The Babymaker is back! NL-Blog

    • mcrs80
      mcrs80
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      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Hi Leute,

      hiermit eröfffne ich auch mal nen Blog. Ich hatte schon mehrere Blogs verfolgt und egal ob etwas mehr Entertainment oder doch eher Content, oft waren sie wirklich interessant und hilfreich. Nun haben 2 Freunde und ich beschlossen, auch eine Art Contentblog ins Leben zu rufen - jeder für sich! Grund ist ganz einfach: Wir wollen weiterkommen, uns verbessern und selbst eine Art Überblick und Tagebuch haben. Fokusieren wollen wir uns auf themenbasierte Handanalysen, um uns nicht ständig in allgemeinen Handdiskussionen zu verlieren.

      Zu meiner Person:

      Ich bin noch paar Wochen 31, in wenigen Tagen zweifacher Vater und lebe in Middelfranggen. Ich hab bis Mitte 2010 regelmäßig gepokert, ne Mischung aus NL100sh und Tourneys mit Avg. um die $30, mehr oder minder erfolgreich. Den Durchbruch hab ich nie wirklich geschafft, weil meist die Motivation fehlte und auch viele Cashouts im Weg standen. Danach hab ich mich eigentlich ausschließlich um unseren Sohn gekümmert, da meine Frau wieder Vollzeit gearbeitet hat. Also ein 15 monatiges Break ist es gewesen und der Restart im Dezember war sehr ernüchternd. Auf NL50rush/zoom erwischte ich zu meinem fehlenden Mindset auch noch einen deftigen Downswing. Das Ganze endetete mit einem Down von 25 Stacks. Bin dann auch fürs Gemüt auf NL25 abgestiegen. Spiele atm auf Stars und werde hoffentlich diesen Monat wieder zurüch auf Nl50 gehen.

      Zur besseren Übersicht werde ich vieldiskutierte Posts hier im Ausgangspost verlinken.

      Gruß

      Basti
  • 16 Antworten
    • mcrs80
      mcrs80
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      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Noch kurz paar Infos zu meinen Plänen:

      BR: $2262

      Handanzahl: 24025
      Limit: NL25/50

      BRM: 40 Stacks NL50


      Ich habe vor, erstmal bis Ende Januar auf Stars zu spielen. Evtl verlänger ich das Ganze bis Ende Februar. Ich will auf NL100 bis März, dann werd ich überlegen, ob ich Stars weiterspiele, oder doch einen RB-Deal aus einem anderen Netzwerk nehme.
    • mcrs80
      mcrs80
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      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Hier mal Contentpost #1 - Thema 3bets allgemein. Gegen wen, gegen wen nich, oop und ip, 3bets any 2 vs hohen F3b, welche Hände oop 3betten usw:


      Hand #1:

      http://weaktight.com/5370190

      19/13 F3b 0 auf 75 Hände

      Normal is das ne standard 3bet, aber gegen so einen bin ich mir da nich sicher. der F3b is natürlich noch nciht wirklcih aussagekräftig.

      Hand #2:

      http://weaktight.com/5370195

      wann isses sinnvoll mit kleinen PPs aus den Blinds zu 3bettten, wann nicht?
      Ich hasse es einfach, mit PPs auf den Blinds vs. aktiven CO/BU Stealer c-c/f zu spielen, da sie halt nahezu jedes Board cbetten und man grad mti kleinen PPs immer min 2 Overcards hat. Deshalb denk ich isses wohl sinnvoller, diese mehr zu 3betten.

      Hand #3:

      http://weaktight.com/5370199

      welche Hände sind am besten zu 3betten gegen nen hohen Stealwert entsprechend zu seinem F3b? Ich finde das nich einfach, ausser der F3b is sehr niedrig - dann nur Valuehände. Aber wenn er so um 67% F3b hat, dann bin ich mir nich so sicher, mit welcher Range 3betten. Ich hab eigtl medium Hände ala KJ oder AT immer gecallt und dann passiv gespielt. Mittlerweile kotzt mich das oop mehr an und ich 3bette sie mehr.

      Hand #4:

      http://weaktight.com/5370203

      3betten mit any 2 is imo sehr gut machbar, wenn CO aktiv bzw hohen Stealwert und gleichzeitig F3b höher als ca. 70% ist. Ich sag mal auf den kleinen Limits wird da eh kaum adaptet, evtl nur von nem Reg, gegen den man wirklcih viel spielt. Die Adaption von eher schwachen Gegner ist da eher schlecht, grad von nitty regs, die nahezu immer snapfolden.

      hand #5:

      http://weaktight.com/5370206

      mittlere PPs 66-TT überhaupt 3betten, wenn ja gegen wen?
      Bin mir da auch nich wirklcih schlüssig, weil man doch viele Aspekte miteinbeziehen muß. Wenn man jetzt ne gute Sample des Gegners hat und er sehr viel auf Cbets (Cbets 3b) hat, dann kann man denk ich sicher besser 3betten als nur zu flatten. Wenn jetzt aber aus der History mit dem jeweiligen Gegner die Note entstanden ist, dass er kaum ein TP zB folden kann, dann tendier ich eher zum callen, weil man da richtig Value generieren kann.

      So far so good...

      Basti
    • HomiesAces85
      HomiesAces85
      Black
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 182
      GL GL!!

      Wünsch dir guten Erfolg, Babymaker! :D
    • otb11
      otb11
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2009 Beiträge: 3.862
      Mein Lieblingspost im Forum zum Thema 3bets:

      Original von Fox128
      Man muss sich eher immer Fragen, WOHER kommt der Value einer 3bet?

      und das lässt sich imo recht schön zusammenfassen:


      "Protection" 3bet: Erscheint jetzt zwar als unwichtigster Punkt zu sein, aber da es immer noch genug Leute gibt, die ingame einfach nicht daran denken, will ich es nochmal erwähnen: Immer wenn wir eine Hand haben die wir sehr gerne spielen würden, müssen wir uns die Gegner hinter uns ansehen! Sind diese zum Beispiel eher Squeeze-freudig, wird eine 3bet sehr wahrscheinlich einen höheren EV aufweisen als ein Coldcall (ob es dann +EV ist zu 3betten, oder nicht, ist erstmal eine andere Frage.)


      Value 3bet: Die ge3bette Hand/Range hat mehr als ~50% EQ gegen die calling bzw 4betting Range des Gegners. So easy.


      Bluff pre (aka immediate profit): Überschreitet der "fold to 3bet" (stat Wert) des Gegners einen gewissen Grenzwert, so ist eine 3Bet im Vakuum mit anytwo profitabel (variiert natürlich ein wenig, je nach sizes und deadmoney, aber ~70% ist eine gute Richtlinie)


      delayed Bluff: Es gibt Gegner, die sehr (zu) viele 3bets callen. Sollte aber der Fall auftreten, dass diese (zu) viel auf cbets folden, lässt sich das wiederum extrem exploiten und Value extrahieren. Diesen Plan der Value Generation sollte Hero natürlich idealerweise bereits pre anstreben.
      (theoretisch wieder mit anytwo möglich).


      5bet bluff: Überschreitet die 4bet Range des Gegners einen gewissen Grenzwert (je nach sizes und stacksizes), wird es sinnvoll und profitabel, gewisse Hände in die bluff-5betting Range aufzunehmen (PPs und suited aces bieten sich hier am meisten an). Und wieder: Am besten, man hat diesen "backup"-plan bereits vor dem Zeitpunkt der 3bet realisiert und entschieden.


      Polarisierte Range: Je nach Gegnertyp ist es sinnvoll eher eine polarisierte oder eine depolarisierte Range zu 3betten. Polarisiert bedeutet, dass die Range aus starken (premium Händen), sowie aus spekulativen Händen besteht (suited connectors, suited onegapers, kleine suited aces, suited kings, usw.), aber eben keine Hände die "thin for value" gehen beinhaltet. So eine Range ist besonders gegen Regs zu empfehlen, da wir postflop viel semibluff-barreln können und gleichzeitig durch die Angst vor den Premiums in unserer Range i.d.R. auch viel FE erzeugen werden, wenn es halbwegs gut gebalancet ist.


      Depolarisiert: Plump ausgdrückt, statt spekulativen Händen 3betten wir einfach die Hände mit den besten EQs. Das heißt, zu den premium Händen nehmen wir hier nicht spekulative Hände, sondern gehn einfach ohne Lücken Schritt für Schritt die Karten-matrix-leiter hinunter (AQ,AJ,AT,...,KQ,KJ,...TT,99,88,...). Eine depolarisierte Range wird im Gegensatz zur polarisierten Range umso attraktiver, je kleiner der Stack wird und je "schlechter" (SD-bound/callhappy) der Gegner pre und postflop ist. Man muss hier aber auch, je nach callingrange des Gegners, eine Grenze ziehen. Die Gefahr der Domination überwiegt ansonsten den Valueaspekt!
      (Vorteil einer polarisierten Range: Man braucht sich wegen Domination keine Sorgen machen)
      Im Gegensatz zur polarisierten Range, kommt der "zusätzliche" Value hier primär nicht von semibluffs/draws und (oftmals verstecken) starken madehands zustande, sondern mehr durch die Fähigkeit das Konzept von "lighten" valuebets, und pot controlling zu beherrschen.
      Man nimmt den Begriff der depolarisierten 3betting Ranges ansich auch oftmals als Synonym für "lighte value 3bets" her. Das bedeutet jetzt nicht, dass jede Hand in der gesamten Range UNBEDINGT > 50% EQ gegen die calling Range des Gegners haben muss, aber es sollte schon möglichst nah dran sein, um dem Konzept treu zu bleiben. Durch (pre und post) Foldequity oder schwacher Spielweise des Gegners (usw.), sollte man Differenzen aber jedenfalls ausgleichen können, ansonsten macht man was falsch.


      Balancing Aspekt: Sollte zwar nach den letzten beiden Punkten klar sein, aber es ist trotzdem erwähnenswert. Auch wenn ich oben paar mal die Illusion von "anytwo=profitabel" verbreitet haben sollte, heißt das nicht, dass man es nun wirklich mit any2 machen sollte. Man sieht zum Beispiel häufig in Videos, dass jemand mit Q7o o.Ä. ne 3bet raushaut. Mir gefällt das ganz und gar nicht. Diese 3bet mag zwar je nachdem im aktuellen Spot (im Vakuum) erstmal immediate +EV sein, aber wenn man jetzt anfangen würde alle Hände die so gut oder besser sind wie Q7o zu 3betten, muss man kein Genie sein um vorherzusehen, dass unsere Range explodieren wird und das wird die Gegner dazu veranlassen irgendwann zu adapten (erst recht, wenn wir mal nen SD sehen, aber auch ohne, aufgrund von Stats etc.). Das ist definitiv schlecht für uns und sollte absolut nichts in unserem Gameplan zu suchen haben. Warum also nicht lieber gleich geeignetere Hände zum bluff-3betten nehmen, wenn man damit trotzdem noch auf eine genug hohe Frequenz kommt?

      Der Zweite Punkt von Balancing beschäftigt sich mit: WARUM haben wir überhaupt eine (semi-)bluff 3betting Range, wenn wir damit postflop doch eh immer gegen eine bessere Hand spielen (und das meistens auch noch oop)?!
      Nun, es ist einfach enorm WICHTIG trotzdem eine Bluffingrange zu haben, da wir sonst (gegen denkende Gegner) nie Action mit unseren QQ+ kriegen werden (bzw. nurnoch in Asse rennen werden! Autsch.). Im idealfall (soweit man das heute so weiß..) ist es optimal, wenn die bluffing Range sogar ein bisschen größer als die Value Range ist. Aber eben nur ein bisschen (glaub mal ~2:3 oder so gehört zu haben). [Oder wars anders rum? Bin grad bisschen müde und alkoholisiert und verwirrt. Egal.]
      Wichtig ist aber jedenfalls, dass man sich im vorherein ungefähr eine Range überlegt, die man 3bettet und nicht anfängt jetzt 74o zu 3betten, "weil er foldet ja 90% auf 3bets!". Eine der oben genannten Konzepte (pol. vs depol.) bietet sich am ehesten an, bzw. auch Hybrid-strats.


      "GTO like" Play: Wenn man mathematisch versiert ist, so kann man sich theoretisch eine Art GTO Range basteln, das ganze ist aber recht komplex. Ich hab das mal (inspiriert durch eines von KTUs Vids) gemacht, allerdings nur für die BB vs SB Situation, da es noch eine der einfacheren Situationen ist (weil: keine Spieler behind, dead money ist immer fix, der Gegner ist oop und dürfte somit fast nur 4bet/fold spielen,... Es existieren einfach nicht ganz so viele Fallunterscheidungen).
      Ich habe z.B errechnet, dass es ab einer gewissen SB openrange (ich glaub ab ca. ~24% wars), IMMER profitabel ist mit einer bestimmten ~14% Range (die ich hier jetzt nicht nennen werde) zu 3betten UND mit einer loosen 6,5% (!) Range zu 5bet-shoven. Egal wie es Villain dreht und wendet (EGAL wieviel er 4bettet, selbst WENN er gegen unsere Range nur optimale Ranges und Sizes 4bet/callt), sobald er zu viel open-raist und wir ihn 3betten ist es einfach +EV für uns und fertig.

      Das ganze setzt sich aus einer (langen) Gleichung mit folgenden 3 (4) Hauptvariablen zusammen: FE der 3bet, FE der 5bet und EQ der Brokeranges (und.. effective stacksizes obv). Das ganze kann man dann Null setzen um die min SB Openrange zu errechnen, oder man stellt das ganze als Kurve dar um bestimmten SB Ranges bestimmte EVs zuzuordnen. Theoretisch geht natürlich noch viel mehr.. indem man die eigene Range variiert/anpasst und das ganze in "3D Kurven" darstellt, aber das war dann auch mir zu brutal.
      Aber vielleicht hab ich ja jetzt dem ein oder anderen einen kleinen Anstoß verpasst, da mal selbst bisschen zu recherchieren/rumzuexperimentieren... naja.. ^^'

      Vorteile/Nachteile von GTO:

      Der Vorteil im GTO play liegt offensichtlich darin, dass man absolut unexploitbar ist, und das play IMMER +EV ist.

      Der "Nachteil" von GTO liegt darin, dass, immer wenn von +EV die Rede ist (auch hier) es sich meistens nur um einen EV von knapp über 0 handelt und wir unsere exploitive Edge auf den Gegner (falls Vorhanden) nicht wirklich nutzen können. Es kann also durchaus vorkommen, dass andere Ranges/Lines/"mehr postflop rumgeballere" nen höheren EV aufweisen als solides GTO play. Muss man halt entweder je nach Gegner abschätzen, oder eben blind GTO spielen, was natürlich nie ein Fehler sein kann.



      *praktisch war der Begriff "GTO" hier wohl falsch, da wir ja immer noch in geringem Maße Rücksicht auf den Gegner nehmen (nämlich auf seinen SB steal wert), was ja laut der Originaldefinition von GTO afaik nicht erlaubt wäre. Ich habe den Begriff jetzt trotzdem der Einfachheit halber einfach so verwendet, ich hoffe ihr seid nicht bös großes Grinsen . Es ist aber imo eine sehr gute und nachvollziehbare Annäherung an GTO und imo wäre es sogar vollkommen sinnfrei solche einfachen und gleichzeitig sehr aussagekräftigen Infos wie preflop Ranges zu ignorieren und sich GTO noch weiter zu nähern.
      ...Weshalb ich auch einer bin, der die Meinung vertritt, dass GTO-Poker niemals funktionieren wird und nichtmal in der Theorie funktionieren kann, (ERST RECHT nicht mit der Existenz von Rake), aber das ist eine andere Geschichte....


      Hoffe ich konnte bisschen Licht in die dunkle Macht der 3bets bringen. Lg!



      lol kA, warum ich diese Infos überhaupt mit euch share. Das is so -EV für mich in allen Belangen :großes Grinsen:
      Vielleicht sollte ich Artikel für pokerstrategy.com verfassen :trollface:
      Hier geklaut

      viel Glück beim Blog ist abboniert.
    • mcrs80
      mcrs80
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      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Hey,

      erstmal danke für den obrigen Post! Ist echt ne feine Sache...

      Gestrige Session lief ganz ok, gefühlt war nich viel zu machen. Konnt iwie keine Winnings aufbauen, da auch viele Setups gegen mich waren und ich nur leicht im Plus geblieben bin, weil ich aussucken konnte.

      Dacht mir heut mal paar Hände zum folgenden Thema:

      Time to fold

      Hand #1:

      http://weaktight.com/5374458

      villi unknow, beat hat mich natürlich jedes FH, sowas wie 44 oder eben TT, die halt auch noch drin sind, weil ich nich glaube, dass er die hier auf die Turnbet foldet. Weiter noch jede 8 (A8, 89s, K8s) Ansonsten beat hab ich QT, Bluffs.

      Da er unknown is, tendier ich hier schwer zum fold. Gibt wohl nich viele, die das hier als Bluff machen auf nl25. Betsitzes ok?

      Hand #2:

      http://weaktight.com/5374470

      wieder unknown, nahezu minraise river hab ich bis dato nie mit nem Bluff gesehen. Da ich auch so nich schlage und nur nen Catcher vs JT hab, is der Fold ok??

      Hand #3:

      http://weaktight.com/5374483

      relativ unknow is der PFR, sehr tighte Tendenz 14/14. Die Range am Turn nach dem zweiten c-c is sehr schwer einzuschätzen imo. Sieht schwer nach sowas wie Ahigh am Flop mit FD am Turn. Am turn geb ich ihm auch noch sowas wie JJ, aber nich mehr am River. Am River schränkt sich die Range schon schwer auf AcKc ein. Für ein fancy Play mit QQ oder sowas fehlen da einfach die aussagekräfitgen Stats. Easy fold oder?

      Btw Preplay bei Hand #2 und #3 mit AK und AQ vs early tighten PFR, sowohl IP und OOp nur call oder grad bei Hand #2 immer 3bet 4 value?

      So far...

      Basti
    • otb11
      otb11
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2009 Beiträge: 3.862
      Congratz zum ship!!! :) )
    • mcrs80
      mcrs80
      Global
      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Thx,

      So kurzes Update:

      Mach grad paar Tage Pause aus persönlichen Gründen^^. Werd mir hoffentlich jeden Tag bissl Zeit nehmen können, einwenig fürs Spiel zu machen. Geplant ist der Restart ab nächster Woche, aber ob das zeitlich machbar ist, steht in den Sternen...


      So far...


      Basti
    • otb11
      otb11
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2009 Beiträge: 3.862
      Push als Motivation zum restart. :D
    • mcrs80
      mcrs80
      Global
      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Thx für den Push!

      Restart ist morgen. Zwischendurch gabs nochmal n kleines Guzerle:

      Congratulations, you're a winner in the PCA Team PokerStars Last Longer Promotion!

      Your selection, Eugene Katchalov, is the last man standing of the 15 Team Pro players included in the promotion. He's still going strong with 59 players left in the PCA Main Event. You can follow the events unfolding in the Bahamas on the PokerStars Blog.

      Your prize money has now been credited to your account. To verify the amount, please visit the 'History' section of the cashier. Your prize will show as an admin credit.

      Thanks you for participating in this promotion, and good luck at the tables.

      Regards,

      Bob
      PokerStars Marketing


      Danke Katcha...


      Basti
    • mcrs80
      mcrs80
      Global
      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      So, hier bin ich also wieder.

      Gestern die erste Session nach der Babypause. War eigentlich sehr zufrieden, hab 3,5k hände mit 7 Stacks up gepackt. Lief aber auch relativ easy alles. Fühl mich gut im Spiel und hoff mal, dass ich das so fortsetzen kann, auch wenns mal nich mehr so glatt läuft.

      Gestern hab ich ein paar Hände gehabt, wo ich am River die Action interessant fand:

      hand #1:

      http://weaktight.com/5412473

      v is unknwon. ich fand am River die Vbet etwas sehr dünn, da ich nich glaub, dass er mich mit JJ-99 auf dem Board 2x callen würde. Denk, dass mich hier viele Kx callen und von Flushes krieg ich in den meisten fällen den Push. Find es dünn, aber auch diskussionswürdig!

      hand #2:

      http://weaktight.com/5412472

      v is unknown, aber sehr aktiv auf die ersten 30 Hände.. Die Turnbet call ich, weil mein PP noch gut sein kann + die Straightouts. Zudem seh ich da kaum ne Valuehand bei ihm, ausser x8 Hände. Alles andere hätte er wohl am Flop geCbettet. Der River is dann so lala, ich denk aber hier is ne Vbet sinnvoll, weil man dann doch von einige Ahigh gecallt wird. Die Draws sind busto.

      hand #3:

      http://weaktight.com/5412470

      v widerum unknown. Turnbet größer oder gut? River is wohl ship or fold. Lass ich hier dick Value liegen?

      hand #4:

      http://weaktight.com/5412468

      v 17/14 auf 65 Hände, pre 3bettet ich das mit 100bb eigtl std, aber so deep wollt ich den pot nich zu groß machen. Raise Turn? Raise River falls Call Turn? Hab viel überlegt am River, kam dann eigtl zum Ergebnis, dass er hier ausser Sets nix besseres haben kann. Er hat viele Ax Hände in der Range, die er hier 3barrellt und kaum weglegt auf ein kleines Riverraise.

      hand # 5:

      http://weaktight.com/5412467

      v 29/20 auf 103 Hände, legt pre eigtl nix weg, wenn er spielen will (F3b 0). Flop 3betten? Turn raisen? River folden? fand das ne schwere Hand, da grad pre so complete/call doch sehr oft PPs sind. Aber welche spielt er dann so. v.a. welche ballert er da so durch? Am River hatt ich ihn dann doch eher auf dem Flush, als das einzig mögliche FH. Daher eher fold?

      Hand #6:

      http://weaktight.com/5412465

      v unknown, seh da kaum nen weg raus. FDs busto, viele SDs busto. Ich denk, der call is zwar nich sehr eindeutig, aber imo spricht vieles dafür. Beatrange is halt JJ, TT, FDs, JT, T8 ca. Find ich aber interessant.

      So far...
    • honkytonky
      honkytonky
      Gold
      Dabei seit: 14.11.2008 Beiträge: 496
      Hand 1: Find vs unknown 2 barrels schon ok, je nach Gegner und history sind easy 3 barrels drin. Wirst ja gerne darauf perceived den K zu bluffbarreln und so allzuviele K liegen halt auch nicht in seiner oop-vs-utg + flopcallingrange, das sind einfach häufig pockets.

      Hand 2: Bette ich direkt am flop for protection gegen massig overcards die kommen können und value gegen hands wie JT, A7.

      Hand 3: Denke das sets/straight flop oder turn geraised hätten. Bleiben also größtenteils flushdraws, ne 9 und TT-QQ, die er deep nicht pre broken wollte. Wenn du den J :spade: nicht blocken würdest fänd ich c-c ok, so sinds nicht allzuviele busted draws. Wirklich value kannste auch nimma erwarten, denke ich würds ca 1/2 potbetten, weil ich mir nicht vorstellen kann das auf dem limit air häufig drübershoved, aber ne 9/TT wird meist nicht weglegen können.

      Hand 4: Turn call, river kleinen raise find ich gut. Kann er ggf. das A nochmal bluffbarreln. Er scheint ja relativ nitty zu sein, kann man zwar nicht grundsätzlich aufs postflopverhalten übertragen, aber glaube kaum das er hier sicke herocalls am river auspackt, deswegen ist nen kleiner raise sodass er sein A nicht weglegen kann wegen zu guter odds wohl richtig. Du bluffst hier halt nie und nen großer raise isoliert dich meist zu sehr. Gegen nen ship stehste dann auch nich mehr sonderlich gut da, hast aber schon viel geld drin.

      Hand 5: Call ich einfach runter. Er reppt nicht viel mit seinem flop-raise und will ihm hier die möglichkeit lassen zu bluffen. Nen fh wird er am river sicherlich nicht so klein betten. Nen flush könnte schon sein, aber für die odds leg ichs nie weg, hat auch zig schlechtere 9 und eventuell immer noch den ein oder anderen pure-bluff in seiner range.

      Hand 6: Haste selber eig alles gesagt, call.
    • mcrs80
      mcrs80
      Global
      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      So Update:

      Gestern liefs dem Monat entsprechend - easy Game! Läuft atm rund und auch kleinere Rückschläge bringen mich nicht aus der Fassung. Mal sehn, wie lang das Up noch hält. Werd jetzt anfangen wieder nl50 zu spielen und will dafür mich richtig konzentrieren. Nicht das ich vor dem Limit irgendwelchen unsinnigen Respekt hätte, aber ich will die Ernsthaftigkeit und mein Selbstvertrauen nicht wegen eines schlechten Starts verlieren. Mache neben dem Spielen auch immer wieder Vids, Diskussionen und U2U, kann aber durchaus mehr werden. Der Blog hier hilft mir sehr und dafür nochmal ein dickes Danke an alle, die meine Hände bewerten, auch im Skype.

      Heut will ich mal etwas anderes machen, als mit Händen ein bestimmtes Thema aufgreifen. Gestern hab ich ein U2U gemacht und dabei einem Channelmitglied zugeguckt (derjenige möchte mir verzeihen, dass ich hier jetzt drüber rede - bin aber natürlich immer gern bereit, nochmal persönlich zu quatschen). Es soll keine Kritik oder sowas sein, nur ist mir sowohl beim Zugucken, als auch in unserem Channel etwas aufgefallen, was ich gern besprechen würde:

      Wenn ich jemandem zugucke, nehm ich mich immer (egal bei wem) erstmal zurück und höre dem Spielenden zu. Aus eigener Erfahrung bei U2Us weiß ich, wie nervig und verwirrend es sein kann, wenn man jede Hand zweimal bespricht und dabei noch die 2 Zoomtische im Auge behalten muß. Das geht imo eigtl bei max einem Zoomtisch oder 2 normalen Tischen. Ich find es jedesmal am interessantesten, dass sich die Gedankengänge doch immer unterscheiden, obwohl man tendenziell ähnlich spielt. Die Lines, die einem in Game durch den Kopf schwirren, variieren doch sehr heftig. Auch bei Handdiskussion selbst in einfachen Spots, gibt es oft sehr unterschiedliche Rangehensweisen. Nun spielen und diskutieren wir im Channel doch hauptsächlich über NL5 - 50, was dem Content keinerlei Abbruch tut. Nur da komm ich endlich zum eigentlichen Thema:

      Da ich erst ne sehr lange Pause gemacht habe und vorher eigtl ausschließlcih NL100 an 6max Tischen bei kleineren Anbietern gespielt habe und mich somit oft mit einigen wenigen Regs auseinandersetzen mußte, hab ich richtig heftige Probleme mit dem Restart auf Rush/Zoom 50 oder 25 gehabt. Mittlerweile hab ich auch einige Gründe dafür entdeckt und bin da kräftig am ausmärzen. Aber der Hauptgrund war einfach, dass ich zu viel in Spots und Gegneraction reininterpretiert habe. Ich hab mir das eigene Leben durch viel zu intensives Self-Leveling schwer gemacht. Da wurden absolute Valuelines des Gegners zu Bluffspots etc. pp. Ich denk mal die Problematik is auch nicht wirklich unbekannt. Aber ich muß ganz ehrlich sagen, dass ich wirklich an mir gezweifelt habe, wie ich es vorher noch nie gemacht habe.

      Dann kam der Punkt, wo es so nich mehr weitergehen konnte und ich suchte Rat bei nem guten Freund. Der hat mich auf die Raskolnikov Vids hier bei ps.de gebracht. Simple Poker und ganz einfaches Line- bzw. Rangedenken. Nicht das die Vids von Gordon zu einfach sind, nein, sie zeigen aber sehr einleuchtend, wie man auf den Micros/Smalls sich selbst disziplinieren sollte. Dann hab ich mir auch wieder die Coaching Tree Serie von Baluga reingezogen, der ja eine sehr ähnliche Theorie vertritt. Währendessen hab ich angefangen, mein Spiel mehr und mehr nach dieser Spielweise auszurichten, wie zB oop nahezu ausschließlich nur noch mit Initiative zu spielen, große Cbets 4 Value (wayne balancing), Riverraises des Gegners sind wirklich fast immer 4 Value, usw usw.

      Ich möchte nicht sagen, dass ein intensiveres Lvl-Denken verkehrt wäre, sondern eher, dass es wahrscheinlich zu oft einfach unnötige Ressourcenverschwendung^^ ist.

      Nach der Umstellung lief es erst so lala, aber es wurde stabiler. Nun läuft es atm viel besser. Klar Upswing is mit dabei, nur is auch das Mindset wesentlich besser geworden, weil man kaum mehr schlechte Calls macht oder sich eben "reinlvlt".

      Mir ist aber auch bewusst, dass diese Spielweise schnell an Gewicht verlieren kann, umso besser die Gegner werden. Damit mein ich, bei hoffentlich bevorstehenden Aufstiegen muß ich immer wieder mein Spiel hinterfragen und die eigenen Ranges anpassen.

      Würde mich sehr freuen, wenn hierzu ein paar Meinungen (ob kontrovers oder nicht) kommen, die auch mich weiterbringen.

      So far...
    • mcrs80
      mcrs80
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      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Soderle, ich bin wieder da. Mußte jetzt paar Tage pausieren, da der Nachwuchs atm schläft, wenn wir wach sind und andersrum. Da schlaucht, aber zum Glück können wir uns da gut abwechseln.

      Hab jetzt nur Sa und Mi gespielt. Sa war sehr lehrreich^^, Mi war dafür wieder ok. Werd jetzt gleich die Hände zusammensuchen und sie posten.

      Basti
    • mcrs80
      mcrs80
      Global
      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Erstmal zur Session am Samstag:

      Die ganze letzte Woche wars eigentlich nicht ratsam zu spielen. Wenig Schlaf, viel Hin und Her. Am Samstag kündigte sich dann noch zu Wetten dass meine Schwiegermutter an und ich war ziemlich genervt. Frau meinte dann, ich solle doch spielen, wenn ich kein Bock auf TV hab. Naja gut, dacht ich mir, machste halt. Nur mein Mindset war dementsprechend und so wars dann auch. Miese Laune, schlechte Calls und Tilt an allen Ecken, ergo die Laune wurde immer besser^^.

      Hier die drei Hände, die ich so am miesesten fand:

      Hand #1:

      http://weaktight.com/5438776

      V is TAG auf 80 Hände. Fand den Turn natürlich nich so pralle, aber trotzdem is das wohl b/f Turn. As played find ich ne bet am River auch nich verkehrt, aber sich kein b/c. Find die Hand gar nich mal so schlecht gespielt, nur eben die Bet am Turn is imo besser als der cbehind.


      Hand #2:

      http://weaktight.com/5438773

      V 21/25, f3bet 29. Wir sind relativ deep, deswegen die größere 3bet, aber für mich ein Pflicht 3b. Cbet Flop std, cbet Turn std - oh wait. Kein Plan, wussts eigtl schon in der Hand, dass der check becshissen war. Wirre Potcontrol Gedanken im Hirn und zu schnelle Entscheidungen. Lief da schon ziemlich bäh.

      Hand #3:

      http://weaktight.com/5438768

      V1 is aktiv auf die 30 Hände, V2 is sehr fishy. Daher easy Sq 4 Value. Flop std cbet, Turn std cbet - jajajajjaj und natürlich ne dicke Donk am River. Meeehh. Snapamenz vom Herofish. Da wars dann echt am kochen hier.

      Hand #4:

      http://weaktight.com/5438833

      V is reggy 21/21 auf 70 HÄnde. 3betttet sehr viel, foldet aber eigtl auch viel auf 3bets. Daher wtf, nice call. Is ja nich so, dass ich hier der Maniac bin oder light pre broke geh. Kann er ja noch gar nicht als Read auf mich haben, bei 70 Händen. So begann der Abend schonmal wunderbar.

      So dann waren wieder paar Tage Töchterle angesagt und paar Handdiskussionen im Chat verfolgen. Find die Mühe, die sich da einige machen, echt super und aller Ehren wert. Sind viele Kleinigkeiten dabei, die ich selbst nicht so detailierte betrachte, aber es wohl lernen sollte.

      Dann hab ich gestern noch ne Session gestartet. Verlief wesentlich konzentrierter und zwangsläufig auch besser. Ein schlechter Call is mir in Erinnerung geblieben, der ging aber auch gut aus^^.

      Hand #5:

      http://weaktight.com/5438861

      V unknown, pre std, flop so hä, aber wohl eher n Fold, weil kaum Outs und die auch nich wirklich clean. Dazu noch schönes Suckoutpotential bei Hit am Turn, v.a. was mach ich bei A am Turn usw. Naja, find den ganzen Spot nich so toll oder?


      So far...
    • otb11
      otb11
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2009 Beiträge: 3.862
      Dranbleiben!
    • mcrs80
      mcrs80
      Global
      Dabei seit: 11.06.2008 Beiträge: 1.351
      Ja sischer dat. War die Tage nur anderweitig beschäftig, hab aber auch gespielt. Also update folgt heute noch!