Yoga ?!

    • ItsMasu
      ItsMasu
      Black
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 242
      Hey ho

      Jemand hier der Yoga macht oder sich ein bisschen damit auskennt ?
      Würde mich gerne damit beschäftigen aber habe leider keinen plan wo ich anfangen soll ... Würde am liebsten erstmal für mich selber ein paar Basics lernen bevor ich einen yogakurs besuche .

      Für tips bin also sehr dankbar :) !


      Ommmmmmm
  • 10 Antworten
    • ayurve
      ayurve
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 1.108
      welche art von yoga intressiert dich denn? (vlt kannst ja kurz schreiben was du erreichen willst/machen willst)


      ansonsten kannst mich auch einfach anschreiben bin yoga lehrer.


      lg
    • pils3
      pils3
      Bronze
      Dabei seit: 10.01.2007 Beiträge: 2.010
      einfach mal hier die anfänger-videos anschauen/mitmachen:




      ich hab in ner trainingsfreien zeit mal 8 wochen yoga gemacht und auch nen anfänger-kurs besucht. die video-reihe hat aber mehr gebracht als der kurs, vor allem weil da halt nur unsportliche hausfrauen um mich rum saßen (no offense).

      hab dann zwar nachher wieder aufgehört, hat aber auf jeden fall was gebracht würd ich sagen, vor allem die kraft-/dehnübungen und entspannung. das mentale, chakren, atemübungen usw hätts für mich nicht gebraucht, kann man aber im zweifel auch problemlos ausblenden
    • ayurve
      ayurve
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 1.108
      ich würde dir als yoga lehrer sehr sehr stark abraten über videos yoga zu lernen bzw übungen zu machen.

      grad wenns um rein körperliche übungen geht ist ein lehrer von nöten da bei nicht korrekt ausgeführten übungen es passieren kann das du dir verletzungen zuziehst. (ischias probleme/wirbelverschiebungen/nervenreizungen etc)


      lg
    • majorsnake
      majorsnake
      Bronze
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 3.836
      Für hartes Yoga: Alles mit Tony Horton. Kann uneingeschränkt jedes Video empfehlen.
    • ItsMasu
      ItsMasu
      Black
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 242
      Hey , erstmal danke für die Antworten !

      Habe kein genaues Ziel ehrlich gesagt , will einfach das körper und geist in harmonie miteinander arbeiten und "die natur des geistes" besser kennen lernen , also eher spirituell geprägte Ziele .

      Habe dich mal mal im commtool geaddet ayurve , danke fürs angebot :)

      Ach und ich bin glaub ich so biegsam wie ne stange eisen , vllt sollte man auch erstmal daran arbeiten? ^^

      greetz :)
    • ayurve
      ayurve
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 1.108
      im orginalen yoga was c.a 500-300 vor christus enstanden ist von einem kerl namens patanajali hatte nur sehr wenig damit zu tun was wir in der heutigen zeit hier im westen unter yoga kennen.


      das einzige was patanjali über "körperübungen" schrieb war: sei in deinem körper still und fein, leicht schwebend und zufrieden. halb drinnen und halb draussen und du nimmst keinen feind mehr wahr.


      eine asana was man heute unter einer körperhaltung kennt im yoga heißt eigendlich übersetzt soviel wie "die kraft im körper sein zu können". sprich alle körperübungen sind nur dafür da das du bewusst in deinem körper sein kannst was wiederrum nur ein ganz kleiner teil vom yoga ist.

      deshalb ist es gar nicht dramatisch das du so biegsam wie ne stange bist. im orginalen yoga gehts gar nicht so drum dich sonderlich verbiegen zu können sondern wenn du eine körperhatung einnimmst bewusst die veränderungen wahrzunehmen wie du dich fühlst und was du empfindest.

      die meisten modernen yoga richtungen haben einen sport anspruch welcher natürlich seine berechtigun hat aber mit dem "echten" yoga eher nichts zu tun hat. es ist halt mehr eine sport&fit sein möglichkeit.


      hatha yoga ist z.b. eher körperliches yoga mit leichten geistigen anspruch. es soll durch körperübungen die harmonie der verschiedenen "kräfte" im körper herstellen.

      ashtanga yoga beschäftigt sich schon mehr mit dem ursprünglichen yoga da es um die 8 teile des yogas geht wie es ursprünglich gedacht war(asana ist nur ein teil)

      kriya yoga hat herrausfordernde körperliche übungen aber es wird auch sehr viel wert auf meditation gelegt bzw der beschäftigung mit einem selbst/dem geist/dein bewusstsein etc.

      ich z.b. mach sogenanntes aranya yoga welches sehr stark an patanjali angelehnt ist. bei diesem yoga spielen körper und atemübungen eine rolle doch ist das "ziel" das durchdringen des geistes um letztendlich in einen zustand von "freiheit" zu gelangen. es versucht alle aspekte des menschen zu beachten seis dein körper/deine kraft/deine gedanken und gefühle/dein bewusstsein oder deine spiritualität.


      wichtig egal welches yoga du machst... du musst vorher nichts können ^^. du konntest ja auch nicht auto fahren bevor du den führerschein gemacht hast ;) (normalerweise).


      lg
    • Icelord418
      Icelord418
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2008 Beiträge: 762
      kapiere den unterschied zwischen raja/ashtanga und aranya nicht. erklärst du mir das?

      ich selbst praktiziere kundalini-yoga und noch einige westliche hermetische yogavarianten.
    • ayurve
      ayurve
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 1.108
      Original von Icelord418
      kapiere den unterschied zwischen raja/ashtanga und aranya nicht. erklärst du mir das?

      ich selbst praktiziere kundalini-yoga und noch einige westliche hermetische yogavarianten.
      klar gerne kein problem:

      sind sich beide schon sehr ähnlich deshalb gibt es nicht wirklich vieeel unterschied. wobei es sozusagen einen hauptunterschied gibt und der wäre:

      im raja bzw ashtanga yoga wird yama und niyama als etwas angesehen wie man sich verhält also etwas worauf du selbst einfluss nehmen kannst.

      im aranya (was durchaus von meinem lehrer gefärbt ist) ist yama und niyama ein zustand des seins.

      allgemein wird im aranya sehr stark zwischen einem zustand und einer idee/einem gedanken differenziert.

      um vielleicht ein beispiel zu bringen das yama ahimsa wird oft übersetzt als den verzicht auf gewalt. im raja yoga ist es dann etwas was du machen "musst" den verzicht auf gewalt. (im raja yoga so wie ich es kenne ist auch sex/drogen/diveres gewürze etwas auf was man verzichten sollte)

      im aranya sieht man das mehr aus der mystischen richtung und zwar als den zustand das du keinen feind mehr wahrnimmst. (steht auch in den sutren). sprich das hinter dem was wir als gewalt wahrnehmen oder etwas was uns unangenehm ist und wir es nicht haben wollen auch die wirklichkeit liegt und das gewalt oder unbehagen nichts negatives ist... nur etwas was es zu durchdringen gilt bzw der zustand von ahimsa etwas spontanes ist auf das du nur bedingt einfluss hast wann er da ist und wann nicht.

      ob du nun durch die handlung auf etwas zu verzichten die wirklichkeit siehst oder die wirklichkeit durch durchdringen der begebenheiten siehst ist eigendlich relativ egal... es ist eh dasselbe nur ne andere herangehensweise.

      mir persönlich liegt 2teres mehr da für mich die gedanken an yama/niyama wieder mehr gedanken verursachen was wiederrum zu mehr identifikation führt... und deshalb dadurch das ich auch die zustände kenne mir es mehr liegt es als zustand der wirklichkeit beizubringen/zu sehen und nicht als idee. das ist aber mehr persönliche präferenz.



      machst du so richtig klassisches kundalini-yoga mit auf dem steißbein rumhüpfen zwecks der erweckung der kundalini? ^^


      lg
    • Icelord418
      Icelord418
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2008 Beiträge: 762
      cooler beitrag. ich denke ich müsste es praktizieren um es wirklich zu verstehen. dieses verkopfte theoretisieren oder diskutieren bringt ja auch meist nicht viel.

      beim kundalini-yoga gibts ja zigtausend techniken um die schlange zu wecken. bin aber nicht sonderlich dogmatisch und lasse auch sachen von osho usw. einfließen.
    • ayurve
      ayurve
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 1.108
      Original von Icelord418
      cooler beitrag. ich denke ich müsste es praktizieren um es wirklich zu verstehen. dieses verkopfte theoretisieren oder diskutieren bringt ja auch meist nicht viel.

      beim kundalini-yoga gibts ja zigtausend techniken um die schlange zu wecken. bin aber nicht sonderlich dogmatisch und lasse auch sachen von osho usw. einfließen.
      ja es ist sehr komplex deshalb ist es eigendlich immer besser wenn man theorie und praxis miteinander verbinden kann bzw von angesicht zu angesicht da doch immer fragen sind oder in meinem fall wenn ich versuch ein themenbereich zu erklären auch viel mehr zeit benötige um es aus verschiedenen sichtweisen zu schildern.

      theorie ist insofern wichtig das du weißt was du ungefähr machst und warum das passiert wenn du xyz machst... ansonsten praxis > all.


      osho einfließen lassen ist immer gut... einer der besten von den modernen lehrern imho. (wenn man ihn versteht ^^).