht genau nach Equity ausgezahlt.

      Ich erkenne spontan keine Lücke in dem System, die Abusing Potenzial bieten könnte.
      run it twice wird wahr! :D
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      und bzgl "Fische wollen nicht RiT"


      Hallo? Die wollen bunte Karten sehen und wenn PokerStars wenigstens standardmäßig das Ding am Tisch ausschalten würde aber den Drecksbutton da hinknallte, dann würden sich die Fische auch fragen, was dass denn für ein schönes Knöpfchen ist.....
    • Nani74
      Nani74
      Black
      Dabei seit: 15.12.2005 Beiträge: 12.385
      Never ever werd ich das aktivieren, da 80% der regs nach Suckouts tilten. Abgesehen davon verringert das gefühlt die foldequity bei knappen situationen, da viele inkorrekte Fonds machen wo sie callen müssten und dies nun eher tun. Für aggressive Spieler ist die Option absolut - EV
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      Original von Nani74
      Never ever werd ich das aktivieren, da 80% der regs nach Suckouts tilten. Abgesehen davon verringert das gefühlt die foldequity bei knappen situationen, da viele inkorrekte Fonds machen wo sie callen müssten und dies nun eher tun. Für aggressive Spieler ist die Option absolut - EV
      du spielst höher und hast den besseren praxisbezug,

      aber in der theorie ändert sich die equity und der ev ja nicht, und theoretisch sollte man bis zum allin kein stück anders spielen als ohne RiT ( man weiß ja eh nie ob der andere das überhaupt anhat sonst wird ja normal einmal gedealt )
      und wenn die spieler jetzt wegen RiT einen "neuen/weiteren" spielfehler machen weil sie zu loose callen ( und generell gewinnt man beim poker ja dann doch immernoch das geld das man mit der tighteren range gegen eine zu loose range valuebettet/towned ) könnte ich mir vorstellen das es mehr situationen geben könnte wo der ev durch zu weite calls größer wird als das dadurch die bluffs nichtmehr klappen ( zumal man die frequenz ja eh in der hand hat und man selber eher der spieler sein sollte der an die neuen ranges adapten kann )

      bezüglich suckouts/tilt aber ein sehr wichtiger punkt den du anführst, und außerdem kann man inzwischen ja durch diese "insurance" ( im poker allgemein gibts da sone software die das anbietet ) sich theoretisch eh für paar $ nen eigenes run-it-twice kaufen
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.462
      Original von Nani74
      Never ever werd ich das aktivieren, da 80% der regs nach Suckouts tilten
      auf welcher site bzw stakes denn?
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.838
      Original von buschips
      Contra Run-it-twice
      - lightere calls (aber auch mehr lightere Semi-Bluffs)->doch wieder ordentliche Varianz
      - Gegenspieler kommen nicht mehr so schnell auf Tilt bei Bad Beat/ verlorenem Stack
      - falls ein Freizeitspieler deep am Tisch sitzt um auch deep gegen den Freizeitspieler zu kommen
      - Edgeaufgabe dadurch das ich die Varianz bisschen aus dem Spiel nehme
      Was ist damit gemeint? Lediglich der mentale potenzielle Edge-Aspekt, oder mehr?


      btw. wäre ich mir garnicht mal so sicher ob ein Freizeitspieler es unbedingt 2x runnen möchte. Der will doch oft den kurzfristigen Gewinn und nicht "dauernd" Split-Pötte, wo er danach noch den gleichen Stack hat (-Rake).

      Warum soll ich dir den gefallen tun es zu aktivieren, nur weil du mit der Varianz "nicht klar kommst"? Ich dagegen vielleicht schon. ;)

      das ist ein Grund dafür, es nicht anzumachen, wenn man non-tilty ist.
      Ding ist jedoch, dass Beats eine rel. leichte Tiltform ist, welche man als ambitionierter Spieler meistens mit am schnellsten (nahezu) meistert,


      @Ghostmaster: Den Thread im Stars-Forum meint OP: run it twice wird wahr! :D
      (die letzten Beiträge in dem Thread)
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.838
      Original von Ghostmaster
      Könntest du den Pokerstars Thread mal verlinken? Finde ihn spontan nicht.

      Rein mathematisch betrachtet gibt es da kein Manipulationspotenzial, wenn ich kurz drüber nachdenke.

      1. Wenn ich xy% Potequity habe, dann wurde diese Potequity über MonteCarlo simuliert (indem die Situation x-Millionen mal runtergespielt wurde) oder per "Enumeration"-Methode irgendwie bestimmt (glaub da werden alle möglichen Boardruntouts berücksichtigt)

      2. Wenn ich ihn echt spiele, dann gewinn ich bei einem Runout halt den ganzen Pot oder gar nix (und splitte manchmal). Meine genaue Potequity werde ich fast nie realisieren (ausser du bringst es mit 100% rein).

      Je öfter du jetzt das Deck für das All In laufen lässt, desto eher wird der Pot am Ende nach Equity aufgeteilt. Run it Twenty würde sehr viel wahrscheinlicher eine Auszahlungsverteilung nach Equity sein, als ein ein Run it Once oder Run it Twice. Da jedoch nicht alle Möglichkeiten (wenn abc der Flop ist und Turn Js River 3h kommt, dann kann nicht mehr Turn 3h River Th kommen) berücksichtigt werden, wirst du auch dabei nicht genau nach Equity ausgezahlt.

      Ich erkenne spontan keine Lücke in dem System, die Abusing Potenzial bieten könnte.
      Nur kurz zur Sicherheit;
      Beim 2ten Run werden doch nicht mehr die Karten mitgedealt, wie beim ersten Run draußen sind?
      Falls ja, dann scheint es mir so, dass dies egal ist und an der PotEQ nichts ändert - ist das korrekt?
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Normalerweise (so kenn ichs aus dem Casino) läufts halt so ab, dass vor jeder Straße eine Karte geburnt wird.

      Wenn wir am Flop All In kommen und Run it Twice spielen, dann wird einmal mit den verleibenden Karten Turn und River gelegt. Diese werden dann zur Seite geschoben und mit den verbleibenden Karten nochmal Turn und River gespielt.
    • buschips
      buschips
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 25.10.2010 Beiträge: 13.454
      Original von IronPumper
      Original von buschips
      [...]
      - Edgeaufgabe dadurch das ich die Varianz bisschen aus dem Spiel nehme
      Was ist damit gemeint? Lediglich der mentale potenzielle Edge-Aspekt, oder mehr?
      War eher darauf bezogen, das man vielleicht im Spiel mit 100BB nur ebenbürtig/ slightly +EV vs Villan(s) spielt, aber die Edge hoffentlich umso größer wird je deeper die Stacks werden (was bei Run-it-twice langsamer der Fall ist).
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von IronPumper
      Original von Ghostmaster
      Könntest du den Pokerstars Thread mal verlinken? Finde ihn spontan nicht.

      Rein mathematisch betrachtet gibt es da kein Manipulationspotenzial, wenn ich kurz drüber nachdenke.

      1. Wenn ich xy% Potequity habe, dann wurde diese Potequity über MonteCarlo simuliert (indem die Situation x-Millionen mal runtergespielt wurde) oder per "Enumeration"-Methode irgendwie bestimmt (glaub da werden alle möglichen Boardruntouts berücksichtigt)

      2. Wenn ich ihn echt spiele, dann gewinn ich bei einem Runout halt den ganzen Pot oder gar nix (und splitte manchmal). Meine genaue Potequity werde ich fast nie realisieren (ausser du bringst es mit 100% rein).

      Je öfter du jetzt das Deck für das All In laufen lässt, desto eher wird der Pot am Ende nach Equity aufgeteilt. Run it Twenty würde sehr viel wahrscheinlicher eine Auszahlungsverteilung nach Equity sein, als ein ein Run it Once oder Run it Twice. Da jedoch nicht alle Möglichkeiten (wenn abc der Flop ist und Turn Js River 3h kommt, dann kann nicht mehr Turn 3h River Th kommen) berücksichtigt werden, wirst du auch dabei nicht genau nach Equity ausgezahlt.

      Ich erkenne spontan keine Lücke in dem System, die Abusing Potenzial bieten könnte.
      Nur kurz zur Sicherheit;
      Beim 2ten Run werden doch nicht mehr die Karten mitgedealt, wie beim ersten Run draußen sind?
      Falls ja, dann scheint es mir so, dass dies egal ist und an der PotEQ nichts ändert - ist das korrekt?

      genau. wenn die 1. gedealten karten wieder mit drin wären, wäre der ev nicht der gleiche
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      Original von chrsbckr75
      Original von IronPumper
      Original von Ghostmaster
      Könntest du den Pokerstars Thread mal verlinken? Finde ihn spontan nicht.

      Rein mathematisch betrachtet gibt es da kein Manipulationspotenzial, wenn ich kurz drüber nachdenke.

      1. Wenn ich xy% Potequity habe, dann wurde diese Potequity über MonteCarlo simuliert (indem die Situation x-Millionen mal runtergespielt wurde) oder per "Enumeration"-Methode irgendwie bestimmt (glaub da werden alle möglichen Boardruntouts berücksichtigt)

      2. Wenn ich ihn echt spiele, dann gewinn ich bei einem Runout halt den ganzen Pot oder gar nix (und splitte manchmal). Meine genaue Potequity werde ich fast nie realisieren (ausser du bringst es mit 100% rein).

      Je öfter du jetzt das Deck für das All In laufen lässt, desto eher wird der Pot am Ende nach Equity aufgeteilt. Run it Twenty würde sehr viel wahrscheinlicher eine Auszahlungsverteilung nach Equity sein, als ein ein Run it Once oder Run it Twice. Da jedoch nicht alle Möglichkeiten (wenn abc der Flop ist und Turn Js River 3h kommt, dann kann nicht mehr Turn 3h River Th kommen) berücksichtigt werden, wirst du auch dabei nicht genau nach Equity ausgezahlt.

      Ich erkenne spontan keine Lücke in dem System, die Abusing Potenzial bieten könnte.
      Nur kurz zur Sicherheit;
      Beim 2ten Run werden doch nicht mehr die Karten mitgedealt, wie beim ersten Run draußen sind?
      Falls ja, dann scheint es mir so, dass dies egal ist und an der PotEQ nichts ändert - ist das korrekt?

      genau. wenn die 1. gedealten karten wieder mit drin wären, wäre der ev nicht der gleiche
      falls da kein ironie-smiley fehlt liegst du falsch ;)
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Original von D4niD4nsen
      Original von chrsbckr75
      Original von IronPumper
      Original von Ghostmaster
      Könntest du den Pokerstars Thread mal verlinken? Finde ihn spontan nicht.

      Rein mathematisch betrachtet gibt es da kein Manipulationspotenzial, wenn ich kurz drüber nachdenke.

      1. Wenn ich xy% Potequity habe, dann wurde diese Potequity über MonteCarlo simuliert (indem die Situation x-Millionen mal runtergespielt wurde) oder per "Enumeration"-Methode irgendwie bestimmt (glaub da werden alle möglichen Boardruntouts berücksichtigt)

      2. Wenn ich ihn echt spiele, dann gewinn ich bei einem Runout halt den ganzen Pot oder gar nix (und splitte manchmal). Meine genaue Potequity werde ich fast nie realisieren (ausser du bringst es mit 100% rein).

      Je öfter du jetzt das Deck für das All In laufen lässt, desto eher wird der Pot am Ende nach Equity aufgeteilt. Run it Twenty würde sehr viel wahrscheinlicher eine Auszahlungsverteilung nach Equity sein, als ein ein Run it Once oder Run it Twice. Da jedoch nicht alle Möglichkeiten (wenn abc der Flop ist und Turn Js River 3h kommt, dann kann nicht mehr Turn 3h River Th kommen) berücksichtigt werden, wirst du auch dabei nicht genau nach Equity ausgezahlt.

      Ich erkenne spontan keine Lücke in dem System, die Abusing Potenzial bieten könnte.
      Nur kurz zur Sicherheit;
      Beim 2ten Run werden doch nicht mehr die Karten mitgedealt, wie beim ersten Run draußen sind?
      Falls ja, dann scheint es mir so, dass dies egal ist und an der PotEQ nichts ändert - ist das korrekt?

      genau. wenn die 1. gedealten karten wieder mit drin wären, wäre der ev nicht der gleiche
      falls da kein ironie-smiley fehlt liegst du falsch ;)

      falls ich dich richtig verstehe, dass ich falsch liege, liegst du falsch!
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