INKASSO Bescheid Fragen!!!!!

  • 7 Antworten
    • JimPanse
      JimPanse
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 117
      Original von Galoschi

      Nächste Schritte:
      Bei der Bank klären, ob die Einzugsermächtigung noch vorlag

      Galoschi
      Die Einzugsermächtigung erteilst du O2, nicht der Bank. Die Bank kann dir da nicht weiterhelfen...
    • MLP123
      MLP123
      Bronze
      Dabei seit: 30.05.2006 Beiträge: 602
      - um welchen Vertrag handelt es sich hier (DSL, Mobilfunk usw)?
      - wurde in der Vergangenheit der Rechnungsbetrag vom Konto eingezogen?
      - wurde in der Vergangenheit eine (mtl.) Rechnung an deine Anschrift geschickt?
      - welche Posten wurden vom Inkassounternehmen berechnet?
      - hast du dich nicht gewundert, dass O2 den mtl. Betrag Juni usw. nicht abgebucht hat?
      - warum hast du O2 deine neue Adresse nicht mitgeteilt?
      - hast du einen Mahnbescheid vom Amtsgericht bekommen oder nur eine Mahnung vom Inkassounternehmen?

      Deine Frage: Fragen:
      Muss das Inkasso Unternehmen mir nicht nachweisen, dass ich die Rechnungen erhalten habe?

      nein müssen diese nicht; es reicht aus, dass diese an die alte Adresse versandt wurden und du nicht deine neue Adresse mitgeteilt hast.
    • ziggis56
      ziggis56
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2008 Beiträge: 246
      Original von Galoschi



      Die Rechnungen bezahle ich gerne, nur ich will nicht so einem meschenverachtende, verbrecherichen Inkassounternehmen Geld in den Hals stopfen.

      i
      Zahl einfach nur die Rechnung mit den entsprechenden Verzugszinsen. Gebühren des Inkassounternehmens niemals bezahlen. Kannst ja mal im Netz suchen. Klagen von Inkassounternehemen auf Zahlung Ihrer Auslagen/Gebühren wurden schon mehrfach von Gerichten abgewiesen
    • FRFR
      FRFR
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2005 Beiträge: 2.627
      Original von MLP123
      - um welchen Vertrag handelt es sich hier (DSL, Mobilfunk usw)?
      - wurde in der Vergangenheit der Rechnungsbetrag vom Konto eingezogen?
      - wurde in der Vergangenheit eine (mtl.) Rechnung an deine Anschrift geschickt?
      - welche Posten wurden vom Inkassounternehmen berechnet?
      - hast du dich nicht gewundert, dass O2 den mtl. Betrag Juni usw. nicht abgebucht hat?
      - warum hast du O2 deine neue Adresse nicht mitgeteilt?
      - hast du einen Mahnbescheid vom Amtsgericht bekommen oder nur eine Mahnung vom Inkassounternehmen?

      Deine Frage: Fragen:
      Muss das Inkasso Unternehmen mir nicht nachweisen, dass ich die Rechnungen erhalten habe?

      nein müssen diese nicht; es reicht aus, dass diese an die alte Adresse versandt wurden und du nicht deine neue Adresse mitgeteilt hast.
      Hier würd ich gern kurz mal einhaken:

      Ich stress mich auch grad ein wenig mit O2, habe direkt nach Umzug meine neue Adresse mitgeteilt, dann wurde wiederum einseitig der Bankeinzug wirklich ohne Anlass eingestellt und auf Selbstzahler umgestellt, ohne dass ich davon erfahren habe. Wie OP auch habe ich die fehlenden Abbuchungen ehrlich nicht bemerkt. Jetzt werd ich von einem Inkasso kontaktiert, dass mich um einen Rückruf wegen meiner O2 Rechnungen und Mahnkosten anschreibt.

      Ich habe keine Mahnung erhalten und auch das Inkasso schreibt mir keinen Brief sondern überweist mir 0,01EUR mit Verwendungszweck "Bitte um Rückruf bzgl O2 Rechnung und Mahnung" (oder ähnlich). Offensichtlich wurde also meine neue Adresse nicht eingestellt.

      Wie ist denn da die Rechtslage, darf O2 obwohl die Adresse mitgeteilt wurde die Forderung an ein Inkasso abgeben, ohne dass ich eine Info/Zahlungsaufforderung/Mahnung erhalten habe?
    • MLP123
      MLP123
      Bronze
      Dabei seit: 30.05.2006 Beiträge: 602
      Original von ziggis56
      Original von Galoschi



      Die Rechnungen bezahle ich gerne, nur ich will nicht so einem meschenverachtende, verbrecherichen Inkassounternehmen Geld in den Hals stopfen.

      i
      Zahl einfach nur die Rechnung mit den entsprechenden Verzugszinsen. Gebühren des Inkassounternehmens niemals bezahlen. Kannst ja mal im Netz suchen. Klagen von Inkassounternehemen auf Zahlung Ihrer Auslagen/Gebühren wurden schon mehrfach von Gerichten abgewiesen
      Ich wäre vorsichtig, solche - rechtlich nicht haltbare - Ansichten zu vertreten. Zum Einen ist höchstrichterlich geklärt, dass die Einschaltung von Inkassounternehmen beim Vorliegen der Verzugsvoraussetzungen zulässig ist. Allerdings ist bei deren Höhe darauf zu achten, dass diese nicht höher ausfallen dürfen, als wenn der Gläubiger einen Rechtsanwalt mit der Fallbetreuung beauftragt hätte (deshalb meine Frage zu den Gebühren).
      Zum Anderen entsteht durch die Nichtzahlung von OP ein erhebliches finanzielles Risiko. Es wird Mahnbescheid beantragt; bei Widerspruch geht die Sache an das Amtsgericht. Die Anwaltskosten steigen hierbei auf ein Vielfaches der Ausgangssumme (natürlich nur im Falle des Unterliegens). Es fallen natürlich auch eigene Anwaltskosten in gleicher Höhe an, falls man sich in der rechtlichen Materie nicht auskennt. Die Gerichtskosten kommen hinzu usw (natürlich nur im Falle des Unterliegens). Wir sind dann schon im vierstelligen Bereich.
    • ziggis56
      ziggis56
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2008 Beiträge: 246
      Original von MLP123
      Original von ziggis56
      Original von Galoschi



      Die Rechnungen bezahle ich gerne, nur ich will nicht so einem meschenverachtende, verbrecherichen Inkassounternehmen Geld in den Hals stopfen.

      i
      Zahl einfach nur die Rechnung mit den entsprechenden Verzugszinsen. Gebühren des Inkassounternehmens niemals bezahlen. Kannst ja mal im Netz suchen. Klagen von Inkassounternehemen auf Zahlung Ihrer Auslagen/Gebühren wurden schon mehrfach von Gerichten abgewiesen

      Zum Anderen entsteht durch die Nichtzahlung von OP ein erhebliches finanzielles Risiko. .
      Er soll ja seine Rechnung bezahlen, aber nicht die Inkassogebühren, die das Inkassounternehmen verlangt.
    • MLP123
      MLP123
      Bronze
      Dabei seit: 30.05.2006 Beiträge: 602
      ich habe dich schon richtig verstanden. Für diese Inkassogebühren kann Mahnbescheid beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden usw. Dieses "finanzielle" Kostenrisiko ist schon erheblich.