Interpretation des "W$SD"

    • bernie0303
      bernie0303
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2008 Beiträge: 3.472
      hab mir mal gedanken zu diesem stat gemacht, weil ich ihn schon - seit ich mein HUD umgestellt hab - , anzeigen lasse.
      im endeffekt bin ich zu dem schluss gekommen, dass mir dieser stat einfach gar ned weiterhilft.

      die zahl selbst sagt nur aus, wie oft jemand gewinnt, wenn er zum showdown kommt. aber wie beeinflusst ein erhöhter (oder auch niedriger) wert meine entscheidung gegenüber einem "normalen" W$SD?
  • 4 Antworten
    • Xenomystus
      Xenomystus
      Bronze
      Dabei seit: 10.10.2006 Beiträge: 4.044
      ist nicht wirklich relevant der Wert... generell kann man aber sagen, dass Spieler, die hier einen niedrigeren Wert aufweisen eher light for Value betten können (wenn es zum showdown kommt verlieren sie öfter bzw sie checken nicht so oft behind und sehen den showdown mit der wining hand) oder auch öfter bluffen als andere Spieler...

      bei hohem Wert valuebetten sie eventuell nicht light genug bzw spielen eher passiv und sehen oft den showdown mit der winning hand...
      oder sie spielen einfach preflop tight und haben deshalb oft eine starke winning hand die den sd gewinnt;)
      brauchst aber wirklich viel samplesize dafür, amsonsten ist es vor allem nen indikator dafür wie gut jemand gerunnt ist ;)
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Der W$SD ist ein Teilindikator denke ich maximal und muss immer im Kontext des Gesamtspiels gesehen werden.

      Wenn du z.b. einen superaggressiven Spieler hast, der primär Redlineswinnings aufweist, dann kann es gut sein, dass er signifikant < 50% W$SD hat.

      Werte die signifikant nach unten oder oben abweichen, können aber sehr starke Exploits eröffnen (in Kombination mit Call Cbet River Werten z.b. -> du kannst da raus lesen, ob jemand eher zu wirklich lighten Calldowns neigt oder gegen Multibarrels eher foldet und dann eher nur behind checkt, wenn du hincheckst etc.)
    • bernie0303
      bernie0303
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2008 Beiträge: 3.472
      naja wenn jemand zu "wirklich lighten calldowns" neigt, dann sehe ich das in erster linie am etwas höheren WTSD als am W$SD, oder irre ich mich da?

      aber selbst wenn das der einzige grund is werd ich den stat evtl rausnehmen, denke ned, dass er dann auf NL50 brauchbar is :D
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.693
      Original von bernie0303
      naja wenn jemand zu "wirklich lighten calldowns" neigt, dann sehe ich das in erster linie am etwas höheren WTSD als am W$SD, oder irre ich mich da?

      aber selbst wenn das der einzige grund is werd ich den stat evtl rausnehmen, denke ned, dass er dann auf NL50 brauchbar is :D
      Ich würde bei beiden Werten (WTS und W$SD) aufpassen, denn wie Ghostmaster schon sagte kommt es auf die Gesamtstats an.

      Bei Calling Stations ist der WTS wohl immer recht hoch, wenn man allgemein über "lighte Calldowns" redet, bezieht sich das ja nicht wiederum zwangsweise auf Calling Stations. Theoretisch kann man schon erkennen ob jemand longterm gute Calldowns macht oder einfach nur "call/call/call" drückt weil er irgendwas hält.

      Aber was sagen die Werte bei sehr aggressiven Spielern aus? Es gibt viele Spieler die am River aggressiv zu Werke gehen und versuchen bessere Hände zu einem Fold zu bewegen...auch wenn das in einem gewissen Maße klappt (und für ihn evtl. +EV ist), so werden ja doch Calls gemacht, wodurch der W$SD ohnehin nach unten geht. Da werden dann viele große Pötte "verloren", einfach nur weil sein Gegenüber einen Bluff gecatcht hat.