Jemand Lust über rangebasierten Cardremoval nachzudenken?

    • nopi
      nopi
      Gold
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.708
      Hi smarte NL-ler,

      ist zwar nicht reines NL, aber interessant allemal. Es geht um folgenden Thread: Range-basiertes Cardremoval?

      Gesucht ist eine Methode für Berechnung des rangebasierten Cardremovals.

      Als Beispiel sei genannt: Range1 = Top20% und Range2 = Top50%.
      Frage 1: Weil Range1 diverse Aces enthält, wie groß muss man die einzelnen acehaltigen Kombis aus Range2 reduzieren?
      Frage 2: Inwieweit wird eine Range asslastiger, weil vorher alle gefoldet haben? (und damit dort potentiell nicht so viele Asse vorhanden waren)
      etc.

      Gruß, nopi


      P.S. Ich hab' da von jemandem gehört, der jemanden kennt, der sowas vielleicht implementieren will ;)
  • 4 Antworten
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      1. wird wohl mit Bayes funzen.

      2. beeinflussen sich die Ranges nicht gegenseitig?
    • nopi
      nopi
      Gold
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.708
      Original von chrsbckr75
      1. wird wohl mit Bayes funzen.

      2. beeinflussen sich die Ranges nicht gegenseitig?
      Glaub' Du hast mich mißverstanden.
      Ich suche nicht die Lösung für die genannten Fragen, sondern eine allgemeine Herangehensweise. Die Fragen waren nur Beispiele, die man dann beantworten kann.
    • askari21
      askari21
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2006 Beiträge: 4.342
      Darüber hab ich auch schon mehrfach nachgedacht. Die Ranges werden sich nicht signifikant ändern, aber ein bisschen schon. Das Problem dabei wird sein, es dynamisch zu gestalten. Für ein fixes Beispiel sehe ich da keine Probleme (ist nur ein heiden Aufwand). Man nimmt die Ranges bzw alle Combos der Spieler die gefoldet haben aber openraisen würden und analysiert in welcher Frequenz welche Karten geraiset werden. Wichtig ist das jede Karte 2-A jeweils gleich viele Combos besitzt, nämlich exakt 198 und das man die Openranges der Spielen genau kennt.

      Als Beispiel: Ich würde 78 Combos mit einem A raisen in UTG aber nur 10 mit einer 2. Somit bleiben 188 Combos mit einer 2 die ich folden würde, aber nur 120 mit einem A. Nun müsste man dies für jede Karte ausrechnen und dem nächsten Spieler auf die Wahrscheinlichkeit umrechnen eine Karte zu ziehen. D.h. die Wahrscheinlichkeit ein A zu ziehen ist höher als eine 2.

      Da der Openraiser nur 5% der 2er Hände openraisen würde, sind die Hands fast alle in seiner Foldingrange. Aber da er ca 40% seiner Ax Hands openraist kann man ausschließen das er diese Hände gehabt hat und er nur 60% seiner Ax Hands folden würde aber 95% seiner 2x Hands. Man kann sagen es ist ca 1,6 mal Wahrscheinlicher das er eine 2 gefoldet hat als ein A. Dies müsste man umrechnen auf die Karten die der nächste ziehen kann. Damit zieht er aus 3,95 Assen aber nur aus 3,82 2en (Werte ausgedachte nur als Bsp) und nur aus 50 Karten nicht mehr aus 52. Da du wie beim normalen Cardremovel keine Karten direkt ausschließen und somit Combos reduzieren kannst, beschränkt sich alles auf die Wahrscheinlichkeiten die Karten aus dem Deck zu ziehen.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      man sollte eventuell noch anmerken, dass es zu folgndem effekt kommt.


      Ich will jetzt nicht in die Diskussion groß einsteigen, aber man sollte auch bedenken-für eine die konkrete Fragestellung mit mehreren FOlds vor dem ersten aktiven Villain-

      dass ein Cardrmeoval besteht für zB A6, die ein Villain gehlaten haben kann aber gefoldet hat. etc....


      Also ich vermute für die marginale Info zur verzerrten Range ist das viel zu viel aufwand.


      Allein aus UTG hat Villain ja mehr Ax Koombos die er foldet als das er sie spielt. Das bedeutet für nach BayesTheorem, dass ein Fold erstmal bzgl A-Blockern fast nox aussagt, ein ORaise natürlich etwas mehr.


      Aber wie gesagt, only my 2cents