Cliffs: oop mit initiative am turn. der turn gibt zusätzliche outs, ohne dass man eine madehand hält.


Folgende Situation ist mir beim Reviewen ins Auge gesprungen:
Ich bin Preflopaggressor und Flopaggressor in einem HUpot. Der Turn liefert eine Karte, mit der man zusätzliche Equity aufgabelt. Mit einer Secondbarrel comitten wir unseren Stack und haben für ein c/r move keine FE mehr.
IP sollte die Angelegenheit mit einem checkbehind relativ zufriedenstellend gelöst sein. Deshalb bezieht sich Fragestellung auf diese sehr konkrete Situation. Beispiel könnte AsJh auf einem KcTs8s 9s board sein. Pre eff stack 25bb, flop 4-6,5bb im pot, turn 8-12,5bb im pot, reststack eff 15-20bb. bei bedarf liefere ich heute abend eine gepielte hand nach.

Imo kann hier nicht das Ziel sein, bet/call zu spielen, weil man trotz zusätzlicher Equity gegen ein raise am Turn zu oft und zu deutlich hinten ist. Mit deeperen Stacks lässt sich das wunderbar mit einer secondbarrel spielen und im NLCG halte ich es schon für ein gröberen fehler, diese auszulassen. c/f kommt mir hingegen zu weak vor und ein oddscall nach einem raise halte ich für Augenwischerei, weil man sich absichtlich in eine Situation bringt, in der die odds für einen Call reichen. c/c wird meist nicht möglich sein, weil die wenigsten klein genug anspielen und zum callen einer größeren bet oop schlichtweg die implieds fehlen oder die draws am river deutlich angekommen sind.


Macht es Sinn noch zu bet/f, wenn man die bet um 1/3 ps hält? Macht es Sinn trotz einer comittenden bet noch zu b/f? Macht es bei 15bb left Sinn den turn zu pushen? Muss ich mir angewöhnen solche Hände trotz ihrer "Schönheit" einfach zu c/f? ich bin immer unzufrieden, wenn ich 25% meines stacks investiere und dann am turn >30% potequity aufgeben muss.
manche lines sind gegen bestimmte gegner ja ohnehin obv, wie zb gegen den häufig flattenden reg, aber in der Regel ist der Gegner ein unknown.